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1. (WO2018122297) ELECTRICAL DRIVE SYSTEM HAVING A GAS PRESSURE SYSTEM AND A HYBRID CABLE
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Patentansprüche

1. Elektrisches Antriebssystem (100), insbesondere für ein Luftfahrzeug, aufweisend

- eine elektrische Komponente (110, 120, 130, 160), welche insbesondere bei einer Betriebsspannung U>300V, insbesondere U>400V, betrieben wird, wobei die elektrische Komponente (110, 120, 130, 160) ein Volumen (101) aufweist, in dem sich zwei einander zugeordnete und voneinander beabstandete elekt-rische Kontakte (102, 103) befinden, die zumindest im Betriebszustand der elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) eine im Wesentlichen der Betriebsspannung entsprechende Potentialdifferenz aufweisen,

- ein Gasdrucksystem (150) zum Bereitstellen eines Gases (151), insbesondere Luft, zur Erzeugung und Aufrechterhaltung eines vorgebbaren Umgebungsdruckes in dem Volumen (101), wobei

- das Gasdrucksystem (151) über eine Verbindungseinrichtung (140) mit der elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) und mit dem Volumen (101) derart fluidisch verbunden ist, dass das Gas (151) zur Erzeugung und Aufrechterhaltung des Umgebungsdruckes in dem Volumen (101) bereitstellbar ist.

2. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere elektrische Komponente

(110, 120, 130, 160) vorgesehen ist, die insbesondere bei einer Betriebsspannung U>300V, insbesondere U>400V, betrieben wird, wobei die weitere elektrische Komponente (110, 120, 130, 160) ein weiteres Volumen (101) aufweist, in dem sich zwei weitere einander zugeordnete und voneinander beabstandete elektrische Kontakte (102, 103) befinden, die zumindest im Betriebszustand der weiteren elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) eine im Wesentlichen der Betriebsspannung entsprechende Potentialdifferenz aufweisen, wobei die elektri-sehen Komponenten (110, 120, 130, 160) über eine weitere Verbindungseinrichtung (140) derart miteinander verbunden sind, dass das Gas (151) zur Erzeugung und Aufrechterhaltung eines weiteren vorgebbaren Umgebungsdruckes in dem weiteren Volumen (101) über die weitere Verbindungseinrichtung (140) dem weiteren Volumen (101) bereitstellbar ist.

3. Elektrisches Antriebssystem (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verbindungseinrichtung (140) eine elektrische Verbindung (140), insbesondere ein elektrisches Kabel, des Antriebssystems (100) zum Transport von elektrischer Energie zu den oder von den jeweiligen elektrischen Kontakten (102, 103) der elektrischen Kom-ponente (110, 120, 130, 160) ist, mit der die jeweilige Verbindungseinrichtung (140) verbunden ist.

4. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede elektrische Verbindung (140) auf-weist:

- einen elektrischen Leiter (141) zum Transport der elektrischen Energie, wobei sich der elektrische Leiter (141) in einer Längsrichtung der jeweiligen Verbindungseinrichtung (140) zwischen zwei Endbereichen der jeweiligen Verbindungseinrich-tung (140) erstreckt,

- einen schlauchartigen Hohlraum (142), der sich in der

Längsrichtung der jeweiligen Verbindungseinrichtung (140) zwischen den beiden Endbereichen der jeweiligen Verbindungseinrichtung (140) erstreckt und der vorgesehen ist, um das Gas (151) entlang des Hohlraums (142) zu transportieren und im jeweiligen Volumen (101) bereitzustellen.

5. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (141) und der Hohlraum (142) koaxial zueinander angeordnet sind.

6. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (142) in radialer Richtung innerhalb des elektrischen Leiters (141) angeordnet ist.

7. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (141) in radialer Richtung innerhalb des Hohlraums (142) angeordnet ist.

8. Elektrisches Antriebssystem (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (141) und der Hohlraum (142) nebeneinander angeordnet sind.

9. Elektrisches Antriebssystem (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Komponente (110, 120, 130, 160) ein Elektromotor (130), ein Generator, ein Umrichter (120) oder eine Batterie (110) ist.

10. Elektrische Verbindungseinrichtung, insbesondere Hybrid-Kabel, zum Transport von elektrischer Energie zu oder von elektrischen Kontakten (102, 103) einer elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) eines elektrischen Antriebssystems (100) für ein Luftfahrzeug und zum Bereitstellen eines Gases in einem Volumen (101) der elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) zum Erzeugen und Aufrechterhalten eines vorgebbaren Druckes in dem Volumen (101), aufweisend

- einen elektrischen Leiter (141), der sich in einer Längs-richtung der Verbindungseinrichtung (140) zwischen zwei Enden der Verbindungseinrichtung (140) erstreckt,

- einen schlauchartigen Hohlraum (142), der sich in der

Längsrichtung der Verbindungseinrichtung (140) zwischen den beiden Enden der Verbindungseinrichtung (140) erstreckt und der vorgesehen ist, um dem Volumen (101) ein gasförmiges Medium (151) zuzuführen, um in dem Volumen (101) einen vorgegebenen Umgebungsdruck zu erzeugen und aufrecht zu erhalten.

11. Elektrische Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10, da-durch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (141) und der Hohlraum (142) koaxial zueinander angeordnet sind.

12. Elektrische Verbindungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (141) und der Hohlraum (142) nebeneinander angeordnet sind.

13. Betriebsverfahren für ein elektrisches Antriebssystem (100) eines Luftfahrzeugs nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Gasdrucksystem (150) das Gas (151) in dem Volumen (101) über eine mit dem Volumen (101) fluidisch verbundene elektrische Verbindungseinrichtung (140) nach einem der Ansprüche 10 bis 12 derart bereitstellt, dass ein vorgebbarer Druck in dem Volumen (101) erzeugt und aufrecht erhalten wird .

14. Betriebsverfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgabe des Drucks in Abhängigkeit von der Po-tentialdifferenz der Kontakte (102, 103) in dem Volumen (101) der elektrischen Komponente (110, 120, 130, 160) und gemäß dem Paschen-Gesetz derart erfolgt, dass die aus dem Paschen-Gesetz folgende Durchschlagsspannung stets höher ist als die Potentialdifferenz .