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1. WO2020114677 - SYSTÈME DE PERFUSION POUR L'ADMINISTRATION D'UN FLUIDE MÉDICAL

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Infusionsanordnung (A) zur Verabreichung eines medizinischen Fluids (F), aufweisend eine medizinische Elastomerpumpe (1 ) mit einer elastomeren Membran (2), die ein Pumpvolumen (3) zur Aufnahme und Förderung des medizinischen Fluids (F) ausbildet, wobei die elastomere Membran (2) in einem wenigstens teilweise mit dem medizinischen Fluid (F) befüllten Füllzustand des Pumpvolumens (3) eine füllzustandsabhängige elastische Dehnung aufweist, und wobei die elastische Dehnung einen dehnungsabhängigen und damit über einer Infusionsdauer veränderlichen Förderdruck (p1 ) auf das Pumpvolumen (3) bewirkt,

einen zur Ableitung des medizinischen Fluids (F) aus dem Pumpvolumen (3) vorgesehenen Fluidleitungspfad (5), der einends fluidleitend mit einem Auslass (6) des Pumpvolumens (3) verbunden ist und andernends fluidleitend mit einem Patientenzugang (7) verbindbar ist, und

eine in dem Fluidleitungspfad (5) angeordnete Fluidsteuereinrichtung (1 1 , 1 1a), die zur Beeinflussung eines mittels der Elastomerpumpe (1 ) durch den Fluidleitungspfad (5) geförderten Volumenstroms (V) des medizinischen Fluids (F) eingerichtet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidsteuereinrichtung (1 1 , 1 1a) ein hydraulisches Stromregelventil (12, 12a) aufweist, das zur Regelung des Volumenstroms (V) auf einen Sollwert eingerichtet ist und mit einer wenigstens in Abhängigkeit des Förderdrucks (p1 ) selbsttätig veränderlichen Drosselwirkung (W, Wa) versehen ist.

2. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Stromregelventil (12) eine stetige Regelcharakteristik aufweist, wobei die Drosselwirkung (W) selbsttätig stetig veränderlich ist, oder dass das Stromregelventil (12a) eine unstetige 2-Punkt-Regelcharakteristik aufweist, wobei die Drosselwirkung (Wa) selbsttätig wechselweise zwischen einer Sperrung und einer Freigabe des Volumenstroms (V) veränderlich ist.

3. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das hydraulische Stromregelventil ein 2-Wege-Stromregelventil (12, 12a) ist und einen ersten Strömungswiderstand (13) aufweist, an dem einlassseitig der Förderdruck (p1 ) und auslassseitig ein Auslassdruck (p2) anliegt, und einen zweiten

Strömungswiderstand (14, 14a) aufweist, der die selbsttätig veränderliche

Drosselwirkung (W, Wa) aufweist und dem ersten Strömungswiderstand (13) in

Förderrichtung des Volumenstroms (V) nachgelagert ist, und eine Druckwaagenanordnung (15, 15a) mit einem hydraulisch verlagerbaren Stellelement (16, 16a) aufweist, das einends mit dem Förderdruck (p1 ) und andernends mit dem Auslassdruck (p2) beaufschlagt ist und mittels dessen der zweite Strömungswiderstand (14, 14a) in Abhängigkeit einer differenzdruckbedingten Verlagerung des Stellelements (16, 16a) selbsttätig veränderlich ist.

4. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Strömungswiderstand ein den Fluidleitungspfad (5) lokal verengendes Kapillarelement (13) ist, das eine im Vergleich zu dem Förderdruck (p1 ) geringe Druckdifferenz (Dr) zwischen Förderdruck (p1 ) und Auslassdruck (p2) bewirkt, wobei vorzugsweise die Druckdifferenz (Dr) um einen Faktor 10 bis 20, bevorzugt 20 bis 100, besonders bevorzugt 100 bis 1.000, geringer ist als der Förderdruck (p1 ).

5. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das

Kapillarelement (13) einen strömungswirksamen Querschnitt (Q) aufweist, der wenigstens 100 pm, bevorzugt 100 pm bis 150 pm, beträgt.

6. Infusionsanordnung (A) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwaagenanordnung (15) ein mit dem Stellelement (16) wirkverbundenes Federelement (21 ) aufweist, das eine Federkraft (K) auf das Stellelement (16) bewirkt.

7. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Verstelleinrichtung (22) vorgesehen ist, mittels derer die Federkraft (K) des Federelements (21 ) manuell einstellbar ist.

8. Infusionsanordnung (A) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement in Form eines Druckkolbens (16a) oder in Form einer Druckmembran (16) ausgebildet ist.

9. Infusionsanordnung (A) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die

Druckmembran (16) eine randseitig umlaufende Sickenanordnung (23) nach Art einer Lautsprechermembran aufweist.