Некоторое содержание этого приложения в настоящий момент недоступно.
Если эта ситуация сохраняется, свяжитесь с нами по адресуОтзывы и контакты
1. (WO2019048243) REDUCTION GAS EXTRACTION FROM SATURATED TOP GAS
Примечание: Текст, основанный на автоматизированных процессах оптического распознавания знаков. Для юридических целей просьба использовать вариант в формате PDF

Ansprüche

1. Verfahren zur Reduktion von Metalloxiden (2) zu metallisiertem Material (3) durch Kontakt mit heißem Reduktionsgas, wobei ein Topgas anfällt, wobei

Trockenentstaubung des Topgases stattfindet, und wobei das Reduktionsgas zumindest zum Teil durch katalytische Reformierung eines Rohgasgemischs erhalten wird, wobei das Rohgasgemisch zumindest auf Basis von

- gasförmigen Kohlenwasserstoffen, bevorzugt Erdgas, und von

- zumindest einer Teilmenge des trocken entstaubten Topgases

zubereitet wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Wasserdampfgehalt des für die Zubereitung des

Rohgasgemisches bestimmten trocken entstaubten Topgases entweder nur in einem Sättiger im Gegenstrom mit

Sättigungswasser, oder auch in einem Sättiger (11) im Gegenstrom mit Sättigungswasser, eingestellt wird, wobei die Temperatur des Sättigungswassers unter

Vermischung von Kaltwasser mit einem Warmwasser, das eine höhere Temperatur als das Kaltwasser hat, zur Herstellung des Sättigungswassers

auf einen Zielwert eingestellt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei Kaltwasser und Warmwasser einer Regelung unterworfen vermischt werden, die auf Basis von

- Temperaturmessung des Sättigungswassers,

und/oder

- Temperaturmessung des gesättigten Topgases,

und

- einer Sollwertvorgabe für die Temperatur und/oder den Wasserdampfgehalt des gesättigten Topgases und/oder einer Zielwertvorgabe für die Temperatur des

Sättigungswassers

regelt.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des Warmwassers aus dem Sättiger (11) abgeführtes Sättigerabwasser ist.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach der

Trockenentstaubung Entschwefelung des Topgases erfolgt.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Trockenentstaubung die Temperatur des Topgases vermindert wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Teilmenge des trocken

entstaubten Topgases, gegebenenfalls nach

Entschwefelung, einem Reformer (8) für die katalytische Reformierung als Brenngaskomponente zugeführt wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte für die Zubereitung des Rohgasgemisches bestimmte trocken entstaubte Topgas zur Einstellung seines Wasserdampfgehaltes einem

Sättiger (11) zugeführt wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Portion des für die

Zubereitung des Rohgasgemisches bestimmten trocken entstaubten Topgases in einem Bypass (28) an dem

Sättiger (11) vorbeigeführt wird, in dem der Rest des für die Zubereitung des Rohgasgemisches bestimmten trocken entstaubten Topgases Einstellung des

Wasserdampfgehaltes unterworfen wird,

und nachfolgend eine Vereinigung der Portion und des Restes erfolgt.

9. Vorrichtung zur Reduktion von Metalloxiden (2) zu metallisiertem Material (3) durch Kontakt mit heißem Reduktionsgas in einem Reduktionsaggregat (4),

- mit einem Reformer (8) zur katalytische Reformierung eines Rohgasgemischs, in welchen eine

Rohgaszufuhrleitung (9) mündet,

- mit einer Reduktionsgaszufuhrleitung (5) , die vom

Reformer (8) ausgeht und in das Reduktionsaggregat (4) mündet,

- mit einer Topgasabfuhrleitung (6), die vom

Reduktionsaggregat (4) ausgeht und in eine

Trockenentstaubungsvorrichtung (7) mündet,

- mit einer Kohlenwasserstoffzufuhrleitung (16), die in die Rohgaszufuhrleitung (9) mündet,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Sättiger (11) zur Einstellung des

Wasserdampfgehaltes des trocken entstaubten Topgases vorhanden ist, von dem eine Sattgasleitung (17) zur Führung von gesättigtem Topgas ausgeht, welche in die Rohgaszufuhrleitung (9) mündet,

und eine von der Trockenentstaubungsvorrichtung (7) ausgehende Entstaubungsleitung (10) zur Führung von trocken entstaubtem Topgas eine Mündung in den Sättiger (11) aufweist,

und eine Sättigungswasserzufuhrleitung (12) zur Zufuhr von Sättigungswasser in den Sättiger (11) mündet,

und eine Kaltwasserzufuhrleitung (13) zur Zufuhr von Kaltwasser in die Sättigungswasserzufuhrleitung (12) mündet,

und eine Warmwasserzufuhrleitung (14) zur Zufuhr von Warmwasser in die Sättigungswasserzufuhrleitung (12) mündet,

und eine Einsteilvorrichtung (15) zur Einstellung der Temperatur des Sättigungswassers durch Vermischung von Warmwasser mit Kaltwasser vorhanden ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch

gekennzeichnet, dass die Einsteilvorrichtung (15) eine Regelvorrichtung ist, die

- zumindest einen Temperatursensor zur Messung der Temperatur des Sättigungswassers umfasst und/oder, - zumindest einen Temperatursensor zur Messung der Temperatur des gesättigten Topgases

umfasst .

11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, wobei vom Sättiger (11) eine Sättigerabwasserleitung (19) ausgeht, dadurch gekennzeichnet, dass die

Sättigerabwasserleitung in die Warmwasserzufuhrleitung mündet oder dass von der Sättigerabwasserleitung (19) eine Rückführleitung (20) abzweigt, die in die

Warmwasserzufuhrleitung (14) mündet.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Topgasabfuhrleitung (6) eine Entschwefelungsvorrichtung (21) vorhanden ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entstaubungsleitung (10) eine Entschwefelungsvorrichtung (21) vorhanden ist .

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Brenngaskomponentenleitung (25) vorhanden ist, die von der Entstaubungsleitung (10) ausgeht, und in

eine Brenngaszufuhrleitung (26) zur Zufuhr von Brenngas in den Reformer (8) mündet.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch

gekennzeichnet, dass in der Brenngaskomponentenleitung (25) , oder einem gegebenenfalls vorhandenen Nebenast der Brenngaskomponentenleitung (25) , eine

Gaskühlvorrichtung vorhanden ist.