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1. (WO2019042674) METHOD FOR OPERATING A COMMUNICATIONS NETWORK IN A RING TOPOLOGY AND A COMMUNICATIONS NETWORK OF THIS KIND
Примечание: Текст, основанный на автоматизированных процессах оптического распознавания знаков. Для юридических целей просьба использовать вариант в формате PDF

Patentansprüche

1. Verfahren zum Betrieb eines Kommunikationsnetzwerks (1) , insbesondere eines Ethernet-Netzwerks , mit Ringgeräten (2a-f) , die mittels Ringleitungen (4a-e) in einer Ringtopologie miteinander vernetzt sind, wobei die Ringgeräte (2a-f) an einem Ringredundanzverfahren zur Übertragung von Daten über ein Ringredundanzprotokoll teilnehmen, bei dem ein verwaltendes Ringgerät (2a) regelmäßig Testpakete in beiden Ringrichtungen über das Kommunikationsnetzwerk (1) schickt, die jeweils der Reihe nach von den anderen Ringgeräten (2b-f) empfangen und von diesen sukzessive bis zu dem verwaltenden Ringgerät (2a) zurück weitergeleitet werden, um Störungen des Kommunikationsnetzwerks (1) festzustellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verzögerung der Übertragung eines Testpakets entlang der Ringtopologie aufgrund zumindest eines Störpakets innerhalb der Ringtopologie verhindert wird durch die Schritte:

a) Synchronisieren der Zeit aller Ringgeräte (2a-f) ;

b) Implementieren von zumindest Teilen einer Datenverkehrsplanung und Abwicklung, insbesondere der vollständigen Datenverkehrsplanung und Abwicklung, gemäß Standard IEEE 802.1Qbv in das angewandte Ringredundanzverfahren durch Anwenden von zumindest Teilen eines Time-Aware-Shaper-Verfahrens , insbesondere eines vollständigen Time-Aware-Shaper-Verfahrens , umfassend die Schritte:

bl) Einsortieren aller Testpakete in den einzelnen Ringgeräten (2a-f) in eine eigene Datenverkehrs-Prioritätsklasse ; b2) Zuteilen einer exklusiven Sendewarteschlange für die Datenverkehrs-Prioritätsklasse der Testpakete für jedes Ringgerät (2a-f) ;

b3) Definieren eines geschützten Sendezeitfensters (SZF) für die zugeteilte Sendewarteschlange für jedes Ringgerät (2a-f) ; und

b4) Einrichten eines Schutzzeitbandes zeitlich unmittelbar vor jedem geschützten Sendezeitfenster (SZF), wobei innerhalb des Schutzzeitbandes keine Datenübertragung gestartet wird, jedoch eine kurz vor Beginn des Schutzzeitbandes gestartete Datenübertragung abgeschlossen werden kann,

wobei die Übertragung der Testpakete derart geplant und gesteuert wird, dass diese an den Ringgeräten (2a-f) zumindest im Wesentlichen ohne Wartezeit jeweils innerhalb des Sendezeitfensters (SZF) eines Ringgeräts (2a-f) weitergeleitet werden .

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

in Schritt a) die Zeitsynchronisation aller Ringgeräte (2a-f) über das Precision-Time-Protokoll , PTP, insbesondere gemäß Standard IEEE 1588 und/oder Standard IEEE 802.1AS und/oder Standard IEEE 802.1AS-Rev, erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

das verwaltende Ringgerät (2a) in Schritt a) bezüglich der Zeitsynchronisation die Rolle einer Referenzuhr, insbesondere der Grandmaster-Uhr im PTP, übernimmt und eine Uhrzeit des verwaltenden Ringgeräts (2a) als Referenzzeit verwendet wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

das geschützte Sendezeitfenster (SZF) eines Ringgeräts (2a-f) jeweils um die Leitungsverzögerung (LV) der Ringleitung (4a-e) zwischen dem Ringgerät (2a-f) und einem unmittelbar vorhergehenden Ringgerät (2a-f) versetzt gegenüber dem geschützten Sendezeitfenster (SZF) des unmittelbar vorhergehenden Ringgeräts (2a-f) angeordnet wird, wobei diese Anordnung der Sendezeitfenster (SZF) für beide Übertragungsrichtungen von Testpaketen innerhalb der Ringtopologie vorgenommen wird.

5. Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Leitungsverzögerung (LV) auf einer Ringleitung (4a-e) durch Anwendung eines Peer-To-Peer-Verfahrens gemäß Standard IEEE 1588 und/oder Standard IEEE 802.1AS bestimmt wird.

6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

in Schritt b4) das Schutzzeitband so groß wie die Übertra-gungszeit des größtmöglichen Datenpakets gewählt wird.

7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ringredundanzverfahren ein Media-Redundancy-Protokoll- , MRP, Verfahren ist und das verwaltende Ringgerät (2a) die Rolle des Media-Redundancy-Managers , MRM, (5) übernimmt.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ringredundanzverfahren ein High-Speed-Redundancy-Protokoll-, HRP, Verfahren, ein Device-Level -Ring- , DLR, Verfahren, ein Resilient-Packet-Ring- , RPR, Verfahren, ein Moxa-Turbo-Ring-Verfahren oder ein Hiper-Ring-Protokoll-Verfahren ist .

9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

für das geschützte Sendezeitfenster (SZF) jedes Ringgeräts (2a-f) Cut-Through-Switching aktiviert wird.

10. Kommunikationsnetzwerk (1),

insbesondere Ethernet-Netzwerk, mit Ringgeräten (2a-f) , darunter ein verwaltendes Ringgerät (2a) , die mittels Ringleitungen (4a-e) in einer Ringtopologie miteinander vernetzt sind, wobei das Kommunikationsnetzwerk (1) eingerichtet ist, um nach einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche betrieben zu werden.

11. Kommunikationsnetzwerk (1) nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ringgeräte (2a-f) jeweils ein Switch, eine Bridge, ein Router und/oder ein Hub sind.