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1. WO2020227744 - PROCÉDÉ DE REPRÉSENTATION ET DE COMMANDE DE MOYENS DE PRODUCTION, EN PARTICULIER POUR L’INDUSTRIE DE TRANSFORMATION DES PLASTIQUES

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[ DE ]

Patentansprüche:

1. Verfahren zur Darstellung und Bedienung von Produktionsmitteln (2),

insbesondere für die Kunststoffverarbeitende Industrie, auf einer oder mehreren zentralen Bedieneinheiten (30), vorzugsweise einem Computer oder Leitstand, wobei zumindest ein Produktionsmittel (2), beispielsweise eine Spritzgießmaschine (4), ein Roboter oder eine

Automatisierungsanlage (5), ein Temperiergerät (13), ein Kühlgerät, ein Durchflussregler (14), ein Granulattrockner oder -förderer (10) oder ein Dosiergerät (1 1 ) oder eine Arbeitszellensteuerung (24 bis 27) vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zentralen Bedieneinheit (30) Symbole (33) für die über ein Netzwerk (29) angebundenen

Produktionsmittel (2) oder die mit den Produktionsmitteln (2) in

Zusammenhang stehenden Management-Tools (34) wie

Konfigurationssysteme (35) oder Datenbanksysteme (36) vorhanden und auswählbar sind, wobei nach Auswahl eines oder mehrerer Symbole (33) am Bildschirm (32) der Bedieneinheit (30) die Visualisierung, insbesondere die Visualisierungskomponente (101 ) aus dem zugehörigen

Produktionsmittel (2) oder Management-Tool (34) auf der Bedieneinheit (30) gestartet oder ausgeführt wird und anschließend eine vollständige Darstellung und Bedienung durch die Zusammenarbeit der an der

Bedieneinheit (30) vorhandenen Visualisierungssoftware (31 ) und einer dezentral im Produktionsmittel (2) laufenden Steuerungssoftware (37) möglich ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass mehrere

Instanzen der Visualisierungskomponente (101 ) bzw. Symbole (33) desselben oder unterschiedlicher Produktionsmittel (2) gleichzeitig auf der zentralen Bedieneinheit (30) unabhängig voneinander laufen, sodass unterschiedliche Bildschirmseiten und somit unterschiedliche Informationen aus der oder den Steuerungen (19) gleichzeitig oder nebeneinander dargestellt werden.

3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Softwarekomponente, insbesondere der

Visualisierungskomponente (101 ), für die Visualisierung eines

Produktionsmittels (2) nach Möglichkeit vorzugsweise nur beim ersten Aufruf dieses Produktionsmittels (2) übertragen wird, anschließend in der Bedieneinheit (30) vorzugsweise in einem Cache (100) gespeichert bleibt, um bei der nächsten Auswahl des Produktionsmittels (2) ein schnelleres Ansprechverhalten zu erzielen.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die Funktionalität aus dem Zusammenspiel von modularer Software, insbesondere der Steuerungssoftware (37), in den Steuerungen (18, 19) der unterschiedlichen Produktionsmittel (2) und der übergeordneten Software, insbesondere der Visualisierungssoftware (31 ), in der oder den Bedieneinheiten (30) in der Form ergibt, dass nur die Softwaremodule, die für die Visualisierung relevant sind, auf eine externe Flardwareplattform, beispielsweise einen Computer, übertragen werden und diese mit den prozessrelevanten Softwaremodulen, die auch weiterhin in der oder den Steuerungen (16) des Produktionsmittels (2) verbleiben, Zusammenarbeiten.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kommunikation zwischen der

Visualisierungskomponente (101 ), insbesondere der

Visualisierungssoftware (31 ), in der Bedieneinheit (30) und der

Steuerungssoftware (37) im Produktionsmittel (2) in Teilen oder gänzlich über das Netzwerkprotokoll OPC UA erfolgt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die Visualisierung des Produktionsmittels (2) auf der zentralen Bedieneinheit (30) dem verfügbaren Platz auf der Anzeigeeinheit bzw. Bildschirm (32) des Computers anpasst oder vom

Bediener anpassen lässt und somit auf der zentralen Bedieneinheit (30) mehr oder detailliertere Informationen als auf dem Display des

Produktionsmittels (2) selbst dargestellt werden.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass sich die Visualisierung des Produktionsmittels (2) auf der zentralen Bedieneinheit (30) der gegenüber dem Produktionsmittel (2) geänderten Hardwareumgebung, beispielsweise unterschiedlicher Laufwerke oder Speichersysteme, auf der Anzeigeeinheit des Computers anpasst und somit dem Benutzer auf der zentralen Bedieneinheit (30) andere, eingeschränkte oder erweiterte Speicherorte angeboten werden als auf dem Display des Produktionsmittels (2).

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass bei Entfernen oder Hinzufügen eines

Produktionsmittels (2) im Netzwerk, insbesondere eines mobilen

Peripheriegerätes, beispielsweise eines Temperiergerätes (13),

Granulattrockners (10) oder -förderers (9), Dosiergerätes (1 1 ), etc. auf Grund von geändertem Bedarf für die Produktion eines Spritzgiessteils (3), eine entsprechende automatische Anpassung der Darstellung der Symbole (33) an der oder den zentralen Bedieneinheiten (30) erfolgt oder zur Anzeige oder Kommunikation angeboten werden.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass Verknüpfungen von Produktionsmitteln (2) zu physischen Produktionszellen bzw. Arbeitszellen (20 bis 23), die sich aus der Netzwerktopologie ergeben und sich jederzeit neu ergeben können, sich auch auf der oder den zentralen Bedieneinheiten (30) widerspiegeln.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Software, insbesondere die

Visualisierungssoftware (31 ), der zentralen Bedieneinheit (30) auch Daten, beispielsweise digitale oder analoge Zustände, Qualitätsdaten,

Prozessparameter, Variablenwerte, vorzugsweise über OPC UA aus den angeschlossenen Produktionsmitteln (2) auslesen kann und diese

produktionsmittelübergreifend oder arbeitszellenübergreifend aufbereiten, auswerten, in Beziehung setzen, darstellen oder speichern kann.

1 1. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Software, insbesondere die

Visualisierungssoftware (31 ), der zentralen Bedieneinheit (30) auch Alarme oder Fehlermeldungen oder Benutzerinteraktionen, vorzugsweise über OPC UA, aus den angeschlossenen Produktionsmitteln (2) auslesen kann und diese produktionsmittelübergreifend oder arbeitszellenübergreifend aufbereiten, auswerten, in Beziehung setzen, darstellen oder speichern kann.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass sich ein Benutzer an der zentralen Bedieneinheit (30) mit einem Benutzerlevel anmelden kann und der damit verbundene Benutzerlevel automatisch, oder nach einer vorgegebenen aber

anpassbaren, Zuordnungstabelle auf die Benutzerlevel der

Visualisierungskomponente (101 ) der Produktionsmittel (2) übertragen wird.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Benutzer die Anzeigesprache der zentralen Bedieneinheit (30) an der zentralen Bedieneinheit (30) verändern kann, wobei die ausgewählte Sprache auch automatisch für die in der zentralen Bedieneinheit (30) angezeigten Visualisierungskomponenten (101 ) der Produktionsmittel (2) verwendet wird bzw. als Voreinstellung fungiert.

14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass auf der zentralen Bedieneinheit (30) eine

konfigurierbare oder automatisch konfigurierte Übersicht über die

Zustände, beispielsweise den Betriebszustand, der angeschlossene Produktionsmittel (2) dargestellt wird.

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass von der zentralen Bedieneinheit aus ein

Softwareupdate der angeschlossenen Produktionsmittel angestoßen werden kann.

Wittmann Kunststoffgeräte GmbH

vertreten durch

Felfernig und Graschitz Rechtsanwälte GmbH Rechtsanwalt Dr. Roland Graschitz