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1. WO2001074209 - CENTRIFUGEUSE A EXTRACTION DE JUS

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[ DE ]

Saftzentrifuqe

Die Erfindung betrifft eine Saftzentrifuge mit einer rotierend angeordneten, eine Beschik-kungsoffnung aufweisenden Trommel, einer mit dieser Trommel mitrotierenden Reibscheibe, einem in die Tromel einsetzbaren Siebkorb sowie einem Sammelraum für den ausgepreßten Saft

Bei einer auf dem Markt befindlichen Saftzentrifuge ist in die rotierende Trommel, an de-ren Boden eine mitrotierende Reibscheibe angeordnet ist, ein Siebkorb eingesetzt Dieser

Siebkorb besitzt einen waagerecht abstehenden Umlaufrand, welcher die Trommel an ihrem oberen Trommelrand nach radial außen überragt Dadurch wird beim Entsaften auch der Saft nach radial außen gegen das Gehäuse der Saftzentrifuge abgeschleudert und lauft dann an der Gehausewand nach unten in den Sammelraum

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Saftzentrifuge der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß der ausgepreßte Saft gezielt zum Sammelraum abgeführt wird

Die Losung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung dadurch, daß eine Ableiteinnchtung den freien Rand der Trommel übergreift und den ausgepreßten Saft dem Sammelraum zufuhrt Durch die Ableiteinnchtung wird der aus der Trommel austretende Saft gezielt zum Sammelraum hin umgelenkt Hierdurch ist der Reinigungsaufwand der Saftzentrifuge nach dem Entsaftungsvorgang deutlich vermindert

Besonders einfach und kostengünstig herstellbar ist die Ableiteinnchtung, wenn nach einer bevorzugten Ausfuhrungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Ableiteinnchtung in Art einer Abdeckung mit einem schurzenartigen, in den
Sammelraum gerichteten Fortsatz ausgebildet ist

Besonders sicher und zielgerichtet ist der ausgepreßte Saft in den Sammelraum umgelenkt, wenn nach einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfin- düng vorgesehen ist, daß der Fortsatz sich mit seinem freien Ende zumindest annähernd bis auf die halbe Hohe der Trommel erstreckt

Dadurch, daß der Fortsatz einen Zwischenwinkel zur Abdeckung von großer 90° aufweist, wird infolge der einwirkenden Zentrifugalkraft das Abfuhren des Saftes aus der Trommel noch besonders begünstigt

Durch die Abtropfkante am freien Ende des Fortsatzes ist ein rasches Abtropfen des ausgepreßten Saftes von dem als Prellwand dienenden Fortsatzes gewährleistet

Eine auch hohen Kräften standhaltende drehfeste Ankoppelung des Siebkorbes an die Trommel ist dadurch gegeben, daß der Siebkorb im Bereich des Kappenrandes mindestens eine Durchsteckoffnung aufweist, mit der er auf einen am Trommelrand angeordneten und über diesen axial hinausstehenden Zapfen aufsteckbar ist

Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispieles wird die Erfindung nachfolgend noch naher erläutert Es zeigt

Fig 1 eine in die Ruhrschussel einer Kuchenmaschine eingesetzte Saftzentrifuge im Schnitt

Fig. 2 einen Siebkorb für die Saftzentrifuge nach Fig. 1

Mit 1 ist die Ruhrschussel einer Kuchenmaschine bezeichnet, die in ihrer Mitte einen rohrartigen Stutzen 2 aufweist, durch den eine unterhalb des Bodens der Ruhrschussel von dem Antriebsmotor der Kuchenmaschine angetriebene Abtriebswelle 3 nach oben herausgeführt ist. Auf das aus dem Stutzen 2 herausragende mit einer Außennffeiung ver-sehene Ende der Abtriebswelle 3 ist eine mit einem Nabenteil 4 versehene Trommel 5 aufgesteckt Hierzu weist das Nabenteil 4 in einer Aufsteckoffnung 6 eine mit der Außennffeiung der Abtriebswelle 3 zusammenpassende Innenπffelung auf Durch die Riffelung wird eine drehfeste Ankoppelung der Trommel an die Antriebswelle 3 erreicht In die Trommel 5 ist ein Siebkorb 7 eingesetzt , der mit einer den oberen Trommelrand 8 übergreifenden zu dem am Boden der Ruhrschussel 1 vorgesehenen Sammelraum 10 weisenden Ableiteinnchtung 9 versehen ist Die Ableiteinnchtung 9 ist einstuckig an den Siebkorb 7 angeformt und ist wie dieser aus Kunststoffspritzguß gebildet Die Ableiteinnchtung 9 weist eine auf den Siebkorb 7 aufsetzbare, kreisπngformige Abdeckung 9 1 und einen einstuckig daran angeformten Fortsatz 9 2 auf, dessen freies in den Sammelraum 10 ragendes Ende 1 1 eine Abtropfkante 9 3 besitzt

Der schurzenartige Fortsatz 9 2 schließt zur Abdeckung 9 1 einen Zwischenwinkel α großer 90° ein so daß sich der Fortsatz 9 2 zu seinem freien Ende 11 hin konisch erweitert

Im Bereich der Abdeckung 9 1 ist mindestens eine Durchsteckoffnung 12 vorgesehen Mit dieser Durchsteckoffnung 12 ist der Siebkorb 7 auf einen vom Trommelrand 8 nach oben abstehenden Zapfen 13 aufgesteckt Hierdurch ist der Siebkorb 7 formschlussig an die

Trommel 5 angekoppelt und wird auch bei hohen Gegenkräften von der Trommel 5 bei deren Rotation mitgenommen

Auf die Ruhrschussel 1 ist ein Deckel 14 aufgesetzt, der einen Zufuhrschacht 15 enthalt In diesen Zufuhrschacht eingebrachtes zu entsaftendes Gut wird mittels eines Stopfers

16 gegen eine am Grund der Trommel 5 angeordnete und mit dieser mitrotierende Reibscheibe 17 gepreßt und von dieser zerkleinert Der beim Zerkleinerungsvorgang frei werdende Saft wird infolge der Zentrifugalkraft nach radial außen gegen die Trommelwand 18 geleitet und dann an dieser nach oben gefuhrt Dies geschieht ebenfalls unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft Dabei ist es von Vorteil, wenn die Trommelwand 18 zu ihrem oberen Trommelrand 8 hin konisch erweitert ist, da dann die Zentrifugalkraft besser zur Wirkung kommt Der an der Trommelwand 18 nach oben geleitete Saft trifft dann auf der waagerecht angeordneten Abdeckung 9 1 der Ableiteinnchtung 9 und gelangt schließlich zu dem zum Sammelraum 10 weisenden Fortsatz 9 2 der Ableiteinnchtung 9 Infolge des konischen Verlaufes des Fortsatzes 9 2 in diesem Bereich wird der Saft wiederum durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft zum freien Ende 11 des Fortsatzes 9 2 gefordert und von dort in den Sammelraum 10 abgeschleudert Durch die Abieiteinrichtung 9 wird insgesamt ein unkontrolliertes Abschleudern des ausgepreßten Saftes verhindert, wodurch ein starkes Verschmutzen der Rührschusselwand vermieden wird. Der Deckel 14 wird von einer Beaufschlagung durch den ausgepreßten Saft vollkommen freigehalten. Damit kann es beim Abnehmen des Deckels 14 von der Rührschüssel 1 auch nicht mehr zu einem Vertropfen von Saft kommen. Besteht der Deckel 14 aus durchsichtigem Material bleibt während des Entsaftungsvorganges die Sicht in die Rührschüssel 1 voll erhalten, da kein Saft auf den Deckel 14 spritzt.