检索国际和国家专利汇编
此应用程序的某些内容目前无法使用。
如果这种情况持续存在,请联系我们反馈与联系
1. (WO2012146719) OPERATING DEVICE FOR A LIGHT-EMITTING MEANS AND ADAPTER FOR THE ENERGY SUPPLY THEREOF
注:相关文本通过自动光符识别流程生成。凡涉及法律问题,请以 PDF 版本为准

Betriebsgerät für ein Leuchtmittel und Adapter zur

Energieversorgung desselben

Betriebsgeräte für Leuchtmittel, insbesondere elektronische Vorschaltgeräte, werden in der Regel in Leuchten zusammen mit den Leuchtmitteln an der Decke der zu beleuchtenden Räume befestigt. Nach der Befestigung dieser Leuchten ist es meistens noch nötig, die in der Regel darin eingebauten Betriebsgeräte zu konfigurieren.

Ein Beispiel für die Konfigurierung der Betriebsgeräte nach der Installation ist in der EP 0433 527 A1 beschrieben. Dort ist beschrieben, wie mehrere verteilt angeordnete Betriebsgeräte von einer Zentrale über einen Datenbus unter einer bestimmten Betriebsadresse angesteuert werden sollen. Dazu wird eine den Betriebsgeräten mitgegebene Ursprungsadresse nach der Installation durch entsprechende Konfiguration gegen eine Betriebsadresse ausgetauscht.

Die Konfiguration kann auf mechanische Art über einen an dem Betriebsgerät vorgesehenen Drehschalter, DIP-Swich oder dgl. erfolgen. Eine solche mechanische Konfiguration ist jedoch schwierig. Dies einerseits, weil die Betriebsgeräte in Leuchten an den Decken der zu beleuchtenden Räume nur mit Hilfsmitteln (Leitern und dergl.) erreichbar sind, und andererseits deshalb, weil die Betriebsgeräte in der Regel in den Leuchten verbaut sind, welche ein geschlossenes Gehäuse haben und die zu konfigurierenden Bauelemente deshalb nicht oder nur nach einem Öffnen des Leuchtengehäuses zugänglich sind.

Die DE 103 29 090 A1 offenbart eine Möglichkeit, dass bei Betriebsgeräten für Leuchtmittel, die einen Eingang zum Anschluss eines Lichtsensors aufweisen, dieser Eingang verwendet werden kann, um einen Widerstand zur Adress-Codierung des Betriebsgerätes einzusetzen. Allerdings hat es sich in der Praxis gezeigt, dass dennoch das Öffnen des Leuchtengehäuses erforderlich ist, um eine derartige Adressierung durchzuführen oder zu ändern. Zudem erhöht eine solche Lösung den Platzbedarf im Leuchtengehäuse, da der Widerstand innerhalb eines Steckers angeordnet sein muss, der dann mit dem Anschluss für den Lichtsensor verbunden werden muss.

Auch die Distanz vom Boden bis zu den Raumdecken, an denen Betriebsgeräten installiert sind, kann ohne Problem überwunden werden, wenn die Leuchten und die darin enthaltenen Betriebsgeräte mit Lichtdetektoren ausgerüstet werden, über die man vom Boden aus durch Übertragung von Lichtsignalen kommunizieren und die betreffenden Betriebsadressen übermitteln kann. Diese Methode ist Gegenstand der DE 44 22 215 A1.

In der WO 2011/012417 A1 ist ein Verfahren zur Zuweisung einer Betriebsadresse an ein Betriebsgerät für Leuchtmittel beschrieben, das ebenfalls nach der vorstehend beschriebenen Methode arbeitet. Der Lichtdetektor befindet sich hier an einem Plug (Stecker) , der mit einer Schnittstelle des Betriebsgerätes verbunden ist. Der Plug weist einen Controller auf und wird über die Schnittstelle von dem Betriebsgerät mit Spannung versorgt. Die Zuweisung einer Betriebsadresse erfolgt entweder dadurch dass ein Benutzer mit einem Handgerät optische Digitalsignale an den Lichtdetektor übermittelt oder indem der Plug von dem Benutzer mittels eines Computers programmiert wird. Die Ursprungsadresse kann in dem Controller abgespeichert sein. Das bedeutet, dass die Konfiguration entweder aus der Entfernung unter Verwendung von optischen Hilfsmitteln oder unmittelbar am Installationsort des Betriebsgerätes erfolgen muss.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um ein Betriebsgerät nach der Installation der Leuchte ohne optische Hilfsmittel und nicht zwingend vor Ort konfigurieren zu können.

Die Lösung ist Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Die abhängigen Ansprüche enthalten zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung.

Ausgehend von dem in der WO 2011/012417 A1 beschriebenen Stand der Technik besteht die Erfindung in einem

Betriebsgerät für ein Leuchtmittel,

mit einem Adapter, der als externes Geräteteil,

vorzugsweise als Stecker, ausgebildet ist und der manuell oder durch die Zuführung von Stellsignalen konfigurierbar ist,

wobei sich die Anschlusselemente für die Energieversorgung des Betriebsgerätes an dem externen Geräteteil befinden, und wobei der externe Geräteteil mit dem Betriebsgerät durch Strom- und/ oder Signalleitungsmittel verbunden ist.

Der externe Geräteteil wird in dieser Ausbildung

nachfolgend als „Adapter" bezeichnet.

Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, dass das Betriebsgerät über eine Stromzuführungsleitung mit einer Energiequelle verbunden werden muss, die in der Regel das Stromnetz ist.

Die Leitungen des Stromnetzes verlaufen normalerweise nicht dort, wo das Betriebsgerät installiert werden muss. Wenn die Anschlusselemente für die Energieversorgung von dem Betriebsgerät in den externen Geräteteil, also in einen Adapter verlegt werden (der auch die Konfigurationsmittel enthält) , so kann der Adapter entfernt von dem Betriebsgerät angeordnet werden, und zwar an einem Ort, der sich entweder direkt neben den Leitungen des Stromnetzes befindet, oder irgendwo zwischen diesem Ort und dem Betriebsgerät. Auf diese Weise gewinnt man -was die Positionierung der Konfigurationsmittel betrifft -an Freiheit und ist nicht mehr gezwungen, die Konfiguration des Betriebsgerätes an dessen Installationsort oder unter Verwendung von optischen Hilfsmitteln vorzunehmen.

Vorzugsweise ist der Adapter als Stecker ausgebildet und übernimmt sowohl die Funktion einer elektrischen Kontaktierung als auch eine Erweiterung der Funktionalität des Betriebsgerätes.

Das Betriebsgerät kann Speichermittel für eine

Ursprungsadresse und eine Betriebsadresse enthalten. Die Betriebsadresse kann durch in oder an dem Adapter

befindlichen Einstellmitteln konfiguriert werden.

Die Einstellmittel können beispielsweise von einem Drehschalter, einem Programmierwiderstand oder dgl. gebildet sein.

Eine andere Weiterbildung kann darin bestehen, dass das Betriebsgerät mit einem Speicher für die Ursprungsadresse versehen ist, und dass der Adapter einen Speicher für die Betriebsadresse aufweist.

Wenn das Betriebsgerät über einen Datenbus angesteuert werden soll, so kann der Adapter mit zusätzlichen Anschlusselementen für die Verbindung mit dem Datenbus versehen werden.

Eine mögliche Alternative zur praktischen Realisierung eines solchen Adapters kann darin bestehen, dass er mit federnden Kontaktarmen versehen wird, welche die Anschlusselemente für die Energieversorgung bilden.

Eine andere mögliche Alternative ist die, dass Adapter als ein zweiteiliger Stecker mit Vaterteil und Mutterteil ausgebildet ist, und wobei dieser zweiteilige Stecker in die Strom- und/oder Signalleitungsmittel eingesetzt ist, derart, dass das eine der beiden Teile mit dem

Betriebsgerät und das andere mit der zugeordneten Leitung des Stromnetzes verbunden ist.

Zumindest die der Konfiguration dienenden Bauelemente können in einem Konfigurationsbaustein vereinigt sein, der in einer Ausnehmung des Adapters mit federnden

Kontaktklemmen einschnappbar ist.

Die Erfindung betrifft auch eine

Beleuchtungseinheit/Leuchte aufweisend ein Leuchtmittel und ein erfindungsgemäßes Betriebsgerät.

Die Erfindung betrifft auch ein Beleuchtungssystem, aufweisend mehrere Leuchten, wobei die Leuchten jeweils über Steuerleitungen verbunden sind und zumindest eine Leuchte einen erfindungsgemäßen Adapter aufweist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.

Es zeigen:

Figur 1 ein schematisiertes Blockschaltbild eines Betriebsgerätes mit einem dazu gehörenden Adapter gemäß einer ersten Ausführungsform:

Figur 2a eine Ansicht von oben auf den in Figur 1 gezeigten Adapter;

Figur 2b eine Seitenansicht des in Figur 1 gezeigten Adapters ;

Figur 3a eine Ansicht von oben auf eine zweite Ausführungsform des Adapters;

Figur 3b eine Seitenansicht auf den Adapter gemäß der zweiten Ausführungsform.

In Figur 1 ist ein Leuchtmittel 12 gezeigt, das mittels eines Betriebsgerätes 1a betrieben wird. Das Betriebsgerät 1a erzeugt die für den Betrieb des Leuchtmittels 12 notwendige Betriebsspannung und enthält dazu einen Spannungsgenerator GE . Der Spannungsgenerator GE ist eine elektrische Schaltung zur Beeinflussung des Betriebes des Leuchtmittels 12.

Das Betriebsgerät 1a ist über Stromleitungsmittel 13, 16 und / oder Signalleitungsmittel 14, 15 mit einem Adapter 1b verbunden, der ein aktives externes Geräteteil des Betriebsgerätes 1a bilden kann. Der Adapter ist vorzugsweise als Stecker ausgebildet und enthält Anschlusselemente 8 und 9, mit denen der Adapter 1b mit den Leitungsdrähten 2, 3 des Stromnetzes verbunden werden kann. Der Netzstrom wird von dem Adapter 1b an das Betriebsgerät über die Stromleitungsmittel 13, 16 weitergeleitet. Außerdem kann sich der Adapter 1b selbst aus dem Netzstrom oder über die Steuerleitungen 4, 5 speisen, sofern er aktive Bauteile enthält. Das Betriebsgerät 1a und das dazugehörige Leuchtmittel 12 können innerhalb einer Leuchte (hier nicht dargestellt) angeordnet sein. Der Adapter 1b kann auch innerhalb der Leuchte oder außerhalb der Leuchte angeordnet sein. Vorzugsweise ist der Adapter für den Benutzer zugänglich, ohne dass ein Öffnen der Leuchte erforderlich ist.

Der Adapter 1b ist über Steuerleitungen 4, 5 von einer (nicht dargestellten) Zentrale aus ansteuerbar. Die Zentrale kann ein Taster oder Drehschalter oder auch ein Bediengerät wie ein Touchpanel sein. Die Steuerleitungen 4, 5 können als drahtgebundene oder nicht-drahtgebundene Übertragungsmittel zusätzlich zu den Leitungsdrähten 2, 3 des Stromnetzes ausgeführt sein. Alternativ können aber auch die Leitungsdrähte 2,3 des Stromnetzes zusätzlich die Funktion der Steuerleitungen 4, 5 übernehmen.

Das Betriebsgerät 1a enthält einen Speicher UA für die ürsprungsadresse und weiterhin einen Controller CT, der den Spannungsgenerator GE steuert und auch für das Adressenmanagement zuständig ist.

Dem Betriebsgerät 1a kann eine Betriebsadresse zugeordnet werden, welche nach der Montage eine in einem Speicher UA des Betriebsgeräts 1a abgespeicherte Ursprungsadresse ersetzt. Die Betriebsadresse kennzeichnet das Betriebsgerät in Verbindung mit dem Installationsort. Die Betriebsadresse kann jedoch naturgemäß erst vergeben werden, wenn das Betriebsgerät und die von ihr betriebene Leuchte an einem bestimmten Ort montiert worden sind. Dazu ist eine Konfiguration des Betriebsgerätes 1a erforderlich .

Die zu konfigurierenden Bauelemente bzw. die Konfigurations- oder Einstellmittel befinden sich in bzw. an dem Adapter 1b. Sie bestehen aus einem (Dreh-) Schalter 20 und/oder einem Konfigurationsbaustein KB. Mit dem Schalter 20 kann eine in einem Speicher BA des Adapters 1b abzulegende Betriebsadresse in den Adapter 1b eingeschrieben werden. Die Konfiguration kann auch vorgenommen werden, indem der erwähnte

Konfigurationsbaustein KB ausgewechselt wird.

Neben den Anschlusselementen 8 und 9 für die Energieversorgung ist der Adapter 1b noch mit zusätzlichen Anschlusselementen 6, 7 versehen, über die eine Verbindung mit den Steuerleitungen 4, 5, z.B. einem Datenbus, hergestellt werden kann. Die dem Adapter 1b übermittelten Daten leitet der Adapter 1b an das Betriebsgerät 1a weiter, und zwar über Signalleitungsmittel 14, 15 oder in modulierter Form über die Stromleitungsmittel 13, 16, die für die Weiterleitung der Betriebsenergie bestimmt ist. Dazu sind sowohl in dem Adapter 1b als auch in dem Betriebsgerät 1a Kommunikationsmittel KMa, KMb vorgesehen, welche die Daten empfangen bzw. auch senden können.

Die von einer Zentrale an das Betriebsgerät 1a übertragenen Daten können beispielsweise durch den Adapter 1b von den Steuerleitungen 4, 5 auf die Signalleitungsmittel 14, 15 durchgeschleift werden, und optional kann der Adapter 1b über seine Kommunikationsmittel KMb zusätzliche Daten über die Signalleitungsmittel 14, 15 an das Betriebsgerät 1a senden. Es kann das Betriebsgerät 1a auch Daten über den Adapter 1b an die Steuerleitungen 4, 5 senden. Zusätzlich kann es möglich sein, dass die über die Signalleitungsmittel 14, 15 übertragenen Daten nicht an die Steuerleitungen 4, 5 weitergegeben werden, so dass neben der Kommunikation mit der Zentrale durch den Adapter 1b (über die Steuerleitungen 4, 5) eine davon abgetrennte Kommunikation zwischen dem Adapter 1b und dem Betriebsgerät 1a stattfindet.

Sofern eine Konfiguration des Adapters 1b durch den Benutzer erfolgt ist (z.B. über den (Dreh-) Schalter 20 und/oder oder den Konfigurationsbaustein KB), kann der Adapter diese Konfigurationsinformation über die Signalleitungsmittel 14, 15 direkt oder indirekt weiterleiten oder die Ansteuerung des Betriebsgerätes 1a über die Signalleitungsmittel 14, 15 entsprechend der Konfigurationsinformation anpassen.

Dabei sind verschiedene Ausführungs formen möglich. Beispielsweise kann dem Adapter 1b über den (Dreh-) Schalter 20 und/oder oder den Konfigurationsbaustein KB eine Betriebsadresse zugewiesen werden. Abhängig von diesem kann dann der Adapter 1b die über die Steuerleitungen 4, 5 übertragenen Daten auswerten. Sofern er anhand der mit den Daten übertragenen Betriebsadresseninformation erkennt, dass die Daten an ihn gerichtet sind, kann er entsprechende Steuersignale an das Betriebsgerät 1a weiterleiten oder auch die Weiterleitung des Netzstromes über die Stromleitungsmittel 13, 16 beeinflussen. So kann es auch möglich sein, dass dem Betriebsgerät 1a keine Betriebsadresse zugewiesen wird, und die Ansteuerung des Betriebsgerätes 1a nur durch die Weiterleitung aller für dieses Betriebsgerätes 1a relevanten Daten erfolgt, wobei der Adapter 1b nur die Daten weiterleitet, die mit der dem Adapter 1b zugeordneten Betriebsadresse in Zusammenhang stehen. Somit erfolgt in diesem Fall eine Adressierung des Adapters 1b, wobei das Betriebsgerät 1a keine Betriebsadresse aufweisen muss .

In einer speziellen Ausführungsform müssen gar keine Signalleitungsmittel 14, 15 vorhanden sein, sondern das Betriebsgerät 1a ist ohne separate Kommunikationsmittel KMa ausgeführt. In diesem Fall kann bei einem entsprechenden Ausschaltbefehl an die Betriebsadresse des Adapters 1b dieser die Stromzufuhr zu den Stromleitungsmitteln 13, 16 unterbrechen und somit das Betriebsgerät 1a abschalten.

Es wäre aber auch möglich, dass der Adapter 1b die über den Schalter 20 und/oder oder den Konfigurationsbaustein KB vorgegebenen Konfigurationsinformation über die Signalleitungsmittel 14, 15 an das Betriebsgerät 1a weiterleitet (beispielsweise eine Betriebsadresse) . Das Betriebsgerät 1a empfängt diese Konfigurationsinformation und legt sie ab. Beispielsweise kann eine übertragene Betriebsadresse in dem Speicher UA des Betriebsgerätes 1a abgelegt werden. Die empfangene Konfigurationsinformation kann aber auch in dem Controller CT abgelegt werden. Das Betriebsgerät 1a kann in weiterer Folge seine Kommunikation und/oder sein Verhalten entsprechend der empfangenen Konfigurationsinformation anpassen.

Beispielsweise kann es anhand der mit den Daten über die Signalleitungsmittel 14, 15 übertragenen Betriebsadresseninformationen erkennen, dass die Daten an das Betriebsgerät gerichtet sind und diese entsprechend weiterverarbeiten (d.h. empfangen und sein Verhalten anpassen) .

Eine Konfiguration kann neben der Betriebsadresse auch eine Anpassung des Verhaltens des Betriebsgerätes bedeuten. Beispielsweise kann über die Konfiguration bei Eingang eines entsprechenden Steuersignals oder auch aufgrund Erfassung durch einen Sensor (bspw. Helligkeitsschwelle oder Anwesenheitsdetektion) ein durch eine derartige Konfiguration vorgegebener Helligkeitswert eingenommen und/oder eingestellt werden oder eine vorgegebenes Ablaufverhalten (bspw. ein Durchlauf einer Sequenz von Helligkeitsänderungen und/oder auch der Start einer Leuchtstofflampe nach Ablauf einer vorgegebenen Vorheizzeit) durchlaufen werden.

Der Adapter 1b kann auch eine in dem Betriebsgerät 1a (bspw. in dem Controller CT) abgelegte Konfiguration auslesen, so dass bei einem Austausch des Betriebsgerätes 1a (bspw. bei einem Defekt) die bisherige Konfiguration des zu ersetzenden Betriebsgerätes auf das neu anzuschließende Betriebsgerät übertragen werden kann. Auf diese Weise kann dem Benutzer eine weitgehende Kompatibilität bei einem Gerätetausch ermöglicht werden.

Wie man den Figuren 2a und 2b entnehmen kann, ist der Konfigurationsbaustein KB in einer dafür vorgesehenen Ausnehmung 13 des Adapters 1b positioniert und wird dort durch Federkontakte 12a gehalten, über die er auch mit Spannung versorgt wird, und über die er weiterhin Signale und Daten austauscht. Um den Konfigurationsbaustein KB in die Ausnehmung 13 einzusetzen, wird er einfach in die Federkontakte 12a eingeschnappt. Die Anschlusselemente 6 bis 9 sind als Kontaktfederarme ausgebildet und erlauben ein sehr einfaches und schnelles Verbinden des Adapters mit den entsprechenden Leitungen 2 bis 5. Der Adapter 1b ist hier als Stecker ausgebildet. Der Adapter 1b ist über die Stromleitungsmittel 13, 16 und optional auch über die Signalleitungsmittel 14, 15 mit dem Betriebsgerät verbunden. Dies bietet den Vorteil, dass der Kunde bereits ein mit dem Adapter 1b vorverdrahtetes Betriebsgerät erhalten kann, wobei er bei der Installation beispielsweise in einer Leuchte nur noch die Leitungsdrähte 2, 3 des Stromnetzes sowie optional die Steuerleitungen 4, 5 mit dem Adapter 1b verbinden muß. Der Adapter 1b kann dabei derart als Stecker ausgeführt sein, dass der Kunde ohne Gefährdung die Kontaktierung des Betriebsgerätes über den Adapter 1b vornehmen kann, insbesondere wenn der Adapter 1b als Sicherheitsstecker ausgebildet ist, wie beispielsweise als sogenannter , Wieland' Stecker.

Die Bezeichnung Stecker schließt dabei sowohl die Ausgestaltung als Mutterteil oder Vaterteil ein, somit ist auch die Ausführung des Steckers als Buchse mit eingeschlossen .

Bei der zweiten in den Figuren 3a und 3b gezeigten Ausführungsform ist der Adapter als zweiteiliger Stecker ausgebildet und besteht aus einem Vaterteil 100b sowie einem Mutterteil 100b. Das Vaterteil I1b ist über eine elektrische Leitung 111b mit dem' Betriebsgerät 1a verbunden. Das Mutterteil 100c ist über eine elektrische Leitung 111c mit der zugeordneten Leitung des Stromnetzes verbunden. Die beiden Leitungen 111b und 111c dienen nicht nur zur Stromversorgung des Betriebsgerätes 1a und des Konfigurationsbausteines KB am Adapter, sondern auch zur Übertragung von Signalen und Daten. Insbesondere die Konfigurationsinformationen werden mittels der elektrischen Leitung 111b vom Adapter zum Betriebsgerät 1a übertragen.

Das Vaterteil 100b weist Steckerstifte 108b, 109b, 110b auf, die mit entsprechenden Steckausnehmungen 108c, 109c, 110c in dem Mutterteil 100c korrespondieren.

Das Vaterteil 100b weist eine Ausnehmung 113 zur Aufnahme eines Konfigurationsbausteins KB auf, der in Federkontakte 112 einschnappbar ist.

Eine Konfiguration kann hier ebenso wie bei dem in den Figuren 2a und 2b gezeigten Adapter 1b durch Austausch des Konfigurationsbausteines oder durch Betätigung von (hier nicht dargestellten) Verstellelementen an demselben vorgenommen werden.

Es kann aber auch eine Kontaktierung des Adapters mit den Leitungsdrähten 2, 3 des Stromnetzes sowie optional den Steuerleitungen 4, 5 mittels von Schneid- oder Steckklemmen erfolgen.