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1. (WO2019029927) FRAME FOR FASTENING INSPECTION MODULES FOR CONTAINERS, AND INSPECTION DEVICE
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Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen für Behälter und Inspektionseinrichtung

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen für Behälter.

Bei der Inspektion von Behältern, insbesondere Flaschen, werden vor der Verwendung Überprüfungen durchgeführt. Solche Überprüfungen werden insbesondere bei Mehrwegflaschen durchgeführt, die wiederverwendet werden. Dabei werden typischerweise an mehreren Inspektionsstationen verschiedene Eigenschaften der Behälter geprüft.

Aus dem Stand der Technik ist bekannt, Inspektionsmodule zum Inspizieren von Behältern zu verwenden. Im Stand der Technik werden diese Inspektionsmodule typischerweise am Transporteur oder an einem Maschinenrahmen angeordnet. In beiden Fällen kann es dabei beim Austausch von Modulen oder einer Änderung der Aufbausituation zu einem großen Aufwand kommen, da der Transporteur oder die Maschine abgeschaltet werden muss, beispielsweise, wenn Module neben dem Transporteur/ der Maschine installiert werden oder am Maschinenrahmen befestigt werden. Außerdem sind oft die möglichen Positionen, an denen Module befestigt werden können, vorgegeben oder müssen durch Bohrungen erzeugt werden, so dass eine Verschiebung oder Änderung von Modulen einen hohen Installationsaufwand haben.

Aus der EP 2 450 695 ist bekannt, eine Vorrichtung zum Inspizieren von Behältern als Inspektionseinheit mit einem Träger mit Aufnahmeplätzen für eine Mehrzahl von Inspektionsmodulen auszubilden. Auch hierbei sind die Aufnahmeplätze fest vorgegeben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen oder mehrere der Nachteile des Standes der Technik zu verringern oder zu beseitigen.

Erfindungsgemäß ist dafür ein Rahmen zum Befestigen von Instruktionsmodulen für Behälter, insbesondere Flaschen, nach Anspruch 1 , wie eine Inspektionseinheit nach Anspruch 14 vorgesehen.

Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Die Behälter können beispielsweise Flaschen sein. Es können insbesondere wiederverwertbare Flaschen sein, die bereits einmal verwendet wurden und wieder befüllt werden sollen.

Die Behälter können aus Kunststoffen, beispielsweise PP, PE, PET, PEN, Verbundstoffe, Metall oder Glas sein. Sie können durchsichtig und/oder biologisch abbaubar sein.

Mögliche Inspektionsmodule für einen erfindungsgemäßen Rahmen können beispielsweise Module zum Überprüfen der Dichtheit, der Öffnungen, auf Reste in den Behälter, Verunreinigungen und Ähnliches sein. Die Inspektionsmodule können Beleuchtungseinrichtungen, Kameras und/oder Lichtschranken umfassen. Auch Modulteile, wie beispielsweise Lichtschranken zum Erkennen von Behältern, HF-Sensoren zur Restflüssigkeitserkennung, IR-und/oder Ultraschallsensoren, Gamma oder Röntgeneinrichtungen und/oder Module zur Erkennung von Kontaminationen im gefüllten Behälter, können einzeln an dem Rahmen anbringbar sein.

Erfindungsgemäß umfasst ein Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen für Behälter einen Transporteur für Behälter. Der Transporteur verläuft typischerweise über die gesamte Länge des Rahmens. Auf beiden Seiten des Transporteurs angeordnet sind jeweils zwei Schienen zum Befestigen von Inspektionsmodulen umfasst. Der Rahmen kann beispielsweise als Rohrrahmen oder Vierkantrahmen ausgebildet sein.

Der Transporteur kann beispielsweise als Förderband, Luftförderer, Gliederkettenförderer oder als ein anderer, aus dem Stand der Technik bekannter Transporteur ausgebildet sein. Er kann insbesondere dazu ausgebildet sein, Behälter in horizontaler Richtung zu befördern. Er kann Seitenflächen umfassen, die die Bewegung in seitliche Richtung (senkrecht zur Bewegungsrichtung) begrenzen. Er kann dazu geeignet sein, die Behälter entlang des Rings zu fassen.

Rechts und links vom Transporteur (Angabe der Richtung in diesem Text jeweils bezogen auf die Bewegungsrichtung von Behältern, die durch den Transporteur befördert werden) befinden sich jeweils zwei Schienen zum Befestigen von Inspektionsmodulen.

Dieses Schienen sind typischerweise (im Wesentlichen) entlang der gesamten Länge des Transporteurs angeordnet. Lediglich an den Anschlussstellen am Anfang und Ende des Transporteurs können optional die Längen des Transporteurs und einer oder mehr Schienen voneinander abweichen. Eine oder mehrere Schienen können beispielsweise an einem oder beiden Enden des Transporteurs über den Transporteur hinausragen (also länger sein als der Transporteur) oder eine oder mehr Schienen können am Anfang und/oder Ende des Transporteurs optional gegenüber dem Transporteur verkürzt sein (also der Transporteur über die Schienenlänge hinausragen). Dies kann insbesondere dann nützlich sein, wenn dadurch der Anschluss des Rahmens an weitere Bauteile erleichtert wird.

Die Schienen müssen nicht zwingenderweise auf der gleichen Höhe wie der Transporteur angeordnet sein. Beispielsweise kann auf jeder Seite des Transporteurs eine der zwei Schienen auf jeweils einer Seite auf Höhe des Transporteurs angeordnet sein (oder höher), so dass die Schiene oder die Schienen sich horizontal auf der gleichen Ebene befinden, auf der auch Behälter befördert werden. Die andere Schiene auf der betrachteten Seite des Transporteurs kann in vertikaler Richtung gegenüber der Beförderungsebene der Behälter nach unten versetzt angeordnet sein und/oder in horizontaler Richtung weiter vom Transporteur entfernt angeordnet sein. Durch eine Anordnung der einen Schiene unterhalb der zweiten Schiene können ausladende Inspektionsmodule und/oder ausklappbare Inspektionsmodule so angebracht oder ausgeklappt werden, dass sie auf der zweiten Schiene aufliegen. Typischerweise sind die beiden Schienen rechts vom Transporteur und die beiden Schienen links vom Transporteur bezüglich des Transporteurs (achsen-) symmetrisch angeordnet.

Die Schienen sind dazu ausgebildet, dass Inspektionsmodule an ihnen befestigt werden können. Sie sind daher insbesondere typischerweise so ausgebildet, dass sie das Gewicht von Inspektionsmodulen alleine tragen können, so dass typischerweise eine weitergehende Befestigung oder Installation (z.B. auf dem Boden) der Inspektionsmodule nicht notwendig ist. Die beiden Schienen auf einer Seite des Transporteurs können verschiedene Querschnitte und Dicken aufweisen. Beispielsweise kann eine näher am Transporteur angeordnete Schiene eine kleinere Höhe und/oder einen kleineren Durchmesser (und damit typischerweise kleiner Materialstärke) als eine weiter vom Transporteur entfernt angeordnete Schiene haben.

Beispielsweise kann der Rahmen dazu ausgebildet sein, dass die Inspektionsmodule vollständig von dem Rahmen gehalten werden. Dadurch entfällt eine Installation von Inspektionsmodulen auf dem Boden und/oder eine weitere Installation von Inspektionsmodulen an Rahmen oder Bauteilen der weiteren Maschinen, die in dem System verwendet werden.

Die Schienen könne so angeordnet sein, dass Inspektionsmodule stufenlos befestigt werden können, also diese stufenlos verschiebbar sind in Richtung der Transportrichtung oder entgegen der Transportrichtung von den Behältern. Es sind also bei einem erfindungsgemäßen Rahmen typischerweise nicht feste Slots zum Anbringen von Aktionsmodulen vorgesehen, wie sie im Stand der Technik gezeigt sind, sondern die Inspektionsmodule (und anderen Bauteile, z.B. Ausleiteinheiten, Geländer, etc.) können flexibel und variabel entlang der Schiene befestigt werden. Insbesondere gibt es bei einer stufenlosen Befestigungsmöglich- keit keine fest vorgegebenen Plätze zum Anbringen der Inspektionsmodule oder anderer Bauteile.

Beispielsweise können die Schienen so ausgebildet sein, dass die Inspektionsmodule (und anderen Bauteile) formschlüssig, beispielsweise mittels Klemmen, an der Schiene befestigt werden können. Typischerweise umfasst die Befestigung für ein Inspektionsmodul mindestens zwei, bevorzugt mehr als zwei Klemmen. Diese Klemmen sind typischerweise an dem Inspektionsmodul befestigt und können an einer oder zwei Schienen, die auf einer Seite des Transporteurs angeordnet sind, befestigt werden. Manche Inspektionsmodule können auch beidseitig des Transporteurs an jeweils einer oder mehreren Schienen befestigt werden.

Insbesondere kann eine Klemme für ein Inspektionsmodul so ausgebildet sein, dass sie mehrteilig ausgebildet ist. Hierbei kann die Klemme beispielsweise dreiteilig ausgebildet sind und einen ersten Teil umfassen, der (optional fest) mit dem Inspektionsmodul verbunden ist, und dafür geeignet ist, ober- oder unterhalb einer Schiene angeordnet zu werden und diese von oben oder von unten (und optional von mindestens einer Seite) zu umfassen. Die Klemme kann einen zweiten, beweglichen Teil umfassen, der dazu geeignet ist, die Schiene von unten oder von oben zu umfassen (von unten, wenn der erste Teil die Schiene von oben umfasst; von oben, wenn der erste Teil die Schiene von unten umfasst) und zu befestigen, beispielsweise durch eine Schraube (dritter Teil). Dadurch kann durch Befestigung der beweglichen Teile von solchen Klemmen das Inspektionsmodul an den Schienen befestigt werden. Eine solche Befestigung kann insbesondere typischerweise recht schnell durchgeführt werden. Des Weiteren können die Klemmen, insbesondere der erste Teil der Klemmen, an Inspektionsmodulen bereits im Vorhinein so angeordnet sein, dass eine weitere Justierung der Inspektionsmodule nach Befestigen durch die Klemmen nicht notwendig ist, und auch damit die Wechselzeiten reduziert werden. Die ersten Teile der Klemmen können dauerhaft an den Inspektionsmodulen angebracht sein, z.B. durch mehrere Schrauben, Nieten, Schweißungen oder ähnliches. Die Klemmen oder mindestens der erste Teil der Klemmen können auch integraler Bestandteil der zu befestigenden Einheit sein.

Die Schienen zum Befestigen von Inspektionsmodulen können so angeordnet sein, dass nach Installation der Inspektionsmodule diese immer noch vom Transporteur beabstandet sind, also insbesondere bei Befestigung durch Klemmen die Klemmen vom Transporteur beabstandet sind. Eine derartige Ausbildung der Schienen kann vorteilhaft sein, da auf diese Weise eine Ansammlung von Keimen an den Kontaktflächen durch dort verbleibende Flüssigkeitsreste oder Schmutz verhindert werden kann.

Ein erfindungsgemäßer Rahmen kann zwei oder mehr Füße umfassen. Vorteilhafterweise können diese Füße an einer der Schienen, beispielsweise an der vom Transporteur weiter entfernt liegenden Schiene, formschlüssig (beispielsweise durch eine Klemme) befestigt sein. Die Füße können also insbesondere ebenfalls verschiebbar angeordnet sein. Zudem können die Füße einzeln höhenverstellbar sein, so dass Höhenunterschiede des Bodens ausgeglichen werden können.

Des Weiteren kann der Rahmen an seinen Enden (Anfang und Ende des Transporteurs) so ausgebildet sein, dass er eine Anschlusskonfiguration umfasst, an die weitere Behälterbehandlungsmaschinen, Transporteure oder Maschinen oder Bauteile zur Behälterbehandlung angeschlossen werden können. Typischerweise ist der Rahmen so ausgebildet, dass er an einem Ende an eine Basismaschine zur Inspektion angeschlossen und/oder in eine Aufnahme eingehängt werden kann (beispielsweise durch eine standardisierte Anschlusskonfiguration in diese Richtung), und an dem anderen Ende ein weiterer Transporteur oder anderes Bauteil anschließbar ist. Dadurch kann er insbesondere modular an eine oder mehrere weitere Maschinen anschließbar sein. Beispielsweise kann er so ausgebildet sein, dass er an einem Ende an eine Basismaschine anschließbar oder angeschlossen ist, wobei typischerweise im angeschlossenen Zustand die Maschine auf dieser Seite entlang der Transportrichtung das Gewicht des Rahmens trägt. An dem anderen Ende (in Bezug auf die Transportrichtung von Behältern) kann er so ausgebildet sein, dass er zwei Füße umfasst, mit denen er stabil steht, so dass er keine weitere Stützung durch eine weitere Maschine benötigt. Die Füße können alternativ oder zusätzlich an beliebiger Stelle (und in beliebiger Anzahl) angebracht werden. Beispielsweise kann der Rahmen zwei oder mehr Füße umfassen, beispielsweise vier, wobei beispielsweise zwei am Ende des Rahmens und zwei im Bereich zwischen Anfang und Ende des Rahmens, z.B. in der Mitte des Rahmens, (in Transportrichtung/gegen Transportrichtung der Behälter) angebracht sein können.

Ein erfindungsgemäßer Rahmen kann einen, zwei oder mehr Kabelkanäle umfassen. Die Kabelkanäle können am Rahmen befestigt werden und entfernbar sein. Typischerweise verläuft ein oder zwei Kabelkanäle entlang der Transportrichtung des Transporteurs. Es ist also typischerweise möglich, Kabel entlang der gesamten Länge des Rahmens zu führen. Diese Kabelkanäle können beispielsweise rechts und links neben dem Transporteur und/oder unterhalb der Transportebene der Behälter angeordnet sein. Falls zwei Kabelkanäle entlang der Transportrichtung des Transporteurs angeordnet sind, kann beispielsweise einer rechts und einer links vom Transporteur angeordnet sein, und der eine zur Aufnahme von Kabeln für die Leistung, der zweite für die Aufnahme von Kabeln zur Steuerung vorgesehen sein.

Vorteilhafterweise umfasst der Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen für Behälter auch Querverbindungen für Kabel, so dass diese auch entsprechend der Transportrichtung von rechts nach links und umgekehrt geführt werden können. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Inspektionsmodule rechts und links angeordnet sind. Solche Querverbindungen können insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn der Rahmen zwei entlang der Transportrichtung verlaufende Kabelkanäle umfasst, von denen einer rechts und einer links bezüglich der Transportrichtung von Behältern angeordnet ist. In diesem Fall ist es durch solche Querverbindungen möglich, Kabel von beliebigen Teilen, an denen Inspektionsmodule befestigt sein können, zu einer jeder beliebigen anderen Stelle des Rahmens (und damit zu jedem Inspektionsmodul) zu führen. Die Querverbindungen können entlang der Transportrichtung der Behälter verschiebbar angeordnet sein und optional entfernbar sein.

Die Kabelkanäle und/oder die Querverbindungen zwischen den Kabelkanälen können nach unten flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet sein. Beispielsweise können sie als Drahtkörbchen oder Gestelle ausgebildet sein oder solche umfassen. Vorteilhafterweise können Kabelkanäle nach unten geöffnet werden. Beispielsweise kann der untere Teil, der das Körbchen umfasst, ausgeklappt werden, beispielsweise bis zu einem Anschlag, die Kabel hineingelegt werden und das Ganze dann wieder geschlossen werden. Dies erlaubt ein einfaches Verlegen von Kabeln, insbesondere da diese abgelegt werden können und danach, wenn alle Kabel verlegt sind, der Kabelkanal geschlossen werden kann. Beispielsweise kann der Kabelkanal nach unten geöffnet werden, indem auf einer Seite eine Verriegelung gelöst wird und der Kabelkanal im Bezug auf eine Befestigung auf einer zweiten Seite nach unten geklappt wird. Nach einer zwischen 30°- und 60°-, z.B. etwa 45°-Drehung, kann er einen Anschlag erreichen, so dass Kabel hineingelegt werden können und nicht herausfallen. Danach kann der Kabelkanal wieder geschlossen werden.

Die Kabelkanäle und/oder die Querverbindungen können von oben abgedeckt sein, z.B. durch Bleche, die optional gegenüber der Horizontale schräg verlaufen können, so dass Flüssigkeit weggeleitet wird. Dies ist typischerweise vorteilhaft, wenn in den Behältern Flüssigkeiten transportiert werden oder werden können, um das Eindringen von Flüssigkeiten von oben zu verhindern. Die Abdeckungen können für einzelne Bereiche anbringbar und/oder (stufenlos) entlang der Schiene(n) verschiebbar sein.

Diese Abdeckungen können auch in den einzelnen Inspektionsmodulen oder in eine Ausleiteinheit integriert sein, beispielsweise unterhalb eines Auswurfschachts für die Ausleitung von Flaschen. Damit kann beispielsweise in einem Bereich, in dem ein Inspektionsmodul oder

eine Ausleiteinheit befestigt ist, die Abdeckung der Kabelkanäle und/oder der Querverbindungen von oben durch die in den Inspektionsmodulen oder Ausleiteinheit(en) integrierten Abdeckungen erfolgen und in anderen Bereichen optional durch die für einzelne Bereiche anbringbaren Abdeckungen erfolgen.

Vorteilhafterweise kann der Rahmen des Weiteren eine Tropfrinne umfassen, die typischerweise unterhalb des Transporteurs angeordnet ist. Typischerweise ist so eine Tropfrinne aus einem leicht reinigbarem Material ausgebildet oder hat eine leicht reinigbare Oberfläche. Eine Tropfrinne kann rechts und links (im Bezug auf die Transportrichtung der Behälter) einen erhöhten Rand, und dazwischen eine glatte Oberfläche, umfassen, beispielsweise aus Edelstahl, und dazu geeignet sein, aus Behältern gegebenenfalls herabtropfende Flüssigkeit aufzufangen und wegzuleiten. Dafür ist sie typischerweise in Transportrichtung zu einem der beiden Enden des Transporteurs leicht geneigt (beispielsweise zwischen 0,5° und 5°, beispielsweise zwischen 1 ° und 2°). Die Neigung kann, beispielsweise durch geeignete Halter, einstellbar ausgeführt sein.

Typischerweise hat die Tropfrinne eine Breite (z.B. eine Breite zwischen den Rändern), die genauso breit oder breiter ist wie der Transporteur, so dass jegliche vom Transporteur herunter tropfende Flüssigkeit aufgefangen werden kann. In anderen Ausführungsformen kann sie jedoch auch schmaler ausgebildet sein.

Der Rahmen kann des Weiteren ein Geländer umfassen, das einen Zugang von außen an die Inspektionsmodule und/oder den Rahmen und/oder den Transporteur im Betrieb verhindern kann. Vorteilhafterweise ist dieses Geländer so ausgebildet, dass es an einer Schiene zum Befestigen von Inspektionsmodule, typischerweise der dem Transporteur näher gelegenen Schiene, befestigt werden kann. Es kann, wie die Inspektionsmodule, formschlüssig, z.B. durch Klemmen, befestigbar sein und/oder (stufenlos) entlang der Schiene(n) verschiebbar.

Der Rahmen kann des Weiteren eine Abdeckung umfassen, die dazu geeignet ist, die nicht durch Inspektionsmodule belegten Bereiche des Rahmens abzudecken. Diese Abdeckung kann insbesondere schräg, beispielsweise aus Blech, ausgebildet sein, und vom Transporteur weg geneigt sein. Diese Abdeckung kann entlang der Schienen (stufenlos) verschiebbar und/oder entfernbar und/oder für einzelne Bereiche anbringbar sein. Sie kann an einer oder mehreren Schienen befestigbar sein, beispielsweise an der dem Transporteur näher gelegenen Schiene.

Der Rahmen kann des Weiteren eine Abdeckung oberhalb der Flaschen umfassen, die dazu geeignet ist, herabfallenden Schmutz oder Flüssigkeiten am Kontaminieren der Flaschen von oben zu hindern. Vorteilhafterweise ist deren Halterung so ausgebildet, dass es an einer Schiene zum Befestigen von Inspektionsmodule, typischerweise der dem Transporteur näher gelegenen Schiene, befestigt werden kann. Diese Abdeckung kann ebenfalls (stufenlos) verschiebbar und entfernbar und/oder für einzelne Bereiche anbringbar sein.

Der Rahmen kann des Weiteren eine Halterung für einen Schutz umfassen, der dazu geeignet ist, je nach Anforderung den Bediener von den Inspektionsmodulen und/oder dem Flaschenstrom im Betrieb fern zu halten. Beispielsweise kann der Schutz als Spritzschutz ausgeführt sein und/oder als Eingreifschutz bei einer mechanischen oder elektrischen Verstellung der Inspektionsmodule.

Die Abdeckung oberhalb der Flaschen kann als die gleiche Abdeckung ausgebildet sein wie die Abdeckung, die dazu geeignet ist, die nicht durch Inspektionsmodule belegten Bereiche des Rahmens abzudecken. In anderen Ausführungsformen kann die Abdeckung oberhalb der Flaschen in einigen Bereichen als die gleiche Abdeckung ausgebildet sein wie die Abdeckung, die dazu geeignet ist, die nicht durch Inspektionsmodule belegten Bereiche des Rahmens abzudecken und in andere Bereichen als eine davon verschiedene Abdeckung ausgebildet sein.

Beispielsweise kann in Bereichen, wo ein oder mehr Inspektionsmodule angebracht sind, eine Abdeckung oberhalb der Flaschen durch eine vom Inspektionsmodul umfasste Abdeckung ausgebildet sein. Optional kann in anderen Bereichen eine Abdeckung oberhalb der Flaschen durch eine weitere Abdeckung, beispielsweise eine Abdeckung, die dazu geeignet ist, die nicht durch Inspektionsmodule belegten Bereiche des Rahmens abzudecken, ausgebildet sein.

Der Rahmen kann optional eine, zwei oder mehr Ausleiteinheiten (Ausleitmodule) umfassen, die beispielsweise als fehlerhaft befundene Behälter ausleiten können. Solche Ausleiteinheiten können ebenfalls Mittel zur formschlüssigen Befestigung an einer oder mehr Schienen, insbesondere Klemmen wie oben beschrieben, umfassen. Eine Ausleiteinheit kann einen Auswurfschacht für die Ausleitung von Flaschen umfassen. Eine Ausleiteinheit kann beispielsweise auf beiden Seiten des Transporteurs an dem Rahmen befestigt sein.

Die Erfindung umfasst des Weiteren eine Inspektionseinheit umfassend einen Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen für Behälter wie zuvor beschrieben, sowie ein, zwei oder mehrere Inspektionsmodule. Ein, zwei oder mehrere der Inspektionsmodule sind typischerweise Inspektionsmodule wie zuvor beschrieben und können typischerweise Vorrichtungen zum Befestigen der Inspektionsmodule an dem Rahmen umfassen, insbesondere beispielsweise zuvor beschriebene Klemmen. Eine Inspektionseinheit kann eine, mehrere oder alle der folgenden Inspektionsmodule umfassen: ein oder mehrere Lampen, ein oder mehrere Spiegelkabinette, ein oder mehrere Kameras, ein oder mehrere Pusher, ein oder mehrere Lichtschranken, ein oder mehrere Reflektoren gegenüber der Lichtschranken, Inspektionsmodule zum Prüfen der Seitenwände von Behältern, des Bodens von Behältern, der Behältermündung und Ähnliches.

Des Weiteren kann die Inspektionseinheit auch zusätzliche Peripheriegeräte mit zuvor beschriebenen Vorrichtungen zum Befestigung an dem Rahmen umfassen, insbesondere beispielsweise zuvor beschriebene Klemmen. Solche Peripheriegeräte können beispielsweise ein oder mehrere der folgenden Geräte umfassen: elektrische Verteileinheiten, Bedientaster zur Steuerung der Maschine, Kästen für Testequipment, Werkzeug, Reinigungsutensilien oder Ähnliches.

Zudem kann eine Inspektionseinheit eine Basismaschine für die Inspektion von Behältern umfassen.

Weitere Aspekte der Erfindung werden anhand der folgenden Figuren beschrieben. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Alle in den Figuren gezeigten Details können jeweils in einem erfindungsgemäßen Rahmen einzeln oder in beliebigen Kombinationen umfasst sein. Hierbei zeigt

Figur 1 eine Inspektionseinheit umfassend einen Rahmen und mehrere Inspektionsmodule;

Figur 2 einen Rahmen;

Figur 3 eine Inspektionseinheit im Querschnitt.

Figur 1 zeigt schematisch eine Inspektionseinheit. Die Inspektionseinheit umfasst einen Rahmen 1 zur Befestigung von Inspektionsmodulen. Der gezeigte Rahmen 1 umfasst Füße 5 sowie rechts und links des Transporteurs 8 angeordnete Schienen 6 und 7 (Schienen 6 und 7 sind nur auf einer Seite des Transporteurs sichtbar). An diesen Schienen 6, 7 können Inspektionsmodule, hier beispielhaft Inspektionsmodule 2a bis 2d, befestigt sein. Die Inspektionseinheit 2c ist beispielhaft rechts und links des Transporteurs an den Schienen des Rahmens befestigt, insbesondere in diesem Beispiel die eine Seite an Schiene 7 und die

Gegenseite der Einheit auf der entsprechenden (nicht sichtbaren) Schiene 7 auf der anderen Seite des Transporteurs. In Figur 1 umfasst die Inspektionseinheit beispielhaft des Weiteren eine Basismaschine 3 für die Inspektion von Behältern, die an dem Rahmen 1 an dem einen Ende des Transporteurs 8 angeschlossen ist. Ebenfalls beispielhaft umfasst ist eine Ausleiteinheit mit den Komponenten 4a und 4b.

Figur 2 zeigt schematisch einen Rahmen zum Befestigen von Inspektionsmodulen von der Seite. Beispielhaft ist an diesem Rahmen eine Inspektionseinheit mit den Elementen 2a und 2b beidseitig des Transporteurs 8 befestigt. (Bauteile auf verschiedenen Seiten des Transporteurs können - soweit entsprechend - im Folgenden mit den gleichen Nummern bezeichnet, allerdings kann zur Unterscheidung der Seite des Transporteurs, auf der sie angebracht sind, die Seite durch Angabe der Nummer mit Strich (z.B. 6') oder Doppelstrich /z.B. 6") für die andere Seite angegeben werden.) Hierbei erfolgt die Befestigung durch formschlüssige Verbindung mit den Schienen, hier sichtbar an Schienen 6', 7' und 7", in diesem Fall beispielhaft durch eine Klemme mit den Teilen 10a, 10b und 10c. Wie in dem gezeigten Beispiel können solche Klemmen einen erste Teil 10a haben, der mit dem Inspektionsmodul (oder einem anderen anzubringenden Modul oder Bauteil) verbunden ist, sowie einen zweiten, beweglichen Teil 10b, der durch ein Befestigungsmittel 10c, beispielsweise eine Schraube, befestigt werden kann, so dass das Inspektionsmodul an der Schiene formschlüssig befestigt ist. In dem gezeigten Beispiel ist der feste Teil 10a an den Schienen (hier sichtbar an Schienen 7', 7" und 6') so angeordnet, dass er die Schiene von oben und (mindestens einen Teil) seitlich umschließt, während der zweite, bewegliche Teil 10b die Schiene von unten umschließt. Durch einen dritten Teil 10c, beispielsweise eine Schraube, kann die Klemme dann befestigt werden.

Vorteilhafterweise wird bei Bauteilen und Inspektionsmodulen, die oberhalb der Schienen angeordnet sind, eine Klemme verwendet, deren fester Teil 10a die Schienen von oben und seitlich umschließt, wobei der bewegliche Teil 10b von unten angebracht wird. Eine andere Anordnung, bei der der feste Teil der Klemme die Schiene von unten und seitlich umschließt ist, jedoch auch möglich. Andere Ausführungsformen von Klemmen sind in diesem und anderen Beispielen dieses Textes jeweils ebenfalls möglich. Beispielsweise kann die Klemme die genannten ersten zwei Teile 10a, 10b umfassen und anderweitig befestigt werden, oder der bewegliche Teil 10b anders und/oder mehrteilig ausgebildet sein und/oder eine Klemme zweiteilig ausgebildet sein und nur einen festen Teil 10a und einen beweglichen Teil 10b umfassen.

Ebenfalls eingezeichnet sind in Figur 2 beispielhaft Füße 5' und 5". Die Füße 5' und 5" sind in diesem Beispiel ebenfalls formschlüssig durch Klemmen befestigt. Hierbei sind die Klemmen jedoch beispielhaft so gezeichnet, dass der feste Teil der Klemme 10a (der mit den Füßen verbunden ist) die Schienen (sichtbar bei Schiene 6') von unten und seitlich umfasst, und der bewegliche Teil 10b von oben durch ein Befestigungsmittel 10c, beispielsweise eine Schraube, befestigt werden kann. Diese Anordnung ist vorteilhaft, da das Gewicht des Rahmens auf die Füße geleitet wird, so dass vorteilhafterweise die Klemmen in dieser Weise angeordnet sind. Typischerweise kann der feste Teil der Klemme im Voraus und dauerhaft an den Füßen befestigt sein, z.B. durch Schrauben, Schweißungen, etc. Eine andere Anordnung der Klemme, in der der feste Teil die Schiene von oben und seitlich umfasst und der bewegliche Teil von unten angebracht wird, ist jedoch auch möglich.

Eingezeichnet sind ebenfalls zwei beispielhafte Kabelkanäle 9', 9", die an dem Rahmen angebracht sein können.

Optional kann in den Bereichen, wo am Rahmen keine Inspektionsmodule angeordnet sind, dieser Rahmen durch eine Abdeckung 13, beispielsweise eine schräge Abdeckung 13, die auf den Stützen 14 angeordnet und optional an der Schiene 7' und/oder 6' befestigt werden kann, abgedeckt werden. Eine entsprechende Abdeckung kann natürlich auf der anderen Seite des Transporteurs 8 an einer oder beiden Schienen 6" und/oder 7" angebracht sein.

In den Bereichen, wo Inspektionsmodule vorhanden sind, sowie in Bereichen, wo keine Inspektionsmodule am Rahmen angeordnet sind, kann optional zusätzlich ein Geländer 16 am Rahmen befestigt werden, um den Rahmen und/oder die Inspektionsmodule und/oder den Transporteur von außen abzuschirmen. Das Geländer 16 kann ebenfalls an Schiene 7' und/oder Schiene 6' (bzw. auf der anderen Seite an Schiene 6" und/oder 7") angeordnet werden. Es kann formschlüssig, z.B. mittels Klemmen befestigt sein, wobei vorteilhafterweise bei Klemmen der feste Teil so angebracht ist, dass er die Schiene von oben und seitlich umfasst.

Die Figur 3 zeigt schematisch eine Inspektionseinheit im Querschnitt. Eingezeichnet sind hierbei beispielhaft die Füße 5' und 5", die beispielhaft mittels Klemmen mit den Teilen 10a, 10b und 10c an Schienen 6', 6" formschlüssig befestigt sind.

Ebenfalls beispielhaft eingezeichnet ist ein Inspektionsmodul mit den Komponenten 2a und 2b, das beidseitig des Transporteurs 8 an den Schienen 7', 7" durch Klemmen mit den Bauteilen 10a, 10b, 10c formschlüssig befestigt ist.

In Figur 3 sind ebenfalls optionale Kabelkanäle 9', 9" eingezeichnet die entlang des Transporteurs 8 verlaufen sowie Querverbindungen für die Kabelkanäle 12 (exemplarisch nur eine Querverbindung eingezeichnet). Der Kabelkanal 9'ist exemplarisch in der geöffneten Position 9'a, der Kabelkanal 9"in der geschlossenen Position 9"b eingezeichnet. In der geöffneten Position sind die Kabelkanäle typischerweise bis zu einem Anschlag, beispielsweise bei etwa 45°, nach unten auf klappbar, so dass dann Kabel in die Kabelkanäle verlegt werden können und anschließend diese wieder geschlossen werden können. Durch den Anschlag wird verhindert, dass Kabelkanäle sich weiter öffnen, und Kabel, die bereits verlegt sind, beim Öffnen herausfallen. Vorteilhafterweise können die Kabelkanäle so geöffnet werden, dass die Öffnung, in die Kabel gelegt werden können, vom Transporteur weg zeigt. Dadurch kann eine leichtere Verlegung der Kabel ermöglicht werden, da die Öffnung dann typischerweise besser zugänglich ist.

Die Kabelkanäle können nach unten flüssigkeitsdurchlässig, beispielsweise als Drahtkörbchen, bzw. Drahtgestelle, ausgebildet sein. Typischerweise sind sie nach oben gegen Flüssigkeit abgedichtet (in dieser Figur nicht sichtbar).

In dem gezeigten Beispiel können diese Querverbindungen 12 ein Verlegen von Kabeln von der einen Seite des Transporteurs auf die andere Seite des Transporteurs erlauben. Es können auch mehr oder weniger Querverbindungen für Kabelkanäle vorhanden sein. Durch eine Ausbildung der Kabelkanäle als Drahtgerüste bzw. Drahtkörbchen können Kabel aus den Kabelschächten 9', 9" abgezweigt und durch die Querverbindungen verlegt werden. Durch eine optionale Querverbindung, die sich zwischen den Kabelkanälen und über die gesamte Breite des Rahmens erstreckt und beispielsweise dem Anschluss des Modulrahmens an externe Stromquellen und oder Messgeräte dienen kann, können die Kabel in den Kabelkanälen 9', 9" mit Strom versorgt werden bzw. die entsprechenden Signale vom Rahmen weggeleitet werden. Erfindungsgemäß können auch mehr als eine solche Querverbindung, die sich über die gesamte Breite des Rahmens erstreckt, vorhanden sein. Alternativ kann die Stromversorgung bzw. das Wegleiten von Signalen vom Rahmen auch durch Anschluss an einem Ende des Rahmens ermöglicht werden.

Eingezeichnet ist ebenfalls beispielhaft eine Tropfrinne 1 1 , die unter dem Transporteur 8 so angeordnet ist, dass sie Flüssigkeit auffangen und begleiten kann. Eine solche Tropfrinne kann eine (z.B. einmalig einstellbare oder einstellbare) Neigung gegenüber der Horizontalen haben, um die Flüssigkeit abzuleiten, beispielsweise zwischen 1 °und 2°, typischerweise in Richtung der Transportbewegung von Behältern im Transporteur.

Bevorzugt wird der gesamte Rahmen so ausgelegt, dass im normalen Produktionszustand, d.h. mit eingeklappten Gitterkanälen 9' und 9", die unteren Schienen 6' und 6" den unteren Abschluss des Inspektionsmoduls (mit Ausnahme der Füße 5) bilden. Dadurch steigt die Produktionssicherheit und Reinigbarkeit, weil keine Elemente unten herausragen und durch z.B. einen unter dem Inspektionsmodul platzierten mobilen Container zum Auffangen von ausgeleiteten Behältern beim Entfernen oder Einführen des Containers keine Beschädigung der Verkabelung und/oder Tropfbleche erfolgen kann.

Ebenso können diese unteren Schienen 6' und 6" zum Transport des Inspektionsmodul dienen durch z.B. Aufnahme/Aufheben mit Gabelstapler mit und ohne zusätzlichen Trägern. Ein Hilfsgestell ist dadurch nicht zwingend erforderlich.