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1. (WO2005066465) PROCEDE POUR TRANSFORMER L'ENERGIE THERMIQUE GENEREE PAR DES MACHINES FRIGORIFIQUES
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A n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Umwandlung von Wärmeenergie, die in einer Kältemaschine (8) aus der Kondensation eines Kältemittels anfällt, in mechanische Energie, bei dem in einem Verdampfer (6) durch die Wärmeenergie ein Arbeitsmittel verdampft wird, das in einer Entspannungsvorrichtung (2) entspannt wird und dabei die Wärmeenergie zumindest teilweise in mechanische Energie umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannung in einer Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) erfolgt und die im entspannten dampfförmigen Arbeitsmittel enthaltende Energie in den Verdampfer (6) rückfuhrbar ist, die zur Verdampfung zusätzlichen Arbeitsmittels nutzbar ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Komponente des Arbeitsmittels, das durch ein Gemisch gebildet ist, in und/oder nach der Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) mittels eines Absoφtionsmittels absorbiert wird, wobei Wärme auf die verbleibende, dampfförmig zweite Komponente übergeht, die rückfuhrbar ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch bei einem bestimmten Mischungsverhältnis der Komponenten ein Azeotrop mit
Siedepunktniinimum bildet.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsmittel als azeotropes Gemisch oder als nahezu azeotropes Gemisch vorliegt.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch die bei der Absoφtion übergangene Wärme die dampfförmig verbleibende zweite Komponente auf eine Temperatur oberhalb der Siedetemperatur des Gemisches erwärmt wird, wobei die zweite Komponente in einem Wärmetauscher (7) kondensiert wird, wodurch die Verdampfung des Arbeitsmittels erfolgt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsmittel eine geringe volumenspezifische Verdampfungsenthalpie aufweist.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsmittel ein Lösemittelgemisch ist, das organische und/oder anorganische Lösemittelkomponenten aufweist.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Komponente ein protisches Lösemittel ist.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absoφtionsmittel ein reversibel immobilisierbares Lösemittel ist, das in dem nicht-immobilisierten Aggregatzustand die erste Komponente des Arbeitsmittels ist.

10. Verfahren nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) ein Wälzkolbengebläse (2) ist.

11. Verfahren nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) eine Absoφtionsvorrichtung (3) nachgeschaltet ist, in der die erste Komponente absorbiert wird.

12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Absoφtionsvorrichtung (3) als Wäscher (3) ausgebildet ist.

13. Verfahren nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennanordnung (5) die absorbierte erste Komponente vom Absoφtionsmittel trennt.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennanordnung (5) als Membransystem (5) ausgebildet ist

15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (9) die kondensierte zweite Komponente in den Verdampfer (6) fördert.

16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (10) das Absoφtionsmittel in die Trenneinrichtung (5) und anschließend zurück zum Wäscher (3) fördert.

17. Verfahren nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsmittel ein azeotropes Gemisch aus Perchloräthylen und Wasser oder aus Silikon und Wasser ist.

18. Verfahren nach einem der genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absoφtionsmittel eine Silikatlösung ist.

19. Anlage zur Umwandlung von Wärmeenergie in mechanische Energie, dadurch gekennzeichnet, dass sie folgende Komponenten umfasst:
a) einen Verdampfer (6), in dem ein Arbeitsmittel, das durch ein Gemisch gebildet ist, verdampfbar ist,
b) eine Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2),
c) eine Absoφtionsvorrichtung (3), die in der Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) integriert ist und/oder der Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) nachgeschaltet ist, d) eine Kältemaschine (8), die mit dem Verdampfer (6) verbunden ist,
e) Mittel zur Wärmerückführung, mit denen in der Absoφtionsvorrichtung (3) eine erste Komponente des Arbeitsmittels durch ein Absoφtionsmittel absorbierbar ist und Wärmeenergie auf die verbleibende, dampfförmige zweite Komponente übertragbar ist, die zum Verdampfer (6) rückfuhrbar ist.

20. Anlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) ein Wälzkolbengebläse (2) ist.

21. Anlage nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Trennanordnung (5) die absorbierte erste Komponente vom Absoφtionsmittel trennt.

22. Anlage nach einem der Ansprüche 19 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruck-Entspannungsvorrichtung (2) mit einem Generator (1) verbunden ist.

23. Anlage nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältemaschine (8) einen Verdampfer (13), einen Verdichter (12), einen Wärmetauscher (15) und eine Drosseleinrichtung (14) aufweist, wobei der Verdampfer (6) den Wärmetauscher (15) umfasst.

24. Anlage nach einem der Ansprüche 19 bis 23, die nach einem der vorhergehenden Verfahren 1 bis 18 betreibbar ist.