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1. (WO2005061156) LIGNE DE FABRICATION ET PROCEDE POUR REALISER EN CONTINU DES PIECES MOULEES A PARTIR D'UN METAL EN FUSION, EN PARTICULIER D'UN METAL LEGER EN FUSION
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P A T E N T AN S P R Ü C H E

Fertigungslinie zum im kontinuierlichen Durchlauf erfolgenden Herstellen von Gussteilen (M) aus einer metallischen Schmelze, insbesondere einer
Leichtmetallschmelze, mit mehreren
Funktionseinheiten, unter denen sich eine
Kernfertigungseinheit (2) zum Fertigen von
Gießkernen, eine Formmontageeinheit (3) zur Montage von als Kernpakete ausgebildeten Gießformen (G) , eine Gießeinheit zum abgießen der Metallschmelze in die Gießformen (G) , eine Abkühleinheit (5a) zum
Abkühlen der in den Gießformen (G) jeweils
enthaltenen Metallschmelze und eine
Entformungseinheit (5b) zum zerstörenden Entfernen der Gießform (G) von dem Gussteil (M) befinden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die jeweils aufeinander folgend durchlaufenden
Funktionseinheiten (2 - 5b) durch jeweils eine
Fördereinrichtung (12,19) direkt miteinander
verbunden sind und d a s s der Takt, mit dem die Fertigungslinie (1) fertige Gussteile (M) ausstößt, bestimmt ist durch den Takt, mit dem die
Kernfertigungseinheit (2) die von ihr erzeugten
Gießkerne liefert.

2. Fertigungslinie nach Anspruch 1, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Kernfertigungseinheit (2) eine Übergabestation zum Übergeben der fertigen Kerne an die
Formmontageeinrichtung (3) und eine
Fördereinrichtung (7) aufweist, die die
Kernschießwerkzeuge im Umlauf von der
Übergabestation zu einer Kernschießstation und dann zurück zu der Übergabestation fördert..

3. Fertigungslinie nach Anspruch 2, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Fördereinrichtung (7) als Förderstrecke ausgebildet ist und d a s s entlang der Förderstrecke mehr als eine Aushärtestation- angeordnet ist.

. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Kernfertigungseinheit (2) eine Einrichtung zum
automatisierten Wechseln der für das Schießen der
Kerne benötigten produktspezifischen Kernwerkzeuge aufweist und d a s s der Takt, mit dem der Wechsel erfolgt, mit dem Takt verkoppelt ist, mit dem die

.Kernfertigungseinheit (2) die von ihr erzeugten
Gießkerne liefert.

Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Formmontageeinheit (3) eine Übernahmestation, mit der sie die von der Kernfertigungseinrichtung
ausgegebenen fertigen Kerne übernimmt, und eine
Fördereinrichtung (12) umfasst, die zu fertigende
Gießform (G) nacheinander zu den Montagestationen
(9-11) fördert.

6. Fertigungslinie nach Anspruch 5, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Formmontageeinheit (3) mehr als eine Montagestation umfasst und dass die Fördereinrichtung (12) die
jeweils zu fertigende Gießform (G) nacheinander
folgend zu den Montagestationen fördert.

7. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s sie eine
Erwärmungseinrichtung zum Erwärmen von in das
Gussteil (M) einzugießenden Bauelementen umfasst.

8. Fertigungslinie nach Anspruch 7, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Erwärmungseinrichtung in die Gießeinheit (4)
integriert ist und die geförderte Gießform (G) mit den in sie eingesetzten, einzugießenden
Formelementen die Erwärmungseinrichtung im Takt
durchläuft.

9. Fertigungslinie nach einem der Ansprüche 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Erwärmungseinrichtung induktiv arbeitet.

10. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die zur
Gießeinheit (4) einen Drehtisch (16) umfasst, der die jeweils von der Formmontageeinheit (3) zur
Gießeinheit (4) geförderte Gießform (G) an einer
Übergabestation von der die Formmontageeinheit (3) mit der Gießeinheit verbindenden Fördereinrichtung übernimmt, die Gießform (G) in einer Schwenkbewegung zu einer Gießstation (18) fördert und die Gießform
(G) nach dem in der Gießstation erfolgten
gesteuerten Füllen mit Schmelze in
Erstarrungsposition dreht und weiter zu einer
Übergabestation fördert, an der sie die jeweilige
Gießform (G) an die zur Abkühlungseinheit (5)
führende Fördereinrichtung (19) übergibt.

11. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Abkühleinheit eine Abschreckstation zum Abschrecken des Gussteils (M) aus der Gießhitze heraus aufweist.

12. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Entformungseinheit (5b) eine
Flüssigkeitsstrahleinrichtung zum Zerstören der
Gießform (G) aufweist.

13. Fertigungslinie nach Anspruch 12, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Flüssigkeitsstrahleinrichtung zum Ausspülen der
Gießkerne aus dem Gussteil bestimmt ist.

14. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Entformungseinheit (5b) ein mit Flüssigkeit befüllbares- Becken umfasst, in das die Gießform
einsetzbar ist.

15. Fertigungslinie nach Anspruch 14, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s dem
Flüssigkeitsbecken eine Bewegungseinrichtung zum
Bewegen der in das Becken getauchten Gießform (G) zugeordnet ist.

16. Fertigungslinie nach einem der voranstehenden
Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die
Abkühleinheit (5c) und die Entformungseinheit (5b) zu einer kombinierten Abschreck- und
Entformungseinheit zusammengefasst sind.

17. Verfahren zum automatischen Herstellen von
Gießformteilen (M) aus einer Metallschmelze,
insbesondere einer Leichtmetallschmelze, bei dem in einem kontinuierlichen Fertigungsablauf folgende
Arbeitsschritte durchlaufen werden:
- Erzeugen von Gießkernen in einer
Kernfertigungseinheit (2) aus einem aus
Formgrundstoff und einem Binder gemischten
Formstoff,
- Übergabe der Gießkerne an eine Formmontageeinheit (3)
- Montieren der Gießkerne zu einer als Kernpaket
ausgebildeten Gießform (G)
- Übergabe der Gießform (G) an eine Gießeinheit (4)

- Gesteuerte Formfüllung (Gießen) von
Metallschmelze in die Gießform (G) - Übergabe der mit Metallschmelze gefüllten
Gießformen (G) an eine Abkühleinheit (5a)
- Abkühlen der in der Gießform (G) enthaltenen
Metallschmelze,
- Übergabe der Gießform (G) mit dem abgekühlten
Gussteil (M) an eine Entformungseinheit (5b),
- Entformen des Gussteils (M) unter Zerstörung der -Gießform (G) in der Entformungseinheit (5b)
- Abschrecken des Gussteiles aus der Gießhitze
- Ausgeben des fertigen Gussteils (M)
- wobei der Takt, mit dem die fertigen Gussteile
(M) ausgegeben werden, bestimmt ist durch den
Takt, mit dem die Gießkerne erzeugt werden.

18. Verfahren nach Anspruch 17, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s der Binder des Formstoffs ein anorganischer Binder ist.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 oder 18,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die jeweilige Übergabe einen Transport von der einen Einheit (2- 5a) zur nächstfolgenden Einheit (3-5b) umfasst.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da s s die Gießform (G) im Zuge der Abkühlung in ein mit
Kühlflüssigkeit gefülltes Becken getaucht wird.

21. Verfahren nach Anspruch 20, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s zwischen
Gießform (G) und Kühlflüssigkeit eine starke
Relativbewegung erzeugt wird.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Entformen des Gussstücks (M) mittels einer
Flüssigkeit erfolgt, durch die die Bindung des
Formstoffs aufgelöst wird.

23. Verfahren nach Anspruch 22, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t, d a s s der von der
Flüssigkeit gelöste Formstoff aufgefangen und einer Aufbereitung zugeführt wird.