Traitement en cours

Veuillez attendre...

Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO2016096292 - PROCÉDÉ SERVANT À FAIRE FONCTIONNER UN VÉHICULE AUTOMOBILE, PROCÉDÉ SERVANT À COMPENSER LE ROULIS D'UN VÉHICULE AUTOMOBILE, AINSI QUE VÉHICULE AUTOMOBILE

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Patentansprüche

1 . Verfahren zum Betrieb eines Kraftfahrzeugs (1 ) mit einer Fahrwerksanordnung (8) umfassend wenigstens zwei Schwingungsdämpfer (2, 3, 4, 5), wobei mit den

Schwingungsdämpfern (2, 3, 4, 5) zumindest teilweise eine Aufbaukontrolle vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrwerksanordnung (8) weiterhin wenigstens einen Stabilisator (6, 7) aufweist, wobei der Stabilisator (6, 7) bei Querbeschleunigungen unterhalb einer Schwellenbeschleunigung (22) einen geringeren Anteil an der Aufbaukontrolle hat und ab der Schwellenbeschleunigung (22) einen größeren Anteil als die Schwingungsdämpfer (2, 3, 4, 5).

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein passiver

Stabilisator (6, 7) mit einer progressiven Kennlinie verwendet wird.

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Stabilisator (6, 7) ein nichtlinearer Drehstab verwendet wird.

4. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator (6, 7) schaltbar ist und bei Querbeschleunigungen unterhalb der Schwellenbeschleunigung (22) ausgeschaltet wird und bei Querbeschleunigungen ab der

Schwellenbeschleunigung (22) eingeschaltet wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator ab der Schwellenbeschleunigung (22) alleine einen zumindest teilweisen Wankausgleich durchführt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Schwellenbeschleunigung (22) eine Beschleunigung zwischen 3 m/s2 und 4 m/s2 liegt.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Querbeschleunigungen unterhalb der Schwellenbeschleunigung (22) ein sich ergebender Wankwinkel des Kraftfahrzeugs durch die Schwingungsdämpfer zumindest teilweise ausgeglichen wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wankwinkel des Kraftfahrzeugs (1 ) bei Querbeschleunigungen unterhalb der Schwellenbeschleunigung (22) vollständig ausgeglichen wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Querbeschleunigungen ab der Schwellenbeschleunigung (22) ein sich ergebender Wankwinkel des Kraftfahrzeugs durch die Schwingungsdämpfer (2, 3, 4, 5) und den wenigstens einen Stabilisator (6, 7) zumindest teilweise ausgeglichen wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Querbeschleunigungen ab der Schwellenbeschleunigung (22) ein sich ergebender Wankwinkel des Kraftfahrzeugs alleine durch den wenigstens einen Stabilisator (6, 7) zumindest teilweise ausgeglichen wird.

1 1 . Verfahren zum Wankausgleich an einem Kraftfahrzeugaufbau mittels wenigstens zweier unterschiedlicher Wankausgleichsanordnungen (2, 3, 4, 5, 6, 7), dadurch gekennzeichnet, dass der Wankwinkel des Kraftfahrzeugaufbaus in Abhängigkeit von einer Querbeschleunigung des Kraftfahrzeugs (1 ) im Bereich einer Querbeschleunigung von 0 bis zu einer ersten Schwellenbeschleunigung (22) die erste Wankaus-gleichsanordnung (2, 3, 4, 5) einen höheren Anteil am Wankausgleich hat als die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) und im Bereich einer Quer-beschleunigung ab der ersten Schwellenbeschleunigung (22) die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) einen höheren Anteil am Wankausgleich hat als die erst Wankausgleichsanordnung (2, 3, 4, 5), wobei der Wankwinkel jeweils zumindest teilweise

ausgeglichen wird

12. Verfahren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wankwinkel des Kraftfahrzeugaufbaus in Abhängigkeit von einer Querbeschleunigung des Kraftfahrzeugs (1 ) im Bereich einer Querbeschleunigung von einer ersten Schwellenbeschleunigung (22) bis zu einer zweiten Schwellenbeschleunigung (28) durch die erste Wankausgleichsanordnung (2, 3, 4, 5) und die zweite

Wankausgleichsanordnung (6, 7) zumindest teilweise ausgeglichen wird und im Bereich einer Querbeschleunigung ab der zweiten Schwellenbeschleunigung (28) der Wankwinkel zumindest teilweise durch die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) alleine ausgeglichen wird.

13. Verfahren nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Wankwinkel des Kraftfahrzeugaufbaus in Abhängigkeit von einer Querbeschleunigung des Kraftfahrzeugs im Bereich einer Querbeschleunigung von der zweiten Schwellenbeschleunigung (28) bis zu einer dritten Schwellenbeschleunigung zumindest teilweise durch die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) alleine ausgeglichen wird und im Bereich einer Querbeschleunigung ab der dritten

Schwellenbeschleunigung der Wankwinkel zumindest teilweise durch die erste Wankausgleichsanordnung (2, 3, 4, 5) und die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) zumindest teilweise ausgeglichen wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wankausgleichsanordnung (6, 7) bei einer Querbeschleunigung des Kraftfahrzeugs (1 ) im Bereich einer Querbeschleunigung von 0 bis zur ersten

Schwellenbeschleunigung (22) ausgeschaltet wird.

15. Kraftfahrzeug (1 ) mit einer Fahrwerksanordnung (8) umfassend wenigstens zwei Schwingungsdämpfer (2, 3, 4, 5), wobei mit den Schwingungsdämpfern (2, 3, 4, 5) zumindest teilweise eine Aufbaukontrolle vornehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrwerksanordnung (8) weiterhin wenigstens einen Stabilisator (6, 7) aufweist.

1 6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrwerksanordnung (8) zwei Stabilisatoren (6, 7) aufweist.

17. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator (6, 7) in Abhängigkeit einer Querbeschleunigung des

Kraftfahrzeugs (1 ) schaltbar ist.

18. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator (6, 7) als nichtlinearer Drehstab ausgebildet ist.