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1. (WO2009080592) LIAISON ADHÉSIVE
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Klebeverbindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zur spanabhebenden Bearbeitung mit einem Antriebsteil, das für die Verbindung mit einem Antrieb vorgesehen ist, und einem Bearbeitungsteil, das mindestens ein Schneidelement zur Bearbeitung eines Werkstoffes aufweist. Ein Bei-spiel eines solchen Werkzeuges ist in der WO 2004/087354 gezeigt. Dieses Ausbohrwerkzeug weist ein Bearbeitungsteil auf, das eine Reihe von Aufnahmen für Schneidplatten besitzt, die zur Bearbeitung eines Werkstückes vorgesehen sind. Weiterhin weist das Ausbohrwerkzeug an seiner den Aufnahmen für Schneideinsätze abgewandten Seite an Antriebsteil in Form eines Schaftes mit einem entsprechend ausgebildeten Kupplungselement auf.

Die Kupplung mit dem Antrieb erfordert häufig, daß das Antriebsteil aus einem hochfesten Werkstoff, wie zum Beispiel Stahl, hergestellt ist. Diese hochfesten Materialien sind jedoch relativ schwer.

An das Bearbeitungsteil werden im allgemeinen andere Anforderungen gestellt als an das Antriebsteil. Daher sind in vielen Fällen für Antriebsteil einerseits und für Bearbeitungsteil andererseits unterschiedliche Materialien wünschenswert, die jeweils speziell an den Anwendungsfall angepaßte Materialeigenschaften aufweisen. In der Praxis kommen daher Materialien zum Einsatz, deren Materialeigenschaften jeweils die strengsten von Antriebsteil und/oder Bearbei-tungsteil bestimmten Vorgaben erfüllen. Das hat zur Folge, daß für bestimmte Kopplungen des Antriebsteiles nur Stahl in Frage kommt, so daß das gesamte Werkzeug aus Stahl gefertigt wird, obgleich es für das Bearbeitungsteil günstiger wäre, ein anderes Material, z.B. Aluminium zu verwenden.

Grundsätzlich ist es möglich, das Antriebsteil aus einem hochfesten Material, wie zum Beispiel Stahl, herzustellen und das Bearbeitungsteil aus einem sehr leichten Werkstoff, wie zum Beispiel Aluminium. Es ist dann jedoch notwendig, das Antriebsteil mit dem Bearbeitungsteil zu verbinden. Solche Verbindungen erfordern im allgemeinen entsprechende Klemmhaken oder Schrauben oder Nägel, die nicht nur mit entsprechendem Aufwand befestigt werden müssen, sondern zudem das im allgemeinen um eine Werkzeugachse rotierende Werkzeug mit einer Unwucht versehen, die durch entsprechende Maßnahmen wieder ausgeglichen werden muß.

Da man diese Nachteile nicht in Kauf nehmen möchte, werden die Werkzeuge im allgemeinen aus einem einzigen Material hergestellt.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein eingangs genanntes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, was die Verwendung zweier unterschiedlicher Werkstoffe für Antriebsteil einerseits und Bearbeitungsteil andererseits erlaubt, einfach herzustellen und zu montieren ist, eine möglichst kleine Unwucht mit sich bringt und bei dem Antriebsteil und Bearbeitungsteil hoch präzise zueinander ausgerichtet sind.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Antriebsteil und Bearbeitungsteil miteinander verklebt sind.

Durch die Verklebung kann ein Werkstoff geringerer Dichte mit einem Werkstoff höherer Dichte ver-bunden werden, ohne daß durch den Verbindungsmechanismus eine Unwucht im Werkzeug erzeugt wird. Darüber hinaus ist es möglich, ein (oder gegebenenfalls auch beide) Teil(e) mit einer koaxial zur Drehachse des Werkzeuges angeordneten zylindrischen Ausnehmung zu versehen, die derart angeordnet ist, daß die zylindrische Ausnehmung im zusammengesetzten Zustand eine Kavität bildet, was das Gesamtgewicht des Werkzeuges reduziert.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind Antriebsteil und Bearbeitungsteil in einer Axialrichtung hintereinander angeordnet und sowohl Bearbeitungsteil als auch Antriebsteil weisen eine im wesentlichen parallel zur Axialrichtung verlaufende erste Klebefläche auf, wobei die ersten Klebeflächen von Bearbeitungsteil und Antriebsteil einander zugewandt angeordnet sind.

Für ein Rotationswerkzeug verläuft die Axialrichtung parallel zur Rotationsachse des Werkzeuges.

Die Anordnung der Klebeflächen in Axialrichtung hat zudem den Vorteil, daß insbesondere bei einer Vorschubbewegung des Werkzeuges senkrecht zur Axialrichtung zusätzliche Kräfte über die einan-der zugewandt angeordneten Klebeflächen abgefangen werden.

Beispielsweise können die ersten Klebeflächen im wesentlichen die Form von Zylindermantelflächen haben. Im Grunde genommen sind die ersten Klebeflächen dann im wesentlichen koaxial zur Werkzeugachse ausgebildet.

Eine im wesentlichen rotationssymmetrische Ausbildung der Klebeflächen gewährleistet, daß durch die Klebeverbindung keine oder nur eine geringe Unwucht im Werkzeug erzeugt wird. Selbstver- ständlich können die korrespondierenden Klebeflächen des Bearbeitungsteils einerseits und des Antriebsteils andererseits auch konisch ausgebildet sein.

So ist es in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform möglich, daß das Antriebsteil einen im wesentlichen hülsenförmigen Abschnitt aufweist, dessen innere Seitenwand zumindest teilweise die erste Klebefläche des Antriebsteils bildet, und das Bearbeitungsteil einen im wesentlichen zylindrischen oder hohlzylindrischen Abschnitt aufweist, dessen Außenfläche zumindest teilweise die erste Klebefläche des Bearbeitungsteils bildet. Zur Verbindung von Antriebsteil und Bearbeitungsteil wird somit der hülsenförmige Abschnitt auf den zylindrischen oder hohlzylindrischen Abschnitt aufge-schoben. Je nach Ausführungsform kann es notwendig sein, vor dem Zusammenschieben den entsprechenden Klebstoff auf die Klebeflächen aufzubringen.

Um eine erhöhte Festigkeit der Klebeverbindungen zu erzielen, kann es in manchen Ausführungsformen von Vorteil sein, wenn sowohl Antriebsteil als auch Bearbeitungsteil jeweils eine zweite KIe-befläche aufweisen, die gegenüber den ersten Klebeflächen abgewinkelt sind und vorzugsweise einen Winkel zwischen 45° und 135° und besonders bevorzugt von etwa 90° einschließen, wobei auch die zweiten Klebeflächen einander zugewandt angeordnet sind.

Selbstverständlich können, falls dies für eine spezielle Anwendung von Vorteil ist, auch mehr als zwei Klebeflächen am Antriebsteil und an Bearbeitungsteil vorgesehen sein.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist entweder das Antriebsteil oder das Bearbeitungsteil einen Anschlag auf, der über die jeweilige erste Klebefläche in Richtung der gegenüberliegenden ersten Klebefläche vorsteht, so daß ein zwischen den beiden ersten Klebefläche verlaufen-der erster Klebespalt gebildet wird. Durch diese Maßnahme können Antriebsteil und Bearbeitungsteil hochpräzise zueinander ausgerichtet werden, da Antriebsteil und Bearbeitungsteil so zueinander positioniert werden, daß der Anschlag das entsprechend gegenüberliegende Teil berührt. Es bildet sich dann zwangsläufig ein Spalt zwischen Antriebsteil und Bearbeitungsteil, der mit Klebstoff zu verfüllen ist.

Grundsätzlich ist es auch möglich, daß Antriebsteil und Bearbeitungsteil einen entsprechenden Anschlag aufweisen.

Im übrigen kann es von Vorteil sein, wenn alternativ oder zusätzlich entweder Antriebsteil und/oder Bearbeitungsteil einen Anschlag aufweisen, der über die jeweilige zweite Klebefläche in Richtung der gegenüberliegenden zweiten Klebefläche vorsteht, so daß ein zwischen den beiden zweiten Klebeflächen verlaufender zweiter Klebespalt gebildet wird.

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Um eine besonders einfache Verbindung der beiden Teile zu gewährleisten, ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß der erste und der zweite Klebespalt miteinander verbunden sind.

Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn das Antriebsteil mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines O-Rings aufweist, wobei die Ausnehmung der ersten oder zweiten Klebefläche des Bearbeitungsteils gegenüberliegend angeordnet ist. Der O-Ring verhindert dann ein Austreten des Klebemittels vor dem Aushärten des Klebemittels. Alternativ oder in Kombination dazu kann auch das Bearbeitungsteil mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme eines O-Rings aufweisen.

Um die Festigkeit der Klebeverbindung zu erhöhen, ist in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die erste und/oder zweite Klebefläche des Antriebsteils und/oder des Bearbeitungsteils mindestens eine, vorzugsweise mehrere Ausnehmungen aufweist. Diese Ausnehmungen haben den Vorteil, daß sie zwangsläufig mit Klebmittel verfüllt werden, so daß der ausgehärtete Kleb-stoff auch erhebliche Kräfte in der Ebene der Klebefläche aufnehmen kann.

Weiterhin ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß das Hülsenteil eine Bohrung aufweist, welche die Außenseite des Hülsenteils mit der ersten Klebefläche verbindet. Durch diese Maßnahme ist es nicht mehr notwendig, die Klebeflächen vor dem Zusammensetzen von Antriebsteil und Bearbeitungsteil mit Klebemittel zu füllen. Stattdessen ist es möglich, in einem ersten Schritt Bearbeitungsteil und Antriebsteil zueinander auszurichten und in einem weiteren Schritt durch die Bohrung im Hülsenteil Klebemittel zuzuführen, das dann den Klebespalt völlig ausfüllt und aushärten kann.

Um insbesondere die Festigkeit der Verbindung bei aufgebrachten Drehkräften zu verbessern, ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine Verdrehsicherung vorgesehen, die eine Relativdrehung des Bearbeitungsteils gegenüber dem Antriebteil um die Werkzeugachse verhindert. Die Verdrehsicherung kann beispielsweise aus einem Stift bestehen, der durch eine Durchgangsbohrung des äußeren Hülsenteils in eine Sackbohrung des inneren zylindrischen Teils gesteckt wird. In einer wei-teren alternativen Ausführungsform sind hülsenförmiges Teil und zylindrisches Teil mit nicht kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, wodurch ebenfalls eine Relativdrehung verhindert wird. Alternativ kann Bearbeitungsteil und/oder Antriebsteil auch ein nicht auf der Werkzeugachse angeordnetes Eingriffselement aufweisen, das mit einer am anderen Teil angeordnete Eingriffsausnehmung in Eingriff tritt.

Für Anwendungsfälle, die eine außergewöhnlich hohe Festigkeit der Klebeverbindung erfordern, ist vorgesehen, daß sowohl Antriebsteil als auch Bearbeitungsteil eine Mehrzahl von mäanderförmig angeordneten Klebeflächen aufweisen. Bei geeigneter Anordnung dieser Klebeflächen bildet sich - - ein im Schnitt mäanderförmiger Ringspalt aus, der zur Verbindung der beiden Teile mit Klebemittel aufgefüllt wird. Durch diese Maßnahme wird auch die Gesamtklebefläche vergrößert, was wiederum zu einer erhöhten Biegesteifigkeit und einem größerem übertragbaren Drehmoment führt.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie der dazugehörigen Figuren. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, Figur 2 eine Teilschnittansicht entlang der Linie C-C von Figur 1 ,
Figur 3 eine vergrößerte Detailansicht von Figur 2,
Figur 4 eine Draufsicht auf eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform eines Werkzeugs,

Figur 5 eine Teilschnittansicht entlang der Linie C-C von Figur 4,
Figur 6 eine Detailvergrößerung von Figur 5,
Figur 7 eine Draufsicht auf ein Werkzeug einer dritten Ausführungsform,
Figur 8 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von Figur 7,
Figur 9 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Figur 7,
Figur 10 eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform der Erfindung,
Figur 1 1 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von Figur 10 (teilweise in Explosionsdarstellung),
Figur 12 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Figur 10 (teilweise in Explosionsdarstellung),
Figur 13 eine Draufsicht auf eine fünfte Ausführungsform der Erfindung,
Figur 14 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von Figur 13,
Figur 15 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Figur 13, und
Figur 16 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von Figur 14.

Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Werkzeugs. Das Werkzeug 1 weist ein Antriebsteil 2, das mit einem entsprechenden Antrieb verbunden werden kann, und ein Bearbeitungsteil 3 auf, das einen oder mehrere Schneideinsätze 4 trägt, mit denen ein Werkstück bearbeitet werden soll. Das gesamte Werkzeug ist um die Werkzeugachse 5 drehbar.

Solche Werkzeuge sind prinzipiell bekannt und beispielsweise in der EP 1 609 550 beschrieben.

Das Antriebsteil 2 ist hier als sogenannte Capto®-Verbindung ausgebildet, die meist aus Stahl be-stehen muß. .

Generell ist es jedoch wünschenswert, wenn das Werkzeug 1 ein möglichst geringes Gewicht hat. Prinzipiell ist für das Bearbeitungsteil 3 auch Aluminium als Material vorstellbar. Allerdings können viele Kupplungen des Antriebsteils 2 nicht aus Aluminium hergestellt werden.

Aus diesem Grund besteht das in Figur 1 gezeigte Werkzeug aus zwei unterschiedlichen Materialien, wie in Figur 2, einer Teilschnittansicht entlang der Linie C-C zu erkennen ist.

Das Antriebsteil 2 ist in der gezeigten Ausführungsform aus Stahl hergestellt, während das Bearbeitungsteil 3 aus Aluminium besteht. Antriebsteil 2 und Bearbeitungsteil 3 sind miteinander wie folgt verklebt. Das Antriebsteil 2 weist an seiner, dem Bearbeitungsteil 3 zugewandten Seite einen hül-senförmigen Abschnitt 9 auf. Das Bearbeitungsteil weist an seiner, dem Antriebsteil 2 zugewandten Seite ein zylindrisches Teil 10 auf. Die Außenfläche des zylindrischen Teils 10 des Bearbeitungsteils 3 hat einen geringfügig kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser des Hülsenteils 9 des Antriebsteils 2. Es ist daher möglich, das zylindrische Teil 10 in das Hülsenteil 9 einzustecken, wie in Figur 2 gezeigt ist.

Das Antriebsteil 2 weist eine Durchgangsbohrung 1 1 auf, die unter anderem zur Zuführung von Kühl- und Schmiermittel dienen kann. In gleicher Weise weist auch das Bearbeitungsteil 3 eine entsprechende Bohrung 12 auf. Sowohl die Bohrung 1 1 des Antriebsteils 2 als auch die Bohrung 12 des Bearbeitungsteils 3 weisen abschnittsweise ein Innengewinde 7, 8 auf. In den beiden koaxial zueinander angeordneten Bohrungen 1 1 , 12 des Antriebsteils 2 und des Bearbeitungsteils 3 ist eine Hohlschraube 6 angeordnet, die zwei Außengewindeabschnitte 7, 8 mit sich unterscheidender Gewindesteigung aufweist. Durch Drehen der Hohlschraube 6 ist es daher möglich, das Bearbeitungsteil 3 weiter in Richtung des Antriebsteils 2 oder von diesem weg zu bewegen.

Die Hohlschraube gewährleistet, daß Kühl- und/oder Schmiermittel nahezu ungehindert durch die Bohrung in das Bearbeitungsteil 3 geleitet werden kann.

Besonders in Figur 3, die eine Detailvergrößerung von Figur 2 darstellt, ist zu erkennen, daß das zylindrische Teil 10 des Bearbeitungsteils 3 an seiner Außenseite, vorzugsweise im Bereich des dem Antriebsteil zugewandten Ende, einen Anschlag 14 aufweist. Dieser Anschlag 14 sorgt einerseits für eine Zentrierung des Antriebsteils 2 und des Bearbeitungsteils 3 beim Zusammenführen der beiden Elemente und begrenzt andererseits den sich zwischen Außenfläche des zylindrischen Teils 10 einerseits und Innenfläche des hülsenförmigen Teils 9 andererseits ausbildenden Klebespalt 15. In der gezeigten Ausführungsform ist daher der Anschlag 14 als Zentrierbund ausgebildet.

Die Außenfläche des zylindrischen Teils 10 bildet somit eine erste Klebefläche. In gleicher Weise bildet die Innenfläche des hülsenförmigen Teils 9 eine erste Klebefläche.

Die ersten Klebeflächen sind zylindrisch ausgebildet, so daß der Klebespalt 15 ein Ringspalt ist.

Des weiteren weist das hülsenförmige Teil 9 an seiner dem Bearbeitungsteil 3 zugewandten Stirn-fläche eine zweite Klebefläche auf. Dementsprechend weist das Bearbeitungsteil 3 an seiner dem Antriebsteil 2 zugewandten Seite einen Absatz 25 mit einer zweiten Klebefläche auf. Die zweiten Klebeflächen sind derart angeordnet, daß sich zwischen ihnen ein zweiter Klebespalt 16 bildet, der in der gezeigten Ausführungsform ringförmig ausgebildet ist.

Wie insbesondere in Figur 3 zu erkennen ist, weist das hülsenförmige Teil 9 an seiner Stirnfläche, die dem Bearbeitungsteil 3 zugewandt ist, eine Ausnehmung 17 auf, die der Aufnahme eines O-Rings 13 dient. Zusätzlich ist ein als Anschlag ausgebildeter Vorsprung 18 vorgesehen, der sicherstellt, daß bei in das Antriebsteil 2 eingesetztem Bearbeitungsteil 3 der zweite Klebespalt 16 eine definierte Breite beibehält. Darüber hinaus dient der Anschlag 18 der Abstützung von axialen Kräf-ten, was zu einer erhöhten Biegesteifigkeit führt. Daher ist der Anschlag auch radial außen, d.h. im Bereich des größten Durchmessers angeordnet. Der O-Ring 13 dient dazu, ein Herauslaufen des Klebemittels sicher zu verhindern.

In den Figuren 4 bis 6 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Werkzeugs gezeigt. Dieses unterscheidet sich im wesentlichen von der ersten Ausführungsform dadurch, daß das Antriebsteil 2 in Richtung der Rotationsachse 5 deutlich länger ausgeführt ist. Die Hohlschraube 6 ist hier als Hülse ausgeführt, wobei die Hülse 6 an ihren Endbereichen ein Außengewinde 7 bzw. 8 aufweist. Die Funktionsweise und der Aufbau dieses Werkzeugs entspricht dem Werkzeug der ersten Ausführungsform.

In den Figuren 7 bis 9 ist eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs gezeigt. Zur Vereinfachung ist hier jedoch lediglich die Verbindungsstelle dargestellt. Die konkrete Ausführung des Antriebsteils und des Bearbeitungsteils ist nicht dargestellt, da sie nicht Gegenstand der Erfindung ist.

Figur 7 ist eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Klebeverbindung aus Richtung des Antriebsteils 3. Die Figuren 8 und 9 sind jeweils Schnittansichten entlang der Linien B-B bzw. A-A.

Die Klebeverbindung entspricht in ihren wesentlichen Teilen den beiden Ausführungsformen ent-sprechend den Figuren 1 bis 3 bzw. 4 bis 6.

In Figur 8 ist zu erkennen, daß die dritte Ausführungsform in dem hülsenförmigen Teil 9 eine Bohrung 19 aufweist. Diese Bohrung 19 verbindet die Außenfläche des hülsenförmigen Teils und der ersten Klebefläche, so daß nach Zusammensetzen des Antriebsteils und des Bearbeitungsteils das Klebemittel über die Bohrung 19 in den ringförmigen Klebespalt eingebracht werden kann. Falls gewünscht, kann die Bohrung 19 nach dem Einfüllen des Klebemittels auch mit einer entsprechenden Abdeckkappe (oder einem anderen geeigneten Element) verschlossen werden.

Weiterhin weist diese Ausführungsform eine Madenschraube 20 auf, die in eine Gewindebohrung 21 im hülsenförmigen Teil 9 derart eindrehbar ist, daß ihre Spitze in eine im zylinderförmigen Teil 10 eingebrachte Sackbohrung eingreift. Die Madenschraube 20 dient hier als zusätzliche Verdrehsichtung. Die Gewindebohrung 21 dient hier auch als Entlüftungsbohrung während des Einbringens des Klebemittel durch die Bohrung 19.

Selbstverständlich kann das Klebemittel auch über die Gewindebohrung 21 eingebracht werden, wobei in diesem Fall die Bohrung 19 als Steigbohrung bzw. Entlüftungsbohrung dient.

In den Figuren 10 bis 12 ist eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Klebeverbindung gezeigt. Figur 10 zeigt - ähnlich wie Figur 7 - wieder eine Draufsicht auf die Antriebsteilseite der Klebeverbindung. Die Figuren 11 und 12 zeigen Schnittansichten entlang der Linien A-A bzw. B-B. Man erkennt in Figur 11 , daß das hülsenförmige Teil 9 des Antriebsteils an der Innenfläche eine Reihe von Ausnehmungen 22 aufweist. Diese Ausnehmungen 22 sind dafür vorgesehen, Klebemittel auf-zunehmen. Nach der Aushärtung des Klebemittels stellen die Ausnehmungen mit dem entsprechend ausgehärteten Klebstoff eine verzahnte und formschlüssige Verbindung bereit, welche die Festigkeit der Gesamtverbindung erhöht.

In Figur 12 ist zu erkennen, daß auch das zylinderförmige Teil 10 des Bearbeitungsteils 2 eine Reihe von Ausnehmungen 23, 24 aufweist. Die Ausnehmungen sind hier im wesentlichen rechteckförmige ausgebildet und in zwei Reihen, einer ersten Reihe 23, die an dem dem Antriebsteil zugewandten Ende des zylinderförmigen Teils 10 angeordnet ist, und einer zweiten Ausnehmungsreihe 24, die an dem dem Antriebsteil 3 abgewandten Ende des zylinderförmigen Teils 10 angeordnet ist, in das Bearbeitungsteil eingebracht. Man erkennt, daß die Ausnehmungen 23 der oberen Reihe gegenüber den Ausnehmungen 24 der unteren Reihe versetzt sind. Die Ausnehmungen 22 des hülsenförmigen Teils sind im montierten Zustand in mittlerer Höhe, d.h. in Figur 12 etwas tiefer als die obere Reihe von Ausnehmung 23 und etwas höher als die untere Reihe von Ausnehmungen 24 angeordnet. Zudem sind die Ausnehmungen 22 des hülsenförmigen Teils 9 so versetzt, daß eine Ausnehmung 22 sowohl mit einer Ausnehmung 23 als auch einer Ausnehmung 24 überlappt.

Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sich das Klebemittel leicht entlang des ringförmigen Klebespalts ausbreiten kann und nach dem Aushärten eine formschlüssige Verbindung bildet.

Schließlich ist in den Figuren 13 bis 16 eine fünfte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Figur 13 zeigt wieder eine Draufsicht auf die Antriebsteilseite der Verbindung. Die Figuren 14 und 15 zeigen Schnittansichten entlang der Linien A-A bzw. B-B von Figur 13 und Figur 16 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von Figur 14.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorherigen dadurch, daß der Spalt für Klebemittel nun im Schnitt mäanderförmig ausgebildet ist, so daß sowohl Antriebsteil 3 als auch Bearbeitungsteil 2 jeweils eine Mehrzahl, im gezeigten Beispiel vier, Klebeflächen aufweisen. Diese Ausführungsform ist zwar gegenüber den vorherigen Ausführungsformen aufwendiger herzustellen, hat jedoch den Vorteil, daß die Verbindung eine besonders hohe Festigkeit aufweist.

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Bezuqszeichenliste

1 Werkzeug
2 Antriebsteil
3 Bearbeitungsteil
4 Schneideinsatz
5 Werkzeugachse
6 Hohlschraube
7 Innengewinde
8 Innengewinde
9 hülsenförmiger Abschnitt
10 zylindrisches Teil
1 1 Bohrung (teilweise mit Innengewinde)

12 Bohrung (teilweise mit Innengewinde)

13 O-Ring
14 Anschlag/Zentrierbund
15 Klebespalt
16 Klebespalt
17 Ausnehmung
18 Vorsprung
19 Bohrung
20 Madenschraube
21 Gewindebohrung
22 Ausnehmungen
23 Ausnehmungen
24 Ausnehmungen
25 Absatz