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1. (WO2018122405) METHOD FOR CONTROLLING AN ELECTRICAL DISTRIBUTION NETWORK
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Ansprüche

1. Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes (400), wobei

eine Netzleitstelle (458) zum Steuern des elektrischen Verteilnetzes (400) vorgesehen ist und das elektrische Verteilnetz mehrere Regelgebiete (482, 486) umfasst, wobei

jedes Regelgebiet eine Austauschleistung (PAI) an das elektrische Verteilnetz (400) abgibt oder von ihm aufnimmt, und wobei

wenigstens eines der Regelgebiete (482) wenigstens einen Erzeuger, insbesondere einen Windpark (410), zum Erzeugen einer Erzeugerleistung (PGW) und zusätzlich wenigstens einen Verbraucher (420) zum Aufnehmen einer Verbraucherleistung (PZ1 ) aufweist, wobei wenigstens eine Regelgebietssteuerung (484) zum Steuern des wenigstens einen Erzeugers bzw. Windparks (410) vorgesehen ist, und das Verfahren umfasst die Schritte:

Empfangen eines Wertes einer einzustellenden Austauschleistung (PAS) von der Netzleitstelle (458) durch die Regelgebietssteuerung (484), wobei die Austauschleistung (PAS) definiert ist als eine Differenz der Verbraucherleistung (PZ1 ) zur Erzeugerleistung (PGW),

Erstellen eines Einsatzplanes zum Einhalten oder Erreichen der einzustellen Austauschleistung (PAS) durch die Regelgebietssteuerung (484), wobei der Ein- satzplan zum Steuern der Erzeuger (410) und Verbraucher (420) vorgesehen ist und so erstellt wird, dass eine Differenz der erreichten Austauschleistung (PAI) zur einzustellenden Austauschleistung (PAS) minimal wird,

und

Erzeugen elektrischer Leistung (PGW) mittels des wenigstens einen Erzeugers bzw. einen Windparks (410) in Abhängigkeit des Einsatzplanes.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach Anspruch 1 , ferner umfassend den Schritt:

Übertragen von Sollwerten (PPS) durch die Regelgebietssteuerung (484) an den wenigstens einen Erzeuger bzw. Windpark (410) und bevorzugt an den zusätzlich wenigstens einen Verbraucher (420), wobei die Sollwerte in Abhängigkeit des Einsatzplanes so gewählt werden, dass die Differenz der Austauschleistung (PAI) zur einzustellenden Austauschleistung (PPS) minimal wird.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend die Schritte:

Bestimmen wenigstens eines Prognosewertes (PPI) für die von dem Regelgebiet (482) für einen vorbestimmten Prognosezeitraum (t15) bereitstellbare Austauschleistung und/oder erzeugbare Erzeugerleistung durch die Regelgebietssteuerung,

und

Übermitteln des wenigstens einen Prognosewertes von der Regelgebietssteuerung an die Netzleitstelle, wobei der Prognosewert bevorzugt einen Momentanwert (PAI) umfasst bzw. ist, der die momentan erreichte Austauschleistung des Regelgebietes wiedergibt.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Prognosezeitraum ein Tag ist oder eine Obergrenze von 24 Stunden aufweist.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die einzustellende Austauschleistung in Abhängigkeit eines bzw. des Prognosewertes und/oder eines bzw. des Momentanwertes ermittelt wird.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Prognosewert auf Kenngrößen des Erzeugers bzw. des Windparks basiert und/oder auf Kenngrößen wenigstens eines weiteren Erzeugers basiert, insbesondere jeweils auf der Nennleistung des Erzeugers bzw. des Windparks bzw. des wenigstens einen weiteren Erzeugers, und/oder auf einer Wettervorhersage für das Regelgebiet.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Austauschleistung des Regelgebietes durch einen Blindleistungswert und einen Wirkleistungswert gekennzeichnet ist.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Einsatzplan ein vorbestimmtes Zeitintervall umfasst, das optimierte Blind-und/oder Wirkleistungssollwerte aufweist, wobei das vorbestimmte Zeitintervall besonders bevorzugt 15 Minuten oder bevorzugt 5 Minuten oder bevorzugt 1 Minute beträgt.

Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Regelgebiete vorgesehen sind und der Einsatzplan so bestimmt wird, dass

die zu erreichenden Austauschleistungen der Regelgebiete dem Betrage nach minimiert werden und/oder

die zu erreichenden Austauschleistungen der Regelgebiete über ein Optimierungsverfahren minimiert werden, insbesondere dass die zu erreichenden Austauschleistungen der Regelgebiete über ein Verfahren der kleinsten Quadrate minimiert werden und/oder

die zu erreichenden Austauschleistungen der Regelgebiete über eine Kostenfunktion optimiert wird und/oder

eine potentielle Emission von Schadstoffen durch konventionelle Erzeuger des elektrischen Versorgungsnetzes, insbesondere der Regelgebiete, wie beispielsweise Stickoxide und C02, minimiert wird.

10. Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorste- henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

jedes Regelgebiet genau eine Regelgebietssteuerung aufweist.

1 1. Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Regelgebietssteuerung mit weiteren Regelgebietssteuerungen weiterer Regel- gebiete kommuniziert, insbesondere Daten zum Steuern der Regelgebiete austauscht.

12. Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

das elektrische Verteilnetz N Netzleitstellen und R Regelgebiete mit jeweils S Regelgebietssteuerungen aufweist, wobei R > S > N ist, bevorzugt mit R > 5 N und

R = S und N =1.

13. Verfahren zum Steuern eines elektrischen Verteilnetzes nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

das den Erzeuger bzw. den Windpark umfassende Regelgebiet bzw. alle Regelge- biete so gesteuert werden, dass die von den Erzeugern bereitgestellte Blindleistung verlustleistungsminimal optimiert ist.

14. Regelgebietssteuerung zum Empfangen einer einzustellenden Austauschleistung, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelgebietssteuerung wenigstens eine Steuereinrichtung, insbesondere mit einer Datenbank, zum Erstellen eines Einsatzpla- nes aufweist, wobei die Regelgebietssteuerung dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zu steuern oder zumindest daran teilzunehmen.

15. Windpark zum Erzeugen einer Erzeugerleistung, dadurch gekennzeichnet, dass der Windpark eine Windparksteuereinheit aufweist und dazu eingerichtet ist, mit einer Regelgebietssteuerung zu kommunizieren, um die Erzeugerleistung gemäß eines Einsatzplanes bereitzustellen, wobei der Einsatzplan Teil eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ist.

16. Windpark nach Anspruch 15, umfassend die Regelgebietssteuerung, wobei die Regelgebietssteuerung wenigstens eine Steuerschnittstelle zum Steuern von Windenergieanlagen aufweist und wenigstens eine Kommunikationsschnittstelle zum Austauschen von Daten mit einer bzw. der Netzleitstelle.

17. Windenergieanlage, eines Windparks nach Anspruch 15 oder 16.