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Paramétrages

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1. WO1979000076 - DISPOSITIF POUR LA FABRICATION D"UN MODELE DE TRAVAIL POUR LA CONFECTION DE PROTHESES DENTAIRES

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Vorrichtung zum Herstellen eines zahntechnischen Arbeitsmodelles für die Anfertigung von prothetischen Arbeiten

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines zahntechnischen Arbeitsmodelles für die Anfertigung von prothetischen Arbeiten.

Es ist bereits eine Methode zur Herstellung von Zahnkronen und -brücken bekannt, bei der eine Gußform als Modellsockel verwendet wird, die aus drei einzelnen zusammenfügbaren Teilen besteht, und zwar einer etwa kieferförmig geformten Grundplatte mit einem ungefähr der Zungenform angepaßten, von der geraden Rückseite der Grundplatte ausgehenden Absatz, sowie einer der Grundplattenform angepaßten Außenwand mit an ihrer Innenseite vorgesehenen senkrechten Rillen und einer Rückwand. Die zusammengesetzte Form wird ausgegossen und auf diese der ebenfalls ausgegossene Korrekturabdruck Gipsseite auf Gipsseite aufgelegt. Nach dem Aushärten kann das so hergestellte Gipsmodell durch Lösen der Gußformeinzelteile voneinander entfernt werden und anschließend zwischen den einzelnen Zahnstumpfen durchgesägt werden. Durch die Rillen der Außenwand werden Rippen am Gipsmodell ausgebildet, die einen festen Sitz der zersägten Modellteile im
Modellsockel garantieren sollen. Diesem als Gußform verwendeten Modellsockel haften aber die Nachteile an, daß er nicht ausreichend starr ist, so daß nach dem

Zersägen des Gipsmodells die Einzelteile nicht absolut unbeweglich im Sockel sitzen, sondern zum Teil nachgiebig. Zudem können die Einzelteile nur immer nach dem Lösen der Außenwand herausgenommen oder hineingesetzt werden, wodurch sich eine Verlagerung der übrigen Einzelteile ergeben kann. Weiterhin ist das Gipsmodell nur unzureichend im Sockel geführt. Alle diese nachteiligen Eigenschaften führen insgesamt dazu, daß bei der Modellierung der Krone oder der Brücke am
Gipsmodell Ungenauigkeiten auftreten können, die insgesamt das bekannte Verfahren als ungeeignet erscheinen lassen.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik, diesen derart zu verbessern, daß eine starre, absolut sichere und exakte Führung des Gipsmodells, insbesondere im zersägten Zustand, im Modellsockel erfolgt und eine leichte Entformung des Gipsmodells möglich ist. Erfindungsgemäß wird dies durch einen Modellsockel erreicht, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einer einteiligen Sockelform mit einem der Kiefergröße angepaßten Hohlraum mit an seinen beiden gleich hohen Innenflächen ausgebildeten Rippen zur Ausbildung von Retentionsmarken besteht. Dabei ist es insbesondere zweckmäßig, wenn der Hohlraum sich von unten nach oben hin etwa kegelstumpfförmig erweitert und die Rippen rampenförmig und im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind und vom oberen zum unteren Rand des Hohlraums stetig ansteigen. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die Rip penkante abgerundet ist. Dabei ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Hohlraum nach oben und unten offen ist. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung, insbesondere die konische Ausformung des Hohlraums, die rampenförmige Ausgestaltung der Rippen und die abgerundeten Rippenkanten ergibt sich eine leichte Entformung des ausgehärteten Gipsmodells aus dem Modellsockel, und zwar ohne daß hierzu irgendwelche mechanischen Hilfsmittel erforderlich wären, sondern diese Entformung kann durch leichten Druck von unten her gegen die Gipsmasse erfolgen, weil der Hohlraum auch nach unten hin offen ist. Weiterhin besitzt die nach unten hin offene Ausführung des Hohlraums den Vorteil, daß genau kontrolliert werden kann, ob beim Ausgießen der gesamte Hohlräum vollständig ausgegossen wird und insbesondere ob in die Rippenzwischenräume sich das Gießmaterial gleichmäßigverteilt hat, so daß das später ausgehärtete Gipsmodell mit dem oben aufgebrachten Positivabdruck der Zähne bzw. Zahnstümpfe in seinem unteren, im Modellsockel sitzenden Führungsbereich durch die Rippen des Modellsockels geformte Retentions-Rillen aufweist. Das Vorhandensein von Retentions-Rillen an beiden Seiten des Gipsmodells gewährleistet insbesondere nach dem
Zersägen des Gipsmodells eine absolut sichere beidendige Führung der Stümpfe im Modellsockel. Dabei erfolgt eine Führung der Einzelteile unabhängig voneinander, so daß diese beliebig herausgezogen oder eingesetzt werden, ohne daß eine Verlagerung der benachbarten Einzelteile im Modellsockel zu befürchten wäre. Die Anzahl der vorhandenen Rippen an beiden Innenwandungen des Hohlraums ist grundsätzlich beliebig. Jedoch ist es besonders vorteilhaft, möglichst viele
Rippen vorzusehen, und zwar an beiden Wandungen gleich viele, um eine möglichst große Anzahl von Retentions marken im Gipsmodell zu besitzen, so daß eine sichere Halterung der zersägten Stümpfe im Gipsmodell jedenfalls gewährleistet ist.

Zur zusätzlichen Aussteifung des an sich bereits in sich starr ausgebildeten Modellsockels sind erfindungsgemäß im unteren Teil des Hohlraums Stege zwischen den beiden Wandungen desselben ausgebildet. Vorteilhafterweise sind drei Stege vorhanden, die nach unten hin abgeflacht sind, so daß sich eine ebene Auflagefläche des Modellsockels ergibt.

Zweckmäßigerweise besitzt der Modellsockel eine Höhe von etwa 2 bis 3 cm, d.h. möglichst die 2- bis 3-fache Zahnhöhe, auf den im ausgegossenen Zustand der Abdruck Gipsfläche auf Gipsfläche aufgesetzt wird.
Denn damit ergibt sich ein ausreichend
langer Führungsbereich des fertigen Positivabdruckkörpers im Modellsockel, was insbesondere nach dem Zersägen des Körpers in die einzelnen Teile von Wichtigkeit ist. Ein relativ kurzer Führungsbereich würde dazu führen, daß ein nicht ausreichend fester Sitz des Einzelstumpfes vorhanden wäre und würde die spätere zahntechnische Bearbeitung erschweren.
im übrigen muß darauf hingewiesen werden, daß erst die erfindungsgemäß vorgesehene konische, sich nach oben hin öffnende Ausführung des Hohlraumes es ermöglicht, den Hohlraum nach unten hin offenzuhalten, da durch diese konische Ausführungsform eine natürlich Begrenzung des Einsteckweges der zersägten Einzelteile erfolgt, so daß diese nicht nach unten hindurchfallen können.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 6 bis 12 enthalten.

Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht von oben auf eine erfindungsgemäße
Sockelform,
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf eine erfindungsgemäße
Sockelform gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Detail der Sockelform gemäß Fig. 1,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht zum Teil geschnitten der erfindungsgemäßen Sockelform gemäß Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in
Fig. 1 unter gleichzeitiger Abbildung eines erfindungsgemäß verwendbaren Einsatzes,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Rückseite der erfindungsgemäßen Sockelform mit Deckel,
Fig. 7 eine Aufsicht auf die Sockelform gemäß Fig. 6, Fig. 8 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Sockelform
mit aufgesetztem Korrekturabdruckkörper,
Fig. 9 eine Ansicht eines mit Hilfe der erfindungsgemäßen Sockelform hergestellten Positivabdrudkkörpers.
Wie in den Fig. 1 und 2 und 4 dargestellt ist, besteht eine erfindungsgemäße Sockelform 1, die als vorgefertigtes Teil als Modellsockel eines Arbeitsmodells oder Sägemodells für die Erstellung von prothetischen Arbeiten dient, aus einem den Kiefergrößen angepaßten Formkörper 2. Dieser Formkörper ist als verformungssteifes und festes Kunststoffteil ausgebildet. Als Kunststoffmaterial eignet sich ein Kunststoff aus Polykohlensäureester des 4,4-Dioxidphenyl-2,2-Propans (Polykarbonat), der sehr temperaturbeständig, säurebeständig und dimensionsstabil ist. Der weitere Vorteil dieses Kunststoffes besteht darin, daß er durch- sichtig und glasklar ist. Dieser Formkörper 2 weist etwa eine halbkreisförmige Außenwandung 3 auf, die einen mittleren abgerundeten und zwei gegenüberliegende, seitlich abgeflachte Teile aufweist und eine innere, etwa parabelförmige Wandung 4 sowie eine Rückwandung 5, die den Formkörper rückseiitig verschließt. Von diesen Wandungen 3,4,5 wird ein etwa der Zahnkieferform entsprechender Hohlraum 6 gebildet, der sich von unten nach oben hin erweitert, so daß er im Querschnitt ein etwa kegelstumpfförmiges Profil besitzt.
An den Hohlrauminnenflächen 7,8 sind schmale Rippen 9 ausgebildet. Dabei ist eine möglichst große Anzahl
Rippen 9 vorhanden, vorzugsweise sind etwa 15 bis
30 Rippen an der Innenfläche nebeneinander verteilt. Die Anzahl der Rippen 9 sollte vorzugsweise an den beiden Innenflächen 7,8 gleich groß sein. Die Abstände der Rippen 9 untereinander werden zur Mitte der
Innenflächen enger. Das Profil der Rippen ist etwa rampenförmig,und es beginnt an der Oberkante des Hohlraumes 6 und steigt zur Unterkante kontinuierlich an, wobei die Endhöhe der Rampe etwa 2 bis 3 mm beträgt. Die Wandhöhe des Formkörpers beträgt etwa 2 bis 3 cm. Der Hohlraum 6 ist nach unten offen, jedoch sind in seinem unteren Bereich Bodenstege 11 ausgebildet, die die beiden Wandungen 3,4 verbinden und als Abstandhalter und zur Versteifung dienen. Zwischen der Rückwandung 5 und der Außenfläche der inneren Wandung 4 ist eine horizontale Platte 12 ausgebildet, die gegenüber den Oberkanten der Wandungen 4,5 nach unten versetzt verläuft. Dadurch ergibt sich ein nach oben offener Raum 13, der gegen den Hohlraum 6 durch einen Steg 14 getrennt ist. In einer vereinfachten Form kann die Platte 12 auch mit den Oberkanten der Wandungen 4,5 bündig abschließen. Der Formkörper 2 ist mit einem Deckel 15 von oben verschließbar, der mit dem Formkörper 2 über ein Gelenk 16 verbunden ist. Der Deckel besteht zweckmäßigerweise ebenfalls aus demselben Material wie der Formkörper.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Sockelform ist wie folgt. Nachdem vom Zahnarzt ein Abdruck hergestellt worden ist, bei dem sowohl die präparierten Zähne als auch die Gaumen- und Kieferpartien nach Bedarf abgedruckt worden sind, wird dieser Abdruck, der das Negativ darstellt, im Labor oder in der Arztpraxis mit einer Spezialgipsmasse ausgegossen. Gleichzeitig wird der Formkörper der Sockelform 1 in seinem Hohlraum 6 vollständig randvoll mit derselben Masse oder zur Kostenersparnis mit einer Masse geringerer Güte ausgegössen, wozu die Sockelform 1 auf eine ebene Unterlage aufgelegt wird. Durch die von der Unterseite offene und von allen Seiten durchsichtige Ausführung der
Sockelform 1 kann kontrolliert werden, ob die Gußmasse sich über den gesamten Hohlraum gleichmäßig verteilt hat und auch in alle Rippenzwischenräume gleichmäßig eingedrungen ist. Im noch plastischen
Zustand der Gußmassen wird nun der Abdruck mit seiner Gipsseite auf die Sockelform 1, und zwar auf deren Gipsseite, aufgelegt, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Dadurch können sich die in beiden Teilen befindlichen Gußmassen miteinander verbinden. Nach dem Aushärten kann der Abformmasseträger 20 abgenommen werden, und das entstandene Arbeitsmodell ist fertiggestellt. Dabei umfaßt das Arbeitsmodell einerseits die vorgefertigte Sockel form 1 und andererseits den in der Sockelform 1 befindlichen Positivabdruckkörper 21, wie er in Fig. 9 dargestellt ist. Dieser Positivabdruckkörper 21 weist in seinem oberen Bereich die Zähne, den Zahnfleischverlauf und den Gaumen auf und im unteren Bereich einen Führungs abschnitt, der Retentionen 22 aufweist, die sich während des Gußprozesses durch die Rippen 9 des Formkörpers 2 ausgebildet haben. Die Entformung des Positivabdruckkörpers 21 aus der Sockelform 1 kann leicht und ohne Schwierigkeiten erfolgen, was im wesentlichen durch das kegelstumpfförmige Querschnittsprofil des Hohlraumes 6 und die rampenförmige Ausbildung der Rippen 9 ermöglicht wird. Darüber hinaus hat das verwendete Herstellungsmaterial des Sockels die Eigenschaft, daß zwischen der Gußmasse und dem Sockel keine Verbindung eingegangen wird, so daß eine sonst notwendige Isolation entfällt.
Aufgrund der Höhe des Formkörpers
und der daraus resultierenden Höhe des unteren Führungsbereichs des Positivabdruckkörpers erfolgt eine sichere Führung desselben in der Sockelform. Zurweiteren Bearbeitung kann nur der Positivabdruckkörper durch in beliebiger Technik/
Sägen in einzelne Tei le unterteilt werden . Aufgrund des langen Führungsabschnittes und der in der Sockelform an beiden Wandungen 3,4 befindlichen Rippen und der entsprechenden Retentionen in den durch Sägen entstandenen Einzelteilen ist eine exakte Positionierung derselben in der Sockelform, die als Modellsockel dient, möglich. Dabei wird ein absolut starrer Sitz erzielt, so daß für die Anfertigung einer Krone oder Brücke ein absolut präzises Arbeitsmodell zur Verfügung steht.

Wie sich aus Fig. 5 ergibt, kann in den Hohlraum 6 des Formkörpers 2 von oben ein Einsatz 17 eingefügt werden, wodurch der Hohlraum unterteilt werden kann. Eine derartige Unterteilung bietet sich dann an, wenn nur partielle Abdrücke hergestellt werden sollen. Dabei ist der Einsatz 17 derart ausgestaltet, daß er zwischen die Rippen 9 eingeschoben werden kann, so daß ein fester und dichter Sitz erzeugt wird.

Bei der Herstellung von Oberkieferabdrücken muß in manchen Fällen auch der Gaumen mit abgeformt werden. Aus diesem Grunde besitzt der erfindungsgemäße Formkörper den Raum 13, der normalerweise durch den Steg 14 vom Hohlraum 6 getrennt ist. Für den Fall, daß der Gaumen mit abgegossen wird, wird der Steg - wenn notwendig - abgefräst, so daß der Hohlraum 6 und der Raum 13 miteinander in Verbindung stehen und miteinander mit einer Gußmasse verfüllt werden können, so daß nun der Abdruck mit dem Gaumenabdruckabschnitt ebenfalls aufgesetzt werden kann. Der Hohlraum unterhalb der Platte 12 eignet sich zur Befestigung jeglicher Artikulatoren.

Indem zusätzlich ein Deckel am Formkörper befestigt ist, ergibt sich ein Schutz gegen äußere Einwirkungen und eine versandfertige Verpackung. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Sockelform ist es dem Zahnarzt möglich, das Arbeitsmodell unmittelbar in seiner Praxis auf einfache und schnelle Weise herzustellen, wobei eine hohe Genauigkeit gewährleistet wird. Damit werden auch durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Sockelform die mit der Herstellung von Zahnbrücken verbundenen Kosten erheblich reduziert, da der anfallende Arbeitsaufwand beträchtlich verringert wird. Hinzukommt, daß die erfindungsgemäßen Sockelformen mehrfach verwendet werden können. Zudem werden Ungenauigkeiten weitgehend ausgeschaltet, da durch die Verwendung des vorgefertigten starren Formkörpers eine absolute Maßhaltigkeit der gesägten Zahnstümpfe innerhalb der Sockelform durch die vorhandenen beiderseitigen Retentionen gewährleistet wird. Darüber hinaus wird ein langer Führungsbereich innerhalb der Sockelform erzeugt, so daß ein verwackelfreier Sitz vorhanden ist. Die erfindungsgemäße Sockelform ermöglicht es, bei einer Sägetechnik, bei der die Einzelstümpfe von unten und oben seitlich gegeneinander verschoben eingesägt und gebrochen werden, durch Arretieren eines bestimmten Einzelstümpfes den gesamten gesägten Gipskörper im Modellsockel zu fixieren. Dieses Arretieren kann durch ein seitliches Einstecken eines Stiftes durch die entsprechend durchbohrte Außenwandung des Modellsockels in den jeweiligen angebohrten Einzelstumpf oder ein entsprechendes Segment erfolgen.