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1. WO2020109242 - DISPOSITIF D’INDICATION ET PROCÉDÉ DE SURVEILLANCE DE L’INTÉGRITÉ STRUCTURELLE D’UN SITE DE RÉPARATION

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[ DE ]

Besehreibung

Anzeigevorrichtung und Verfahren zum Überwachen der

strukturellen Integrität einer Reparaturstelle

Verschiedene Ausführungsformen betreffen allgemein eine

Anzeigevorrichtung und ein Verfahren zum Überwachen der strukturellen Integrität einer Reparaturstelle.

Für die Zulassung von geklebten Strukturen ist eine

nichtzerstörende Prüfmethode (NDT) mit Festigkeitsaussage gefordert. Dies ist technisch momentan nicht realisiert. Auch beispielsweise ein sogenannter Proofloadtest kann in vielen Umständen nicht realisiert werden. Ist beispielsweise eine Reparatur einmal geklebt, so kann die Güte bzw. die

Restfestigkeit nicht bestimmt werden. Bekannt sind

beispielsweise Prüfverfahren, bei denen Prüflinge durch

Torsion abgeschert werden. Aus der resultierenden Festigkeit und dem Bruchbild kann beispielsweise der Zustand der Klebung ermittelt werden. Der Nachteil ist, dass bei diesen Verfahren die Proben nicht den eigentlichen Belastungszustande der Klebung repräsentieren und in der Regel sehr groß sind und bereits dadurch beispielsweise eine Befestigung an der

Außenhaut eines Flugzeugs nahezu unmöglich machen.

Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine

Vorrichtung bereitzustellen, die die genannten Nachteile verbessert .

Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst. Beispielhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt. Es sei darauf

hingewiesen, dass die Merkmale der Ausführungsbeispiele der Vorrichtungen auch für Ausführungsformen des Verfahrens gelten und umgekehrt.

Es wird eine Anzeigevorrichtung zum Überwachen der

strukturellen Integrität einer Reparaturstelle an einer aus einem Verbundmaterial gefertigten LaminatStruktur eines Teils einer Luftfahrzeugaußenhaut angegeben. Die Anzeigevorrichtung weist wenigstens einen länglichen dünnen Indikatorstreifen auf. Der Indikatorsteifen ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Reparaturstelle lösbar auf der äußeren Schicht der

LaminatStruktur aufgebracht. Der Indikatorstreifen ist ausgebildet, eine vordefinierte Restfestigkeit einer Klebung eines Reparaturpatch mit dem umgebenden Verbundmaterial anzuzeigen .

Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine einfache

Anzeigevorrichtung zur Überwachung der Klebung eines

Reparaturpatch in einer Reparaturstelle einer aus einem

Verbundmaterial gefertigten LaminatStruktur bereitzustellen. Die Anzeigevorrichtung ist in der Lage einfach und

zuverlässig eine vordefinierte Restfestigkeit der Klebung des Reparaturpatch in der Reparaturstelle anzuzeigen, in dem sich der Indikatorstreifen beispielsweise wenigstens teilweise selbst ablöst und beispielsweise von der LaminatStruktur absteht, wenn eine vordefinierte Mindestfestigkeit

unterschritten wird. Dadurch ist eine einfache visuelle

Sichtbarkeit bei beispielsweise einer Inspektion möglich.

Unter dem Begriff Restfestigkeit ist eine Resthaftung des Klebemittels zu verstehen, die noch ausreichend ist, den Reparaturpatch tragend in der Reparaturstelle zu halten.

Bevorzugt ist die Reparaturstelle eine Vertiefung in einer LaminatStruktur, die beispielsweise durch eine bevorzugt äußere Beschädigung der LaminatStruktur entstanden ist. Um eine möglichst optimale Reparaturstelle zu erhalten, wird beispielsweise die beschädigte Stelle definiert erweitert, um beispielsweise einen vorgefertigten Reparaturpatch mit vorgegebenen Abmessungen in die Reparaturstelle einbringen zu können. Alternativ kann auch der Reparaturpatch individuell an die Reparaturstelle angepasst werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung besteht der Indikatorstreifen aus einem Metall, einer Metalllegierung oder einem

Faserverbundwerkstoff. Alternativ können auch vergleichbare Materialien verwende werden, die geeignet sind, unter einer definierten Vorspannung aufgebracht zu werden und diese

Spannung über einen längeren Zeitraum zu halten.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist das Metall insbesondere Aluminium, Titan, Stahl oder eine Legierung aus einem der

vorhergenannten Metalle auf. Bevorzugt ist das Metall oder die Metalllegierung korrosionskompatibel.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist der Indikatorstreifen eine

vordefinierte Vorspannung auf. Die vordefinierte Vorspannung ist bevorzugt auf eine zu erreichende Zielfestigkeit der Klebung des Reparaturpatch mit dem umgebenden Verbundmaterial abgestimmt. Der Indikatorstreifen weist beispielsweise vor dem Anbringen auf der Klebung eine vordefinierte Krümmung auf. Beim Anbringen wird erreicht, dass der Indikatorstreifen unter einer vordefinierten Vorspannung auf der Klebung angebracht ist und sich bei Erreichen einer Restfestigkeit der Klebung wenigstens teilweise bevorzugt selbstständig ablöst. Alternativ kann der Indikatorstreifen auch mit einer vordefinierten Zugkraft teilweise abgelöst werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung erfolgt die Klebung mittels eines

Klebefilms. Bevorzugt wird zur Herstellung des Klebefilms beispielsweise mittels eines Filmklebestoffs eine Schicht mit einer vordefinierten Stärke in die Reparaturstelle

eingebracht. Bevorzugt wird der Filmklebestoff in einen über die Reparaturstelle sich hinaus erstreckenden

Erstreckungsbereich aufgebracht. Bekannte Filmklebstoffe sind Beispielsweise EA9695 oder FM300.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung ist der Indikatorstreifen mittels eines Klebemittels auf der ausgehärteten Klebung aufgebracht. Um eine ausreichend zuverlässige Klebung des Indikatorstreifens auf dem vorzugsweise ausgehärteten Klebemittel zu

gewährleisten, wird der Indikatorstreifen mit Hilfe eines Klebemittels zuerst mit einem ersten Abschnitt auf

aufgeklebt . Weist die Klebung eine ausreichend starke Haftung auf, kann der unter Vorspannung stehende zweite Abschnitt des Indikatorstreifens ebenfalls mit einem Klebemittel

aufgebracht werden. Bevorzugt handelt es sich bei dem

Klebemittel um einen Pastenklebstoff bzw. pastösen Klebstoff. Bekannte Pastenklebstoffe sind beispielsweise EA9394 oder EA 9395.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist das Klebemittel eine höhere Haftung als der Klebefilm der Klebung für den Reparaturpatch auf. Um eine vordefinierte Restfestigkeit der eigentlichen Klebung des Reparaturpatch in der Reparaturstelle mit Hilfe des Indikatorstreifens zu indizieren, weist das Klebemittel mit dem der Indikatorstreifen aufgebracht ist eine vorzugsweise über den gesamten Zeitraum höhere Klebekraft auf, als die Klebung des Reparaturpatch in der Reparaturstelle. Dies hat den Vorteil, dass im Falle einer Ablösung des

Indikatorstreifens Rückschlüsse auf die Restfestigkeit der Klebung des Reparaturpatch gezogen werden können.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung löst sich der Indikatorstreifen bei

Erreichen einer vordefinierten Resthaftung der Klebung wenigstens teilweise ab oder ist ablösbar. Weist die Klebung nur noch eine vordefinierte Resthaftung auf, kann sich der unter Vorspannung stehende Indikatorstreifen bevorzugt wenigstens teilweise ablösen. Alternativ kann der

Indikatorstreifen mit beispielsweise einer vordefinierten Zugkraft abgelöst werden. Der wenigstens teilweise abstehende Indikatorstreifen ist somit in der Lage anzuzeigen, dass beispielsweise eine vordefinierte Restfestigkeit einer

Klebung erreicht oder alternativ auch unterschritten ist.

Dies ist somit eine Indikation dahingehend, dass

beispielsweise die Klebung des Reparaturpatch in der

Reparaturstelle selbst auch nur noch eine vordefinierte

Restfestigkeit aufweist. Beispielsweise würde dann ein

Reparaturpatch mit einem wenigstens teilweise abgelösten Indikatorstreifen bei der nächsten Gelegenheit geprüft, ersetzt oder mit einer neuen Klebung versehen werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist der Indikatorstreifen eine

vordefinierte Bruchstelle oder Bruchlinie auf. Anhand einer vordefinierten Bruchstelle oder Bruchlinie kann

beispielsweise eine gewünschte Ablösung des beispielweise vorgespannten Indikatorstreifens bei einer vordefinierten Restfestigkeit der Klebung erfolgen. Bei Erreichen einer vordefinierten Restfestigkeit der Klebung kann der

Indikatorstreifen beispielsweise entlang der Bruchlinie auf Grund der Vorspannung mit der der Indikatorstreifen auf die Klebung aufgebracht ist brechen. Die Bruchfestigkeit des Indikatorstreifens entlang der Bruchlinie ist vorzugsweise auf die Restfestigkeit der Klebung abgestimmt, so dass sich beispielsweise der Indikatorsteifen bei Erreichen der

vordefinierten Restfestigkeit der Klebung ablöst und entlang der Bruchlinie entsprechend leicht bricht. Hierdurch kann der Indikatorstreifen individuell vorkonfiguriert werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung ist der Indikatorstreifen auf einem sich über den Umfang der Reparaturstelle hinaus erstreckenden Auftragungsbereich der Klebung aufgebracht. Um die

Restfestigkeit der Klebung zu detektieren, ist der

Indikatorstreifen beispielsweise auf dem identischen

Klebematerial aufgebracht, mit dem die Klebung des

Reparaturpatch in der Reparaturstelle erfolgt. Beispielsweise kann die Klebung wenigstens einseitig über den Klebebereich der Reparaturstelle selbst erweitert aufgetragen sein.

Beispielsweise ist der erweiterte Auftragungsbereich

wenigstens so groß wie der Indikatorsteifen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist der Indikatorstreifen eine Dicke zwischen 0,1 mm und 0,5 mm auf. Besonders bevorzugt weist der Indikatorstreifen eine Dicke zwischen 0,1 mm und 0,3 mm auf. Bevorzugt weist der Indikatorstreifen eine durchgehende Dicke auf .

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist der Indikatorstreifen ein Verhältnis von Länge zu Breite im Bereich von 1 zu 2 bis 1 zu 10 auf. Besonders bevorzugt weist der Indikatorstreifen ein

Verhältnis von Länge zu Breite im Bereich von 1 zu 3 bis 1 zu 5 aufweist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung weist der Indikatorstreifen ein

durchgehendes Verhältnis von Länge zu Breite auf. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der

Indikatorsteifen wenigstens einen ersten Bereich auf, der ein erstes Verhältnis von Länge zu Breite hat und wenigstens einen zweiten Bereich mit einem zweiten Verhältnis von Länge zu Breite, wobei sich das erste Verhältnis von Länge zu

Breite von dem zweiten Verhältnis von Länge zu Breite

unterscheidet .

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung ist der Indikatorstreifen in einer

Vertiefung des Verbundmaterials eingebracht. Beispielsweise ist, abhängig von der Restfestigkeit bzw. Materialstärke des umgebenden Verbundmaterials an der Stelle des

Indikatorstreifens wenigstens ein Teil des Verbundmaterials entfernt oder bei der Herstellung des entsprechenden Bauteils ausgelassen worden. Dies hat den Vorteil, dass der

Indikatorstreifen nicht über das Verbundmaterial hinaus übersteht und eine dadurch eine homogenere Oberfläche

ermöglicht .

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung ist die Oberfläche des Indikatorstreifens bündig mit der Oberfläche des umgebenden Verbundmaterials. Vorzugsweise ist der Indikatorstreifen wenigstens soweit in einer Vertiefung des Verbundmaterials eingelassen, dass er wenigstens nahezu bündig mit dem umgebenden Material

abschließt. Dies hat den Vorteil, dass eine homogene

Oberfläche im Bereich der Reparaturstelle vorliegt.

Weiter wird ein Verfahren zum Überwachen der strukturellen Integrität einer Reparaturstelle angegeben. Die Reparatur wird an einer aus einem Verbundmaterial gefertigten

LaminatStruktur vorgenommen. Die LaminatStruktur ist Teil einer Luftfahrzeugaußenhaut. Die LaminatStruktur ist während eines Flugs des Luftfahrzeugs Belastungen ausgesetzt. Das Verfahren umfasst das Aufbringen eines Klebefilms auf eine Reparaturstelle einer Grundstruktur aus Verbundmaterial. Der Klebefilm erstreckt sich auf der äußersten

Verbundmateriallage der Grundstruktur wenigstens teilweise über die Reparaturstelle hinaus in einen Erstreckungsbereich. Es wird ein Reparaturpatch auf den Klebefilm in die

Reparaturstelle eingeklebt. Die Klebung wird ausgehärtet.

Eine Anzeigevorrichtung wird auf dem Erstreckungsbereich aufgebracht. Die Anzeigevorrichtung weist einen

Indikatorstreifen auf. Der Indikatorstreifen ist ausgebildet, eine vordefinierte Restfestigkeit der Klebung des

Reparaturpatch mit dem umgebenden Verbundmaterial anzuzeigen.

In den Zeichnungen beziehen sich im Allgemeinen gleiche

Bezugszeichen auf die gleichen Teile über die verschiedenen Ansichten hinweg. Die Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu; Wert wird stattdessen im Allgemeinen auf die Veranschaulichung der Prinzipien der Erfindung gelegt. In der folgenden Beschreibung werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beschrieben unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen, in denen:

FIG. 1 eine erste Ausführungsform der Anzeigevorrichtung

zeigt ;

FIG. 2 eine weitere Ansicht der in Figur 1 dargestellten

Ausführungsform zeigt;

FIG. 3 eine weitere Ausführungsform der Anzeigevorrichtung zeigt ;

FIG. 4 eine weitere Ansicht der in Figur 3 dargestellten

Ausführungsform zeigt;

FIGs. 5a und b verschiedene Schritte des Verfahrens zum

Aufbringen einer Anzeigevorrichtung zeigen;

FIG. 6 eine erste Ausführungsform eines Indikatorstreifens zeigt; und

FIG. 7 eine weitere Ausführungsform eines Indikatorstreifens zeigt .

Die folgende detaillierte Beschreibung nimmt Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, welche zur Erläuterung spezifische Details und Ausführungsformen zeigen, in welchem die

Erfindung praktiziert werden kann.

Das Wort „beispielhaft" wird hierin verwendet mit der

Bedeutung „als ein Beispiel, Fall oder Veranschaulichung dienend". Jede Ausführungsform oder Ausgestaltung, die hierin als „beispielhaft" beschrieben ist, ist nicht

notwendigerweise als bevorzugt oder vorteilhaft gegenüber anderen Ausführungsformen oder Ausgestaltungen auszulegen.

In der folgenden ausführlichen Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser Beschreibung bilden und in denen zur Veranschaulichung spezifische Ausführungsformen gezeigt sind, in denen die Erfindung ausgeübt werden kann. In dieser Hinsicht wird

Richtungsterminologie wie etwa „oben", „unten", „vorne", „hinten", „vorderes", „hinteres", usw. mit Bezug auf die Orientierung der beschriebenen Figur (en) verwendet. Da

Komponenten von Ausführungsformen in einer Anzahl

verschiedener Orientierungen positioniert werden können, dient die Richtungsterminologie zur Veranschaulichung und ist auf keinerlei Weise einschränkend. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Es versteht sich, dass die Merkmale der hierin beschriebenen verschiedenen beispielhaften Ausführungsformen miteinander kombiniert werden können, sofern nicht spezifisch anders angegeben. Die folgende ausführliche Beschreibung ist deshalb nicht in einschränkendem Sinne aufzufassen, und der

Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird durch die angefügten Ansprüche definiert.

In den Figuren werden identische oder ähnliche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen, soweit dies zweckmäßig ist .

Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer

Anzeigevorrichtung 100 zum Überwachen der strukturellen

Integrität einer Reparaturstelle 101 an einer aus einem Verbundmaterial 102 gefertigten LaminatStruktur eines Teils einer Luftfahrzeugaußenhaut. Die Anzeigevorrichtung 100 weist einen länglichen dünnen Indikatorstreifen 110 auf. Der

Indikatorstreifen ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Reparaturstelle 101 lösbar auf der äußeren Schicht der

LaminatStruktur 102 aufgebracht. Der Indikatorstreifen (110) ist ausgebildet, eine vordefinierte Restfestigkeit einer Klebung 103 eines Reparaturpatch 104 mit dem umgebenden

Verbundmaterial 102 anzuzeigen. Um die Zuverlässigkeit einer Reparatur eines Verbundmaterials 102 zu detektieren weist die Anzeigevorrichtung 100 einen Indikatorstreifen 110 auf, der auf einem über die Reparaturstelle 101 hinaus erweiterten Erstreckungsbereich der Klebung 103 aufgebracht ist. Bei Erreichen einer vordefinierten Restfestigkeit der Klebung 103 löst sich der Indikatorstreifen 110 wenigstens teilweise von der Klebung 103 ab. Der Indikatorstreifen 110 wurde mit einer definierten Vorspannung auf der Klebung aufgebracht 103 und steht bei einer Ablösung wenigstens teilweise von dem

Verbundmaterial 102 ab. Die in den Figur 1 dargestellte

Ausführungsform der Anzeigevorrichtung 100 zeigt den

Indikatorstreifen 110 in der wenigstens teilweise abgelösten Stellung um anzuzeigen, dass eine vordefinierte

Restfestigkeit der Klebung 103 erreicht ist und sich der Indikatorstreifen 110 somit wenigstens teilweise ablösen konnte .

Figur 2 zeigt eine weitere Ansicht der in Figur 1

dargestellten Ausführungsform zeigt der Anzeigevorrichtung 100 in Draufsicht. Wie in Figur 2 zu erkennen ist, ist der Indikatorstreifen 110 auf einem sich über die eigentliche Reparaturstelle hinaus erstreckenden Bereich der Klebung 103 aufgebracht. Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform weist der Indikatorstreifen 110 beispielhaft ein den

Indikatorstreifen 110 umschließenden kreisförmigen Rahmen auf. Mit Hilfe des umgebenden Rahmens kann der

Indikatorstreifen bei einer Sichtkontrolle der

LaminatStruktur einer Luftfahrzeugaußenhaut leichter gefunden werden. Der Indikatorstreifen 110 kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform auch ohne diesen Rahmen

aufgebracht sein. Der Indikatorstreifen 110 weist in der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform eine vordefinierte Bruchlinie 111 auf. Bei Erreichen einer vordefinierten

Restfestigkeit der Klebung 103 bricht der Indikatorstreifen 110 entlang der Bruchlinie 111 auf Grund der Vorspannung mit der der Indikatorstreifen 110 auf die Klebung 103 aufgebracht ist. Die Bruchfestigkeit des Indikatorstreifens 110 entlang der Bruchlinie 111 ist vorzugsweise auf die Restfestigkeit des Klebung 103 abgestimmt, so dass sich der Indikatorsteifen 110 bei Erreichen der vordefinierten Restfestigkeit der Klebung 103 ablöst und entlang der Bruchlinie 111

entsprechend leicht bricht.

Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der

Anzeigevorrichtung 200 zum Überwachen der strukturellen

Integrität einer Reparaturstelle 201 an einer aus einem

Verbundmaterial 202 gefertigten LaminatStruktur eines Teils einer Luftfahrzeugaußenhaut. Der Indikatorstreifen 210 ist bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform in einer teilweise abgelösten Stellung dargestellt. Auf der der

Luftfahrzeugaußenhaut zugewandten Seite des

Indikatorstreifens 210 ist ein Klebemittel 212 aufgebracht, über das der Indikatorstreifen 210 auf der LaminatStruktur

202 unter einer vordefinierten Vorspannung aufgebracht ist. Bei Erreichen einer vordefinierten Restfestigkeit der Klebung

203 löst sich auf Grund der Vorspannung der Indikatorstreifen 210 wenigstens teilweise ab und zeigt somit an, dass eine vordefinierte Restfestigkeit der Klebung 203 des Reparaturstelle 201 erreicht bzw. unterschritten worden ist.

Figur 4 zeigt eine weitere Ansicht der in Figur 3

dargestellten Ausführungsform der Anzeigevorrichtung 200 in Draufsicht. Der Indikatorstreifen 210 weist in der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform eine Sollbruchstelle 211 auf. Die Sollbruchstelle 211 ist bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform als gezackte Bruchlinie ausgeführt. Die

Sollbruchstelle 211 kann aber gemäß weiteren nicht

dargestellten Ausführungsformen auch jede andere geeignete Form aufweisen.

Figuren 5a und b zeigen verschiedene Schritte des Verfahrens zum Aufbringen des Indikatorstreifens 310 einer

Anzeigevorrichtung 300 zum Überwachen der strukturellen

Integrität einer Reparaturstelle 301 an einer aus einem

Verbundmaterial 302 gefertigten LaminatStruktur .

Bei dem in Figur 5a dargestellten Verfahrensschritt wird der unter einer vordefinierten Vorspannung stehende

Indikatorstreifen 310 mit einem ersten Bereich mittels eines Klebefilms 320 auf die bereits ausgehärtete Klebung 303 aufgebracht. Nach dem Aushärten des Klebefilms 320 wird der weitere noch nach oben abstehende Bereich des

Indikatorstreifens 310 ebenfalls mit einem Klebefilm 322 auf die ausgehärtete Klebung 303 aufgebracht und ausgehärtet.

Nach dem Aushärten des Klebefilms 322 ist der

Indikatorstreifen 310, wie in Figur 5b dargestellt flächig auf die ausgehärtete Klebung 303 aufgebracht. Bei Erreichen einer vordefinierten Restfestigkeit der Klebung 303 löst sich der Indikatorstreifen 310 auf Grund der Vorspannung

wenigstens teilweise ab und steht beispielsweise, wie in der in den Figuren 1 und 3 dargestellten Ausführungsform ab.

Figur 6 zeigt eine erste Ausführungsform eines

Indikatorstreifens 410. Die in Figur 6 dargestellte

Ausführungsform des Indikatorstreifens 410 weist über die gesamte Länge des Indikatorstreifens 410 ein gleichbleibendes Verhältnis von Länge zu Breite auf.

Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines

Indikatorstreifens 510. Die in Figur 7 dargestellte

Ausführungsform des Indikatorstreifens 510 weist an den jeweiligen Enden 511, 512 ein unterschiedliches Verhältnis von Länge zu Breite auf. Die in den Figuren 6 und 7

dargestellten Ausführungsformen des Indikatorstreifens 410 und 510 sind nur zwei von vielen möglichen Beispielen wie die Form des Indikatorstreifen 410 bzw. 510 ausgebildet sein kann. Der Indikatorstreifen 510 weist bevorzugt eine

Vorspannung auf und wenigstens zwei Bereiche 511, 512 wobei der Indikatorsteifen 510, wie in den Figuren 5a und 5b dargestellt, zuerst mit einem ersten Bereich 511 mit einem Klebefilm auf einen Erstreckungsbereich der zu detektierenden Klebung aufgebracht wird und der weitere Bereich 512 des Indikatorstreifens nach dem Aushärten des Klebefilms

aufgebracht wird.

Obwohl die Erfindung vor allem unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen gezeigt und beschrieben worden ist, sollte von denjenigen, die mit dem Fachgebiet vertraut sind, verstanden werden, dass zahlreiche Änderungen bezüglich

Ausgestaltung und Details daran vorgenommen werden können, ohne vom Wesen und Bereich der Erfindung, wie durch die angefügten Ansprüche definiert, abzuweichen. Der Bereich der Erfindung wird somit durch die angefügten Ansprüche bestimmt, und es ist daher beabsichtigt, dass sämtliche Änderungen, welche unter den Wortsinn oder den Äquivalenzbereich der Ansprüche fallen, umfasst werden.

Bezugszeichenliste

100, 200, 300, 400 Anzeigevorrichtung

101, 201 Reparatursteile

102, 202 LaminatStruktur

103, 203, 303 Klebung

104, 204, 304 Reparaturpatch

110, 210, 310, 410, 510 Indikatorstreifen

111, 211 Bruchlinie

212, 320, 312 Klebemittel

511, 512 Bereiche des Indikatorstreifens