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1. WO2020114925 - PROCÉDÉ DE PRODUCTION D'UN COMPOSÉ HYDROXY PAR DÉCARBOXYLATION EN L'ABSENCE D'UNE BASE DE BRONSTED

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[ DE ]

Patentansprüche :

1. Verfahren zur Herstellung einer Hydroxy Verbindung der Formel (I)


R für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht,

n 1 oder 2 ist und

m 0, 1, 2 oder 3 ist,

durch Decarboxylierung einer Carbonsäureverbindung der Formel (II) oder eines entsprechenden Salzes dieser Carbonsäureverbindung der Formel (II)


in der R, n und m die oben genannten Bedeutungen haben,

gegebenenfalls unter Verwendung mindestens eines heterogenen Katalysators,

dadurch gekennzeichnet, dass bei der Reaktion der Decarboxylierung mindestens eine Brönsted-Base anwesend ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Brönsted-Base in einer Konzentration von 0,0001 mol/L bis 20 mol/L, bezogen auf die gesamte Reaktionsmischung der Decarboxylierung, anwesend ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Brönsted-Base ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumphenolat, Natriumacetat, Natriumphosphat und beliebigen Mischungen daraus.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionszeit der Reaktion der Decarboxylierung länger als 5 min und kürzer als 48 h beträgt.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion der Decarboxylierung in einem wässrigen Medium durchgeführt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der gegebenenfalls verwendete mindestens eine heterogene Katalysator ein Zeolith ist.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeolith eine Faujasit- Struktur aufweist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kation des Salzes der Carbonsäureverbindung der Formel (II) ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus Alkalimetallkationen, Erdalkalimetallkationen, Ammonium, Phosphonium, Kationen von

Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer, Zink, Molybdän, Cadmium und beliebigen Mischungen davon.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Carbonsäureverbindung der Formel (II) oder das entsprechende Salz der Carbonsäureverbindung der Formel (II) durch Fermentation oder aus Zuckern, Fignocellulose, lignocellulose-haltigen Materialien, Furanen und/oder Fignin erhalten wurde.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die

Hydroxyverbindung der Formel (I) Phenol ist.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die

Carbonsäureverbindung der Formel (II) oder das entsprechende Salz der

Carbonsäureverbindung der Formel (II) ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus 2- Hydroxybenzoesäure, 4-Hydroxybenzoesäure und den entsprechenden Salzen.

12. Verfahren zur Herstellung eines Diarylcarbonats oder eines Bisphenols, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst:

(i) Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, um eine Hydroxyverbindung der Formel (I) zu erhalten und

(ii) Reaktion der Hydroxyverbindung der Formel (I) aus Schritt (i) mit mindestens einem Keton, um ein Bisphenol zu erhalten oder Reaktion der Hydroxyverbindung der Formel (I) aus Schritt (i) mit Phosgen, um ein Diarylcarbonat zu erhalten.

13. Verfahren zur Herstellung eines Poly carbonats unter Polymerisation mindestens eines

Bisphenols und/oder mindestens eines Diarylcarbonats, dadurch gekennzeichnet, dass entweder

(A) das mindestens eine Bisphenol gemäß dem Verfahren nach Anspruch 12 hergestellt wird und/oder das mindestens eine Diarylcarbonat gemäß dem Verfahren nach Anspruch 12 hergestellt wurde oder

(B) dass eine Hydroxyverbindung der Formel (I) hergestellt wird nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und anschließend als Kettenabbrecher in der Polymerisation des Polycarbonats nach dem Phasengrenzflächenverfahren eingesetzt wird.

14. Verwendung mindestens einer Brönsted-Base zur Erhöhung der Ausbeute einer Hydroxyverbindung der Formel (I)


in der

R für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht,

n 1 oder 2 ist und

m 0, 1, 2 oder 3 ist,

bei der Reaktion der Decarboxylierung einer Carbonsäureverbindung der Formel (II) oder eines entsprechenden Salzes dieser Carbonsäureverbindung der Formel (II)


00 n

in der R, n und m die oben genannten Bedeutungen haben,

gegebenenfalls unter Verwendung mindestens eines heterogenen Katalysators.

15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Brönsted- Base ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,

Natriumphenolat, Natriumacetat, Natriumphosphat und beliebigen Mischungen daraus.