Traitement en cours

Veuillez attendre...

Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO2020114803 - TURBOCOMPRESSEUR À GAZ D’ÉCHAPPEMENT DOTÉ D’UN PALIER LISSE HYDRODYNAMIQUE OU PALIER LISSE HYDRODYNAMIQUE

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Ansprüche

1. Abgasturbolader mit einem hydrodynamischen Gleitlager oder hydrodynamisches Gleitlager, mit einem Rotor (10) und einem dem Rotor (10) zugeordneten Gegen-Lagerteil (50),

wobei sich eine Rotor-Lagerfläche des Rotors (10) und eine Gegenfläche des Gegen-Lagerteils (50) gegenüberstehen, um das hydrodynamische Gleitlager in Form eines kombinierten Radial-Axiallagers, mit einem zwischen der Rotor- Lagerfläche und der Gegenfläche gebildetem, durchgehendem hydrodynamisch tragfähigem Spalt zu bilden,

wobei die Rotor-Lagerfläche und/oder die Gegenfläche bei einem Schnitt längs und durch die Rotationsachse (R) in Schnittansicht eine Lagerkontur bildet/bilden, die ineinander übergehende Konturabschnitte (17.1 bis 17.3; 44.1 bis 44.3; 53.1 bis 53.3) bilden, um hydrodynamische Tragfähigkeiten sowohl in radialer als auch in axialer Richtung zu erzeugen,

wobei ein Konturabschnitt (17.3; 44.3; 53.3) in der Schnittansicht in einem ersten Lagerbereich einen Linearabschnitt bildet der Teil eines, zumindest bereichsweise um die Rotationsachse (R) umlaufenden, insbesondere zylindrischen oder teilzylindrischen Lagerabschnitts ist,

wobei ein weiterer Konturabschnitt (17.1 ; 44.1 ; 53.1 ) in der Schnittansicht in einem zweiten Lagerbereich einen weiteren Linearabschnitt bildet, der Teil eines zumindest bereichsweise um die Rotationsachse (R) umlaufenden weiteren Lagerabschnitts ist, wobei dieser weitere Linearabschnitt im Winkel zu der Rotationsachse (R) steht,

und wobei der erste und der zweite Lagerbereich über einen Übergangsabschnitt ineinander übergeleitet sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass der weitere Linearabschnitt mit der Rotationsachse (R) einen Winkel im Bereich zwischen >30° bis< 90° einschließt.

2. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Rotor-Lagerfläche und/oder die Gegenfläche wenigstens eine Keilfläche aufweist, zur wenigstens bereichsweisen kontinuierlichen Verjüngung des Schmierstoffspalts, und dass sich die wenigstens eine Keilfläche sowohl über den ersten als auch den zweiten Lagerbereich zumindest bereichsweise erstreckt und auch über den die Lagerbereiche vermittelnden Übergangsabschnitt geführt ist.

3. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Keilfläche oder die Keilflächen in Drehrichtung des Gleitlagers mittelbar oder unmittelbar in eine Rastfläche übergeht, die in Umfangsrichtung und vorzugsweise in Umfangsrichtung bogenförmig verläuft.

4. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Rotor-Lagerfläche und die Gegenfläche im Bereich des den ersten und den zweiten Lagerbereich vermittelnden Übergangsabschnitts so gestaltet sind, dass diese bei maximaler Auslenkung des Rotors (10) derart aneinander liegen, dass ein Linienkontakt, vorzugsweise im Bereich des Übergangsabschnitts entsteht.

5. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass der weitere Linearabschnitt des zweiten Lagerbereichs mit der Rotationsachse (R) einen Winkel im Bereich zwischen >45° bis <75°, vorzugsweise im Bereich zwischen >50° bis < 60°, einschließt.

6. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass der die Lagerbereiche vermittelnde Übergangsabschnitt wenigstens einen Linear-Übergangsabschnitt (17.2.1 , 17.2.2; 44.2.1 , 44.2.2; 53.2.1 , 53.2.2) und/oder wenigstens einen gewölbten Bogen-Übergangsabschnitt bildet oder aufweist.

7. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Übergangsabschnitt in Schnittansicht durch die Rotationsachse (R) wenigstens zwei Linear-Übergangsabschnitte (17.2.1 , 17.2.2; 44.2.1 , 44.2.2; 53.2.1 , 53.2.2) aufweisi oder bildet, und dass vorzugsweise der näher dem ersten Lagerbereich zugewandte erste Linear-Übergangsabschnitt mit der Rotationsachse einen kleineren Winkel einschließt als der dem zweiten Lagerbereich zugewandte zweite Linear-Übergangsbereich, und/oder dass in Schnittansicht durch die Rotationsachse (R) zwei Bogen-Übergangsabschnitte mit unterschiedlicher Krümmungskontur verwendet sind.

8. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass sich an den Linear-Übergangsabschnitt (17.2.1 , 17.2.2; 44.2.1 , 44.2.2; 53.2.1 , 53.2.2) beidseitig jeweils ein Bogen-Übergangsabschnitt anschließt, und dass vorzugsweise der eine Bogen-Übergangsabschnitt mittelbar oder unmittelbar in die Rotor-Lagerfläche des Rotors (10) oder die Gegenfläche des Gegen-Lagerteifs (50) übergeht.

9. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Rotor-Lagerfläche und/oder die Gegenfläche bei einem Schnitt längs und durch die Rotationsachse (R) in Schnittansicht eine durchgehende und wenigstens einmal stetig differenzierbare Lagerkontur biidet/bilden, um über die gesamte Lagerkontur hinweg hydrodynamische Tragfähigkeit zu erzeugen.

10. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass sich der Übergangsabschnitt über einen in Umfangsrichtung verlaufenden Knick an den ersten und/oder den zweiten Lagerbereich anschließt.

11.Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass innerhalb des Übergangsabschnitts zwei Linear-Übergangsabschnitte (17.2.1 , 17.2.2; 44.2.1 , 44.2.2; 53.2.1 , 53.2.2) oder zwei Bogen- Übergangsabschnitte oder ein Linear-Übergangsabschnitt (17.2.1 , 17.2.2; 44.2.1 , 44.2.2; 53.2.1 , 53.2.2) und ein Bogen-Übergangsabschnitte über einen in Umfangsrichtung verlaufenden Knick aneinander geschlossen sind.

12. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager, nach einem der

Ansprüche 1 bis 11 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Konturabschnitte (17.1 und 17.3; 44.1 und 44.3; 53.1 und 53) des ersten und des zweiten Lagerbereichs mittelbar oder unmittelbar im Übergangsabschnitt über einen verrundeten Bereich ineinander übergeleitet sind, wobei vorzugsweise ein Verrundungsradius im Bereich zwischen 0,3 mm bis 1 ,5 mm vorgesehen ist und/oder dass der Verrundungsradius im Bereich zwischen 5% bis 25% des mittleren Durchmessers des Übergangsabschnitts beträgt.

13. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass in die Rotor-Lagerfläche und/oder die Gegenfläche wenigstens eine Ölfördernut (54) eingebracht, die sich zumindest bereichsweise in Richtung der Rotationsachse (R) erstreckt oder die spiralförmig um die Rotationsachse, insbesondere mit einem Steigungswinkel von ±20° umläuft und/oder mit dieser zumindest bereichsweise einen Winkel im Bereich ±20° einschließt, und dass sich die Ölfördernut (54) zumindest bereichsweise über den ersten und/oder den zweiten Lagerbereich und den Übergangsabschnitt hinweg erstreckt.

14. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der

Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Lagerfläche des Rotors (10) von einem mit einer Rotorwelle (11 ) verbundenen Rotorteil (40) gebildet ist, welches auf der Rotorwelle (11 ) gehalten ist,

dass das Rotorteil (40) im Bereich eines Stützabschnitts (14) der Rotorwelle (11 ) gegenüber der Rotorwelle (11 ) abgestützt ist,

und dass sich der Stützabschnitt (14) und zumindest einer der

Konturabschnitte (53.1 bis 53.3) des Gegen-Lagerteils (50) in Richtung der Rotationsachse (R) zumindest bereichsweise überdecken.

15. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der

Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Gegen-Lagerteil (50) in ein Lagergehäuse (60) oder ein Gehäuseteil eingebaut ist, dass zwischen einer Außenkontur des Gegen-Lagerteils (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil ein vorzugsweise umlaufender Spaltbereich (57) zur Bildung eines Quetschölfilms gebildet ist, wobei der Spaltbereich (57) mit einem Schmiermittel-Führungskanal (61 ) in räumlicher Verbindung steht, und dass sich vorzugsweise der Spaltbereich (57) und der Stützabschnitt (14) in Richtung der Rotationsachse (R) zumindest bereichsweise überdecken.

16. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,

dass das radiale Spiel zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil größer ist als das radiale Spiel zwischen dem Rotorteil (40) und dem Gegen-Lagerteil (50).

17. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der

Ansprüche 15 oder 16,

dadurch gekennzeichnet,

dass zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil im Spaltbereich (57) ein in radialer Richtung verlaufendes, auf den äußeren Durchmesser des Spaltbereichs (57) bezogenes relatives Spiel im Bereich zwischen 5 bis 10 Promille, besonders bevorzugt im Bereich zwischen 7 bis 9 Promille, gebildet ist.

18. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der

Ansprüche 15 bis 17,

dadurch gekennzeichnet,

dass die axiale Überdeckung in Richtung der Rotationsachse (R) zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil im Spaltbereich (57) zur Bildung eines Quetschölfilms derart bemessen ist, dass das Verhältnis der Erstreckung des Spaltbereiches (57) in Richtung der Rotationsachse zu dem Radialspiel zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil beträgt:

Axiale Erstreckung des Spaltbereiches (57) / Radialspiel = 40 bis 80,

wobei dieses Verhältnis besonders bevorzugt im Bereich zwischen 45 bis 70 gewählt ist.

19. Abgasturbolader oder hydrodynamisches Gleitlager nach einem der Ansprüche 15 bis 18,

dadurch gekennzeichnet,

dass das radiale Spiel zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil und die axiale Erstreckung des Spaltbereichs (57) definiert ist durch die Beziehung:

Axiale Erstreckung des Spaltbereichs (57) in Millimeter gleich 9 minus C mal radiales Spiel zwischen dem Gegen-Lagerteil (50) und dem Lagergehäuse (60) oder dem Gehäuseteil in Millimetern,

wobei C im Bereich zwischen 61 bis 75 liegt, vorzugsweise im Bereich zwischen 66 bis 70.