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1. (WO2019048589) METHOD AND APPARATUS FOR PRODUCING AN ELECTRODE STACK
Примечание: Текст, основанный на автоматизированных процессах оптического распознавания знаков. Для юридических целей просьба использовать вариант в формате PDF

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Elektrodenstapels

ANWENDUNGSGEBIET UND STAND DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Elektrodenstapels, beispielsweise für ein Batteriemodul.

Als Elektrodenstapel wird im Zusammenhang mit der Erfindung eine Baugruppe umfassend mindestens zwei eine Zelle bildende Elektroden bezeichnet. Üblicherweise ist weiter ein zwischen den Elektroden angeordneter Separator vorgesehen. Bei der Zelle handelt es sich vorzugsweise um Sekundärzellen, es sind jedoch auch Elektrodenstapel mit Primärzellen oder Brennstoffzellen denkbar. Ein Zusammenschluss mehrerer Zellen wird üblicherweise als Batterie bezeichnet. Im Zusammenhang mit der Erfindung umfasst der Begriff Elektrodenstapel sowohl Gestaltungen mit einer Zelle als auch Gestaltungen mit mehreren Zellen oder Zellpaketen. Als Batteriemodul werden sowohl Gestaltungen mit nur einer Zelle als auch Gestaltungen mit zu einer oder mehreren Batterie(n) geschalteten Zellen oder Zellpaketen bezeichnet. Umfasst das Batteriemodul mehrere Batterien und/oder Zellen, so können diese in Reihe oder parallel zueinander geschaltet sein, abhängig von einem Anforderungsprofil an das Batteriemodul.

Das Verfahren und die Vorrichtung betreffen insbesondere die Herstellung eines Elektrodenstapels für Lithium-Ionen-Batteriemodule, beispielsweise Lithium-Ionen-Batterien für Kraftfahrzeugantriebe. Das Verfahren und die Vorrichtung sind jedoch auch zur Herstellung von Elektrodenstapeln für andere Einsatzzwecke geeignet.

Zur Herstellung eines Batteriemoduls ist es bekannt, eine Zelle zu einer Rolle zu wickeln, welche in einem üblicherweise kreiszylindrischen Gehäuse angeordnet wird. Eine derartige Herstellung ist schnell und kostengünstig möglich. Eine Anordnung mehrerer derartiger Batteriemodule ist jedoch nur unter Raumverlust möglich.

Alternativ sind daher Batteriemodule mit anderen Bauformen bekannt. Zur Herstellung von Batteriemodulen mit anderen Bauformen ist es beispielsweise bekannt, Zellen um einen flachen Kern zu wickeln, einen bandförmigen Separator in Z-Form zu falten und einzelne Elektroden, auch als Elektrodenblätter bezeichnet, seitlich in die sich bildenden Taschen einzuschieben oder Elektrodenstapel aus einzelnen Elektroden und Separatoren zu bilden. Dabei ist es bekannt, die so geschaffenen Zellwickel, Z-Stapel oder Elektrodenstapel zur Herstellung

sogenannter prismatischer Batteriemodule in ein Plastik- oder Metallgehäuse einzubringen. Weiter sind sogenannte Pouch-Zellen, auch als Pouchbag- oder Coffeebag-Zellen bezeichnet, bekannt, wobei der Zellwickel, Z-Stapel oder der Elektrodenstapel in eine dünne, flexible Aluminium-Verbundfolie eingebracht wird. Elektrodenstapel aus einzelnen Elektroden und Separatoren sind hinsichtlich einer Raumausnutzung besonders vorteilhaft.

Zur Herstellung eines Elektrodenstapels ist beispielsweise aus US 2014/0109396 A1 ein Drehtisch bekannt, wobei Elektroden als Elektrodenblätter in typenreinen Stapeln, d.h. getrennt nach Kathode und Anode, an zwei Stapelstationen des Drehtischs bereitgestellt werden. An den Stapelstationen werden jeweils ein Kathodenblatt bzw. ein Anodenblatt und ein Separatorblatt auf einen Träger aufgebracht. Ein Entladen des Drehtischs erfolgt an einer weiteren Station des Drehtischs. Die einzelnen Stapelstationen können dabei mehrfach durchlaufen werden bis eine gewünschte Stapelhöhe erreicht ist. Eine Arbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Stapelstationen ist dabei auf den Drehtisch zu synchronisieren.

Alternativ ist es aus US 2013/01 1 1739 A1 bekannt, eine Transportstrecke mit einem Bandförderer vorzusehen, wobei entlang der Transportstrecke mindestens fünf Stapelstationen, nämlich drei Separator-Stapelstation sowie mindestens eine zwischen zwei Separator-Stapelstation angeordnete Kathoden-Stapelstation und mindestens eine zwischen zwei Separator-Stapelstation angeordnete Anoden-Stapelstation vorgesehen sind. An den Stapelstationen werden ein Separator-Material, ein Kathoden-Material und ein Anoden-Material jeweils als Folienbahn auf einer Rolle bereitgestellt. Mittels des Bandförderers werden Trägerelemente entlang der Transportstrecke zu den Stapelstationen gefördert, wobei an den Stapelstationen jeweils ein Stück von der entsprechenden Folie abgetrennt, mit einer Klebeschicht versehen und auf dem Trägerelement bzw. dem auf dem Trägerelement bereits vorhandenen Stapel abgelegt wird.

AUFGABE UND LÖSUNG

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Elektrodenstapels, beispielsweise für ein Batteriemodul zu schaffen, welches/welche eine schnelle Herstellung mit einer hohen Präzision ermöglicht. Diese Aufgabe wird gelöst durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 und die Vorrichtung gemäß Anspruch 7. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Gemäß eines ersten Aspekts wird ein Verfahren zur Herstellung eines Elektrodenstapels geschaffen, wobei an mindestens zwei Stapelstationen, vorzugsweise mindestens drei

Stapelstationen jeweils mindestens eine Elektrodenlage und/oder mindestens eine Separatorlage von einem bahnförmigen Folienvorrat getrennt und auf einer Ablagefläche gestapelt werden, wobei mehrere individuell bewegbare, jeweils mindestens eine Ablagefläche aufweisende Schlitten bereitgestellt werden, wobei die Schlitten zur Übernahme mindestens einer Elektrodenlage und/oder mindestens einer Separatorlage von einer der mindestens zwei Stapelstationen jeweils individuell zu dieser Stapelstation synchronisiert werden.

Durch die Synchronisation der Schlitten zu den Stapelstationen ist eine exakte Positionierung einer Elektroden- und/oder Separatorlage auf der Ablagefläche oder auf bereits auf der Ablagefläche gestapelten Elektroden- und/oder Separatorlagen möglich. Dadurch ist ein Herstellen mehrerer Elektrodenstapel auf mehreren Schlitten parallel möglich. Die Schlitten weisen in vorteilhaften Ausgestaltungen exakt eine Ablagefläche auf. Es sind jedoch auch Ausgestaltungen denkbar, bei welchen der Schlitten mehr als eine Ablagefläche aufweist, auf welchen jeweils eine Elektroden- und/oder eine Separatorlage mittels zwei oder mehr synchron arbeitender Zuführeinrichtungen einer Stapelstation ablegbar sind.

Vorzugsweise sind mindestens drei Stapelstationen vorgesehen, an welchen eine Kathodenlage, eine Anodenlage bzw. eine Separatorlage an die Ablagefläche übergeben werden. Es sind jedoch auch Gestaltungen denkbar, bei welchen an den Stapelstationen bereits vorlaminierte Materialbahnen umfassend einen Elektrodenlage und eine Separatorlage vorgesehen sind, wobei nur zwei Stapelstationen notwendig sind.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung werden die Schlitten entlang einer umlaufenden Bahn zu den Stapelstationen bewegt. Dabei sind vorzugsweise vier Stapelstationen, nämlich eine erste und eine zweite Separator-Stapelstation zum Anbringen einer ersten und einer zweiten Separatorlage, eine Kathoden-Stapelstation zum Anbringen einer Kathodenlage und eine Anoden-Stapelstation zum Anbringen einer Anodenlage vorgesehen. Zum Herstellen eines Elektrodenstapels wird beispielsweise zunächst die erste Separator-Stapelstation, anschließend die Kathoden-Stapelstation, die zweite Separator-Stapelstation und die Anoden-Stapelstation angefahren. Sofern ein Elektrodenstapel mit mehr als zwei Elektrodenlagen aufgebaut werden soll, werden die Stapelstationen anschließend erneut angefahren. Dieser Vorgang wird wiederholt bis die gewünschte Anzahl an Lagen erreicht ist. Der so aufgebaute Elektrodenstapel wird ausgeschleust oder auf andere Weise der Bahn entnommen.

Die Anzahl der Schlitten ist für einen optimalen Prozessablauf an eine durchschnittliche Größe der Elektrodenstapel und Anzahl der Stapelstationen und damit an einer Zahl der Umläufe angepasst und ist vorzugsweise ein ganzzahliges Vielfaches der Zahl der Umläufe.

Dabei wird in einer Ausgestaltung vor oder nach einem Ausschleusen an einer weiteren Stapelstation eine letzte Separatorlage angebracht. In anderen Ausgestaltungen durchläuft der Schlitten die umlaufende Bahn bis eine abschließende Separatorlage angebracht wurde und wird dann aus der Bahn ausgeschleust oder auf andere Weise der Bahn entnommen. Um einen individuellen Aufbau von Elektrodenstapeln zu ermöglichen, sind in einer Ausgestaltung an jeder Stapelstation Weichen oder andere Umlenkelemente vorgesehen, sodass bei Bedarf ein Schlitten an einer Stapelstation vorbeigeführt werden kann.

Vorzugsweise ist eine lineare Bahn vorgesehen, wobei die Schlitten für eine Synchronisation in Transportrichtung beschleunigt oder abgebremst werden. In vorteilhaften Ausgestaltungen werden die Ablageflächen für einen Ausgleich eines vertikalen oder horizontalen Versatzes zu einer zu übernehmenden Elektrodenlage oder Separatorlage in vertikaler und/oder horizontaler Richtung relativ zu den Schlitten versetzt. Durch ein Versetzen der Ablagefläche in vertikaler Richtung relativ zu dem Schlitten ist insbesondere eine Anpassung einer Höhe einer Übernahmeebene für eine weitere Lage an eine bereits abgelegte Stapelhöhe möglich. Die Elektrodenlagen weisen beispielsweise eine seitliche Fahne für eine Kontaktierung und Verschaltungen auf. Die Fahnen für die Anodenlage und die Kathodenlage sind beispielsweise an gegenüberliegenden seitlichen Rändern der ausgeschnittenen Folienstücke vorgesehen, sodass - wenn die Stapelstation bezüglich der Bahn gleich ausgerichtet sind - die seitlichen Ränder der Folienstücke der Anodenlage und der Kathodenlage aufgrund eines Schneidvorgangs in seitlicher Richtung versetzt sind. Durch Versetzen der Ablagefläche in horizontaler Richtung quer zu einer Transportrichtung ist dabei ein Ausrichten der seitlichen Ränder der Anodenlagen und der Kathodenlagen möglich. Alternativ ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Stapelstation bezüglich der Bahn versetzt angeordnet sind, sodass die seitlichen Ränder der Folienstücke der Anodenlage und der Kathodenlage zueinander ausgerichtet sind.

Für eine Sicherung der einzelnen Lagen oder eines bereits abgelegten Stapels auf einem Schlitten ist in einer Ausgestaltung eine Saugeinrichtung vorgesehen. In anderen Ausgestaltungen werden die Lagen auf dem Schlitten beim Stapeln stoffschlüssig mit den darunter liegenden Lagen verbunden. Vorzugsweise werden die Elektrodenlagen und/oder Separatorlagen an den Schlitten jeweils mittels einer Klemmvorrichtung geklemmt. Die Klemmvorrichtung erlaubt es, auch bei größeren Höhen den Stapel sicher auf Position zu halten.

Für eine Betätigung der Klemmvorrichtung ist in vorteilhaften Ausgestaltungen eine externe Betätigungseinrichtung vorgesehen. Als externe Betätigungseinrichtung wird dabei eine

Betätigungseinrichtung bezeichnet, welche nicht auf dem Schlitten angeordnet ist. Die Betätigungseinrichtung umfasst in vorteilhaften Ausgestaltungen mehrere, den Stapelstationen zugeordnete Betätigungseinheiten. Mittels der Betätigungseinrichtung ist vorzugsweise ein Öffnen der Klemmvorrichtungen zum Ablegen einer Lage möglich, wobei die Klemmvorrichtungen mittels passiver Elemente, wie beispielsweise Federelemente, in einer Schließstellung gehalten werden. Ein Öffnen der Klemmvorrichtung mittels der Betätigungseinrichtung erfolgt je nach Ausgestaltung mechanisch, elektronisch und/oder magnetisch. In vorteilhaften Ausgestaltungen ist eine berührungslos wirkende Betätigungseinrichtung vorgesehen.

An den Stapelstationen werden Folienstücke für die Elektrodenlage und/oder Separatorlagen jeweils von einem bahnformigen Folienvorrat getrennt und der Ablagefläche übergeben. Die Stapelstationen weisen zu diesem Zweck geeignete Schneid- und Übergabeeinheiten auf. Der bahnförmige Folienvorrat wird beispielsweise als Rolle bereitgestellt, wobei ein Ende einer Rolle mit einer nachfolgenden Rolle verbunden wird. Um zu verhindern, dass die Verbindungsstücke oder andere Schlechtteile der Folienstücke in den Elektrodenstapel gelangen, erfolgt vorzugsweise an den Stapelstationen vor einer Übergabe einer Elektrodenlage und/oder einer Separatorlage an den Schlitten eine Qualitätskontrolle, wobei Schlechtteile ausgeschnittener Folienstücke nicht abgelegt, sondern ausgeschleust werden. Der Schlitten verbleibt dabei in einer Ausgestaltung an seiner Position, sodass ein nachfolgendes Folienstück an den Schlitten übergeben werden kann. Alternativ wird der Schlitten markiert und wird entlang der Bahn weiter bewegt, wobei durch eine Markierung sichergestellt ist, dass an einer oder mehreren nachfolgenden Stapelstationen keine Elektroden- und/oder Separatorlage an den Schlitten übergeben wird, sodass eine gewünschte Reihenfolge der Elektroden- und/oder Separatorlagen eingehalten wird. Alternativ oder zusätzlich zu einer Qualitätskontrolle vor einer Übergabe einer Elektrodenlage und/oder einer Separatorlage an den Schlitten, erfolgt in anderen Ausgestaltungen eine Qualitätskontrolle nach einer Übergabe einer Elektrodenlage und/oder einer Separatorlage an den Schlitten, wobei fehlerhafte Elektrodenstapel markiert werden. Durch die Markierung kann verhindert werden, dass an nachfolgenden Stapelstationen weitere Lagen abgelegt werden. Der fehlerhafte Elektrodenstapel kann an einer geeigneten Stelle zu einem frühen Zeitpunkt aus dem Herstellungsprozess ausgeschleust werden. Eine Markierung erfolgt vorzugsweise elektronisch mittels einem dem Schlitten zugeordneten Tag. Es sind jedoch auch andere Markierungen denkbar. Je nach Material der Elektrodenlage und/oder Separatorlagen und/oder eines Schneidprinzips erfolgt an den Stapelstationen alternativ oder zusätzlich weiter ein Reinigen der von dem Folienvorrat abgetrennten Teile.

Gemäß einem zweiten Aspekt wird eine Vorrichtung zur Herstellung eines Elektrodenstapels für ein Batteriemodul mit einem Transportsystem umfassend mindestens eine Ablagefläche und mit mindestens zwei Stapelstationen, geschaffen, wobei die mindestens zwei Stapelstationen jeweils eine Schneid- und Übergabeeinheit aufweisen, die gestaltet ist, um mindestens eine Elektrodenlage und/oder mindestens eine Separatorlage von einem bahnförmigen Folienvorrat zu trennen und auf der Ablagefläche abzulegen, das Transportsystem mehrere individuell bewegbare, jeweils mindestens eine Ablagefläche aufweisende Schlitten umfasst, und eine Steuereinrichtung zum Steuern einer individuellen Bewegung der Schlitten vorgesehen ist, wobei mittels der Steuereinrichtung die Schlitten individuell zu den Stapelstationen synchronisierbar sind.

Die Schlitten weisen in vorteilhaften Ausgestaltungen exakt eine Ablagefläche auf, wobei die Stapelstationen jeweils exakt eine Zuführeinrichtung aufweist, mittels welcher ein Folienstück für eine Elektroden- und/oder eine Separatorlage, an die Ablagefläche übergebbar ist. Es sind jedoch auch Ausgestaltungen denkbar, bei welchen der Schlitten mehr als eine Ablagefläche aufweist, auf welchen jeweils ein Folienstück für eine Elektroden- und/oder Separatorlage mittels zwei oder mehr synchron arbeitender Zuführeinrichtungen einer Stapelstation ablegbar sind.

In einer Ausgestaltung sind den Schlitten jeweils eigene Antriebe zugeordnet, mittels welchen die Schlitten auf einer Transportfläche oder entlang einer Transportstrecke verfahrbar sind. Vorzugsweise sind an den Schlitten Permanentmagneten vorgesehen, wobei eine Transportfläche oder eine lineare Transportstrecke mit einzeln schaltbaren Magnetspulen ausgestattet ist. Für eine Bewegung der Schlitten werden die Magnetspulen angesteuert, um sich verändernde Magnetfelder zu erzeugen, welche eine individuelle Bewegung der Schlitten bewirken. Dadurch ist es möglich, kostengünstige Schlitten zu schaffen.

In einer Ausgestaltung ist eine Transportfläche vorgesehen, auf welcher die Schlitten frei bewegbar sind. Für eine einfache Ansteuerung umfasst das Transportsystem eine eindimensionale umlaufende Bahn, wobei die Stapelstationen entlang der Bahn angeordnet sind. Als eindimensionale Bahn wird dabei eine Bahn bezeichnet, bei welcher die Schlitten nur in eine Transportrichtung beweglich sind. Die Transportrichtung kann dabei sowohl gerade als auch gekrümmte Abschnitte aufweisen. Für eine einfache Positionierung und Bahnführung sind die Stapelstationen in vorteilhaften Ausgestaltungen entlang eines geraden Abschnitts der Bahn angeordnet und zueinander ausgerichtet.

Vorzugsweise sind die Ablageflächen jeweils relativ zu dem Schlitten in vertikaler und/oder horizontaler Richtung versetzbar gelagert. Für ein Versetzen der Ablageflächen relativ zu einem zugehörigen Schlitten sind beispielsweise entlang der Bahn Schikanen vorgesehen. Ein Versetzen der Ablageflächen in vertikaler Richtung erfolgt beispielsweise derart, dass an einer Übergabestelle einer Stapelstation eine Oberfläche eines Stapels unabhängig von einer Stapelhöhe relativ zu der Stapelstation auf einer festgelegten Höhe präsentiert wird. Durch einen Versatz in horizontaler Richtung quer zur Transportrichtung ist es möglich, einen seitlichen Versatz einzelner von einer Folienbahn abgetrennter Teile an der Schneid- und Übergabeeinheit auszugleichen. Ein seitlicher Versatz der Folienstücke unterschiedlicher Stapelstationen ist beispielsweise fertigungsbedingt vorhanden, sofern die Folienstücke seitliche Fahnen aufweisen sollen.

Für ein sicheres Halten der Stapel bzw. einzelner Lagen auf der Ablagefläche weisen die Schlitten in vorteilhaften Ausgestaltungen jeweils eine Klemmvorrichtung zum Klemmen von Folienstücken und/oder Stapeln an Folienstücken auf. Die Klemmvorrichtung ist in einer Ausgestaltung mehrteilig umfassend mehrere individuell ansteuerbare Klemmelemente gestaltet. Dadurch ist ein Ablegen einer weiteren Lage auf einem Stapel durch zeitlich versetztes Lösen der Klemmelemente möglich, wobei gleichzeitig der Stapel jeweils durch die verbleibenden Klemmelemente sicher gehalten bleibt.

An den Stapelstationen ist in vorteilhaften Ausgestaltungen eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, wobei die Klemmvorrichtung mittels der Betätigungseinrichtung betätigbar ist. Vorzugsweise ist dabei an jeder Stapelstation eine dieser Stapelstation zugeordnete Betätigungseinrichtung vorgesehen, es sind jedoch auch Gestaltungen denkbar, bei welchen die Betätigungseinrichtungen mehrere Stapelstationen zumindest teilweise gemeinsam gestaltet sind. Die Betätigungseinrichtung ist vorzugsweise derart gestaltet, dass mittels der Betätigungseinrichtung ein Öffnen der Klemmvorrichtungen zum Ablegen eines Folienstücks für eine Elektroden- und/oder eine Separatorlage möglich ist, wobei die Klemmvorrichtungen mittels passiver Elemente, wie beispielsweise Federelemente, in einer Schließstellung gehalten werden. Die Betätigungseinrichtung ist durch den Fachmann geeignet gestaltbar, wobei je nach Ausgestaltung eine mechanisch, elektronisch und/oder magnetisch wirkende Betätigungseinrichtung vorgesehen ist. In vorteilhaften Ausgestaltungen ist eine berührungslos wirkende Betätigungseinrichtung vorgesehen.

An den Schneid- und Übergabeeinheiten ist in vorteilhaften Ausgestaltungen jeweils eine Kontrolleinrichtung für eine Qualitätskontrolle vor und/oder nach einer Übergabe einer Elektrodenlage und/oder einer Separatorlage an den Schlitten vorgesehen. Die vor einer

Übergabe einer Elektrodenlage und/oder einer Separatorlage an den Schlitten vorgesehene Kontrolleinrichtung umfasst vorzugsweise einen Schlechtauslauf, über welchen Schlechtteile entfernbar sind. Ein Schlechtauslauf erfolgt beispielsweise mittels einer Walze, insbesondere einer Vakuumwalze, eines Fingers und/oder eines Transportbands, an welche ein als ungeeignet für die Herstellung eines Elektrodenstapels identifiziertes Folienstück oder Teil übergeben wird. Es sind jedoch auch andere Gestaltungen denkbar. Die Kontrolleinrichtung umfasst beispielsweise eine Kamera für eine optische Überwachung. Die Kontrolleinrichtung dient dabei in einer Ausgestaltung auch der Überwachung eines etwaigen Versatzes.

Die Schneid- und Übergabeeinheiten sind geeignet gestaltet, um einzelne Teile oder Folienstücke von einem bahnförmigen Folienvorrat zu trennen und an die Schlitten zu übergeben. Zu diesem Zweck umfassen die Schneid- und Übergabeeinheiten in vorteilhaften Ausgestaltungen jeweils mindestens eine Schneidwalze, eine Ambosswalze und eine Übergabewalze. Die Walzen sind vorzugsweise jeweils als Vakuumwalzen gestaltet, wobei ein abgetrenntes Folienstück oder Teil an der Walze mittels Unterdruck oder Saugkraft gehalten wird. Ein Schneiden an der Schneidwalze erfolgt beispielsweise mittels Laser und/oder mechanisch mittels Schneidkanten. Die Walzen sind vorzugsweise derart aufeinander abgestimmt, dass an der Übergabewalze ein Stichversatz erfolgt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Vorteile und Aspekte der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die nachfolgend anhand der Figuren erläutert sind. Dabei zeigen schematisch:

Fig. 1 einem Elektrodenstapel für ein Batteriemodul

Fig. 2 ein Layout eines ersten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Herstellung des Elektrodenstapels gemäß Fig. 1 mit einem Transportsystem und vier Stapelstationen,

Fig. 3 eine Schneid- und Übergabestation einer Stapelstation für die Vorrichtung gemäß Fig.

2;

Fig. 4 eine alternatives Ausführungsbeispiel einer Schneid- und Übergabestation einer Stapelstation für die Vorrichtung gemäß Fig. 2 und

Fig. 5 ein Layout eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Herstellung des Elektrodenstapels gemäß Fig. 1 mit einem Transportsystem und acht Stapelstationen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Fig. 1 zeigt schematisch einen Elektrodenstapel 1 für ein Batteriemodul mit zwölf Lagen umfassend sechs Separatorlagen 1 1 zwischen welchen abwechselnd eine Kathodenlage 12 und eine Anodenlage 13 angeordnet sind. Die Kathodenlage 12 und die Anodenlage 13 werden auch zusammen als Elektrodenlagen bezeichnet. Der Aufbau des Elektrodenstapels 1 ist lediglich beispielhaft. Je nach Anwendung umfasst der Elektrodenstapel mehr oder weniger als zwölf Lagen. Insbesondere für eine Verwendung in einem Batteriemodul für einen Kraftfahrzeugantrieb umfasst der Elektrodenstapel üblicherweise mehr als 100 Lagen. Auch der Aufbau ist lediglich beispielhaft. In anderen Ausgestaltungen ist die erste von unten an eine Separatorlage 1 1 anschließende Elektrodenlage eine Anodenlage 13. In wieder anderen Ausgestaltungen ist alternativ oder zusätzlich die unterste Lage eine Elektrodenlage und/oder die oberste Lage des Stapels eine Separatorlage.

Fig. 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung 2 zur Herstellung des Elektrodenstapels gemäß Fig. 1 . Die dargestellte Vorrichtung 2 umfasst ein Transportsystem 3, vier Stapelstationen 4, 5, 6 und eine Übergabestation 7. An den Stapelstationen 4, 5, 6 ist jeweils eine Elektrodenlage 12, 13 oder eine Separatorlage 1 1 auf einer Ablagefläche 33 (vgl. Fig. 3) oder einem bereits vorhandenen Stapel 10 (vgl. Fig. 3) ablegbar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird beispielsweise an den Stapelstationen 4 jeweils eine Separatorlage 1 1 , an der Stapelstation 5 eine Kathodenlage 12 und an der Stapelstation 6 eine Anodenlage 13 abgelegt. Es sind jedoch auch andere Ausgestaltungen denkbar.

Das Transportsystem 3 umfasst eine umlaufende eindimensionale Bahn 30, beispielsweise eine Schiene, mehrere entlang der Bahn 30 individuell bewegbare Schlitten 31 und eine Steuereinrichtung 32 zum Steuern einer individuellen Bewegung der Schlitten 31 entlang der Bahn 30. An den Schlitten 31 ist jeweils mindestens eine Ablagefläche 33 (vgl. Fig. 3) vorgesehen, auf weichen die Elektroden- und Separatorlagen gestapelt werden.

Für eine individuelle Bewegung der Schlitten 31 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel schematisch dargestellte, einzeln schaltbaren Magnetspulen 300 entlang der Bahn 30 vorgesehen. An den Schlitten 31 sind schematisch für einen Schlitten durch eine gestrichelte Linie angedeutete Permanentmagneten 310 vorgesehen. Für eine Bewegung der Schlitten 31

werden die Magnetspulen 300 geeignet angesteuert, um entlang der Bahn 30 wandernde Magnetfelder zu erzeugen.

Eine Ansteuerung erfolgt dabei derart, dass die Schlitten 31 jeweils individuell zu den Stapelstationen 4, 5, 6 synchronisiert werden. Dies erlaubt eine präzise Stapelung der Elektroden- und Separatorlagen auf der Ablagefläche der Schlitten 31 .

Die Schlitten 31 können wiederholt die Stapelstationen 4, 5, 6 durchlaufen, bis eine gewünschte Stapelhöhe erreicht ist. Sobald eine gewünschte Stapelhöhe erreicht ist, wird der Elektrodenstapel an der Übergabestation 7 an ein nachfolgendes Verarbeitungssystem übergeben.

Fig. 3 zeigt schematisch einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Stapelstation 4 für die Vorrichtung 2 gemäß Fig. 2. Die Stapelstationen 5 und 6 können baugleich gestaltet werden. Die Stapelstationen 4, 5, 6 umfassen jeweils eine Schneid- und Übergabeeinheit 8. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Schneid- und Übergabeeinheit 8 eine Schneidwalze 80, eine Ambosswalze 81 , eine Übergabewalze 82 und einen Schlechtauslauf 83.

Das Material für die mittels der Stapelstation 4 abzulegenden Elektroden- oder Separatorlage wird als bahnförmiger Folienvorrat 9 bereitgestellt. Ein für den Elektrodenstapel gewünschtes Folienstück wird aus dem bahnförmigen Folienvorrat 9 mittels der Schneidwalze 80 und der Ambosswalze 81 ausgeschnitten und mittels der Übergabewalze 82 an eine Ablagefläche 33 eines Schlittens 31 übergeben. Mittels der Steuereinrichtung 32 (vgl. Fig. 2) wird der Schlitten 31 geeignet angesteuert, sodass eine exakte Positionierung in Richtung der durch die Bahn 30 definierten Transportstrecke möglich ist.

An der Stapelstation 4 sind zwei jeweils als Kamera gestaltete Kontrolleinrichtung 85, 87 vorgesehen. Die erste Kontrolleinrichtung 85 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vor einer Übergabe eines Folienstücks an den Schlitten 31 vorgesehen. Um zu vermeiden, dass mittels der ersten Kontrolleinrichtung 85 identifizierte Schlechtteile, beispielsweise Spleißstücke, auf einem Stapel 10 abgelegt werden, ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Schlechtauslauf 83 vorgesehen. Der dargestellte Schlechtauslauf 83 umfasst eine Vakuumwalze. Es sind jedoch auch andere Gestaltungen denkbar.

Die zweite Kontrolleinrichtung 87 dient einer Qualitätskontrolle nach einer Übergabe eines Folienstücks an den Schlitten 31. Dabei ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass fehlerhafte Elektrodenstapel markiert werden, sodass ein weiteres Verarbeiten dieser Elektrodenstapel verhindert wird.

An den Schlitten 31 sind jeweils Klemmvorrichtungen 34 vorgesehen, mittels welcher ein abgetrenntes und übergebenes Folienstück oder ein bereits vorhandener Stapel 10 sicher auf dem Schlitten 31 gehalten werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Übergabewalze 82 Aussparungen 820 auf, um eine Kollision mit den Klemmvorrichtungen 34 zu vermeiden. Für eine Betätigung der Klemmvorrichtungen 34 ist an der Stapelstationen 4 eine Betätigungseinrichtung 88 vorgesehen. Die Klemmvorrichtung 34 ist mittels der Betätigungseinrichtung 88 vorzugsweise berührungslos zum Öffnen der Klemmvorrichtung betätigbar, wobei ein weiteres Folienstück bei geöffneter Klemmvorrichtung 34 abgelegt werden kann.

Die Schlitten 31 werden vorzugsweise auf einer Bahn 30 mit einer konstanten Höhe entlang der Transportstrecke bewegt. Um trotz zunehmender Stapelhöhe eines bereits abgelegten Stapels 10 eine exakte Positionierung eines weiteren Folienstücks auf dem Stapel 10 zu ermöglichen, ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Ablagefläche 33 in vertikaler Richtung gegenüber dem Grundkörper des Schlittens 31 beweglich gelagert, wie schematisch in Fig. 3 an dem linken Schlitten 31 durch einen Doppelpfeil angedeutet. Eine Verschiebung der Ablagefläche 33 wird beispielsweise mittels einer nicht dargestellten Schikane bewirkt.

Zusätzlich sind die Ablageflächen 33 in vorteilhaften Ausgestaltungen jeweils relativ zu dem Schlitten 31 in vertikaler Richtung quer zur Transportrichtung versetzbar gelagert, um eine Anpassung der Ablagefläche 33 an einen seitlichen Versatz ausgeschnittener Folienstücke verschiedener Stapelstationen 4, 5, 6 zu ermöglichen. Ein seitlicher Versatz ist dabei beispielsweise mittels der Kontrolleinrichtung 85 erfassbar.

Fig. 4 zeigt schematisch eine alternative Ausgestaltung einer Schneid- und Übergabeeinheit 8 für eine Stapelstation 4, 5, 6 gemäß Fig. 2. Umfassend eine Schneidwalze 80, eine Ambosswalze 81 , eine Übergabewalze 82 und einen Schlechtauslauf 83. Die Schneid- und Übergabeeinheit 8 gemäß Fig. 4 ist ähnlich der Schneid- und Übergabeeinheit 8 gemäß Fig. 3 und für gleiche oder ähnliche Bauteile werden einheitliche Bezugszeichen verwendet. Auf eine erneute detaillierte Beschreibung bereits beschriebener Bauteile wird verzichtet und auf oben verwiesen. Im Unterschied zu dem oben dargestellten Ausführungsbeispiel ist gemäß Fig. 4 zusätzlich eine Reinigungseinrichtung 84 zwischen der Übergabewalze 82 und einer Übergabestelle an einen Schlitten 31 vorgesehen. Die dargestellte Reinigungseinrichtung 84 umfasst zwei Transportbänder, wobei aus dem Folienvorrat 9 ausgeschnittene Folienstücke 91 mit einander gegenüberliegenden Oberflächen auf den Transportbändern 840 zu liegen kommen. Den Transportbändern 840 ist jeweils eine als Kamera gestaltete Kontrolleinrichtung 85 für eine Qualitätskontrolle vor einer Übergabe an den Schlitten 31 zugeordnet.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist zudem ebenfalls eine zweite Kontrolleinrichtung 87 vorgesehen, welcher einer Qualitätskontrolle nach einer Übergabe eines Folienstücks an den Schlitten 31 dient.

Die Folienstücke 91 werden mittels der Schneidwalze 80 und der Ambosswalze 81 aus dem bahnförmigen Folienvorrat 9 ausgeschnitten. Ein Leergitter 90 wird beispielsweise eine Wiederaufbereitung zugeführt. Die Folienstücke 91 werden an der Übergabewalze 82 auf Stich versetzt und an ein erstes Transportband 840 der Reinigungseinrichtung übergeben. Dort erfolgt eine Reinigung um Schneidreste oder andere Verunreinigungen von der ersten Oberfläche zu entfernen. Anschließend werden die Folienstücke an das zweite Transportband 840 der Reinigungseinrichtung 84 für eine Reinigung der gegenüberliegenden Oberseite übergeben. Der Reinigungsprozess und die Folienstücke 91 werden mittels der Kontrolleinrichtungen 85 überwacht, sodass Schlechtteile über einen Schlechtauslauf 83 abtransportiert werden. Die für gut erachteten Teile werden an den Schlitten 31 übergeben.

Fig. 5 zeigt ein Layout eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung 2 zur Herstellung des Elektrodenstapels 1 1 gemäß Fig. 1 . Die Vorrichtung 2 gemäß Fig. 5 ist ähnlich der Vorrichtung 2 gemäß Fig. 2 und für gleiche oder ähnliche Bauteile werden einheitliche Bezugszeichen verwendet. Auf eine erneute detaillierte Beschreibung bereits beschriebener Bauteile wird verzichtet und auf oben verwiesen.

Im Unterschied zu der Vorrichtung gemäß Fig. 2 umfasst die Vorrichtung 2 gemäß Fig. 5 acht Stapelstationen 4, 5, 6, welche entlang der Bahn 30 angeordnet sind. Es ist offensichtlich für den Fachmann, dass die dargestellte Zahl der Stapelstationen 4, 5, 6 lediglich beispielhaft ist.

An der Vorrichtung 2 gemäß Fig. 5 sind weiter eine Übergabestation 7, eine Banderolier-Station 70 und eine Reservestation 21 vorgesehen. Die Reservestation 21 dient beispielsweise dem Anbringen einer weiteren Separatorlage 1 1 an einem Elektrodenstapel vor einer Übergabe des Elektrodenstapels an ein nachfolgendes System mittels der Übergabestation 7. In alternativen Ausgestaltungen ist stromabwärts der Übergabestation 7 eine zusätzliche Separator-Stapelstation zum Anbringen einer letzten Separatorlage vorgesehen. Die Anordnung dieser Stationen ist ebenfalls lediglich beispielhaft. Beispielsweise ist es alternativ denkbar, auf die Banderolierstation 70 zu verzichten oder eine Banderolierstation räumlich getrennt von der

Übergabestation 7 vorzusehen. Alternativ oder zusätzlich sind weitere Stationen denkbar und/oder wird in anderen Ausgestaltungen auf einzelne dieser Stationen verzichtet.