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1. WO2020108970 - PROCÉDÉ ET DISPOSITIF D’ESTIMATION DE L’ÉTAT DE SANTÉ D’UNE BATTERIE RECHARGEABLE

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[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zur Abschätzung des Gesundheitszustands eines Wechselakkus (12), insbesondere eines Wechselakkupacks (12) für Elektrowerkzeuge, mit folgenden Verfahrensschritten:

i. Bestimmung einer Restkapazität des Wechselakkus (12) während eines Aufladevorgangs derart, dass

ein erster Ladewert (Ci) durch Messung einer Leerlaufspannung (Ui) ermittelt wird, solange noch kein oder nur ein minimaler Lade strom (lc) fließt,

zumindest ein weiterer Ladewert (Cn) durch Messung des Lade stroms (len) in definierten Zeitabständen (t2b, t2C) ermittelt wird, bis der Aufladevorgang abgeschlossen ist und

eine Summe der ermittelten Ladewerte (Ci + En ) berechnet wird; ii. Bestimmung einer restlichen Leistungsfähigkeit des Wechselakkus (12) während des Aufladevorgangs derart, dass

nach Erreichen einer vordefinierten Akkuspannung (UCT) kurzzeitig der Ladestrom (lc, ICH, ICL) verändert und die jeweilige Akkuspan nung (Uc, Uci, Uc2) gemessen wird und

eine Impedanz (Z) des Wechselakkus (12) aus dem Quotienten der Differenz der gemessenen Ladeströme (ICH - ICL) und Akkuspan nungen (Uci - Uc2) berechnet wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufladevor gang mit einem CCCV-Verfahren durchgeführt wird, wobei zur Bestimmung der Restkapazität der erste Ladewert (Ci) vor der CC- Phase und die weite ren Ladewerte (Cn) während der CC-Phase und der CV-Phase ermittelt wer den.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmung der restlichen Leistungsfähigkeit des Wechselakkus (12) nur während der CC-Phase erfolgt, indem der Ladestrom (lc) nach Erreichen der vordefinier- ten Akkuspannung (UCT) für eine bestimmte Zeitspanne (At) von einem ersten Wert (ICH) auf einen zweiten Wert (ICL) reduziert wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der restlichen Leistungsfähigkeit des Wechselakkus (12) jeweils eine Wartezeit (Atü) nach Veränderung des Ladestroms (lc, ICH, ICL) verstreicht, bis die Akkuspannung (Uc, Uci, Uc2) gemessen wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmung der restlichen Leistungsfähigkeit in regelmäßigen Zeitabständen (t2bi, t2b2, ... t2bn; t2ci, t2C2, ... t2Cn) während des Auflade- vorgangs, insbesondere während der CC-Phase, wiederholt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Verfahrensschritt eine Temperatur (T) des Wechselakkus (12) gemessen wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die berechnete Impedanz (Z) des Wechselakkus (12) anhand der gemessenen Temperatur (T) korrigiert wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Restkapazität, die restliche Leistungsfähigkeit und/oder der Gesundheitszustand des Wechselakkus (12) auf einer Anzeigeeinheit (18, 24, 28, 30) ausgegeben werden.

9. Ladegerät (10) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

10. Wechselakku (12), insbesondere Wechselakkupack (12), zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8.