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1. (WO1980002359) DISPOSITIF POUR L"IRRIGATION DE PLANTES
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Vorrichtung zur Pflanzenbewässerung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.

Derartige Vorrichtungen dienen dazu, Pflanzen in einem
Pflanzbehälter über einen längeren Zeitraum ohne zwischenzeitliches Gießen zumindest mit Wasser zu versorgen. Die
Pflanzen können zu Gruppen mit einem einzigen Wasserbehälter als auch jeweils als Einzeleinheit angeordnet werden. Eine derartige Vorrichtung zur Pflanzenbewässerung wurde zum Beispiel durch die DE-OS 26 10 613 bekannt. Dabei ist der Pflanzbehälter, der sogenannte Kulturtopf, auf einen Adapter mit Saugdocht aufgesteckt und zusammen mit diesem in einem Umtopf, der als Wasserbehälter dient, angeordnet. Nachteilig an dieser Anordnung ist die Notwendigkeit eines speziellen Kulturtopfes. Dieser muß zwingend an einer genau vorgegebenen Stelle mit einer Öffnung zur Aufnahme des Dochtträgers mit Docht versehen sein. Dieser Nachteil gilt auch für die Einrichtung gemäß der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung P 29 10 217.8-23.

Die handelsüblichen Kulturtöpfe sind zwar durchweg mit Lüftungsöffnungen im Boden versehen. Diese sind aber praktisch bei jedem Typ an einer anderen Stelle angeordnet.

Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Pflanzenbewässerung zu schaffen, die universell bei den unterschiedlichsten Ausführungsformen von Kulturtöpfen anwendbar ist.

Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1 gelöst. Durch die lageveränderliche
Anordnung des Dochtträgers mit Docht kann praktisch
jeder marktgängige Kulturtopf ohne zusätzliche Ausrüstung zur Anwendung kommen. Die Handhabung ist einfach und kaum erklärungsbedürftig. Die Anordnung des
Dochtträgers auf einem Adapter bietet zudem die Möglichkeit, weitere Funktionen auf dem Adapter unterzubringen, sodaß der Ausbau zum universellen Langzeit- und Urlaubsbewässerungssystem möglich ist.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. So wird durch die verschiebbare
Anordnung des Dochtträgers in einer radial verlaufenden
Führung eine besonders kostengünstige Lösung geschaffen.
Die Befestigung und die Montage des Dochtträgers kann
auf unterschiedliche Weise erfolgen. So ist es denkbar, eine Einführöffnung vorzusehen; eine weitere Möglichkeit ist über Rastverbindungen gegeben.

Eine weitere, äußerst kostengünstige Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ist durch die Ausbildung des Dochtträgers als Schwenkwinkel gegeben. Der Dochtträger ist dabei in einem Randbereich des Adapters derart gelagert, daß das den Docht tragenden Teil des Dochtträgers durch den Mittelpunkt des Adapters schwenkt. Dadurch ist es möglich, bei Kulturtöpfen sowohl zentrisch angeordnete Lüftungslöcher als auch solche im Randbereich zu nutzen. Weiter kann bei einer derartigen Lösung der Dochtträger auch über den Randbereich des Adapters hinaus geschwenkt werden. Von dieser Möglichkeit könnte zum Beispiel dann Gebrauch gemacht werden, wenn ein kreisförmiger Adapter mit einem zum Beispiel vierkantigen Kulturtopf gekoppelt werden muß, dessen Lüftungslöcher im Eckbereich liegen.

Zur noch besseren Nutzung bei solchen extremen Situationen ist der Dochtträger als Schwenkwinkel auf einem Zwischenhebel gelagert.

Die Querschnitte der Dochtträger können entsprechend den
Lüftungslochdurchmessern frei gewählt werden. Jedoch hat
es sich gezeigt, daß röhr- oder doppel-T-förmige Dochtträger, gegebenenfalls angeschrägt, am zweckmäßigsten auch im Hinblick auf die Befestigung des Dochtes sowie der Flüssigkeitsführung sind.

Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 einen Adapter mit verschiebbarem Dochtträger,
angeordnet in einem Wasserbehälter und angedeutetem Pflanzbehälter,

Figur 2 eine Ansicht gemäß der Richtung II in Figur
1,

Figur 3 eine Alternativlösung eines Dochtträgers in
Form eines Schwenkwinkels,

Figur 4 eine Ansicht gemäß der Richtung IV in Figur 3,

Figur 5 eine weitere Alternativlösung, bei der der
Dochtträger als Schwenkwinkel ausgebildet und
verschiebbar im Adapter gelagert ist,

Figur 6 eine Ansicht gemäß der Richtung VI in Figur 5,

Figur 7 eine weitere Alternativlösung eines Dochtträgers, angeordnet auf einem Zwischenhebel und

Figur 8 eine Ansicht gemäß der Richtung VIII in Figur 7.

In einem Wasserbehälter 1, er .ist üblicherweise, der
zusätzlichen Zierde dienend, als Obertopf ausgebildet, ist auf Halterippen 2 ein Adapter 3, der einen Pflanzbehälter 4 trägt, aufgesetzt. Der Pflanzbehälter 4 ist im Boden 5 mit Lüftungslöchern 6 versehen. Diese sind je nach Hersteller des Pflanzbehälters (Kulturtopf)
an den unterschiedlichsten Stellen im Boden 5 vorgesehen. Der Adapter 3 ist mit einer durch den Mittelpunkt 7 verlaufenden Führung 8, die einen Dochtträger 9 mit Docht 10 verschiebbar aufnimmt, versehen. Die Führung 8 endet im passiven Teil 11 mit einer Einführöffnung 12. Der
Durchmesser der Einführöffnung 12 ist dabei geringfügig größer als der Durchmesser der Halteeinrichtung 13 des
Dochtträgers 9. An die Halteeinrichtung 13 schließt sich ein Führungsteil 14, an dieses eine Anlagefläche 15 und daran das eigentliche Dochtträgerteil 16 an. Das Dochtträgerteil 16 durchdringt mit dem Docht 10 ein Lüftungsloch 6 und führt die Feuchtigkeit in das Erdreich bzw.
das Pflanzsubstrat 17. Der Dochtträger 9 ist in Pfeilrichtung 18 in der Führung 8 mittels der Anlagefläche 15 und der Halteeinrichtung 13 verschiebbar. Bei der Ansicht gemäß Figur 2 ist lediglich der Adapter 3 mit dem Dochtträger 9 dargestellt. Der Pflanzbehälter 4 sowie der Wasserbehälter 1 wurden weggelassen. In Figur 2 ist auch gut der T-förmige Querschnitt des den Docht tragenden Teiles 16 des Dochtträgers 9 sichtbar. Der Dochtträger 9 ist sowohl in der Anlagefläche 15 als auch in der Halteeinrichtung 13 mit schlitzförmigen Offnungen 19 zum Verklemmen des Dochtes 10 versehen. Der Docht ist in der Figur 2 der besseren
Übersichtlichkeit wegen nicht eingezeichnet.

Die Figuren 3 und 4 zeigen eine Alternativlösung.
Wasserbehälter 1 und Pflanzbehälter 4 entsprechen dabei der Ausführung gemäß Figur 1. Der Adapter 20, er liegt ebenfalls auf den Halterippen 2 auf, ist mit einer
Bohrung 21 versehen, in die schwenkbar ein als Schwenkwinkel ausgebildeter Dochtträgεr 22 eingeklipst ist.
Der Dochtträger 22, bei diesem Ausführungsbeispiel mit schlauchförmigem Docht 23, ist über eine federnde Rasteinrichtung 24 in Pfeilrichtung 25 schwenkbar im Adapter 20 gehaltert. Das den Docht 23 tragende Teil 26 des Dochtträgers 22 ist im Querschnitt kreuzförmig ausgeführt und mit Bohrungen zur Halterung des Dochtes 23 versehen. Das Ende 27 des Teiles 26 ist zum besseren Einführen in das Erdreich 17 bzw. das Substrat angeschrägt.

Das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 5 und 6 stellt im Prinzip eine Kombination der Ausführungen nach Figur 1 und Figur 3 dar. Der Dochtträger 28, als Schwenkwinkel ausgebildet, ist sowohl in Richtung 29 schwenkbar als auch in Richtung 30 verschiebbar im Adapter 3 gelagert. Die Lagerung und die Montage des Dochtträgers 28 erfolgt analog zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1. Der Docht 23, in Figur 6 der Einfachheit halber nicht dargestellt, wird in zwei Klemmöffnungen 31 im im Querschnitt winkligen Teil 32 des Dochtträgers 28 gehalten.

In den Figuren 7 und 8 ist eine weitere Alternativlösung dargestellt. Der Dochtträger 33 ist wiederum als Schwenkwinkel ausgebildet und in Richtung 34 schwenkbar auf einem Zwischenhebel 35 der in Richtung 36 schwenkbar im Adapter 37 über eine Rasteinrichtung 24 angeordnet ist, gelagert. Das den Docht (bei diesem Ausführungsbeispiel nicht dargestellt) tragende Teil 38 ist bei diesem Aus führungsbeispiel rohrförmig ausgebildet. Die Öffnung 39 dient zum Festklemmen des Dochtes.

Zur Erweiterung des Schwenkbereiches wäre es auch bei diesem Ausführungsbeispiel wieder möglich, im Adapter 37 eine Führung 8 gemäß, den Figuren 1 und 5 vorzusehen.

B e z u g s z e i c h e n l i s t e

1 Wasserbehälter
2 Halterippen
3 Adapter
4 Pflanzbehälter
5 Boden
6 Lüftungslöcher
7 Mittelpunkt
8 Führung
9 Dochtträger
10 Docht
11 passiver Teil
12 Einführöffnung
13 Haiteeinrichtung
14 Führungsteil
15 Anlagefläche
16 Dochtträgerteil
17 Erdreich
18 Pfeilrichtung
19. Öffnungen
20 Adapter
21 Bohrung
22 Dochtträger
23 Docht
24 Rasteinrichtung
25 Pfeil richtung
26 Teil
27 Ende
28 Dochtträger
29 Richtung 30 Richtung
31 Kleπunöffnungen

32 Teil
33 Dochtträger

34 Richtung
35 Zwischenhebel

36 Richtung
37 Adapter
38 Teil
39 Öffnung