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1. WO1986001161 - ORGANE DE COUPLAGE

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[ DE ]

Schalteinrichtung

Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.

Es ist eine derartige Schalteinrichtung bekannt
(DE-AS 26 55 263) .

In Fig. 1 der Zeichnung der DE-AS 26 55 263 ist ein Verbindungsgestänge zwischen einer senkrecht in einem Gehäuse angeordneten Drehwelle mit einem an deren oberen Ende angeordneten Anlenkhebel und einem oberhalb der Drehwelle kardanisch an dem Gehäuse angelenkten Handschalthebel dargestellt. Die Schalt- und Wählbewegungen werden vom Handschalthebel auf die Drehwelle übertragen über eine Schaltwelle, die durch eine über Kugelgelenke mit der Schaltwelle und dem Gehäuse verbundene, nahe der Drehwelle und im wesentlichen parallel zu der Drehwelle angeordnete Gelenkstütze abgestützt wird.

Ein Verbindungsgestänge dieser Art ist möglich bei ausreichendem waagerechten Abstand zwischen dem Handschalthebel und der Drehwelle, wenn die Lä*nge der Schaltwelle genügend groß ist im Verhältnis zur Länge des Anlenkhebels. Der Mittelpunkt des Handgriffs des Handschalthebels und der Mittelpunkt des
Gelenks zwischen der Schaltstange und dem Anlenkhebel beschreiben dann im wesentlichen die gleichen räumlichen Kurven, die
Verzerrung bleibt gering. Diese Verzerrung wird jedoch mit abnehmendem waagerechten Abstand zwischen dem Handschalthebel und der Drehwelle immer größer. Bei sehr kleinem Abstand ist ein
Verbindungsgestänge nach DE-AS 26 55 263 nicht mehr möglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalteinrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs zu schaffen, bei der ein mit sehr kleinem waagerechten Abstand zur Drehwelle 2 angeordneter Handschalthebel 10 mit möglichst wenigen Verbindungselementen mit der Drehwelle 2 verbunden ist derart, daß der Mittelpunkt des Handgriffs 31 des Handschalthebels 10 und der Mittelpunkt des Gelenks 14 am Anlenkhebel 4 mit nur geringer Verzerrung ähnliche räumliche Kurven beschreiben.

Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.

Vorteilhaft ist, daß das Verbindungsgestänge zwischen dem Ha dschalthebel 10 und dem Anlenkhebel 4 mit einer Koppelwelle 5 und einem Winkelhebel 7 im wesentlichen nur zwei Verbindungselemente umfaßt.

Vorteilhaft ist die platzsparende Bauweise.

Durch die Verwendung von Wälzlagern 3, 6, 8, 11, 23 nach den Ansprüchen 2 , 3, 4, 6 und 7 wird die Schalteinrichtung in vorteilhafter Weise besonders leichtgängig.

Durch die Abdichtung aller Gelenke 14, 21 und Wälzlager 3, 6, 8, 11, 23 nach den Ansprüchen 3, 4, 5 und 8 wird in vorteilhafter Weise eine besonders hohe Lebensdauer erreicht.

In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Schalteinrichtungen nach der Erfindung dargestellt.

Es zeigen

Fig. 1 bis 6 eine Schalteinrichtung mit einem zweiten
Universalgelenk 21 nach Anspruch 6, s

Fig. 7 und 8 eine Schalteinrichtung mit einem zweiten
Universalgelenk 21 nach Anspruch 7,

Fig. 1 eine Ansicht von schräg oben,

Fig. 2, 3, 6 und 8 je eine Seitenansicht, teilweise geschnitten,

Fig. 4, 5 und 7 je eine Draufsicht, teilweise geschnitten.

In einem Gehäuse 1 ist eine senkrecht angeordnete Drehwelle 2 in zwei Wälzlagern 3 - die 'Zeichnung zeigt nur das obere der beiden Wälzlager 3 - drehbar und axial gleitbeweglich gelagert. Am oberen Ende der Drehwelle 2 ist außerhalb des Gehäuses 1 ein Anlenkhebel 4 befestigt. Quer zur Drehwelle 2 und nahe dem.Anlenkhebel 4 ist eine Kσppelwelle 5 über zwei Wälzlager 6 drehbar und axial fest am Gehäuse 1 gelagert. Auf einem Ende der Koppelwelle 5 ist ein Winkelhebel 7 in zwei Wälzlagern 8 drehbar und axial fest gelagert in einer Achse 9, die zur Drehwelle 2 im wesentlichen parallel verläuft. Auf dem anderen Ende der Koppelwelle 5 ist ein Handschalthebel 10 in zwei Wälzlagern 11 drehbar und axial fest gelagert in einer Achse 12, die zur Achse 9 und damit auch zur Drehwelle 2 quer verläuft. Ein erster Hebelarm 13 des Winkelhebels 7 ist über ein erstes Universalgelenk 14 mit dem Anlenkhebel 4 verbunden. Das Gelenk 14 besteht aus einem Kugelring 15 und einem Hohlkugelring 16. Der Kugelring 15 gleitet im Hohlkugelring 16 und axial auf einem fest mit dem Arm 13 verbundenen Bolzen 39. Der Hohlkugelring 16 sitzt fest in einer Bohrung 17 des Anlenkhebels 4. Das Gelenk 14 wird nach außen abgedichtet durch eine axial vorgespannte gummielastische Hülse 18 zwischen dem Hohlkugelring 16 und einem Bund 19 am Arm 13. Ein zweiter Hebelarm 20 des Winkelhebels 7 ist über ein zweites Universalgelenk 21 mit einem Anlenkarm 22 am unteren Ende des Handschalthebels 10 verbunden. Das Gelenk 21 ist ein Wälzlager 23 mit einem kugeligen Außenring 24. Der Außenring 24 rollt entlang einer
Wand 27 oder 127 mit geringem Spiel zu einer parallel gegenüberliegenden Wand 27 oder 127 einer Schrägfüh- rung 28 oder 128, die aus einer Bohrung 29 mit einem seitlichen Schlitz 30 oder aus einem Langloch 129 am Ende des Armes 20 be- steht. Das Wälzlager 23 ist auf dem Anlenkar 22 axial beweglich (Ausführungsbei-spiel nach Anspruch 6, Fig. 1 bis 6) oder axial fest (Ausführungsbeispiel nach Anspruch 7, Fig. 7 und 8) ange- ordnet. Das Gelenk 21 ist durch eine (nicht dargestellte) gummi- elastische Manschette umschlossen, die den Anlenkarm 22 des Handschalthebels 10 mit dem Arm 20 des Winkelhebels 7 verbindet. Die Koppelwelle 5 ist in Fahrzeuglängsrichtung angeordnet. Der Handschalthebel 10 trägt an seinem oberen Ende einen Handgriff 31.

Wird der Handgriff 31 quer zur Fahrzeuglängsrichtung bewegt (Doppelpfeil 38) , so dreht sich die Koppelwelle 5 und mit ihr der Winkelhebel 7 mit steinern Arm 13 um die Achse 32 der Koppelwelle 5, so bewegt sich das Gelenk 14 zwischen dem Arm 13 und dem Anlenkhebel 4 in senkrechter Richtung, und die Drehwelle 2 wird axial verschoben. Richtung und Länge des Weges des Gelenks 14 sind festgelegt durch eine (nicht dargestellte) gehäusefeste Kulisse und einen in dieser Kulisse geführten, (nicht dargestellten) dreh-wellenfesten Führungsstift. Der Kugelring 15 des Gelenks 14 gleitet axial auf dem Bolzen 25, weil dieser Bolzen 25 sich auf einem zur Koppelwelle 5 konzentrischen Kreisbogen 33 und das Gelenk 14 sich auf einer Geraden 37 parallel zur Achse 26 der Drehwelle 2 bewegt. Wird der Handgriff 31 in Fahrzeuglängsrichtung bewegt (Doppelpfeil 39) , so rollt der Außenring 24 des Wälzlagers 23 des Gelenks 21 entlang einer Wand 27 oder 127 der Schrägführung 28 oder 128 am Ende des Armes 20 des Winkelhebels 7, so dreht sich der Winkelhebel 7 um seine Achse 9, so bewegt sich das Gelenk 14 zwischen dem Arm 13 und dem Anlenkhebel 4 auf einem zur Drehwelle 2 konzentrischen Kreisbogen 34, und die Drehwelle 2 wird verdreht. Richtung und Länge des Weges des Gelenks 14 sind festgelegt durch eine (nicht dargestellte) gehäusefeste Kulisse und einen in dieser Kulisse geführten, (nicht dargestellten) drehwellenfesten Führungsstift. Der Kugelring 15- des Gelenks 14 gleitet axial auf dem Arm 13, weil dieser Arm 13 sich auf einem zur Achse 9 des Winkelhebels 7 konzentrischen Kreisbogen 35 und damit auf einer etwas anderen Bahn als das Gelenk 14 bewegt. Bei dem Ausführungs-beispiel nach Anspruch 6, Fig. 1 bis 6, gleitet auch das Wälzlager 23 axial auf dem Anlenkarm 22, weil sich das Gelenk 21 entlang der geraden Bohrung 29, der Anlenkarm 22 aber auf einem zur Achse 12 des Handschalthebels 10 konzentrischen Kreisbogen 36 und damit auf einer etwas anderen Bahn als das Gelenk 21 bewegt.

Während die Bewegungsbahnen des Gelenks 14 innerhalb einer Zylinderfläche liegen, verlaufen die Bewegungsbahnen des Handgriffs 31 innerhalb einer Kugelfläche.

Die durch die (nicht dargestellte) gehäusefeste Kulisse und den (nicht dargestellten) drehwellenfesten Führungsstift an der Drehwelle 2 festgelegten Bewegungsbahnen des Gelenks 14 werden durch das erfindungsgemäße Verbindungsgestänge, im wesentlichen bestehend aus dem Winkelhebel 7, der Koppelwelle 5 und dem kar-danisch gelagerten Handschalthebel 10 nur wenig verzerrt, das (nicht dargestellte) Schaltbild am Handgriff 31 entspricht sehr weitgehend dem (nicht dargestellten) Schaltbild des Führungsstiftes in der Kulisse.

Durch Änderung des Schrägwinkels der Schrägführung 28 oder 128 und/oder der Länge des Hebelarms 20 und/oder der Länge des Hebelarms 13 und/oder der Länge des Anlenkhebels 4 können die Schaltwege des Handgriffs 31 im Verhältnis zu den Schaltwegen des (nicht dargestellten) drehwellenfesten Führungsstiftes in der (nicht dargestellten) gehäusefesten Kulisse leicht verändert werden.

Bezugszeichen

1 Gehäuse 33 Kreisbogen

2 Drehwelle 34 Kreisbogen

3 Wälzlager 35 Kreisbogen

4 Anlenkhebel 36 Kreisbogen

5 Koppelwelle 37 Gerade

6 Wälzlager 38 Doppelpfeil

7 Winkelhebel 39 Doppelpfeil

8 Wälzlager
9 Achse
10 Handschälthebel
11 Wälzlager
12 Achse
13 erster Hebelarm, Arm, Hebel
14 erstes Universalgelenk, Gelenk
15 Kugelring
16 Hohlkugelring
17 Bohrung
18 Hülse
19 Bund
20 zweiter Hebelarm, Arm
21 zweites Universalgelenk, Gelenk
22 Anlenkarm
23 Wälzlager
24 Außenring
25 Bolzen
26 Achse
27, 127 Wand
28, 128 Schrägführung
29, 129 Bohrung oder Langloch
30 Schlitz
31 Handgriff
32 Achse