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1. (WO2018158290) SHELF DEVICE FOR A MOTOR VEHICLE
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Ablaqevorrichtunq für ein Kraftfahrzeug

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .

Aus der DE 102007052975 A1 ist ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem auf der Beifahrerseite vor einem Beifahrersitz kein Armaturenbrett vorgesehen ist oder ein bezüglich der Tiefe wesentlich reduziertes Armaturenbrett ausgebildet ist.

In dem vor dem Beifahrersitz gebildeten freien Raum kann ein Tisch in einer Gebrauchsposition angeordnet sein. Der Tisch kann mittels einer Bewegungsmechanik aus einer Nicht-Gebrauchsposition in eine Gebrauchsposition und zurück bewegbar sein und in diesen Positionen arretierbar sein.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kraftfahrzeug mit einer Ablagevorrichtung zu schaffen, wobei die Ablagevorrichtung aus einer Nicht-Gebrauchsposition in eine Gebrauchsposition und zurück bewegbar ist und in diesen Positionen arretierbar ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Bei einem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug ist in einem Fahrzeuginnenraum ein Armaturenbrett oder dergleichen vor mindestens einem Vordersitz angeordnet. Eine Ablagevorrichtung oder ein Tisch ist mittels einer Bewegungsmechanik aus einer Nicht-Gebrauchsposition in dem Armaturenbrett in eine Gebrauchsposition vor dem Vordersitz reversibel bewegbar. Die Ablagevorrichtung ist zumindest in der Gebrauchsposition arretierbar ist.

Vorteilhafterweise ist die Ablagevorrichtung in der Gebrauchsposition mit einer Tragstruktur aus zwei seitlich angeordneten, aufgeblasenen Stützelementen versehen. Auf den beiden Stützelementen ist eine in etwa waagrecht ausgerichtete Tischplatte angeordnet.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das jeweilige Stützelement einen oberen, waagrecht verlaufenden Hohlkammer-Längssteg auf. Beabstandet zu dem oberen, waagrecht verlaufenden Hohlkammer-Längssteg ist in vertikaler Richtung ein zweiter Hohlkammer-Längssteg ausgebildet. Die beiden Hohlkammer-Längsstege sind durch in senkrechter Richtung verlaufende Verbindungsstege und/oder durch schräg verlaufende Verbindungsstege miteinander verbunden.

Ein Zwei-Wege-Kompressor ist vorteilhafterweise vorgesehen, der über Schläuche oder dergleichen mit dem jeweiligen aufblasbaren Stützelement verbunden ist. Der Zwei-Wege-Kompressor erzeugt Druckluft zum Aufblasen der Stützelemente und erzeugt ein Vakuum, um die aufgeblasenen Stützelementen zu entlüften, damit die entleerten Stützelemente in eine Nicht-Gebrauchsposition bewegbar sind.

Mindestens ein Notfallventil ist in einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, das in Abhängigkeit von mindestens einem Crashsensor automatisch bei einem Crash geöffnet wird, so dass der Tisch durch die sich entleerenden Stützelemente zumindest nachgiebig wird oder in die Nicht-Gebrauchsposition bewegt wird.

Vorteilhafterweise ist die Tischplatte aus einzelnen Lamellen aufgebaut.

Die Lamellen sind in einer vorteilhaften Ausführungsform um eine waagrechte Drehachse drehbar. Die waagrechte Drehachse verläuft senkrecht zur Bewegungsrichtung der Tischplatte, wenn die Tischplatte von der Nicht-Gebrauchsposition in die Gebrauchsposition und zurück bewegt wird.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist auf der jeweiligen nach oben zeigenden Außenfläche des jeweiligen Stützelementes ein jeweiliges stirnseitiges Ende der jeweiligen Lamelle befestigt.

An einer jeweiligen nach oben gerichteten Außenfläche der jeweiligen Lamelle ist vorteilhafterweise beidseitig jeweils eine Rollfeder befestigt.

Die jeweilige Rollfeder steht in einer vorteilhaften Ausführungsform in der Gebrauchsposition unter maximaler Vorspannung, um sich beim Entlüften des jeweiligen Stützelementes in Richtung der Nicht-Gebrauchsposition aufzurollen.

Vorteilhafterweise sind die Rollfedern mit ihrem befestigten Ende in einem Hohlraum angeordnet, der im Anbringungsort für die Nicht-Gebrauchsposition des Tisches ausgebildet ist.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist an einem hinteren Ende des Tisches an einer hinteren Lamelle, in Richtung der Nicht-Gebrauchsposition gesehen, jeweils eine Fixierplatte angeordnet ist, die sich in senkrechter Richtung erstreckt. Die jeweilige Fixierplatte weist mindestens zwei Führungszapfen auf, die in zwei Führungsschienen verschiebbar sind. Die beiden Führungsschienen sind in einem Hohlraum am Anbringungsort in der Nicht-Gebrauchsposition ausgebildet.

In den beiden Führungsschienen sind vorteilhafterweise Rastpositionen zur Lagesicherung des Tisches in der Gebrauchsposition ausgebildet. Ferner sind in den beiden Führungsschienen bei Bedarf Rastpositionen zur Lagesicherung des Tisches in der Nicht-Gebrauchsposition ausgebildet.

Eine an einem freien Ende des Tisches ausgebildete (End-) Lamelle ist in einer vorteilhaften Ausführungsform mit einer Griffleiste oder einem Griff versehen.

In den Figuren wird eine Ausführungsform der Erfindung beispielshalber beschrieben. Dabei zeigen:

Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer

Ablagemöglichkeit oder eines Tisches in einer Gebrauchsposition wobei ein Zusammenrollen des Tisches über Rollfedern oder dergleichen erfolgt, und

Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer

Ablagemöglichkeit oder eines Tisches in einer Gebrauchsposition, wobei der Tisch an seinem hinteren Ende an beiden Seiten überstehende Führungszapfen aufweist.

In einem Kraftfahrzeug kann in einem Hohlraum eines nicht dargestellten Armaturenbrettes eine erste Ausführungsform einer Ablagemöglichkeit oder eines Tisches 1 in einem deaktivierten Zustand oder in einer Nicht-Gebrauchsposition verstaut sein.

In einem in der Figur 1 gezeigten aktivierten Zustand oder einer Arbeitsposition oder einer Gebrauchsposition 2 befindet sich der Tisch 1 oberhalb der Oberschenkel eines auf einem Sitz befindlichen Fahrzeuginsassen.

Ein vorderes, freies Ende 3 des Tisches 1 ist dem auf dem Sitz befindlichen Fahrzeuginsassen zugewandt. Das vordere freie Tischende 3 befindet sich in einem arbeitsgerechten Abstand vor einem Oberkörper des auf dem Sitz befindlichen Fahrzeuginsassen, wie dies aus der Tischanordnung der DE 102007052975 A1 bekannt ist.

In der gezeigten Ausführungsform bewegt sich der Tisch 1 aus der nicht dargestellten Nicht-Gebrauchsposition in dem Hohlraum des Armaturenbrettes in Fahrzeuglängsrichtung x aus dem in dem Armaturenbrett ausgebildeten Hohlraum in die in der Figur 1 gezeigte Gebrauchsposition 2 und ist aus der Gebrauchsposition 2 in die Nicht-Gebrauchsposition zurückbewegbar.

Die Bewegung des Tisches 1 erfolgt in der in der Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsform durch ein Zusammenrollen des Tisches 1 über Rollfedern 17, 18 oder dergleichen.

Eine Tragstruktur 4 des Tisches 1 wird durch zwei aufblasbare, in der Seitenansicht dreieckförmige Stützelemente 5, 6 gebildet. In der gezeigten Ausführungsform sind die Stützelemente 5, 6 jeweils aus zwei in Längsrichtung verlaufende Hohlkammerstege 7, 8, gebildet, die durch vertikale Stege 9a bis 9f miteinander verbunden sind.

In der gezeigten Ausführungsform verläuft der obere Hohlkammer-Längssteg 7 waagrecht in Fahrzeuglängsrichtung x. Der zu dem oberen Hohlkammer-Längssteg 7 beabstandete untere Hohlkammer-Längssteg 8 verläuft unterhalb des oberen Hohlkammer-Längsstegs 7 schräg in Fahrzeuglängsrichtung x.

Durch den schrägen Verlauf des unteren Hohlkammer-Längssteges 8 sind die beiden freien Enden 7a, 8a der beiden Hohlkammer-Längsstege 7, 8 zu einem gemeinsamen Ende 10 miteinander verbunden.

In einer anderen Ausführungsform kann der zu dem oberen Hohlkammer-Längssteg 7 beabstandete untere Hohlkammer-Längssteg 8 ebenfalls waagrecht verlaufen.

Auf einer nach oben zeigenden Außenfläche 1 1 des jeweiligen oberen, waagrecht verlaufenden Hohlkammer-Längssteges 7 ist eine Ablageplatte oder Tischplatte 12 mit ihren Seitenrändern 13, 14 über ihre nach unten zeigende Außenfläche 15 befestigt.

In der gezeigten Ausführungsform ist die Tischplatte 12 aus einzelnen Lamellen 20a bis 20i aufgebaut. In einer Ausführungsform sind die Lamellen 20a bis 20i an den gegenüberliegenden vorderen Längsstirnflächen 22a bis 22i und hinteren Längsstirnflächen 23a bis 23i bei gegenüberliegenden Lamellen 20 zueinander über einen Spalt beabstandet oder liegen aneinander so an, dass eine Rollbewegung noch möglich ist.

In einer anderen Ausführungsform können an den Längsstirnflächen 20 und 23 der Lamellen 20 formschlüssige Verbindungen, wie Nut- und Federverbindungen oder dergleichen, ausgebildet sein.

Auf der jeweiligen nach oben zeigenden Außenfläche 1 1 des jeweiligen Stützelementes 5, 6 ist ein jeweiliges stirnseitiges Ende 32, 33 der jeweiligen die Tischplatte 12 bildenden Lamelle 20a bis 20i befestigt.

An einer nach oben zeigenden Außenfläche 16 des jeweiligen Seitenrandes 13, 14 der Tischplatte 12 ist jeweils eine Rollfeder 17, 18 befestigt.

In der Figur 1 befindet sich in der Gebrauchsposition 2 des Tisches 1 die jeweilige Rollfeder 17, 18 im ausgerollten Zustand 19. Im ausgerollten Zustand 19 der jeweilige Rollfeder 17, 18 in der Gebrauchsposition 2 des Tisches 1 befindet sich die jeweilige Rollfeder 17, 18 in einem vorgespannten Zustand bzw. die jeweilige Rollfeder 17, 18 steht unter maximaler Vorspannung.

Ab einer vorbestimmten Labilität der aufgeblasenen Stützelemente 5, 6 beim Entlüftungsvorgang rollen die unter maximaler Vorspannung stehenden Rollfedern 17, 18 die daran angeordneten Lamellen 20a bis 20i und die Luft entleerten Stützelemente 5, 6 auf. Im aufgerollten Zustand der Rollfedern 17, 18 weisen die Rollfedern 17, 18 eine minimale Federkraft auf. Durch das Entlüften der aufgeblasenen Stützelemente 5, 6 verliert die Tragstruktur 4 ihre Steifigkeit.

Die aufblasbaren Stützelemente 5, 6 sind in der gezeigten Ausführungsform an einen Zwei-Wege-Kompressor 28 und beispielsweise an ein Notfallventil 29 über Schläuche 30 und 31 angeschlossen. Der Zwei-Wege-Kompressor 28 kann Druckluft und ein Vakuum erzeugen. Durch die von dem Zwei-Wege-Kompressor 28 erzeugte Druckluft werden die aufblasbaren Stützelemente 5, 6 aufgeblasen und in die Gebrauchsposition 2 gebracht. Zum Entlüften der aufgeblasenen Stützelemente 5, 6 wird über den Zwei-Wege-Kompressor 28 ein Vakuum erzeugt, so dass die in den aufgeblasenen Stützelementen 5, 6 befindliche Luft herauspumpt wird.

Das Notfallventil 29 ist mit mindestens einem Crashsensor verbunden. In Abhängigkeit von dem nicht dargestellten Crashsensor wird bei einem Crash automatisch das Notfallventil geöffnet, so dass die Luft in den Stützelementen 5, 6 entweichen kann und der Tisch durch den auf dem entsprechenden Sitz befindlichen Fahrzeuginsassen weggedrückt wird.

Der Tisch der Figur 2 stimmt bis auf die Art der Bewegung aus der Nicht-Gebrauchsposition in die Gebrauchsposition 2 und zurück im Übrigen mit dem Tisch 1 der Figur 1 überein.

In der in der Figur 2 gezeigten zweiten Ausführungsform einer Ablagemöglichkeit o-der eines Tisches erfolgt die Verschiebung des Tisches aus der Gebrauchsposition 2 in eine Nicht-Gebrauchsposition und zurück über Führungszapfen 26, 27. Die Führungszapfen 26, 27 sind seitlich des Tisches angeordnet und jeweils in nicht dargestellten Führungsschienen in dem Hohlraum des Anbringungsortes der Nicht-Gebrauchsposition geführt.

In einer Ausführungsform ist an einem hinteren Ende 24 des Tisches an beiden Seitenrändern 13, 14 der Tischplatte 12 jeweils eine in senkrechter Richtung verlaufende Fixierplatte 25 befestigt, die in der gezeigten Ausführungsform 2 zueinander beabstandete Führungszapfen 26, 27 aufweist. Die beidseitig ausgebildeten jeweili- gen Führungszapfen 26, 27 stehen in Querrichtung y des Tisches bzw. in Fahrzeugquerrichtung y vor.

Die Fixierplatte 25 befindet sich nicht sichtbar in dem Hohlraum, in dem der Tisch in der Nicht-Gebrauchsposition angeordnet ist, beispielsweise im Armaturenbrett. Die Führungszapfen 26, 27 der jeweiligen Fixierplatte 25 sind in nicht gezeigten Führungen angeordnet, die in dem Hohlraum des Anbringungsortes des Tisches in der Nicht-Gebrauchsposition ausgebildet sind.

In der in der Figur 2 gezeigten Gebrauchsposition 2 sind die jeweiligen Führungszapfen 26, 27 der jeweiligen Fixierplatte 25 in Verriegelungspositionen der nicht dargestellten Führungen eingerastet. Durch ein Anheben und/oder Ziehen am Tisch können die Führungszapfen 26, 27 der jeweiligen Fixierplatte 25 aus der Verrastungspo-sition herausbewegt werden.

In der gezeigten Ausführungsform ist die Lamelle 20i am vorderen, freien Ende 3 des Tisches mit einer Griffleiste 21 versehen. Die Griffleiste 21 dient zum Anheben und/oder Ziehen am Tisch 3, um den Tisch 3 aus der jeweiligen Verrastungsposition in den Führungen herauszubewegen und in die Gebrauchsposition 2 oder in die Nicht-Gebrauchsposition zu bringen.