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1. WO1986004457 - ADAPTEUR POUR APPAREIL ELECTRIQUE

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ADAPTER FÜR ELEKTRISCHE GERÄTE

Die Erfindung betrifft einen Adapter für elektrische Geräte nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Beim elektrischen Verbinden elektronischer Geräte der
Unterhaltungselektronik, von Peripheriegeräten eines
Computers oder von Niederfrequenzteilen für Funksprech-gerate ergeben sich häufig Schwierigkeiten durch verschiedenartige Anschlussbuchsen, namentlich, wenn diese Geräte von unterschiedlichen Herstellern stammen. Deshalb sind bereits Adapter bekannt geworden, die auf einer Seite ein gemeinsames Anschlussstück aufweisen, das
anderseits mit je einem gesonderten Anschlusss.tück für jedes Gerät mit verschiedenartigem Anschluss verbunden ist. Dabei sind die gesonderten Anschlussstücke jeweils über getrennte Doppelleitungen an das gemeinsame Anschlussstück angeschlossen. An beiden Enden desselben ist je ein gemeinsames Anschlussstück zur Aufnahme des Adapters vorgesehen (DE-A-31 33 810).

Bei einer derartigen Ausbildung des Adapters ist es jedoch von Nachteil, dass jeweils eine grössere Anzahl von Anschlussstücken vorgesehen werden muss, und dass nur jeweils eine, für die entsprechenden Adapterausbildungen passende Anschlussbuchse in Frage kommen kann.

Aus der US-A-3 525 971 ist auch bereits ein Adapter der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art bekannt geworden. Hier waren allerdings feste Verbindungen zwischen drei zusammengehörigen Teilen vorgesehen, von denen einer als der eigentliche Adapterteil fungierte. Zur Anpassung an verschiedenartige Geräte war es daher erforderlich, die festen Verbindungen erst einmal zu lösen, was nicht einfach und vor allem nicht ohne Werkzeug zu bewerkstelligen war .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leicht handhabbaren und an das jeweilige Gerät anpassbaren
Adapter zu schaffen, wobei das Umstellen ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges möglich sein soll. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst Zwar sind Schalteinrichtungen selbstverständlich für die verschiedensten Zwecke bekannt' geworden, und nur als Beispiel sei die BE-A-416 890 erwähnt. Dort geht es allerdings um eine andere Aufgabenstellung und demgemäss auch um eine andere Lösung. Um nämlich eine Anzahl von Bauteilen gemeinsam auf eine bestimmte Spannung einstellen zu können, weist bei dieser bekannten Lösu.ng die Schalteinrichtung mehrere gemeinsam und gleichsinnig betätigbare Schalter auf, wobei selbstverständlich keinerlei mit einem Gerät verbindbares Anschlussstück im Sinne des der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Sachverhaltes vorgesehen ist. Somit konnte diese Konstruktion weder von der Gattung her, noch von der Lösung eine Anregung geben.

Demgegenüber liegt der Vorteil der erfindungsgemässen Ausbildung insbesondere darin, dass durch einfaches Umschalten der Schalteinrichtung verschiedene Geräte mit zueinander verschiedenen Anschlussstücken zusammengeschaltet werden können, ohne dass eine Mehrzahl von Zuleitungskabeln erforderlich ist. Im allgemeinen wird wohl auch die Ausbildung so getroffen sein, dass tatsächlich jedes Kontaktfeld mit jedem Kontakt verbindbar ist, doch kann es - beispielsweise zur Anpassung von Steckern mit fünf Steckerstiften an Buchsen mit sechs Stecker löchern - auch vorkommen, dass ein Kontakt von der Schalteinrichtung nicht an ählbar ist. Es versteht sich jedenfalls, dass neben einer Vereinfachung des Umschaltvorganges und des Anschlusses auch eine Verbilligung des Adapters erzielt" wird , da nun für verschiedene Geräte nicht mehrere Anschlussstücke erforderlich sind, ganz abgesehen davon, dass auch die Aufbewahrung vereinfacht wird.

eitere Einzelheiten ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfin- dungsgemässen Adapters;

Fig. 2 eine Ansicht des Adapters gemäss Fig. 1 mit Darstellung der Kontaktstreifen von unten,
Fig. 3 eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels, und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines erfin-dungsgemässen Adapters in Draufsicht,
Fig. 5 eine Ansicht des Adapters von Fig. 4 von unten, und
Fig. 6 eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsart des Adapters.
In den Figuren sind gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen und der Uebersichtlichkeit halber ist der Schalthebel in der Fig. 2 weggelassen worden.
In den Figuren 1 und 2 ist mit 1 jeweils eine erste und mit 2 eine zweite Kontaktscheibe bezeichnet. Beide Kontaktscheiben 1 und 2 bestehen aus einem bekannten Isoliermaterial. Sie sind jeweils in Sektoren, im hier gezeigten Beispiel in vier Sektoren a,b,c und d, geteilt. In jedem der Sektoren ist eine Anzahl von Kontakten 3 angeordnet, die im vorliegenden Fall kreisförmig, dreieckig, quadratisch und sechseckig zwecks besserer Unterscheidung dargestellt sind. Die einzelnen Kontakte 3 sind wiederum untereinander durch elektrische Leitungen 4 verbunden , die in der Zeichnung durch verschiedene Symbole , wie strichliniert , punktiert , strichpunktiert und strichpunktpunktiert gekennzeichnet sind . An je eine Leitung 4 in einem der Sektoren a ,b ,c und/oder d sind Verbindungsleitungen 5 zu einem Anschluss-Stecker 6 angeordnet .
Die ebenfalls in Sektoren a ,b ,c und d aufgeteilte zweite Kontaktscheibe 2 weist an ihrer Unterseite einen jeweils einen der Sektoren a ,b ,c ,d überdeckenden durchgehenden Kontaktstreifen 7 auf . Durch Bohrungen 8 in der zweien Kontaktscheibe 2 führen Leitungen 5 * zu einem zweiten Anschlussstecker -6 * , bei welchem die einzelnen Anschlusskontakte in vom Anschlussstecker 6 abweichender Sequenz angeordnet sind . Die Leitungen 5 ' sind mit den Kontaktstreifen 7 fest verbunden , beispielsweise verlötet .

Die beiden Kontaktscheiben 1 , 2 sind miteinander durch Abstützungen 11 verbunden . Für jeden Sektor a ,b ,c , d ist ein Schaltstift 10 drehbar angeordnet , und zwar so , dass dieser im Bereich des betreffenden Sektors bewegt werden kann . Um sicherzustellen, dass die Schaltstifte 10 nur im zugehörigen Sektor bewegt werden können, kann ein Verdrehungsschutz z.B. aus an den Scheiben angeordneten Vor Sprüngen vorgesehen werden. Die Schaltstifte 10 bestehen aus elektrisch leitendem Material und sind so ausgelegt, dass sie sowohl die Kontakte 3 auf der Kontaktscheibe 1 , .als auch die Kontaktstreifen 7 auf der Kontaktscheibe 2 berühren und somit eine elektrisch leitende Verbindung herstellen.
Die Abstützungen 11 und die drehbar gelagerten
Schaltstifte 10 bilden die Verbindungseinrichtung.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Adapters geht aus folgendem Beispiel hervor:
Ist die Kontaktanordnung im an den Stecker 6 anzu-schliessenden Gerät, z.B. im Gegenuhrzeigersinn mit 1,11,

III, IV gegeben und im an den Stecker 61 anzuschliessenden

Gerät mit II,I,IV,III und ist die Zuordnung der Kontakte

3 zum Stecker 6 wie folgt: I=rund; II=sechseckig; III=drei-eckig, IV=viereckig sowie der Sektoren zum Stecker 6' wie folgt: a,- II; b, I; c, IV; d, III, dann ergibt sich die folgende Stellung der Schaltstifte 10 in den einzelnen

Sektoren zur Verbindung gleicher Steckerkontakte (z.B. I bei 6 mit I bei 6'): in a:Stellung sechseckiger Kontakt,
t
in b:Stellung runder Kontakt; in c:Stellung viereckiger

Kontakt, in d:Stellung dreieckiger Kontakt.
Der Erfindungsgegenstand ist selbstverständlich nicht auf Anschlussstecker mit jeweils vier Anschlüssen beschränkt. So kann die Anzahl variieren und es könnten sogar auf der ersten Kontaktscheibe 1 beispielsweise vier und auf der zweiten Kontaktscheibe 2 Kontaktstreifen 7 für fünf Kontakte vorgesehen werden. Insgesamt ist jedoch die Polzahl bzw. die Anzahl der Kontakte nicht begrenzt. Es wird sich jedoch als vorteilhaft erweisen, wenn bei einer Anordnung einer nicht gleichen Anzahl von Kontakten auf den beiden Kontaktscheiben 1 und 2, bzw. von einer ungleichen Anzahl von Kontakten einerseits und Kontaktstreifen andererseits nach der Kontaktscheibe 2 ein (nicht dargestelltes) Zwischenstück angeordnet wird, auf welchem jeweils zwei Pole zu einem einzigen Pol zusammengef sst werden, wobei dann eine Zwischenleitung diese mit dem Zwischenstück verbindet.
Es ist vorteilhaft, wenn der Adapter für eine gros-se Anzahl von Kontakten ausgelegt wird. In den Steckern 6 bzw. 6' können dann Reduzierstücke vorgesehen wer.den, welche gegenüber einem anzuschliessenden Gerät mit weniger Steckerkontakten einen Adapter mit weniger Kontakten vortäuschen. Auf diese Weise lässt sich der Adapter für eine grosse Anzahl verschiedenster Geräte verwenden.
Es könnte sich auch als vorteilhaft erweisen, wenn neben den einzelnen Kontakten 3 (kreisförmig, dreieckig, quadratisch und sechseckig) , noch eine zusätzliche Blindstellung für die Schaltstifte 10 pro Sektor vorgesehen wird, da bei Nichtgebrauch eines der Schaltstifte 10 dieser auf dem Blindkontakt aufliegen könnte.

Figuren 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Dabei dienen zwei konzentrische Zylinder 11 bzw. 12 als Kontaktträger. Die Kontaktstreifen 7 sind wiederum mit den Anschlusskontakten des Steckers 6' verbunden, wobei in diesem Beispiel sechs Anschlüsse und auch sechs Kontaktstreifen 7 vorgesehen sind. Die Kontakte 3, welche zum Stecker 6 gehören, sind ringförmig um

den inneren Zylinder 11 gelegt und die Kontaktstreifen 7 verlaufen senkrecht zu den Kontaktringen 3 auf der Aussen- flache des Zylinders 12. Die Zylinder 11,12 weisen radiale Bohrungen auf, welche durch die Kontaktstreifen 7 und
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die Kontaktringe 3 verlaufen. Durch das Einführen von leitenden Schaltstiften (nicht dargestellt) wird der Kontakt zwischen den Streifen 7 und den Kontakten 3 gebildet. Dabei muss durch bekannte fachmännische Massnahmen für einen guten Kontakt zwischen den Schaltstiften und den Kontakten 7,3 gesorgt werden.
Vorzugsweise wird der Adapter wie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt, als eine Scheiben- oder zylinderförmige Einheit aufgebaut, wobei die Anschlussverbinder, z.B. als Stecker 6, 6' oder Buchsen ausgeführt, einstückig mit den Kontaktträgern verbunden sein können. Die Kabelzu- bzw. -wegführung zu den angeschlossenen Geräten erfolgt dann in der Längsachse des Adapters, was eine kompakte und im Gebrauch praktische Anordnung ergibt.
Sollen zwei Pole eines Gerätes gleichzeitig mit einem Pol eines anderen Gerätes verbunden werden, so kann dies durch das Hintereinanderschalten zweier erfindungs-gemässer Adapter erfolgen.
Ein weiteres Beispiel eines erfindungsge ässen Adapters ist in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Der erste Kontaktträger wird dabei von einer runden Scheibe 1 gebildet. Die mit den einzelnen Polen I,II,III,IV des ersten Anschlussstückes 6 verbundenen Kontakte 3 sind dabei radial und als Schleifkontaktzungen* auf der einen Scheibenseite angeordnet (Fig. 5) . Auf der anderen Scheibenseite sind die Anschlüsse zu den Polen weggeführt. Der zweite Kontaktträger wird von der runden Scheibe 2 gebildet. Darauf werden von den Kontaktfeldern 7 Sektoren mit jeweils sovielen Kontaktfeldern 7 wie Polen des Anschlussstückes 6' gebildet. Jeder Sektor weist von aussen nach innen gesehen eine andere Kombination der Kontaktfelder auf, was bei n Polen des Anschlussstückes 6' maximal n-Fakultät verschiedene Sektoren ergibt. Jeder Sektor stellt damit eine der möglichen Verbindungen der Pole des Anschlussstückes 6 mit dem Anschlussstück 6' dar. Da bei diesem Ausführungsbeispiel die Verbindungseinrich- tung aus einer (nicht dargestellten) Lagerung der Scheiben besteht, welche deren Verdrehung zueinander ermöglicht, können die Kontaktzungen 3 direkt durch Verdrehen der
Scheiben zueinander auf den Sektor gestellt werden, welcher die gewünschte Polverbindung ergibt.
Im dargestellten Beispiel beträgt n=4, d.h. 24 verschiedene Sektoren sind möglich.' Nur zwei aneinander angrenzende Sektoren sind dabei der Uebersichtlichkeit halber vergrössert dargestellt. Die zum Pol I des Steckers 6' gehörenden Kontaktfelder sind dabei punktiert dargestellt, die zum Pol II gehörenden strichliniert, die zum Pol III gehörenden ausgezogen und die zum Pol IV gehörenden strichpunktiert. Alle zu einem Pol gehörenden Felder sind über alle Sektoren miteinander verbunden, was hier nicht dargestellt ist. Ist die Kontaktbelegung des Steckers 6 mit den Kontaktzungen 3 radial von innen gesehen folgender assen: Pol I erster Kontakt, Pol II zweiter Kontakt, Pol III dritter Kontakt, Pol IV vierter Kontakt, ergibt sich auf den beiden dargestellten Sektoren folgende Verbindung des Steckers 6 mit dem Stecker 6': I mit IV, II mit III, III mit II, IV mit I (erster Sektor) bzw. I mit III, II mit IV, III mit I, IV mit II (zweiter Sektor). Derart lässt sich durch einfaches Verdrehen der beiden Scheiben jede ögli- - li ehe Kombination dieser Drehverbindung kann auf verschiedene bekannte Arten geschehen. Um nur eine einmalige Verdrehung zu ermöglichen, kann ein Verdrehschutz vorgesehen werden, welcher ein ständiges Weiterdrehen in eine Richtung verhindert. Auf der -Aussenseite der Scheibe können .Markierungen angebracht sein, welche Aufschluss über die eingestellte Kombination geben. In einer der Scheiben können zusätzliche Schalter zur Unterbrechung einzelner Ver-biDdungsleitungen vorgesehen werden.
Figur 6 zeigt eine weitere Variante. Dabei sind nur Sektoren der Scheiben dargestellt. Eine weitere, mit der Scheibe 2 starr verbundene Scheibe 13 ist dabei vorgesehen. Die Scheibe 1 ist drehbar zwischen' den Scheiben 2 und 13 gelagert. Die Kontaktgabe erfolgt wie bei den Figuren 4 und 5. Da die Scheibe 13 mit dem Anschlussstück 6 und starr mit der Scheibe 12 verbunden ist, entfällt bei diesem Beispiel die Drehbelastung auf die Kabel und An-schlussstücke .