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1. (WO2019034675) PROCESS FOR PRODUCING MATT COATINGS ON SHEETLIKE SUBSTRATES
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Patentansprüche

1 . Verfahren zur Herstellung matter Beschichtungen auf flächigen Substraten, umfassend die aufeinander folgenden Schritte i. - iv.,

i. Bereitstellen einer ungehärteten Lackschicht einer durch UV-Strahlung härtbaren, flüssigen Lackformulierung F auf der Oberfläche des zu beschichteten Substrats;

ii. Bestrahlung der Lackschicht mit UV-Strahlung, die im Wesentlichen im Wellenlängenbereich von 250 bis 420 nm liegt, mit einer Strahlendosis, die zu einer Teilhärtung der Lackschicht führt;

iii. Bestrahlung der teilgehärteten Lackschicht mit UV-Strahlung im Wellenlängenbereich von 150 bis < 250 nm unter Inertgas;

iv. Bestrahlung der teilgehärteten Lackschicht mit UV-Strahlung, die im We- sentlichen im Wellenlängenbereich von 250 bis 420 nm liegt, oder mit

Elektronenstrahlung, mit einer Strahlendosis, die zu Aushärtung der Lackschicht führt;

wobei die Lackformulierung F zu wenigstens 80 Gew.-%, bezogen auf das Ge- samtgewicht der die Beschichtung bildenden Bestandteile der Lackformulierung

F, aus einem oder mehreren härtbaren Bestandteilen besteht, die ethylenisch ungesättigte Doppelbindungen aufweisen,

die Lackformulierung F außerdem wenigstens einen Photoinitiator enthält, wobei die Lackformulierung F wenigstens ein Oligomer oder Polymer, das im Mit- tel wenigstens 1 ,5 ethylenische Doppelbindungen pro Molekül trägt und ein zahlenmittleres Molekulargewicht Mn von wenigstens 450 Dalton aufweist, enthält, und

wobei die Lackformulierung F wenigstens eines der folgenden Merkmale (A), (B), (C) oder (D) erfüllt:

(A) Die Anzahl ethylenisch ungesättigter Doppelbindungen, bezogen auf die in der Lackformulierung F enthaltenen, die Beschichtung bildenden Bestandteile, liegt im Bereich von 3,0 bis 8,0 mol/kg;

(B) die Lackformulierung F enthält wenigstens 30 Gew.-%, bezogen auf die da- rin enthaltenen härtbaren Bestandteile, ein Oligomer oder Polymer oder ein

Gemisch von Oligomeren und/oder Polymeren, bei dem der Quotient a/T0 von berechneter Netzbogenlänge α in g/mol zu der Onset-Temperatur T0 in Kelvin des Glasübergangs, bestimmt mittels Dynamischer Differenzthermo- analyse nach DIN EN ISO 1 1357-2:2014, wenigstens 1 ,2 beträgt;

(C) der massenmittlere Quotient a/T0, gemittelt über die Gewichtsanteile aller härtbaren Bestandteile der Lackformulierung F, beträgt wenigstens 1 ,0;

(D) die Lackformulierung F enthält wenigstens ein aromatisches Epoxyacrylat in einer Menge von wenigstens 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der in der Lackformulierung F enthaltenen härtbaren Bestandteile.

Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Bestrahlung in Schritt ii. mit UV-Strahlung mit einer Strahlendosis im Bereich von 20 bis 200 mJ/cm2 erfolgt, wobei die UV- Strahlung im Wesentlichen im Wellenlängenbereich von 350 bis 420 nm liegt.

Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Bestrahlung in Schritt ii. unter einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre erfolgt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bestrahlung in Schritt iii. im Wellenlängenbereich von 150 bis 230 nm erfolgt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bestrahlung in Schritt iv. mit UV-Strahlung erfolgt, die im Wesentlichen im Wellenlängenbereich von 350 bis 420 nm liegt.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lackformulierung F eine nicht-wässrige Lackformulierung ist, die zu wenigstens 80 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Lackformulierung F, aus einem oder mehreren Bestandteilen besteht, die ethylenisch ungesättigte Doppelbindungen aufweisen.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man die Lackformulierung F in einer solchen Menge auf die Oberfläche des zu beschichteten Substrats aufbringt, dass nach dem Härten eine Schichtdicke von 3 bis < 20 μηη, insbesondere in einer Schichtdicke von 3 bis 15 μηη resultiert.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in der Lackformulierung F die ethylenisch ungesättigten Doppelbindungen der darin enthaltenen Bestandteile zu wenigstens 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge der in der Zusammensetzung enthaltenen ethylenisch ungesättigten Doppelbindungen in Form von Acrylatgruppen vorliegen.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lackformulierung F wenigstens eines der Merkmale (A), (B) oder (C) erfüllt.

10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Lackformulierung F wenigstens ein Oli- gomer als Hauptbestandteil enthält, das unter aliphatischen

Urethan(meth)acrylaten, aliphatischen Polyether(meth)acrylaten, aliphatischen Polyester(meth)acrylaten, aliphatischen Polycarbonat(meth)acrylaten und deren

Mischungen ausgewählt ist.

1 1 . Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei die Lackformulierung F zusätzlich wenigstens ein Monomer enthält, das im Mittel 1 bis 3 ethylenische Doppelbindungen pro Molekül trägt und ein zahlenmittleres Molekulargewicht Mn

< 450 Dalton aufweist.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , wobei die Bestrahlung in Schritt iv. mit einer Strahlendosis im Bereich von 150 bis 600 mJ/cm2 erfolgt.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Lackformulierung F das Merkmal (D) erfüllt.

14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das aromatische Epoxyacrylat ausgewählt ist unter den Umsetzungsprodukten von aromatischen Gycidylethern, mit Hydro- xyalkylacrylaten und/oder Acrylsäure.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die Lackformulierung F wenigstens ein Additiv enthält, das unter Mattierungsmitteln, Wachsen und Inertharzen ausgewählt ist.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lackformulierung F wenigstens einen Photoinitiator enthält, der wenigstens eine Absorptionsbande mit einem Maximum max im Bereich von 340 bis 420 nm und speziell im Bereich von 350 bis 410 nm aufweist

Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Lackformulierung F zusätzlich wenigstens einen Photoinitiator enthält, der wenigstens eine Absorptionsbande mit einem Maximum max im Bereich von 220 bis 340 nm und speziell im Bereich von 230 bis 320 nm aufweist.

18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zu beschichtende Substrat ein flächiges, nicht poröses Substrat ist.