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1. (WO1981000480) CASSETTE DE BANDE MAGNETIQUE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique
Magnetbandkassette

Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetbandkassette gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Bei Gebrauch solcher bekannter Magnetbandkasse'tten mit entsprechenden Aufnahme- und Wiedergabegeräten besteht oft der
Wunsch, einen bestimmten Abschnitt des mit einer Aufzeichnung versehenen Magnetbandes mehrfach hintereinander abzuspielen.
Dies trifft insbesondere bei der Benützung von Magnetbandkassetten zu, die Sprachlernlektionen enthalten, welche durch wiederholtes Abspielen abschnittweise im Gedächtnis einzuprägen sind. Es ist bei einer solchen Benützungsweise demnach erforderlich, nach dem Abspielen des betreffenden Magnetbandabschnittes das Magnetband bis zum Anfang des Abschnittes zurückzuspulen.

Um zum raschen Wiederauffinden des Anfangs des wiederholt abzuspielenden Magnetbandabschnittes ein mühsames und zeitraubendes Suchen durch abwechselndes Rückspulen und Abspielen zu vermeiden, sind Aufnahme- und Wiedergabegeräte bekannt, welche eine sogenannte "Memory"-Einrichtung aufweisen. Es sind dies Einrichtungen, welche beispielsweise in Verbindung mit einem Bandlängenzählwerk oder mit Mitteln zum Aufbringen von Steuersignalen auf das Magnetband den Transport des Magnetbandes beim Rückspulen an einer vorgängig eingestellten Stelle des
Magnetbandes stillsetzen, vgl. beispielsweise die US-PS 3 601 555 Aus der US-PS 3 810 246 ist es bekannt, die eine oder beide Kanten des Magnetbandes mit visuell erkennbaren Markierungen zu versehen, welche beispielsweise Pausen zwischen aufgezeichneten Programmabschnitten bezeichnen und durch das Fenster der Magnetbandkassette sichtbar sind. Ferner ist es aus der GB-PS 1 040 262 bekannt, das Magnetband an bestimmten Stellen mit permanenten Verdickungen, z.B. aufgeklebten Streifen, zu versehen, welche mittels einer Banddicken esseinrichtung, z.B. einer Rolle, abfühlbar sind, um beim Feststellen einer solchen Verdickung das Gerät umzusteuern. -.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum automatischen Wiederauffinden einer bestimmten, beliebig wählbaren und verlegbaren Stelle des Magnetbandes beim Rückspulen desselben zu schaffen, die unabhängig von der Ausbildung des verwendeten Aufnahme- und Wiedergabegerätes ist. Des weitern hat die Erfindung die Aufgabe, eine solche Einrichtung in einer Magnetbandkassette derart zu verwirklichen, dass der Betrieb der Einrichtung einfach und sicher ist, die Magnetbandkassette bezüglich ihrer Abmessungen und betriebstechnischen Spezifikationen den bestehenden Normen entspricht und ein übliches, unverändertes Magnetband enthält, sowie die Herstellungskosten der Magnetbandkassette~ im wesentlichen denjenigen bisher bekannter und gebräuchlicher Magnetbandkassetten entsprechen.

Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemässe Magnetbandkassette die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale auf.

Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung können die Anschläge fest mit den Schalen verbunden sein, wobei jedes Steuerorgan ein Steuerschieber ist, der ein durch eine Oeffnung in der betreffenden Schale nach aussen ragendes Griffteil und zwei in. das Innere des Gehäuses ragende Wangen aufweist, z^^ri-schen welchen das Magnetband verläuft, wobei das Magnetband durch Betätigen des Steuerschiebers aus dem Bereich der Anschläge bringbar ist.

Umgekehrt kann jedes Steuerorgan ein entweder in d-en Schalen drehbar angeordneter Steuerhebel oder ein zwischen den Schalen verschiebbar angeordneter Steuerschieber sein, der die beiden Anschläge für die Bandklämmer, einen von der Aussen-seite des Gehäuses zugänglichen Griffbereich sowie einen dem Führungselement für das Magnetband gegenüberliegenden Flächenbereich zum Einklemmen und Zusammenpressen der Bandklammer aufweist.

Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Magnetbandkassette und deren Funktionsweise werden nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Magnetbandkassette in einer ersten Ausführungsform,

Fig. 2 eine Draufsicht auf das Innere der Magnetbandkassette der Fig. 1,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Bandklammer der
Magnetbandkassette der Fig. 1 und 2, in grösserem
Massstab ,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Steuerschiebers
der Magnetbandkassette der Fig. 1 und 2, in grösserem Massstab, -_

Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Teil einer Magnetbandkassette in einer zweiten Ausführungsform in einer den
Durchlauf des Magnetbandes ermöglichenden Betriebsstellung,

Fig. 6 eine Draufsicht entsprechend Fig. 5 in einer einen
Bandstopp bewirkenden Betriebsstellung,

Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Teil einer Magnetbandkassette in einer dritten Ausführungsform in einer den
Durchlauf des Magnetbandes ermöglichenden Betriebsstellung,

Fig. 8 eine Draufsicht entsprechend. Fig. 7 in einer einen
Bandstopp bewirkenden Betriebsstellung,

Fig. 9 eine Seitenansicht eines Schiebers der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8.

Gemäss Fig. 1 und 2 weist das Gehäuse der vorliegenden Magnetbandkassette in bekannter Weise eine obere Schale 1 und,eine untere Schale 2 auf, die mit Seitenwänden 3' versehen sind und mittels Schrauben 4 miteinander verbunden sind, wobei ein Teil der Seitenwände 3 zur Verstärkung hochgezogene innere Ränder 3a aufweist. In ebenfalls bekannter Weise sind die beiden Schalen 1 und 2 des Gehäuses mit einem nicht näher erläuterten Aufnahme-
Wiedergabebereich 5 versehen, in wel-che ein auf zwei Wickelkernen 6 und 7 aufgewickeltes Magnetband 8 an die Köpfe (kombinierter Tonkopf, Löschkopf) des Aufnahme- und Wiedergabegerätes gedrückt und an diesen vorbeibewegt wird. Die Schalen 1 und 2 sind ferner mit einem Fenster 9 versehen, das durch einen Steg 9a geteilt ist und durch welches die. auf den Wickelkernen 6, 7 befindlichen
Bandwickel 10 und 11 ersichtlich sind. Durch den Steg 9a wird das Fenster 9 in zwei Sichtbereiche geteilt, derart, dass in jedem Sichtbereich jeweils nur der äussere Rand des kleineren Wickels des auf die Wickelkerne 6 und 7 aufgewickelten Magnetbandes sichtbar ist. Dies ermöglicht nicht nur ein einfacheres Ablesen des Bandvorrates bzw. des bereits abgespielten Magnetbandes auf einer auf den Sichtbereichen des Fensters 9 aufgebrachten Skala 9b, sondern erlaubt auch, die Skala 9b angenähert linear und mit Minuteneichung auszuführen.

Abweichend von den bekannten Magnetbandkassetten weist die vorliegende Magnetbandkassette gemäss Fig. 1 in ihrer oberen Schale 1 und, wie angedeutet, auch in der unteren Schale .2 eine rechteckige Oeffnung 12 bzw. 13 auf, durch welche ein Griffteil 14 eines unterhalb der Oeffnung 12 im Innern des Gehäuses angeordneten Steuerschiebers 15 bzw. 16 ragt, wobei in Fig. 1 nur der eine Schieber 15 dargestellt, in Fig. 2 jedoch beide Schieber 15, 16 in unterschiedlichen Stellungen sichtbar sind. Die Oeffnungen 12 und 13 befinden sich in derjenigen Ecke der Schale 1 bzw. 2 nahe dem Aufnahme- bzw.
Wiedergabebereich 5, durch welche im Innern des Gehäuses bei der Wiedergabe das Magnetband vom genannten Bereich 5 zum entsprechenden Wickelkern 7 bzw. 6 bewegt wird. Das Griffteil 14 ragt aus der Oeffnung 12 bzw. 13 nicht über die Höhe der Schale 1 bzw. 2 im Aufnahme- und Wiedergabebereich 5 vor, so dass das Einlegen und der Betrieb der vorliegenden Magnetbandkassette in allen üblichen Geräten durch die Steuerschieber der beiden Schalen 1, 2 in keiner Weise behindert sind. Die Funktion der Steuerschieber wird nachfolgend noch erläutert.

CMPI PO Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist in an sich bekannter Weise beidseitig des Aufnahme- bzw. Wiedergabebereichs 5 je eine drehbare Führungs- und Umlenkrolle 19 bzw. 20 für das Magnetband 8 angeordnet. In einem bestimmten Abstand von den Rollen 19, 20 ist je eine weitere drehbare Führungs- und Umlenkrolle 21 bzw. 22 für das Magnetband 8 angeordnet, von welcher aus das Magnetband 8 zum entsprechenden Bandwickel 10 und 11 gelangt. Zwischen den beiden paarweise angeordneten Rollen 19, 21 bzw. 20, 22 befinden sich nahe den jeweiligen Rollen zwei als Vorsprünge der unteren Schale 2 geformte Anschläge 23 bzw. 24, die beispielsweise als Nocken ausgebildet sind. Der Abstand der beiden Anschläge 23 bzw. 24 in Richtung des
Magnetbandes ist etwas grösser als die Breite von Bandklammern 25 und 26, von welchen je eine auf den Magnetbandabschnitt zwischen den ersten Rollen 19 und 20 und den zugeordneten Bandwickel 10 und 11 aufgesetzt ist.

Die Bandklammern 25, 26 sind in Fig. 3 stark vergrössert dargestellt. Sie bestehen aus dünnwandigem Kunststoff und sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Die Wandstärke beträgt beispielsweise 0,25 mm, .die Gesamtdicke der geformten Bandklammer 0,8 mm und die Breite beispielsweise 5 mm. Die Länge der dargestellten Bandklammer entspricht der Breite des
Magnetbandes 8. Daraus geht hervor, dass die Bandklammer 25, 26 lose auf das Magnetband 8 aufgesetzt und auf diesem verschoben werden kann bzw. das bewegte Magnetband 8 zwischen den beiden Schenkeln der Bandklammer 25, 26 praktisch reibungslos hindurchgeführt werden kann, so lange die Schenkel nicht zusammengedrückt werden. Ferner ist verständlich, dass zufolge der geringen Dicke der Bandklammern 25, 26 diese die Bandwickel 10, 11 nicht beeinträchtigen können, wenn die Bandklammern 25, 26 zusammen mit dem Magnetband 8 auf den Wickelkernen 6, 7 aufgewickelt bzw. von diesen abgewickelt werden. Die Breite der Bandklammern 25, 26 und die Abstände der Anschläge 23, 24 sind so aufeinander abgestimmt, dass die auf das Magnetband 8 aufgesetzten Bandklammern mit Spiel zwischen die jeweiligen Anschläge 23 bzw. 24 bringbar sind, wie dies für die Anschläge 24 und die Bandklammer 26 in Fig. 2 dargestellt ist.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die bereits erwähnten Steuerschieber 15, 16 zwischen den Anschlägen 23 bzw. 24 angeordnet und bezüglich der Schalen 1, 2 angenähert diagonal mittels des Griffteils 14 innerhalb der Oeffnung 12 bzw. 13 (Fig. 1) verschiebbar. In Fig. 2 ist der Steuerschieber 15 in der äusse-ren und der Steuerschieber 16 in der inneren Endstellung dargestellt. Der Steuerschieber 15 ist mit weggeschnittenem
Griffteil 14 eingezeichnet.

In Fig. 4 ist der Steuerschieber 15 perspektivisch und stark vergrössert dargestellt. Er weist zwei Gϊeitteile 29 und 30 auf, die an der Innenwand der Schale 1 anliegen und zwischen welchen sich das Griffteil 14 befindet. Ferner ist er mit einer äusseren Wange 31 und einer inneren Wange 32 versehen. Die Wangen 31, 32, zwischen welchen das Magnetband 8 hindurchgeführt ist (Fig. 2), weisen abgerundete Innenflächen auf.
Der Steuerschieber 16 ist gleich ausgebildet wie der dargestellte Steuerschieber 15-,

Im normalen Aufnahme- oder Wiedergabebetrieb werden beide Steuerschieber 15, 16 in Richtung zur Mitte der Kassette in die Endstellung verschoben, wie dies in Fig. 2 für den linken Steuerschieber 16 dargestellt ist. Dadurch gleitet das bewegte Magnetband 8 über die Anschläge 24. Gelangt nun bei einer Bewegung des Magnetbandes 8 in Richtung vom Bandwickel 11 zum Bandwickel 10 die auf dem Bandwickel 11 befindliche Bandklammer 26 über die Rolle 22 zu den Anschlägen 24, so wird sie von den beiden Anschlägen 24 gefangen gehalten,

OMPI wobei die äussere, leicht auf das Magnetband 8 bzw. die Bandklammer 26 drückende äussere Wange 31 des Steuerschiebers 16 verhindert, dass die Bandklammer 26 bei schnellem Bandlauf aus der Arretierung der Anschläge 24 springt. In dieser gefangenen Lage verbleibt die Bandklammer 16, so lange sich der Steuerschieber 16 in der nach innen verschobenen Stellung befindet.. Da das Magnetband 8 in der Bandklammer 26 lose geführt ist, kann es praktisch ungehemmt in der Abspiel- bzw. Vorlaufrichtung oder der Rücklaufrichtung bewegt werden.

Entsprechendes gilt für den Steuerschieber 15, wenn er sich in der nach innen verschobenen Stellung befindet. Wird der Steuerschieber 15 jedoch, wie in Fig. 2 dargestellt, in die äussere Endstellung verschoben, so hebt seine innere Wange 32 das Magnetband 8 und damit auch die aufgesetzte Bandklammer 2 von den Anschlägen 23 ab. Wird nun das Magnetband 8 in Richtung vom Bandwickel 10 zum Bandwickel 11 bewegt (Rücklauf) , so gelangt die Bandklammer 25 in die in Fig. 2 dargestellte Lage, in welcher sie zwischen der Rolle 19 der vorderen Seitenwand 3 und einem Gehäusenocken 35 für die Schraubbefestigung der Schale 1 (Fig. 1) eingeklemmt ist. Dadurch ist einerseits ein Weitertransport der Bandklammer 25 in den Aufnahme- bzw. Wiedergabebereich 5 verhindert. Andererseits werden durch die Klemmwirkung die Schenkel der Bandklammer 25 zusammengedrückt, so dass das Magnetband 8 von den Schenkeln der Bandklammer 25 augenblicklich festgeklemmt und gestoppt wird, da sich mit zunehmender Reibung die vom Magnetband auf die Bandklammer ausgeübte Zugkraft erhöht und diese wiederum bewirkt, dass sich die Bandklammer stärker zwischen der Rolle 19 und der Seitenwand 3 verklemmt und mit ihren Schenkeln auf das Magnetband drückt. Wie beim Bandstopp am Ende des Magnetbandes 8 kommt dieses demnach zum sofortigen Stillstand, wodurch mindestens bei einem Teil der üblichen Geräte der Transportmechanismus für das Magnetband 8 ausgeschaltet wird.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, liegt die Bandklammer 25 mit ihrem einen Ende auf ihrer einen Seite an der Rolle 19 und mit dem gleichen Ende auf der anderen Seite an der unt-eren Sei-temvand 3 an, während sie mit ihrem anderen Ende auf ihrer letztgenannten Seite am Gehäusenocken 35 anliegt. Dadurch wird eine Kippklemmung erzielt, welche durch einen ganz geringen Bandzug in Gegenrichtung sofort lösbar ist, -ohne dass die Bandklammer 25 in der dargestellten Lage stecken bleiben würde. Vielmehr wird sie bei erneutem Vorlauf des Magnetbandes 8 über die Rollen 19, 21 gezogen und auf 'dem Bandwickel 10 aufgewickelt. Bei einem nachfolgenden Rücklauf des Magnetbandes 8 gelangt sie dann wieder in die in Fig. 2 dargestellte Lage zwischen der Rolle 19, der Seitenwand 3 und dem Gehäusenocken 35 und stoppt das Magnetband 8, wobei sich die Lage der Bandklammer 25 bezüglich des Magnetbandes 8 nicht oder zufolge Schlupfes höchstens unmerklich geändert hat.

Somit beschränkt sich die Benützung der vorliegenden Magnetbandkassette auf die folgenden Schritte:

1) Einlegen der Kassette in das Gerät in üblicher Weise, wobei beispielsweise die in Fig. 1 dargestellte Seite die abzuspielende, nach oben gerichtete Seite "B" sei. Die beiden Steuerschieber 15 und 16 (Oeffnungen 12 und 13 in Fig. 1) sind hierbei in die innere Stellung zu verschieben, wenn ein Normalbetrieb mit ungehindertem Abspiel-, Vor- und Rücklauf gewünscht ist.

2) Stoppen des Magnetbandes an derjenigen Stelle, die mittels Rücklauf des Magnetbandes später automatisch aufgefunden werden soll.

3) Verschieben des Steuerschiebers 15 in die äussere Stellung, was ohne Entnahme der Kassette aus dem Gerät einzig durch Oeffnen des Kassettenfachdeckels des Gerätes erfolgen kann. Bei jedem nun nach einem Vorlauf, Abspielen oder schnellen • Vorlauf bewirkten Rücklauf des Magnetbandes wird dieses an derjenigen Stelle automatisch gestoppt, die im Aufnahmebzw. Wiedergabebereich 5 der Kassette vorlag, als der
Steuerschieber 15 in seine äussere Stellung verschoben wurde.

Mit in umgewendeter Lage im Gerät befindlicher Magnetbandkassette kann selbstverständlich auch auf der anderen. Spur des Magnetbandes eine mittels des Steuerschiebers 16 vorgewählte Stelle automatisch aufgefunden werden. Ferner ist es möglich, bei gleicher, nicht umge endeter Lage der Kassette im Gerät auch die Bewegung des Magnetbandes in Vorlaufrichtung entsprechend zu steuern, d.h. das. Magnetband bis zu einer bestimmten Stelle vorlaufen zu lassen, an welcher die Bewegung automatisch gestoppt wird. Hierzu wird an der gewählten Stelle der andere Steuerschieber 16 von seiner normalen inneren Stellung in die äussere Stellung verschoben. Bei Verwendung eines Gerätes, das für den sogenannten "Autoreverse"-Betrieb eingerichtet ist, lässt sich auf diese Weise ein automatisches und wiederholtes Abspielen beider Spuren des Magnetbandes zwischen zwei beliebigen Stellen erzielen.

An sich wäre es denkbar, die Steuerschieber 15 und 16 so auszubilden und anzuordnen, dass jeder von beiden Kassettenseiten her oder an der vorderen Stirnseite der Kassette betätigbar ist.

Da bei wiederholtem Suchbetrieb der vorliegenden Magnetband-

OM kassette, d.h. bei wiederholtem Abspielen eines kurzen Magnetbandabschnittes, Rückspulen an den Anfang dieses Abschnittes usw., die Gefahr besteht, dass sich das Magnetband auf dem Aufwickel- und Vorratskern nicht ordnungsge äss aufwickelt und zu einer sog. "Turmbildung" bzw. durch Bildung einer Bandschleife zu sog. "Bandsalat" Anlass gibt, können die nachfolgend erläuterten Massnah en vorgesehen werden.

Bei der in Fig. 2 dargestellten Magnetbandkassette ist in an sich bekannter Weise zwischen jede der Schalen 1, 2 des Gehäuses und die benachbarten Bandwickel 10, 11 eine Folie 40 gelegt. Die beispielsweise aus transparentem PVC bestehende Folie 40 weist eine gegenüber bekannten Folien verminderte Breite auf und erstreckt sich in der Breitenrichtung nur über die Wickelkerne 6 und 7. Die Folie 40 ist mit bezüglich der runden Ausschnitte 41 radialen Erhöhungen 42, z.B. Knickfalten, sowie mit mehr in Längsrichtung verlaufenden Erhöhungen 43 versehen, welche bewirken, dass die Folie 40 längs diesen Erhöhungen federnd auf die Wickelkerne 6, 7 und die Bandwickel 10, 11 drückt. Hierbei dienen die Längserhöhungen 43 dazu, das auf die Bandwickel 10, 11 auflaufende Magnetband 8 stets in der Mitte der Wickelkerne 6 , 7 zu halten und die sog. "Turmbildung" auf den Bandwickeln " zu verhindern.
Die radialen Erhöhungen 42, die im wesentlichen nur auf die Wickelkerne 6, 7 und den innersten Teil der Bandwickel 10, 11 wirken, halten die Wickelkerne 6 , 7 in der Mitte zwischen den Schalen 1, 2. Zudem wirken die Erhöhungen 42 nur auf den innersten Teil der Bandwickel 10, 11, um auch bei einem kleinen Bandwickel eine ausreichend grosse Reibungskraft zu erzielen, die beim Abstoppen eines raschen Bandlaufs den auslaufenden Bandwickel abbremst. Dadurch wird die Bildung einer Bandschleife vermieden, die beim Wiedereinschalten der Tonwelle des Gerätes zu Schwierigkeiten führen könnte ("Bandsalat") . Durch die beschriebene Folie 40 sowie weitere, noch erläuterte Mittel wird zudem erreicht, dass sich bei aus dem Gerät entfernter Kassette die Bandwickel zufolge von Erschütterungen weit weniger selbsttätig abwickeln und dadurch Anlass zu einer störenden Bandschleife geben.

In Fig. 2 ist ein in die Schale 2- eingelegtes endloses Band 36 dargestellt, das um zwei Zapfen 37, 38 geführt ist und mit' entsprechender Steifigkeit an den Bandwickeln 10 und 11 anliegt. Das beispielsweise aus Papier oder Kunststoff bestehende Band 36 hat drei verschiedene Funktionen: Erstens .
schleift es auf den Aussenseiten der Bandwickel 10, 11, wird von diesen in Bewegung gesetzt und reinigt damit die magnetische Schicht des Magnetbandes 8. Zweitens übt das Band auf die Bandwickel 10, 11 ein bremsendes Moment aus. Drittens ermöglicht das Band 36 ein besseres Erkennen des äusseren Rand-des des jeweils kleineren Bandwickels 10, 11 durch den einen der beiden Sichtbereiche des Fensters 9 der Fig. 1.

Die Bremswirkung des Bandes 36 auf die Bandwickel 10, 11 ist dann am grössten, wenn der eine Bandwickel kleiner als der andere ist. Dann wird das Band 36 vom grösseren Bandwickel in Gegenrichtung zur Bewegungsrichtung des kleineren Bandwickels bewegt, so dass sich die Bremswirkung auf den kleineren Bandwickel verstärkt. Dies hindert nicht nur ein Auslaufen des Bandwickels beim Abstoppen des Magnetbandes 8, sondern hat auch eine ausgleichende Wirkung auf den Bandzug beim Abspielen: Der Aufwickelkern wird bei kleinem Bandwickel, wenn der Zug gross ist, gebremst, während der Abwickelkern bei kleinem Bandwickel, wenn der Zug klein ist, in Gegenrichtung angetrieben wird.

Die beschriebenen Massnahmen sichern einzeln oder kombiniert beim Suchbetrieb der vorliegenden Magnetbandkassette, d.h.

O bei oft wiederholtem Abspielen und Rücklaufen eines verhältnis-mässig kurzen Abschnittes des Magnetbandes, ein gleich ässi-ges Aufwickeln des Magnetbandes auf den Wickelkernen und einen optimalen Bandzug in beiden Bewegungsrichtungen des Magnetbandes für alle jeweiligen Durchmesser der Bandwickel.

In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform der Einrichtung zur Bewirkung eines Bandstopps an einer beliebigen Stelle längs des Magnetbandes dargestellt. Die Fig. 5 und 6 zeigen hierbei einen die rechte untere Ecke des Gehäuses der Magnetbandkassette der Fig. 2 enthaltenden Ausschnitt mit der weiteren Ausführungsform in grösserem Massstab. Demnach sind von der unteren Schale 2 des Gehäuses die Seitenwände 3
sichtbar, sowie die beiden drehbaren Führungs- und Umlenkrollen 19, 21, über welche das Magnetband 8 zu einem der beiden hier nicht dargestellten Bandwickel gelangt.

Zwischen den beiden Schalen des Gehäuses, von welchen in den Fig. 5 und 6 die untere Schale 2 dargestellt ist, ist ein
Hebel 56 angeordnet, der zwei Hebelteile 57 und 58 aufweist und auf einem Zapfen 59 drehbar elagert ist. Der Zapfen 59 dient gleichzeitig als Gehäusenocken für die Schraubbefestigung der anderen Schale auf der Schale 2 entsprechend dem
Gehäusenocken 35 in Fig. 2. Der Hebelteil 57 ist mit Griffzacken 60 versehen, die' in einem ausgeschnittenen Bereich der beiden Seitenwände 3 liegen und demnach zum Drehen des Hebels 56 von aussen zugänglich sind. Der Hebelteil weist zudem zwei Vorsprünge 61 und 62 bzw. eine entsprechende Ausnehmung auf. Ueber ein plattenförmiges Verbindungsstück 63 geht der Hebelteil 57 in den Hebelteil 58 über. Der letztere ist an seinem Ende mit Zapfen 64 versehen, die in Schlitzen 65 der unteren Schale 2 und auch der oberen, nicht dargestellten Schale liegen. Mittels dieser Zapfen 64, die auf den Aussenseiten der beiden Schalen zugänglich sind, kann der Hebe 56 ebenfalls gedreht werden.

In der einen Betriebsstellung des Hebels 56 gemäss Fig. 5 läuft das Magnetband 8 über die beiden Vorsprünge 61, 62 des Hebelteils 57 sowie durch einen Spalt zwischen der -Führungsrolle 19 und einer Fläche 57' des Hebelteils 57. Wenn nun beim Rückspulen des Magnetbandes 8, d.h. bei einer Bewegung des Magnetbandes 8 von der Führungsrolle 21 zur Führungsrolle 19, die aufgesetzte Bandklammer 25 vom nicht dargestellten Bandwickel zum Hebelteil 57 gelangt, wird sie durch den als Anschlag wirkenden Vorsprung 61 arretiert. Da die Bandklammer 25 lose auf dem Magnetband 8 liegt, läuft das Magnetband 8 jedoch praktisch ungehemmt weiter. In der entgegengesetzten' Laufrichtung des Magnetbandes 8 wird die Bandklammer 25 durch den anderen Vorsprung 62 des Hebelteils 57 festgehalten, ohne den Lauf des Magnetbandes 8 zu hemmen.

Wenn nun der Hebel 56 durch Drehen in die in Fig. 6 dargestellte Betriebsstellung gebracht wird, werden die Vorsprünge 61 und 62 aus der Bahn des Magnetbandes 8 entfernt. Wird das Magnetband 8. nun in der Vorwärtsrichtung von der Rolle 19 zur Rolle 21 und dem nachfolgenden Bandwickel bewegt, z.B. bei der Wiedergabe einer Aufzeichnung, so wird die Bandklammer 25 nicht mehr dμrch den Vorsprung 62 festgehalten, sondern bewegt sich mit dem Magnetband 8 zum betreffenden Bandwickel. Bei einem nachfolgenden Rückspulen des Magnetbandes 8 gelangt die Bandklammer 25 in einem bestimmten Zeitpunkt in gleicher Lage bezüglich des Magnetbandes zur Führungsrolle 21 (Fig. 6) und hierauf in den Bereich zwischen den Rollen 21 und 19. Da der Spalt zwischen der Rolle 19 und der gegenüberliegenden Fläche 57' des Hebelteils 57 nur gerade so gross ist, dass das Magnetband 8 ungehindert passieren kann, d.h. eine Breite von etwa 1/10 mm aufweist, schlägt die Bandklammer 25 an der Rolle 19 und an der Fläche 57' an und wird zufolge der sich verengenden jeweiligen Flächenteile zusammengepresst , so dass das Magnetband 8 von den Schenkeln der Bandklammer 25 augenblicklich festgeklemmt und gestoppt wird, wie dies bereits anhand der Fig. 2 beschrieben worden ist. Somit endigt der Rücklauf des Magnetbandes 8 an der Stelle, bei welcher durch Drehen des Hebels 56 die Vorsprünge 61, 62 aus der Bahn des Magnetbandes 8 entfernt wurden. Mit anderen Worten ist eine gewünschte Anfangsstelle eines Magnetbandabschnittes beim
Rücklauf ohne weiteres Zutun aufgefunden worden. Bei erneutem Vorwärtslauf des Magnetbandes 8 löst sich die Bandklammer 25 ohne weiteres von der Führungsrolle 19 und der Fläche 5/' des Hebelteils 57, so dass die Bandklammer 25 ihre Lage bezüglich des Magnetbandes 8 beibehält-, solange der Hebel 56 in der Stellung der Fig. 6 verbleibt.

Selbstverständlich ist auch die andere untere Ecke des Kassettengehäuses gemäss Fig. 2 mit einem gleichen Hebel 56 versehen, damit ein gesteuerter Bandstopp auch bei ungedrehter Kassette bzw. in Vorwärtslaufrichtung des Magnetbandes erzielbar ist.

Eine dritte. Ausführungsform der Einrichtung zur Bewirkung eines Bandstopps an einer beliebigen Stelle längs des Magnetbandes ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt, und -zwar in der gleichen Teilansicht der Magnetbandkassette wie in den Fig.
5 und 6. Demnach sind wiederum von der unteren Schale 2 des Gehäuses die Seitenwände 3 sichtbar, sowie die eine Führungsund Umlenkrolle 21, die auf der dargestellten Seite der
Magnetbandkassette die einzige drehbare Rolle ist. Eine weitere Führung und geringfügige Umlenkung des Magnetbandes 8 wird durch eine abgerundete Kante 71 einer an der unteren
Schale 2 des Gehäuses angeformten, nach innen vorstehenden

OMPI Rippe 72 bewirkt. Auf der Gegenseite bezüglich des Magnetbandes 8 und von der Kante 72 um eine kleine Strecke in Richtung zur Rolle 21 verschoben ist die untere Seitenwand 3 mit einem abgerundeten Vorsprung 73 versehen. Die Kante 71 und der Vorsprung 73 bilden somit einen Spalt, durch welchen das Magnetband 8 läuft.

Im Raum zwischen der Rippe 72 und der Rolle 21 ist ein Schie- -ber 74 angeordnet, der zudem in Fig. 9 in Seitenansicht von der in den Fig. 7, 8 unteren Seite und in grösserem Massstab dargestellt ist. Demgemäss weist der Schieber 74 ein Mittelteil 75 und beidseitig je einen zylindrischen Zapfen 76 bzw. 77 auf. Das Mittelteil 75 liegt zwischen den Innenflächen der unteren Schale 2 und der oberen, in den Fig. 7, 8 nicht dargestellten Schale des Gehäuses. Die Zapfen 76, 77 sind in je einem Schlitz der beiden Schalen gelagert, wobei
aus den Fig. 7, 8 nur der Schlitz 78 der unteren Schale 2 ersichtlich ist. Somit ist der Schieber 74 sowohl längs der Schlitze 78 verschiebbar als auch um die Längsachse der Zapfen 76, 77 drehbar. Zur weiteren, nachfolgend noch erläuterten Führung des Schiebers 74 weist die Schale 2 eine weitere angeformte Rippe 79 auf, die zusammen mit der Rippe 72 eine Bewegung des Schiebers 74 führt bzw. begrenzt.

Gemäss Fig. 7 bis 9 ist die dem-:Magnetband 8 zugewandte Seite des Schiebers 74 mit einer Ausnehmung 80 versehen, welche durch zwei Vorsprünge 81, 82 begrenzt ist und im wesentlichen der Ausnehmung mit den Vorsprüngen 61, 62 des Hebelteils 57 der Fig. 5, 6 entspricht. Der eine Vorsprung 81 ist als rip-penförmiger Vorsprung 83 um die benachbarte Ecke und die an-schliessende Seite des Schiebers 74 weitergeführt. Die Zapfen 76, 77 sind je mit einem Sackloch 84 bzw. 85 versehen, das es ermöglicht, den Schieber 74 mit Hilfe eines spitzen Gegen- Standes, z.B. eines Bleistifts, von aussen in den Schlitzen 78 zu verschieben. Schliesslich ist an der unteren Seitenwand 3 gegenüber der Ausnehmung 80 des Schiebers 74 ein weiterer abgerundeter Vorsprung 86 angeformt, dessen Funktion nachfolgend noch erläutert wird.

Aus den Fig. 7 und 8 ist ersichtlich, dass bei einer Betätigung des Schiebers 74 aus der Stellung nach Fig. 7 dieser nicht nur eine translatorische Bewegung längs des Schlitzes 78 bzw. der beiden Schlitze macht, sondern aufgrund der einen Anschlag für die in Fig. 7 linke obere Ecke des Schiebers 74 bildenden Rippe 79 auch eine Drehbewegung, bis der Vorsprung 83 des Schiebers 74 an der Rippe 72 anschlägt (Fig. 8).

Die Wirkungsweise des dargestellten Schiebers 74 ist wie folgt:
Das Magnetband 8 ist, wie bei den vorgängigen Ausführungsbei-spielen, mit einer lose aufgesetzten Bandklammer 25 versehen, die in Fig. 3 näher dargestellt ist. Es sei angenommen, dass sich die Bandklammer 25 vorerst auf dem der Rolle 21 zugeordneten, in den Fig. 7, 8 nicht dargestellten Bandwickel befindet. Bei dem durch einen Pfeil 87 angedeuteten Rücklauf des Magnetbands 8 und der Stellung des Schiebers 74 gemäss Fig. 7 gelangt die Bandklammer 25 über den Vorsprung 82 in die Ausnehmung 80 des Schiebers 74 und wird in der Ausnehmung 80 durch den anderen Vorsprung 81 festgehalten. Das Magnetband 8 kann sich jedoch praktisch ungehindert weiterbewegen, da die Bandklammer 25 lose auf dem Magnetband 8 sitzt. Bei erneuter Bewegung des Magnetbandes in der' Abspiel- oder Vorlaufrichtung entgegen dem Pfeil 87 wird die Bandklammer 25 in der Ausnehmung 80 ein sehr kurzes Stück mitgenommen, bis sie durch den Vorsprung 82 des Schiebers 74 festgehalten wird, welche Lage' in Fig. 7 gestrichelt dargestellt ist. Wie beim obigen Rücklauf kann sich das Magnetband 8 wegen des losen Sitzes der Bandklam mer 25 jedoch weiterbewegen. Um einen geradlinigen Lauf des Magnetbandes 8 in der Ausnehmung 80 des Schiebers 74 zu gewähr leisten und ein Herausspringen der Bandklammer 25 über die Vorsprünge 81, 82 zu vermeiden, begrenzt der abgerundete Vorsprung 86 der unteren Seitenwand 3 eine seitliche Bewegung der Bandklammer 25. Somit ergibt sich mit der Stellung des Schiebers 74 gemäss Fig. 7 ein üblicher Bandablauf in beiden Richtungen, wie wenn der Schieber 74 nicht vorhanden wäre.

Wenn nun ein beim Rücklauf des Magnetbandes '8 an einer bestimm ten Stelle des Magnetbandes wirksamer Bandstopp gewünscht wird dann wird vorerst dafür gesorgt, dass sich die Bandklammer 25 tatsächlich in der Ausnehmung 80 des Schiebers 74 befindet, was allenfalls durch einen vollständigen Rücklauf des Magnetbandes 8 in der Stellung des Schiebers 74 gemäss Fig. 7 zu erreichen ist. An der gewünschten Stoppstelle des Magnetbandes 8 wird die Rücklauf- oder-Vorlaufbewegung des Magnetbandes unterbrochen, und der Schieber 74 wird in seine andere Stellung gemäss Fig. 8 geschoben. Bei erneuter Bewegung des Magnetbande 8 in dessen Vorlaufrichtung entgegengesetzt dem Pfeil 87 wird die Bandklammer 25 vom Magnetband 8 mitgenommen und gelangt über die Rolle 21 zum zugehörigen Bandwickel, da, wie aus Fig. 8 ersichtlich, die Ausnehmung 80 mit dem Vorsprung 82 nicht mehr in der geradlinigen Bahn des Magnetbandes 8 zwischen der Kante 71 der Rippe 72 und der Rolle 21 liegt.

Bei einem darauffolgenden Rücklauf des Magnetbandes 8 in Richtung des Pfeils 87 gelangt die Bandklammer 25 vom genannten Bandwickel wiederum in den Bereich des Schiebers 74, wird jedoch dort nicht wie bei der Stellung des Schiebers 74 gemäss Fig. 7 vom Vorsprung 81 festgehalten, da dieser ebenfalls ausserhalb der Bahn des Magnetbandes 8 liegt (Fig. 8). Viel-

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~" mehr gelangt der in BeAvegungsrichtung vordere Rand der Bandklammer 25 in die einerseits durch den abgerundeten Vorsprung 73 der unteren Seitenwand 3 und andererseits durch den rippen-förmigen Vorsprung 83 des Schiebers 74 gebildete Verengung.
Dadurch wird die Bandklammer 25 zusammengedrückt, klemmt sich auf dem Magnetband 8 fest und verhindert einen Weiterlauf des Magnetbandes 8, da die Bandklammer 25 in der genannten Verengung festgehalten wird. Somit wird an der gewünschten Stelle des Magnetbandes 8 beim Rücklauf ein automatischer Bandstopp erzielt. Da nur der vordere Rand der Bandklammer 25 zusammengedrückt und eingeklemmt wird, löst sich bei nachfolgendem
Lauf des Magnetbands 8 in der Vorlaufrichtung die Bandklammer 25 sofort aus der genannten Verengung und wird wieder vom
Magnetband zur Rolle 21 und zum zugeordneten Bandwickel mitgenommen. Durch erneuten Rücklauf kann somit der Bandstopp mehrmals an der gleichen Stelle des Magnetbands bewirkt werden. Soll der Bandstopp aufgehoben werden, so ist bloss der
Schieber 74 in die Stellung gemäss Fig. 7 zu bringen.

Gegenüber den vorgängig beschriebenen. Ausführungsbeispielen weist die Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 9 den Vorteil grosser Einfachheit und kleinerer Anforderungen an Abmessungstoleranzen der das Einklemmen der Bandklammer 25 bewirkenden Teile des Gehäuses und des Schiebers auf.

Wie bereits im Zusammenhang mit dem Hebel 56 der Fig. 5, 6 erwähnt, ist auch die andere untere Ecke des in Fig. 2 dargestellten Kassettengehäuses in gleicher Weise wie die in den
Fig. 7, 8 dargestellte Ecke ausgebildet.

Um bei einem Bandstopp ein Auslaufen des einen Bandwickels und einen allenfalls in diesem Zusammenhang auftretenden
"Bandsalat" zu vermeiden, können die bereits für die Ausführungs- form der Fig. 1, 2 erwähnten Massnahmen (Folien, Bremsband) oder andere Massnahmen vorgesehen werden.- Beispielsweise ist es möglich, in der Anordnung der Fig. 7, 8 einen dünnen Bremsstreifen, z.B. einen Aluminiumstreifen, wie folgt auszubilden und anzuordnen: Der Streifen wird flach auf die Innenfläche der unteren Schale 2 gelegt und erstreckt sich längs der Rippe 72 vom Schieber 54 bis zum und unterhalb des betreffenden Band wickels, wobei die Rippe 79 mit einem Durchbruch für den Strei fen versehen wird. Im Bereich des Schiebers 54 weist der Schie ber eine nach oben um einen von 90 verschiedenen Winkel abgewinkelte Lasche auf. Wird nun der Schieber 54 in die Stellung gemäss Fig. 8 gebracht, so drückt der Schieber auf* diese Lasche, so dass der Streifen bestrebt ist, sich längs der einen seiner Längskanten aufzustellen. Die andere Längskante des Streifens drückt somit auf den Bandwickel und bremst ihn.