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1. (WO2019053485) ITEM OF FURNITURE
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Möbel

Die Erfindung betrifft ein Möbel nach Anspruch 1.

Im Möbelbereich sind Stellregale oder Regalwände hin-länglich bekannt. Sie werden teilweise auch als Raumteiler mit verwendet .

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein demgegenüber verbessertes und weiterentwickeltes Möbel zu schaf-fen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung , sind in den Unteransprüchen angegeben.

Das erfindungsgemäße Möbel zeichnet sich durch einen schrankähnlichen Aufbau mit zumindest zwei Seitenwänden und üblicherweise einer Rückwand aus, wobei das Möbel auf einer Standfläche, in der Regel auf einem Boden, aufgestellt wird, und zwar freistehend oder vor einer Wand.

Das Möbel kann beispielsweise neben einer Deckplatte als Regaldecke noch einen Boden und/oder zumindest einen oberhalb der Standfläche vorgesehenen Zwischenboden aufweisen. Die Rückwand, die Bodenplatte und/oder der zumindest eine Zwischenboden sind üblicherweise zwischen zwei in Längsrichtung des Möbels versetzt liegenden Sei-tenwangen angeordnet, so dass sich grundsätzlich bevorzugt ein kästen- oder schrankähnlicher Aufbau ergibt.

Abgesehen von verschiedenen Varianten, bei denen beispielsweise unterhalb des Zwischenbodens die Anordnung offen oder mit Türen oder Schubladen etc. verschlossen sein kann, wird ein nach vorne hin offener Raum zwischen den zumindest beiden Seitenwangen, dem Boden oder Zwischenboden und bevorzugt einem das Regal nach oben hin abschließenden Deckbrett geschaffen.

Um die Funktionalität und die Ästhetik zu verbessern, ist in diesem freien Raum ein Verkleidungselement eingefügt, welches platten- und/oder bevorzugt mattenförmig gestaltet ist, also eine gewisse Flexibilität und/oder Elastizität, zumindest aber eine gewisse Verformbarkeit aufweist .

Dieses Verkleidungselement verläuft in weiten Bereichen der vertikalen Rückwand, unmittelbar oder mittelbar in Kontakt mit der Frontseite der vertikalen Rückwand oder zumindest über große Bereiche der vertikalen Rückwand.

Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass dieses Verkleidungselement im unteren Bereich nach vorne hin über einen bogenförmigen Abschnitt horizontal ausläuft und dort abgestützt und gehalten ist. Dies erfolgt bevorzugt lediglich über einen Anschlag oder eine Anschlagskante, bevorzugt über ein auf dem Zwischenboden befestigtes mattenähnliches Element, und zwar bevorzugt ohne Versatz in der Höhe. Von daher müssen für das eingesetzte Verkleidungselement insoweit keine weiteren Befestigungs-maßnahmen getroffen werden. Es kann vor allem werkzeuglos eingefügt werden.

Auch am oberen Endbereich verläuft das Verkleidungselement bevorzugt über einen Bogenabschnitt mehr oder weni-ger horizontal oder leicht ansteigend unterhalb des oberen Deckbrettes des Möbels aus und ist dort über eine Abschlussleiste gehalten, die bevorzugt einen unteren Auflageschenkel oder zumindest abschnittsweise vorgesehenen Auflageschenkel aufweist. Dieser Auflageschenkel kann auch im Querschnitt U-förmig ausgestaltet sein, also nutförmig, so dass hier die Stirnseitenkante des Verkleidungselementes zu liegen kommt und darüber gehalten wird.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann dabei diese Abschlussleiste Teil einer Beleuchtungseinrichtung sein, die an der Unterseite des oberen Deckbrettes des Möbels befestigbar ist und vorzugsweise mit einer Komponente auf die nach vorne hin freiliegende Vorderseite des Verkleidungselementes ausgerichtet ist.

Das Verkleidungselement selbst ist bevorzugt in den Bo-genbereichen mit einer Vielzahl von parallel verlaufen- den und an der Rückseite des Verkleidungselementes ausgebildeten Schlitzen versehen, die allerdings nur in einer Teiltiefe in das Material des Verkleidungselementes eingebracht sind. Dadurch kann es trotz einer vorgegebe-nen gewissen Steifigkeit in diesem Bereich problemlos in einen Bogenabschnitt überführt werden. Bevorzugt lässt sich dies im Falle eines zumindest zweischichtigen Platten- und/oder Mattenaufbaus realisieren, der eine frontseitige durchgängige Schicht aufweist, wobei die erwähn-ten horizontal verlaufenden Schlitze nur in der dahinter liegenden Schicht in einer Teiltiefe des Verkleidungs -elementes oder der Verkleidungsmatte ausgebildet sind.

Schließlich können in den Bogeiibereichabschnitten an der Frontseite der Rückwand des Möbels noch nach vorne hin mit einer konkaven Ausnehmung versehene Stützelemente befestigt sein, die den Bogenabschnitt des Verkleidungs -elementes zur Rückwand hin stützen und ein Einknicken der Verkleidungsmatte vermeiden.

Ein derartiges Möbel dient hervorragend auch als akustische Trennwand, vor allem durch die Verwendung des erwähnten Verkleidungselementes, das einen stark lärmabsorbierenden Aufbau oder einen lärmabsorbierenden Mate-rialwall aufweisen kann.

Gleichzeitig kann der untere Bereich unterhalb des Zwischenbodens als Stauraum verwendet werden. Das auf der Oberseite des Zwischenbodens auch als Stoppelement für das rückwärtige Verkleidungselement dienende Abschlusselement vorzugsweise mit mehr oder weniger gleichem Aufbau und Materialaufbau wie die rückwärtige Verkleidungs-wand kann gleichzeitig auch als Sitzauflage dienen, die aufgrund einer gewissen Elastizität und Weichheit ausgesprochen angenehm ist.

Bei Bedarf können auf dem Zwischenboden aber auch Ta-sehen abgestellt werden. Beim Öffnen der Tasche kann die an der Unterseite des oberen Deckbrettes vorzugsweise angebrachte Beleuchtungseinrichtung, insbesondere in Form einer LED-Leiste Licht auch in eine nach oben hin geöffnete Tasche werfen, so dass der Inhalt der Tasche jederzeit problemlos sichtbar ist.

In Front eines derartigen Möbels kann dann - was sich als besonders günstig erweist - auch ein Tisch oder ein Arbeitstisch platziert werden.

Plattenförmige Aufbauten, insbesondere auf der Basis von Holzplatten, die an einer Seite mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Schlitzen versehen ist, um die Platten bogenförmig oder bogenähnlich verformen zu können, sind grundsätzlich bekannt.

So beschreibt beispielsweise die DE 10 2008 031 898 B4 ein plattenförmiges Konstruktionselernent mit einer steifen Deckschicht, die die Sichtseite des Bauteils bildet und mit einer zumindest bereichsweise geschlitzten Trägerschicht, die die Innenseite des Bauteils bildet. Die Ausnehmungen sind nicht schlitzartig, sondern nutartig gestaltet, um einen ausreichend großen Abstandsraum für die zurückbleibenden plattenförmigen Rippen zu bilden, die dann aneinanderstoßen, wenn das Bauteil zur Erzeugung eines 90° Winkels bogenförmig ausgerichtet wird.

Ein damit vergleichbarer Aufbau ist auch aus der DE 20 2008 004 011 Ul als bekannt zu entnehmen, welcher eine mehrschichtige biegbare Werkstoffplatte insbesondere für die Anwendung bei Möbeln beschreibt, die aus mehreren Werkstoffschichten besteht. Im Bereich der Biegung sind auch hier in dem Material mehrere parallel zueinander verlaufende und mit Seitenversatz zueinander eingebrachte U- förmige Nuten vorgesehen.

Insoweit kann auch noch auf die Vorveröffentlichung DE 28 15 714 AI, die EP 1 227 918 Bl oder die EP 0 947 298 AI verwiesen werden.

Befestigungsvarianten von Verkleidungssystemen für Möbel mittels U- förmiger Halteelemente sind zwar grundsätzlich bekannt, beispielsweise aus der DE 20 2004 002 892 Ul oder der DE 203 14 414 Ul . Demgegenüber wird erfindungsgemäß vor allem in dem sichtbaren unteren Bereich der Abstützung des Verkleidungselementes bevorzugt ein an dem Möbel beispielsweise mittels Kleben befestigtes Auflageelement verwendet, an welchem sich die vorlaufende Stirnkante des Auslaufendes des Verkleidungselementes abstützen kann, d.h. jenes Auslaufende, welches zunächst einen 90° Bogen beschreibt, bevor es horizontal ausläuft und mit seiner Stirnseite an der entsprechenden Stirnseite des Auflageelementes anliegt. Dadurch sind keine weiteren technischen Maßnahmen zur Fixierung an dieser Stelle notwendig und es sind auch keine störenden Halteschenkel zur Fixierung des Verkleidungselementes sieht-bar.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungs-beispielen näher erläutert. Dabei zeigen im Einzelnen:

Figur 1: eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles;

Figur 2: eine ähnliche Darstellung zu Figur 1 mit zwei erfindungsgemäß nebeneinander aufgestellten Möbeln mit unterschiedlicher Breite;

Figur 3: einen Ausschnitt von dem erfindungsgemäßen Bei-spiel (unterer Teil) zur Erläuterung weiterer Details;

Figur 4 : eine entsprechende Darstellung zu Figur 3 bei weggelassener rechter Seitenwange;

Figur 5 : eine schematische Vertikalschnittdarstellung durch das erfindungsgemäße Möbel;

Figur 6: eine vergrößerte Detaildarstellung des in Figur 5 gezeigten Ausführungsbeispiels;

Figur 7: eine Ansicht des Verkleidungselementes vor dem Einbau mit den auf der Rückseite in zwei Bereichen eingebrachten mehreren, mit Seitenversatz zueinander angeordneten Schlitzen;

Figur 8: eine Querschnittsdarstellung durch eine Halte-und Beleuchtungsleiste zur Fixierung des oberen Endes des Verkleidungselementes;

Figur 9: eine schematische räumliche Darstellung des erfindungsgemäßen Möbels mit angebautem Tisch gemäß einer ersten Lösung;

Figur 10: eine zu Figur 9 vergleichbare Darstellung, bei der ein Arbeitstisch an der Möbelseite jedoch nicht über einen Fuß, sondern über eine Verankerung in der Rückwand des erfindungsgemäßen Möbels selbst vorgesehen ist; und

Figur 11: eine Darstellung eines erfindungsgemäßen

Möbels mit geringerer Bauhöhe unter Weglassung einer oberen Abdeckplatte und des oberen, nach vorne auslau-fenden Endes des Verkleidungselementes.

Figur 1 zeigt eine Variante des erfindungsgemäßen Möbels, das nach Art einer offenen Schrank- oder Regalwand gestaltet ist.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst das Möbel oder eine Möbeleinheit zwei mit Seitenabstand zueinander angeordnete Seitenwangen 1, die einteilig, aber auch mehrteilig ausgebildet sein können. Wie aus den Zeichnungen beispielsweise gemäß Figur 1 oder Figuren 2 oder 3 zu ersehen ist, ist jede Seitenwange 1 beispielsweise zweigliedrig ausgebildet und umfasst eine obere Seitenwange la und eine demgegenüber tieferliegende Seitenwange lb, wobei die obere Seitenwange la sich an der oberen Kante der unteren Seitenwange lb anschließt. Die obere Seitenwange la hat eine geringere Tiefe, weil der obere Aufbau des Möbels insgesamt eine geringere Tiefe Tl aufweist. Demgegenüber weist das Möbel in dem unteren Bodenabschnitt eine größere Tiefe T2 auf, so dass das Möbel mit seinem unteren Abschnitt weiter nach vorne vorragt. Denn die Rückwand ist für den oberen wie für den unteren Teil des Möbels gleich, liegt also in einer gleichen Ebene, wie ausgeführt, kann aber die Seitenwange 1 mit den ge- zeigten beiden Abschnitten la und lb gleichwohl einteilig ausgebildet sein oder aber der obere Wangenabschnitt la verläuft von oben bis zum Boden, also bis zur Standfläche 13 oder der Bodenplatte 9 durchgängig, so dass sich demgegenüber im unteren Möbelbereich der vertikal durchgängigen Seitenwange la ein vorderer und unterer untenliegender Seitenwangenabschnitt lb anschließt . In diesem Falle würde die Teilung zwischen den beiden Sei-tenwangenabschnitten la und lb längs der strichlierten Linie 18 verlaufen, wie sie in Figur 2 eingezeichnet ist .

Wie sich insbesondere aber auch aus der Querschnittsdarstellung gemäß Figur 4 und dann auch noch aus Figur 5 ergibt, ist der Gesamtaufbau bevorzugt modular. D.h. das Möbel umfasst einen Unterbau Ml mit einem Boden oder einer Bodenplatte 9 (wobei dieser gesamte Unterbau Ml auf einem Möbelsockel 20 aufgebaut sein kann) . Dieser Unterbau Ml umfasst ferner einen Rückwandabschnitt 5, d.h. 5.2 und eine Deckplatte IIb. Auf diesem Unterbau Ml aufgesetzt ist ein Mittelbau M2, der ebenfalls wiederum eine Bodenplatte umfasst, nämlich den sog. Zwischenboden 15a mit einer Rückwand 5 sowie die eigentliche Möbel -deckplatte 11.

Da der Mittelbau M2 im gezeigten Ausführungsbeispiel mit einer geringeren Tiefe Tl als der Unterbau ausgebildet ist (dessen Tiefe T2 beträgt) , ist auf der eigentlichen oben liegenden Deckplatte IIb noch vor dem Zwischenboden 15a des Mittelbaus M2 eine weitere Zwischenbodenplatte 15b aufgesetzt, um ein gleiches Niveau zu bilden, auf dem dann die nachfolgend noch erläuterten Mattenabschnitte zu liegen kommen. Grundsätzlich wird aber ange- merkt, dass die Tiefe T2 des Unterbaus beispielsweise auch der Tiefe Tl des Mittelbaus oder Oberbaus M2 entsprechen kann.

Schließlich kann, worauf bereits hingewiesen wurde, auf dem Mittelbau M2 noch ein Aufsatz M3 hinzukommen, der ebenfalls wieder kastenförmig mit einem eigenen Stauraum und vorzugsweise einer eigenen Bodenplatte und einer eigenen Deckplatte und zugehörigen Seitenwangenabschnitten gebildet ist.

Zwischen den beiden Seitenwangen 1 ist eine Rückwand 5 verlaufend vorgesehen, die mit den Seitenwangen 1 fest verbunden ist. Die Rückwand 5 weist eine Vorder- oder Frontseite 5a und eine Rückseite 5b auf .

Üblicherweise umfasst das Möbel einen Möbelboden 9 (der nachfolgend teilweise auch als Regalboden 9 bezeichnet wird) sowie eine Möbeldeckplatte 11 (die nachfolgend teilweise auch als Regaldeckplatte oder Regaldecke 11 bezeichnet wird) , worüber die beiden Seitenwangen 1 im Bereich deren Oberseiten miteinander verbunden sind.

Neben dem eigentlichen Möbelboden 9 oder alternativ dazu kann oberhalb der eigentlichen Standfläche 13 des Möbels ein Zwischenboden oder Zwischenfachboden 15 vorgesehen sein, wie aus der Darstellung gemäß Figur 1 ff. zu entnehmen ist.

Unterhalb des Zwischenbodens 15 ist ein offener Stauraum gebildet, der auch durch weitere Fachböden gegliedert sein kann. Der Stauraum 17 kann auch durch Türen verschlossen sein. Ebenso können dort beispielsweise Schub- laden eingesetzt sein. Beschränkungen bestehen insoweit nicht .

Schließlich kann - was nur beispielhaft erwähnt, aber nicht gezeigt ist - bei dem so gebildeten Möbel auf dessen Oberseite, d.h. auf dem Möbeldeckplatte 11 auch noch Aufbau mit Seitenwangen, Boden und Deckbrett sowie einer Rückseite mit oder ohne Facheinteilungen vorgesehen sein. Ebenso können mehrere, in gleicher Breite oder Hö-he oder in unterschiedlicher Breite oder Höhe ausgebildete Möbel nebeneinander seitlich in einer Reihe aufgestellt werden. Alternativ oder ergänzend ist genauso möglich, dass entsprechende Möbel vorzugsweise in der gleichen Breite und Höhe rückseitig mit ihren Rückwänden aneinander weisend aufgestellt werden, so dass ein entsprechendes Möbel von beiden gegenüberliegenden Seiten nach außen zugänglich ist.

In Figur 2 sind dazu beispielsweise zwei erfindungsgemä-ße Möbel gezeigt, die die gleiche Höhe und einen grundsätzlich gleichen Aufbau aufweisen, allerdings unterschiedlich breit sind. Beide Möbel sind in seitlicher Verlängerung nebeneinander aufgebaut, so dass die eine linke Seitenwange des einen Möbels parallel und bevor-zugt unter Berührung der daneben befindlichen rechten Seitenwange des nächsten Möbels zu liegen kommt.

Anhand von Figur 3 ist eine vergleichbare Darstellung des unteren Teils des anhand von Figuren 1 und 2 gezeig-ten Möbels wiedergegeben, wobei in Figur 4 die rechte Seitenwange 1 weggelassen worden ist, um den weiteren Aufbau besser verständlich zu machen.

Nachfolgend wird dabei ferner auf Figur 5 und eine vergrößerte Darstellung gemäß Figur 6 Bezug genommen, wobei in Figur 6 eine um 180° gedrehte Seitenansicht gegenüber Figur 5 gezeigt ist.

Wie insbesondere aus der Figur 4 und den vertikalen Querschnittsdarstellung gemäß Figuren 5 und 6 zu ersehen ist, ist im Innenraum 25 des nach vorne hin offene Möbels 1 ein Verkleidungselement 27 eingesetzt ist, wel-ches platten- und/oder mattenförmig gestaltet ist.

In Figur 7 ist dieses platten- und/oder mattenförmige Element in völlig planer Abwicklung gezeigt.

Es besteht ebenfalls aus einem elastischen, zumindest aber flexiblen und vorzugsweise nachgiebig flexiblen ein- und bevorzugt mehrschichtigen, zumindest aber zweischichtigen Aufbau.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das platten-und/oder mattenförmige Verkleidungselement 27 vor der Frontseite 5a der Rückwand 5, d.h. hier der Rückwand 5.1 des Mittelbaus M2 eingesetzt. Dabei verläuft das Verkleidungselement 27 über den wesentlichen Teil seiner vertikalen Länge unmittelbar in Vertikalrichtung und liegt bevorzugt mit seiner Rückseite 27a direkt oder mittelbar an der Vorder- oder Frontseite 5a der Rückwand 5 an. Wie sich insbesondere auch aus der auszugsweisen Querschnittsdarstellung gemäß Figur 6 ergibt, kann das Verkleidungselement 27 aufgrund seiner spezifischen, nachfolgend noch erörterten Ausgestaltung so eingebaut werden, dass es einen oberen Bogenabschnitt 30a aufweist, worüber das Verkleidungselement 27 mit nach vorne gerichteter leicht ansteigenden Ausrichtung in einem oberen Auslaufende 28a endet und dass es ferner einen untenliegenden, bevorzugt 90° -Bogenabschnitt 30b aufweist, in welchem das Verkleidungselement 27 dann in ei-nem horizontal verlaufenden Auslaufende 28b ausläuft.

In einem oberen und einem unteren Bogenabschnitt 30a bzw. 30b sind in dem Verkleidungselement 27 an dessen Rückseite 27b eine Vielzahl von quer zu dessen Längser-Streckung verlaufende Schlitze oder Schnitte 31 eingebracht, und zwar von der rückwärtigen Seite 27b aus in einer Teiltiefe des Verkleidungselementes 27. Vorzugsweise ist das Verkleidungselement 27 zweischichtig aufgebaut, so dass die erwähnten Schlitze oder Schnitte 31 nur in der rückwärtigen Schicht 28b eingebracht sind. Diese Schlitze oder Schnitte 31 verlaufen in Querrichtung des Verkleidungselementes 27, d.h. in dessen eingebauter Position im Möbel in Horizontalrichtung. Die Schlitze sind dabei mit Seitenversatz zueinander, vor-zugsweise gleichmäßigen Seitenversatz zueinander in Parallelrichtung zu dessen oberen und unteren Stirnseite 33a bzw. 33b eingebracht. Die von vorne her sichtbare, in der Regel dünnere Schicht 28a des bevorzugt matten-förmigen Verkleidungselementes 27 ist ungeschlitzt und weist insbesondere eine von der Vorder- oder Frontseite her sichtbare ungeschlitzte Oberfläche 27a auf.

Dieser Aufbau eröffnet die problemlose Möglichkeit, dass das Verkleidungselement 27 beim Einsetzen in den nach vorne hin offenen Innenraum 25 des Möbels 1 in diesem erwähnten Bereich einen oberen Bogenabschnitt 25a und einen untenliegenden Bogenabschnitt 25b bilden kann, wobei während der bogenförmigen Ausrichtung des Verklei- dungselementes 27 die rückwärtigen Schlitze oder Schnitte 31 entsprechend dem Bogenverlauf leicht gespreizt werden, die Schnitte also zur rückwärtigen Seite leicht fecherförmig in Öffnungsrichtung verlaufen.

Durch diese erwähnten Schlitze oder Schnitte 31 kann also das Verkleidungselement vergleichsweise problemlos gebogen werden.

Da die frontseitige Schicht 28a schnittfrei bleibt, zumindest an der Frontseite 27a, ergibt sich bei Betrachtung von vorne eine geschlossene Vorder- oder Frontseite an dem Verkleidungselement 27.

Das erwähnte Verkleidungselernent 27 besteht dabei bevorzugt aus einer Kunststoffmatte oder beispielsweise aus Schaumstoff oder Schaumstoffähnlichem Material. Es kann eine zellen- oder porenförmige Struktur aufweisen. Bevorzugt wird das Verkleidungselernent 27 aus PET-Material hergestellt. Dabei können beide Schichten 28a und 28b aus unterschiedlichem Material bestehen oder hergestellt sein oder aus einem gleichen Material bestehen, welches sich allerdings beispielsweise hinsichtlich seiner Elastizität, Belastungsfähigkeit, Steifigkeit oder in sonstigen physikalischen Eigenschaften wie beispielsweise Porengröße etc. unterscheiden kann. Einschränkungen bestehen insoweit nicht.

Die erwähnten Schlitze oder Schnitte werden bevorzugt senkrecht zur Ebene des Verkleidungselementes 27 eingebracht, wenn es gerade verlaufend ausgebreitet ist. Schlitze könnten auch leicht nutförmig ausgestaltet sein. Sie weisen bevorzugt einen engen Abstand zueinan- der auf, von beispielsweise weniger als 2 cm, insbesondere weniger als 1,6 cm, 1,2 cm, 0,8 cm oder 0,6 cm.

Die Schnitttiefe S an der Rückseite des Verkleidungsele-ments 27 kann beispielsweise bevorzugt zwischen 10% bis 95% der Materialdicke 23 des Verkleidungselementes 27 betragen. Bevorzugt bewegen sich diese Bereiche zwischen einer Größenordnung, bei der Schlitztiefe zumindest größer als 10%, 20%, 30%, 40%, 50%, 60%, 70% oder gar 80% der Materialdicke des Verkleidungselementes 27 ist. Vorzugsweise ist die Schnitttiefe allerdings geringer als 95% der Materialdicke des Verkleidungselementes 27, insbesondere kleiner als 90%, 80%, 70%, 60%, 50%, 40%, 30% oder zumindest 20%. Obgleich insbesondere in Figur 6 die dort gezeigte Schnitttiefe S für die Schlitze 31 der Materialdicke der rückwärtigen Schicht 28b entspricht, kann die Schnitttiefe von der Rückseite 27b aus in diesem Verkleidungselement 27 in einer Tiefe eingebracht sein, die geringer oder im Zweifelsfall sogar größer ist als die Dicke der rückwärtigen Materialschicht 28b. Es muss nur eine ausreichende frontseitige Schichtdicke übrigbleiben, worüber die gesamte Matte gut handhabbar ist und dabei zudem sichergestellt ist, dass im Bereich der Schnitte die Matte nicht in Einzelteile zerfällt.

Aus der Darstellung gemäß Figur 4 und vor allem der vertikalen Querschnittsdarstellung gemäß Figur 5 oder 6 ist zu ersehen, dass auf dem Zwischenboden 15, d.h. im gezeigten Ausführungsbeispiel an dem vorderen Zwischenbo-denabschnitt 15b noch eine zusätzliche Auflage 19 vorgesehen ist. Bei dieser Auflage 19 handelt es sich bevorzugt um ein mattenförmiges Element 19', welches vom Aufbau und/oder von der Schichtdicke dem Aufbau und/oder der Schichtdicke des Verkleidungselementes 27 entspricht. Diese Auflage 19 ist bevorzugt an ihrer Rückseite auf der Oberseite des darunter befindlichen Zwischenbodens 15, 15b aufgeklebt. Der Zwischenboden 15b ist ebenfalls mit den Seitenwangen fest verbunden und unverschieblich.

Mit anderen Worten ist also die Auflage 19 im vorderen Bereich des Zwischenbodens 15 aus dem gleichen Material gebildet und/oder zumindest mit der gleichen Material-Oberfläche 37 versehen, so dass quasi das Verkleidungselement 27 vom oberen Bereich aus zunächst über eine rückwärtige Ausrichtung in Richtung Rückwand 5 verläuft, dort über einen oberen Bogenabschnitt 35a dann vor der Frontseite der Rückwand 5 parallel dazu nach unten verläuft, um in einem unteren Bereich über einen dort ausgebildeten Bogenabschnitt 35b in einen horizontalen Abschnitt auszulaufen, der auf der Oberseite 15a des Zwischenbodens 15 aufliegt.

In dieser Einbauposition stößt die untere Stirnseite 33b des unteren Auslaufendes 28b des Verkleidungselementes 27 an der rückwärtig ausgerichteten Stirnseite 19b der Auflage 19 an. Die Auflage 19 ist dabei, wie erwähnt, bevorzugt durch geeignete Weise auf der Oberseite des Zwischenbodens 15 angebracht und befestigt (z.B. verklebt) , kann also bevorzugt zumindest nicht ohne weiteren entfernt oder gelöst werden, oder ist zumindest so über geeignete Maßnahmen (Klettverschluss etc.) an dem Zwischenboden 15 befestigt, dass diese Auflage 19 nicht ohne weiteres auch durch das Gewicht des Verkleidungs-elementes 27 verrutscht werden kann. Dadurch bildet die rückwärtige Stirnseite 19b der Auflage 19 einen Anschlag 39, an welchem durch das Eigengewicht des Verklexdungs-elementes 27 dieses platten- oder mattenförmige Verkleidungselement 27 mit seiner Stirnseite unmittelbar anliegt und gehalten wird.

Da, wie erwähnt, die Auflage 19 bevorzugt eine identische Höhe H aufweist wie die Gesamtdicke D des Verkleidungselementes 27, ergibt sich vom Verkleidungselement kommend bis zur Auflage 19 eine durchgängige Auflage-, Abstell- und/oder Sitzfläche F.

Eine Fixierung des oberen Endes des Verkleidungselementes 27 erfolgt bevorzugt durch eine an der Unterseite der Möbeldecke oder Deckenplatte 11 befestigte Halte-leiste 41, die einen unteren Auflageschenkel 41a aufweist oder bevorzugt im Querschnitt nutförmig gestaltet ist. Die Haltenut 43 umfasst also neben dem erwähnten unteren Auflageschenkel 41a einen demgegenüber oberen Begrenzungsschenkel 41b, wobei die Nutbreite an die Ma-terialdicke des Verkleidungselementes 27 angepasst ist.

Entsprechend der anhand von Figuren 5 und 6 gezeigten Querschnittsdarstellung kann auf diese Weise das Verkleidungselement 27 ohne Verwendung von Montagehilfsmit-tel und/oder Werkzeugen in die betreffende Position gebracht und in dieser Position sicher verankert werden.

Dabei kann das Verkleidungselement 27 von seiner Materialwahl und/oder -dicke so ausgestaltet sein, dass es ei-nen guten akustischen Dämmwert aufweist.

Da auch die Oberflächenbeschichtung und/oder das Verkleidungselement 27 überhaupt unterschiedlich bereitge- stellt werden kann, können je nach Kundenwünschen unterschiedliche Verkleidungselemente mit unterschiedlichen Materialien und/oder unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und BeSchichtungen und/oder unterschiedlichen Farbgestaltungen verwendet werden, wodurch das betreffende Möbel jeweils einen unterschiedlichen designerischen Akzent erfährt .

Bei Bedarf können im erwähnten oberen und unteren Bogen-abschnitt 30a, 30b des Verkleidungselementes 27 noch rückwärtige Stabilisierungselemente 45a, 45b eingesetzt sein, die sich nur über eine geringe Quererstreckung in Längsrichtung des Möbels befinden müssen. Dies können also vergleichsweise schmale Stabilisierungselemente 45a, 45b sein, die aber durch ihre spezifische Frontseitige Bogengestaltung an den rückwärtigen Bogen des Verkleidungselementes 27 so angepasst sind, dass hier der entsprechende Bogenabschnitt sicher anliegen kann. Dadurch kann das Verkleidungselement 27 auch im Bogenbe-reich nicht nach hinten eingedrückt werden, wodurch die Gesamtstabilität der Anordnung und der Positionierung deutlich verbessert wird.

In den Figuren 8 ff. ist eine Abwandlung zu den voraus-gegangenen Ausführungsbeispielen insoweit gezeigt, als die an der Unterseite der Möbeldeckplatte 11 angebrachte Halteleiste 41 zusätzlich auch als Beleuchtungsleiste 47 ausgebildet ist.

Diese Beleuchtungsleiste 47 besteht bevorzugt beispielsweise aus einer LED-Leiste, also mit einer Vielzahl von in Längsrichtung des Möbels nebeneinander sitzenden LED-Lämpchen 49.

Die entsprechende LED-Leiste kann mittels eines Klemm- , Steck- und/oder Rastverschlusses auf eine vormontierte Montage-Basisleiste 51 aufgesteckt werden.

Wie aus der schematischen Querschnittsdarstellung gemäß Figur 8 zu ersehen ist, ist auf der Unterseite der Möbeldeckplatte 11 die entsprechende Basis-Montageleiste 51 beispielsweise aufgeschraubt, die von vorne her zu-gänglich zwei versetzt liegende Nuten 53a bzw. 53b aufweist. Hier können entsprechende Steckschenkel 47a bzw. 47b der Halte- und/oder Beleuchtungsleiste 47 von vorne her mit Horizontalkomponente eingesteckt werden.

Dadurch wird nicht nur die Montage der Beleuchtungsleiste insgesamt erleichtert, sondern es wird vor allem dadurch auch der Verankerungsabschnitt mit der Nut 43 und den beiden Schenkeln 41a und 41b der Nut 43 erleichtert, da hierdurch die entsprechende Nut auf das obere Stirnende des in Position gehaltenen Verkleidungselementes in diese Nut eingeführt werden kann. Dadurch lässt sich auch die Positionierung des Verkleidungselementes 27 mit einem Handgriff werkzeugfrei vornehmen.

Die erwähnte Beleuchtungsleiste 47 ist dabei so gestaltet und/oder ausgerichtet, dass die Beleuchtungsmittel mit einer Strahlrichtung 61 in den Innenraum 25 hineinleuchten, also auch mit einer Komponente in Richtung des rückwärtigen Verkleidungselementes 27 und mit einer Kom-ponente in Richtung der Auflage 19. Dadurch wird das Verkleidungselement 27 in dem rückwärtigen Bereich (in welchem es vertikal von oben nach unten verläuft) , aber auch in dem untenliegenden horizontal auslaufenden Bereich voll beleuchtet.

Sollten in diesem Bereich beispielsweise auf der Auflage 19 Taschen abgestellt und geöffnet werden, so wird auch der Tascheninhalt gut ausgeleuchtet, so dass darin befindliche Einzelgegenstände schnell erkannt und entnommen werden können.

Anhand von Figur 3 links liegend ist lediglich schematisch gezeigt, dass im Bereich des Zwischenbodens 15 und der Auflage 19 auch noch Ausnehmungen 131 vorgesehen sein können, um dort beispielsweise eine Bein- und/oder Stützkonstruktion 133 eines Arbeitstisches 135 mitaufzu-nehmen und/oder abzustützen. Dadurch ist das erläuterte Möbel Teil einer Gesamtkonzeption zur Gestaltung eines Arbeitsplatzes. Anhand von Figur 9 ist diese Ausführungsform schematisch wiedergegeben, wobei vor dem Verkleidungselement 27 in dem Raum 25 auch noch ein Monitor 71 gezeigt ist, der dort als Anzeige zur Verfügung steht .

Schließlich ist anhand von Figur 10 eine Abwandlung insoweit gezeigt, als hier ein Arbeitstisch an seiner dem Möbel zugewandt liegenden Stirnseite über eine dort verankerte Halteeinrichtung 141 abgestützt ist, die am Möbel 1, d.h. letztlich an der Rückwand 5 verankert ist (wozu das Verkleidungselement an dieser Stelle eine Ma-terialausnehmung aufweist) . Dies soll nur verdeutlichen, dass beliebigste Abwandlungen möglich sind.

Das erläuterte Möbel kann in unterschiedlichen Breitenmaßen und/oder Höhenmaßen hergestellt werden. Auch der Zwischenboden 15 kann in unterschiedlicher Höhenlage vorgesehen sein. Möglich wäre eine entsprechende Umsetzung auch, bei der das Verkleidungselement 27 nicht in Höhe des Zwischenbodens 15, sondern beispielsweise in Höhe eines Möbeldeckplattes 11 ausläuft.

Mehrere derartige Möbel können in Längsrichtung nebeneinander zusammengefügt werden. Sie können komplementiert werden auch mit Schrankwänden und anderen Regal-wänden.

Anhand von Figur 11 ist nur schematisch gezeigt, dass in einer Abwandlung das Möbel insoweit mit verkürzter Gesamthöhe realisiert werden kann, bei welchem das Möbel keinen Möbeldeckplatte 11 aufweist und von daher das Verkleidungselement auch nicht den oberen Verkleidungselement-Abschnitt mit dem oberen Bogenabschnitt 35a aufweist. Bei dieser in der Höhe verkürzten Ausgestaltung endet also das Verkleidungselement 27 in Parallelaus-richtung zur Rückwand 5 des Möbels und weist somit nur einen unteren Bogenabschnitt auf, in welchem das Verkleidungselement 27 von seiner Vertikalausrichtung in seine Horizontalausrichtung übergeht.

In diesem Falle würde das Verkleidungselement 27 bevorzugt an der Rückwand 5 des Möbels zusätzlich befestigt sein, beispielsweise angeklebt sein.