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1. (WO2008049780) POUTRELLE POUR LE BÂTIMENT, ET PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN TUBE D'UNE POUTRELLE POUR LE BÂTIMENT
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Stütze im..Bauwesen und Verfahren zur
Herstellung eines Rohres einer Stütze im Bauwesen

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Stütze im Bauwesen und ein Verfahren zur Herstellung eines Rohres einer Stütze im Bauwesen .

Im Bauwesen werden Stützen, die üblicherweise
höhenverstellbar sind, beispielsweise verwendet, um
Deckenschalungen aufzubauen. Zu diesem Zweck werden
zahlreiche Stützen über eine Fläche verteilt aufgestellt und vertikal justiert, und auf die Stützen werden Träger aufgelegt, die sich üblicherweise in einer ersten
horizontalen Richtung erstrecken. Auf diese Träger werden zahlreiche weitere Träger aufgelegt, die sich in einer zweiten horizontalen Richtung erstrecken. Auf den zuletzt genannten Trägern werden dicht aneinander zahlreiche
Schalungsplatten angeordnet, um hierauf beispielsweise eine Betondecke gießen zu können.

Nach dem Aushärten des Betons werden die Stützen, sämtliche Träger und Schalungsplatten entfernt. Sowohl beim Entfernen der Schalung als auch beim Justieren der Stützen können Schläge auf die Stützen aufgebracht werden, um diese zu versetzen. Dies geschieht üblicherweise durch Schläge mittels eines Hammers in einem unteren Bereich der Stütze, weil hier die beste Wirkung im Hinblick auf eine Verschiebung der Stütze in deren unterem Bereich gegeben ist. Diese Schläge können mit einem besonderen Hammer, beispielsweise einem Hammer, der mit einer Gummischicht überzogen ist, aufgebracht werden, um Beschädigungen des Rohres der Stütze beim
Aufbringen der Hammerschläge zu vermeiden. Ein derartiger besonderer Hammer ist jedoch auf einer Baustelle nicht immer verfügbar, so dass die beschriebenen Schläge häufig mit hierfür nicht angepassten Hämmern oder anderen Gegenständen, wie z.B. Kanthölzern, aufgebracht werden. Hierbei besteht das Problem, dass in dem Außenrohr Dellen entstehen können, die nachfolgend eine Verschiebung des Innenrohres in dem
Außenrohr verhindern oder erschweren, so dass die
Teleskopierbarkeit und Höhenverstellbarkeit der Stütze beeinträchtigt wird, und die Stütze im schlimmsten Fall unbrauchbar wird.

Stand .der Technik

Aus der DE 44 31 145 Al ist eine höhenverstellbare Stütze für eine Deckenschalung bekannt, bei der das Außenrohr im Bereich einer Bodenplatte mit einem aufgeweiteten Abschnitt versehen ist, der einen größeren Außendurchmesser aufweist.

Die DE 76 36 864 Ul betrifft eine höhenverstellbare Stütze mit einem Außenrohr, dessen Kopf- oder Fußstück einen so genannten Ansatz aufweist, der einen Wulst größeren
Durchmessers besitzen kann.

Darstellung- der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stütze im Bauwesen zu schaffen, die geeignet ist, den daran gestellten Anforderungen besonders gut zu entsprechen. Ferner soll ein Verfahren zu deren Herstellung geschaffen werden.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt zum einen durch die im Anspruch 1 beschriebene Stütze.

Demzufolge weist diese ein Rohr auf, das in zumindest einem Endbereich, der im Gebrauchszustand von außen zugänglich ist, axial profiliert ist und dessen Außen- und/oder
Innendurchmesser und/oder Wanddicke in zumindest einem
Endbereich, verglichen mit dem Rest des Rohres, vergrößert ist. Durch die Vergrößerung des Außen-, des Innendurchmessers und/oder der Wanddicke wird der beschriebene Endbereich besonders stabil. Dies ist insbesondere für den unteren
Endbereich besonders vorteilhaft, weil hier die beschriebenen Schläge zum Justieren der Stütze aufgebracht werden. Bei der Vergrößerung der Wanddicke und des Außendurchmessers liegt die vorteilhafte Wirkung im Wesentlichen darin, dass die Stabilität in diesem Bereich verbessert wird. Dies bedeutet, dass das Rohr den beschriebenen Schlägen besser widerstehen kann, und Verformungen wesentlich unwahrscheinlicher werden. Wenn alternativ oder zusätzlich der Innendurchmesser
vergrößert ist, hat dies die Wirkung, dass Eindellungen, die sich bilden können, deutlich seltener in den Bereich gelangen können, in dem sich das innerhalb des Außenrohres
verschiebbare Innenrohr befindet. Mit anderen Worten, selbst wenn sich Dellen bilden, behindern oder blockieren die entsprechenden kleinen Ausbauchungen im Inneren des Rohres in deutlich weniger Fällen die Bewegung des Innenrohres.

Hierdurch ist insgesamt die Funktionalität der Stütze
erheblich verbessert.

Die axiale Profilierung wirkt mit den oben genannten
Maßnahmen in vielfältiger Weise zusammen. Zum einen wird hierdurch dem Benutzer derjenige Bereich optisch angezeigt, der verstärkt ist, um die oben genannten Effekte zu
erreichen. Der Benutzer bekommt durch die axiale Profilierung in optisch leicht erkennbarer Weise signalisiert, wo die erforderlichen Schläge aufzubringen sind. Hierdurch können diese Schläge auf denjenigen Bereich begrenzt werden, in dem das Rohr besonders stabil ist, und Beeinträchtigungen der Funktionalität durch Schläge in hierfür ungeeigneten Zonen werden deutlich verringert. Zum zweiten wurde herausgefunden, dass die axiale Profilierung zur Stabilität des Rohres beiträgt. Mit anderen Worten, selbst wenn der Außen- und/oder Innendurchmesser lediglich stellenweise, nämlich entsprechend der axialen Profilierung, vergrößert wird, trägt dies zur Stabilität des Rohres und der Widerstandsfähigkeit gegen Verformungen bei. Es wurde überraschenderweise festgestellt, dass die Krafteinleitung durch die axiale Profilierung in besonders günstiger Weise in die Wand des Rohres erfolgt, wenn auf dieses Schläge aufgebracht werden, so dass auch aus diesem Grund die Wahrscheinlichkeit und der Umfang von Dellen an der Außenseite und Ausbauchungen an der Innenseite
verringert werden. Die Krafteinleitung erfolgt gewissermaßen tangential in Richtung des Rohrumfangs und in geringerem Ausmaß radial, was zu den beschriebenen Dellen führen würde.

Ferner hat die axiale Profilierung in vorteilhafter Weise den Effekt, dass Dellen und dergleichen optisch wesentlich weniger in Erscheinung treten. Somit wird das
Erscheinungsbild des Rohres auch nach längerem Gebrauch verbessert, weil unvermeidbare Dellen und andere
Beschädigungen wesentlich schlechter sichtbar sind als bei einem glattwandigen Rohr. Als weiterer Effekt sei erwähnt, dass die axiale Profilierung in vorteilhafter Weise zu einer Gefügeveränderung, insbesondere einer Gefügeverdichtung des verwendeten Stahls führt, so dass das Rohr auch deshalb eine erhöhte Festigkeit erlangt. Aus diesem Grund werden für das Außenrohr der erfindungsgemäßen Stütze legierte Stähle mit einem definierten Kohlenstoffanteil und/oder Mangan als Legierungselement bevorzugt.

Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Stütze sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.

Für den Endbereich, in dem das Rohr axial profiliert ist und in dem dessen Innen- und/oder Außendurchmesser und/oder Wanddicke vergrößert ist, hat sich ein Bereich von 15 cm bis 20 cm, vom unteren Ende her gemessen, als besonders
vorteilhaft erwiesen. In diesem Bereich sind die Schläge zum Versetzen der Stütze besonders wirksam, weil sie
vergleichsweise nah am unteren Ende der Stütze aufgebracht werden, so dass sich dieses verschiebt und in günstiger Weise eine vertikale Justierung erreicht werden kann. Das untere Ende befindet sich im Gebrauch im Bereich des Bodens, des Untergrunds oder der Gebäudedecke, auf dem/der das Rohr aufgestellt ist, und kann zu diesem Zweck eine Fußplatte aufweisen.

Während sich der beschriebene Bereich zumindest in der genannten Zone von 15 cm bis 20 cm, vom unteren Ende her gemessen, befinden kann, kann er sich deutlich weiter erstrecken. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn er sich bis zu einer Stelle wenige Zentimeter vom unteren Ende und/oder bis zu einer Stelle 30 cm vom unteren Ende erstreckt. Wenn das untere Ende selbst nicht axial profiliert ist, bietet dies den Vorteil, dass das Anbringen einer Platte, insbesondere einer Fußplatte eines Außenrohres, bevorzugt durch Schweißen, erleichtert wird. Die Vergrößerung des Innen- und/oder Außendurchmessers und/oder der Wanddicke kann jedoch auch in diesem Bereich vorgesehen sein. Der gleiche Vorteil gilt für den Fall, dass die erfindungsgemäße Lehre auf das Innenrohr angewendet wird, das üblicherweise das obere Rohr ist und dementsprechend eine Kopfplatte aufweist .

Besonders bevorzugt wird derzeit eine Ausführungsform, bei welcher der Innen- und Außendurchmesser vergrößert ist, jedoch die Wanddicke, verglichen mit dem Rest des Rohres, gleich bleibt. Hierfür konnten besonders gute Eigenschaften ermittelt werden. Ferner konnte hierfür ein besonders
günstiges Herstellungsverfahren entwickelt werden, bei dem der fragliche Bereich zunächst gestaucht wird, um die
Wanddicke zu vergrößern, und das Rohr nachfolgend am Innen-und Außendurchmesser aufgeweitet wird, so dass sich in dem aufgeweiteten Bereich zumindest nahezu die gleiche Wanddicke einstellt, wie an dem restlichen Rohr.

Im Hinblick auf die Profilierung wird derzeit bevorzugt, diese, im Querschnitt gesehen, weitgehend wellenförmig auszubilden. Eine derartige Form sorgt für eine optisch ansprechende und harmonische Gestaltung. Die Wellenform vermeidet darüber hinaus die Entstehung von Zonen, an denen sich Spannungsspitzen bilden könnten.

Besonders günstige Eigenschaften haben sich für eine
Profilierung herausgestellt, die am Außendurchmesser kantige Wellenberge aufweist. Mit anderen Worten sind die Wellenberge an der Außenseite etwas abgeplattet, so dass sich an jedem Wellenberg neben der Abplattung zwei Kanten ergeben. Die Abplattungen ermöglichen, dass darauf Hammerschlage
aufgebracht werden, ohne dass die entsprechenden Spuren sofort erkennbar sind, wie dies bei einem gerundeten
Wellenberg der Fall ist. Darüber hinaus wird die eingeleitete Kraft bei derartigen abgeplatteten Wellenbergen besonders günstig, nämlich tangential in den Rohrumfang eingeleitet, so dass Verformungen reduziert werden.

Die Lösung der oben genannten Aufgabe erfolgt ferner durch ein Verfahren zur Herstellung eines Rohres einer Stütze im Bauwesen, bei dem der Außen- und/oder Innendurchmesser und/oder die Wanddicke in zumindest einem Endbereich, verglichen mit dem Rest des Rohres, vergrößert wird, und das Rohr axial profiliert wird.

Wie oben beschrieben, kann hierdurch eine Stütze hergestellt werden, die den Anforderungen besonders gut gewachsen ist.

Besonders bevorzugt wird in diesem Zusammenhang, wie oben erwähnt, dass zur Ausbildung des beschriebenen Endbereichs ein Aufweiten und/oder axiales Stauchen erfolgt. Besonders günstige Ergebnisse zeigen sich, wenn zunächst ein axiales Stauchen erfolgt, um die Wanddicke zu vergrößern, und nachfolgend ein Aufweiten durchgeführt wird, um den Innen-und Außendurchmesser zu vergrößern, wobei die resultierende Wanddicke zumindest weitgehend der Wanddicke des übrigen Rohres entspricht . Das Profilieren kann ein- oder mehrmals sowie vor, während oder nach dem Stauchen und/oder dem
Aufweiten erfolgen.

Die weiteren bevorzugten Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Verfahrens entsprechen den bevorzugten Ausführungsformen der damit hergestellten Stütze. Im Rahmen des Verfahrens kann in dem Fall, dass die axiale Profilierung bis zu dem Rand des Rohres aufgebracht wurde, der Bereich unmittelbar am Rand des Rohres geglättet, gerundet und/oder zu einem Zylinder zurückgeformt werden, um das Verbinden mit einer Fuß- oder Kopfplatte, beispielsweise durch
Verschweißen, zu erleichtern.

Kurze, Beschreibung der Zeichnungen

Wachfolgend wird die Erfindung anhand einer beispielhaft in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform näher
erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Endbereichs
eines Rohres der erfindungsgemäßen Stütze; und

Fig. 2 eine Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten
Sndabschnitts im Bereich der Profilierung.

Ausführliche Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung

In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung der untere Bereich eines Rohres 10 einer Stütze im Bauwesen gezeigt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Außenrohr, das an seinem unteren Ende eine
Pußplatte 18 aufweist. Bei dem Rohr könnte es sich jedoch ebenso um ein Innenrohr handeln, bei dem die gezeigte Platte als Kopfplatte wirken würde. Im Fall des dargestellten
Außenrohres ist innerhalb des Außenrohres in dessen Axialrichtung verschiebbar ein Innenrohr untergebracht. Wenn eine Deckenschalung aufgestellt wird, werden zahlreiche Stützen mit einem Außenrohr, dessen unterer Bereich
beispielhaft in Fig. 1 dargestellt ist, vertikal justiert. Hierzu werden Schläge, beispielsweise mit einem Hammer, auf einen Bereich 12 aufgebracht, der sich vergleichsweise nahe zu dem unteren Ende befindet, um das Außenrohr wirksam verschieben zu können.

Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, ist der angesprochene Bereich dahingehend in besonderer Weise gestaltet, dass er axial profiliert ist, und in dem gezeigten Fall sowohl sein Außenais auch Innendurchmesser verglichen mit dem Rest des Rohres vergrößert ist. Bei dem gezeigten Beispiel ist die Wanddicke in etwa gleich der Wanddicke des übrigen Rohres . Ferner ist in dem dargestellten Fall ein unterster Bereich 16, der mit anderen Worten an die Fußplatte 18 angrenzt, nicht vergrößert und nicht profiliert, so dass die Anbringung des Rohres an die Fußplatte in diesem Bereich besonders einfach
bewerkstelligt werden kann.

In Fig. 2 ist eine Schnittansicht des in besonderer Weise gestalteten Bereichs 12 gezeigt. Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist die axiale Profilierung im Wesentlichen als
Wellenform gestaltet. Hierbei sind die an der Außenseite vorliegenden Wellenberge 14 etwas abgeplattet, so dass sich jeweils zwei Kanten 20 ergeben. Im Bereich der Abplattung kann die Kraft durch einen Hammer besonders gut übertragen werden, und diese wird in günstiger Weise tangential in die Rohrwandung eingeleitet. Es versteht sich, dass alternativ oder ergänzend die Wellenberge an der Innenseite abgeplattet und dementsprechend mit Kanten versehen sein können.
Abschließend sei erwähnt, dass bei dem gezeigten Beispiel der kleinste Innendurchmesser, mit anderen Worten der
Innendurchmesser, der sich anhand der Wellenberge an der Innenseite ergibt, verglichen mit dem restlichen Rohr aufgeweitet ist. Hierdurch kann, wie oben beschrieben, der Effekt erzielt werden, dass auch in einem Fall, in dem eine Delle an der Außenseite des Rohres zu einer Ausbauchung an der Innenseite führt, die Bewegung des Innenrohres nicht behindert und dementsprechend die Teleskopierbarkeit
beibehalten wird. Wie in Fig. 2 erkennbar, kann die axiale Profilierung dahingehend beschrieben werden, dass sie zu weitgehend axial verlaufenden Rippen mit dazwischen liegenden Rillen führt.