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1. (WO2018104185) FRACTURE-SPLITTING DEVICE AND FRACTURE-SPLITTING METHOD FOR FRACTURE-SPLITTING A WORKPIECE
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Bruchtrennvorrichtung und Bruchtrennverfahren

zum Bruchtrennen eines Werkstücks

Die Erfindung betrifft eine Bruchtrennvorrichtung zum Bruchtrennen eines Werkstücks, insbesondere eines Motorbauteils oder eines Pleuels, mit einer Spreizelementanordnung zur Anordnung in einer Ausnehmung des Werkstücks und einem Spreizantrieb zum Betätigen mindestens eines Spreizelements der Spreizelementanordnung in eine Spreizstellung zum Abtrennen einer Trennkomponente des Werkstücks, insbesondere eines Lagerdeckels, von einer Basiskomponente des Werkstücks, insbesondere einem Motorblock, mit einer Stützanordnung zum Abstützen der Trennkomponente in Richtung der Basiskomponente, sodass die Trennkomponente an der Basiskomponente gehalten ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Bruchtrennen eines Werkstücks.

Eine derartige Bruchtrennvorrichtung ist beispielsweise in EP 1 577 038 A1 erläutert. Die Stützanordnung hat eine Hauptabstützung sowie eine Hilfsabstützung, wobei die Hilfsabstützung während des Brechvorgang, also des Abtrennen der Trennkomponente von der Basiskomponente, von dem Werkstück entfernt wird. Die Hilfsabstützung kommt auch bei weiteren Bearbeitungsschritten immer wieder zum Einsatz, so zum Beispiel um eine Vorrichtung zum Fixieren der Trennkomponente relativ zu der Basiskomponente an das Werkstück zu positionieren. Das ist allerdings umständlich.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Bruchtrennvorrichtung bereitzustellen.

Zur Lösung der Aufgabe ist bei einer Bruchtrennvorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Stützanordnung mindestens ein Stützelement mit einer Federanordnung zum nachgiebigen Abstützen der Trennkomponente aufweist, wobei das mindestens eine Stützelement die Trennkomponente während des Abtrennens von der Basiskomponente und nach dem Abtrennen von der Basiskomponente abstützt.

Ferner ist zur Lösung der Aufgabe ein Verfahren gemäß einem unabhängigen Anspruch vorgesehen.

Zweckmäßigerweise stützt die Stützanordnung mit dem mindestens einen, eine Federanordnung aufweisenden Stützelement die Trennkomponente für mindestens einen weiteren Bearbeitungsschritt, beispielsweise ein Bohren, ein Ver-schrauben, ein insbesondere spanende Nachbearbeitung des Werkstücks oder dergleichen an der Basiskomponente ab. Insbesondere ist die Stützanordnung, insbesondere das mindestens eine Stützelement, so angeordnet, dass sie einen oder mehrere Bearbeitungsbereiche des Werkstücks für die Nachbearbeitung des Werkstücks oder allgemeiner gesagt für den mindestens einen weiteren Bearbeitungsschritt frei lässt. Die Stützanordnung, insbesondere das mindestens eine Stützelement, ist seitlich neben mindestens einem Arbeitsbereich, welcher für den weiteren Bearbeitungsschritt notwendig ist, angeordnet.

Es ist ein Grundgedanke der Erfindung, dass die Stützanordnung mit dem einen Stützelement oder mehreren Stützelementen federnd nachgiebig ist, sodass die Trennkomponente nicht sozusagen hart an der Basiskomponente gehalten wird, sondern mit einer gewissen Nachgiebigkeit. Somit kann außer der eigentlichen Abtrennung der Trennkomponente von der Basiskomponente auch eine weitere Bearbeitung oder ein weiterer Transport des bearbeiteten Werkstücks, wenn die Trennkomponente abgetrennt ist, stattfinden. Der Vorteil ergibt sich beispielsweise dadurch, dass sich beim Bruchtrennvorgang spezifische Topologien der Bruchtrennflächen ergeben, sodass Paarungen zueinander passender Bruchtrennflächen zwischen der Basiskomponente und der mindestens einen Trennkomponente ergeben. Die Trennkomponente passt sozusagen eindeutig an eine bestimmte

Stelle der Basiskomponente. Durch die nachgiebige Abstützung der Trennkom-ponente bezüglich der Basiskomponente ist diese Zuordnung zueinander passender Bruchtrennflächen aufrechterhalten. So können beispielsweise nachfolgende Arbeitsschritte, insbesondere das Einschrauben von Schrauben zum Ver-schrauben der Trennkomponente mit der Basiskomponente, eine Nachbearbeitung von Bohrungen, die durch die Trennkomponente und die Basiskomponente verlaufen oder dergleichen, durchgeführt werden, ohne dass die Zuordnung von Trennkomponente zu Basiskomponente verloren geht oder die beiden Komponenten wieder einander zugeführt werden müssen, nachdem sie einmal schon getrennt waren.

Das mindestens eine Stützelement stützt die Trennkomponente vorteilhaft unmittelbar ab. Das mindestens eine Stützelement hat vorzugsweise eine Stützfläche für einen direkten Kontakt oder eine direkte Abstützung der Trennkomponente.

Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn mehrere Trennkomponenten von der Basiskomponente des Werkstücks abgetrennt werden, beispielsweise mehrere Lagerdeckel, dass diese Trennkomponenten von der Stützanordnung federnd nachgiebig am Basisteil bzw. der Basiskomponente gehalten werden.

Das Werkstück hat vorzugsweise mehrere in Reihe nebeneinander angeordnete Ausnehmungen. Die Ausnehmungen fluchten vorzugsweise miteinander. Die Ausnehmung oder die Ausnehmungen sind vorzugsweise Lageraufnahmen.

Das Werkstück ist vorzugsweise ein metallisches Werkstück, beispielsweise aus einem Eisenmetall, Alu oder dergleichen. Das Werkstück ist zweckmäßigerweise ein Motorbauteil.

Bei dem Motorbauteil handelt es sich vorzugsweise um einen Motorblock oder ein Kurbelgehäuse. Es ist aber auch möglich, dass das Motorbauteil beispielsweise ein Pleuel oder ein anderes Bauteil ist. Auch bei Pleueln ist es vorteilhaft, wenn ein Pleueldeckel eindeutig einem zu ihm passenden Pleuelfuß zugeordnet bleibt, indem die Stützanordnung den Pleueldeckel am Pleuelfuß nachgiebig hält, bei- spielsweise zum Einschrauben von den Pleueldeckel mit dem Pleuelfuß verbindenden Schrauben.

Insbesondere handelt es sich bei dem Werkstück vorzugsweise um ein Kurbelgehäuse. Die Ausnehmung oder die Anordnung von mehreren in Reihe nebeneinander angeordneten Ausnehmungen oder Lageraufnahmen dienen beispielsweise zur Aufnahme einer Kurbelwelle.

Bei der Federanordnung kann es sich beispielsweise um eine pneumatische Feder handeln. Die Federanordnung kann aber auch eine Schraubenfeder, eine Tellerfeder oder dergleichen andere Feder umfassen. Beispielsweise können auch Schenkelfedern vorgesehen sein, insbesondere wenn das Stützelement zu der Trennkomponente hin und von dieser weg schwenkbar gelagert ist. Auch Evolutfedern, Gummifedern, Gasdruckfedern oder Luftfedern sind ohne weiteres möglich. Selbstverständlich sind auch Kombinationen verschiedener Federarten möglich.

Die pneumatische Feder kann eine Ventilanordnung aufweisen, anhand derer eine Stützkraft oder Federkraft der pneumatischen Feder und somit des Stützelements einstellbar und/oder regelbar ist.

Prinzipiell möglich ist es, dass das mindestens eine Stützelement durch einen Be-diener in eine die Trennkomponente an der Basiskomponente des Werkstücks abstützende Stützstellung gebracht wird, beispielsweise durch ein Schwenken oder axiales Verschieben zu der Trennkomponente hin oder von dieser weg.

Bevorzugt ist jedoch ein Stützantrieb, der das mindestens eine Stützelement zwischen einer die Trennkomponente an der Basiskomponente abstützenden Stützstellung und einer die Trennkomponente gegenüber der Basiskomponente freigebenden Freigabesteilung verstellbar ist. In der Freigabesteilung ist beispielsweise die Trennkomponente von der Basiskomponente entfernbar, insbesondere zum Reinigen der Bruchtrennflächen oder dergleichen andere Bearbeitung.

Bevorzugt umfasst der Stützantrieb die Federanordnung oder bildet die Federanordnung. Es ist auch möglich, dass die Federanordnung an dem Stützantrieb angeordnet ist. Beispielsweise können an dem Stützantrieb ein pneumatischer Puffer, ein Gummipuffer, eine Gasdruckfeder, eine Schraubenfeder oder dergleichen angeordnet sein.

Bevorzugt ist es, wenn der Stützantrieb ein pneumatischer Antrieb ist oder einen pneumatischen Antrieb aufweist. Der pneumatische Antrieb ist beispielsweise ein pneumatischer Arbeitszylinder oder dergleichen.

Der Stützantrieb kann beispielsweise ein elektrischer Antrieb sein, insbesondere ein Spindeltrieb oder dergleichen.

Wenn mehrere Stützantriebe vorhanden sind, beispielsweise mehrere elektrische Antriebe und/oder pneumatische Antriebe, sind diese zweckmäßigerweise simultan ansteuerbar, sodass sie das durch sie jeweils betätigte Stützelement simultan zwischen der Stützstellung und der Freigabestellung betätigen können. Die Stützantriebe können zum Beispiel eine insbesondere elektrische oder pneumatische Sammelleitung simultan angesteuert werden. Eine pneumatische Sammelleitung kann zudem einen individuellen Druckausgleich zwischen den Stützantrieb ermöglichen.

Es ist aber auch möglich, dass im Falle mehrerer Stützantriebe jeder Stützantrieb individuell ansteuerbar ist, sodass beispielsweise eine Stützkraft des einen

Stützantriebs größer als die Stützkraft eines anderen Stützantriebs ist. Beispielsweise können individuelle elektrische Ansteuerungen vorgesehen sein, wenn die Stützantriebe elektrische Antriebe sind. Bei pneumatischen Antrieben können diese über jeweils eine separate Steuerventile und/oder Regelventile und separate Druckluftleitungen individuell angesteuert werden.

Es ist auch möglich, dass mehrere pneumatische Federn an eine pneumatische Sammelleitung angeschlossen sind, sodass an Druckausgleich zwischen den pneumatischen Federn möglich ist.

Bei mindestens zwei pneumatischen Komponenten, nämlich pneumatischen Federn und/oder pneumatischen Antrieben, die an eine Sammelleitung angeschlossen sind, kann aber auch eine pneumatische Entkopplung zwischen diesen pneumatischen Komponenten vorgesehen sein. So kann beispielsweise ein jeweiliger pneumatische Anschluss der pneumatischen Komponente anhand eines Rückschlagventils an die Sammelleitung angeschlossen sein, sodass bei einer Belastung der einen pneumatischen Komponente durch die Trennkomponente die andere pneumatische Komponente nicht pneumatisch beeinflusst wird.

Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass die Stützanordnung mindestens eine pneumatische Feder mit einer Federkammer aufweist, an der das mindestens eine Stützelement federnd nachgiebig abgestützt ist und in der Luft einkammerbar ist. Die Federkammer kann beispielsweise eine Kammer eines pneumatischen Zylinders oder eine sonstige Kavität sein, in der beispielsweise ein Kolben oder ein sonstiges Bauteil, welches das Stützelement oder einen Stützkörper trägt, aufgenommen ist, um Luft einzukammern.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass ein Rückschlagventil mit einem zum Entlüften der Federkammer vorgesehenen Auslass der Federkammer strömungsverbunden ist, wobei das Rückschlagventil in einer Sperrstellung ein Ausströmen von Luft aus der Federkammer verhindert und in einer Durchlassstellung ein Einströmen von Luft in die Federkammer ermöglicht. Anhand des Rückschlagventils ist beispielsweise eine pneumatische Entkopplung der Federkammer von einer weiteren pneumatischen Komponente, insbesondere einem weiteren Stützelement, möglich, wenn insbesondere eine Druckbelastung oder Stoßbelastung durch die Trennkomponente auf das Stützelement auftritt, wodurch die in der Federklammer eingeschlossene Luft komprimiert wird.

Das Rückschlagventil ist vorteilhaft ein insbesondere durch eine Steuerungseinrichtung der Bruchtrennvorrichtung steuerbares Rückschlagventil, welches eine Steueranschluss zum Verstellen seines Ventilglieds aus der Sperrstellung in die Durchlassstellung aufweist. Die Steuerungseinrichtung kann zur Ansteuerung mehrerer derartiger Rückschlagventile mit diesen strömungsverbunden oder steu- erverbunden sein. So kann beispielsweise eine pneumatische Steuerleitung mit Steueranschlüssen mehrerer Rückschlagventile verbunden sein. Die Ventilwirkung des steuerbaren Rückschlagventils kann so aufgehoben werden, beispielsweise um eine nachfolgend noch erläuterte Einstellung der pneumatischen Feder, insbesondere Druckregelung, zu ermöglichen.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Federanordnung eine Feder-Stelleinrichtung zum Einstellen und/oder Regeln einer Federkraft aufweist, mit der das mindestens eine Stützelement und/oder die Federanordnung als Ganzes die Trennkomponente abstützt. Die Feder-Stelleinrichtung kann beispielsweise eine mechanische Stellelement umfassen, mit dem eine Feder sozusagen vorgespannt wird.

Bevorzugt ist es, wenn die Feder-Stelleinrichtung mindestens ein pneumatisches Druck-Regelventil aufweist oder dadurch gebildet ist. Es können eines oder mehrere Druck-Regelventile vorgesehen sein. Beispielsweise kann mit einem derartigen Druck-Regelventil ein Druck, welcher in einer Federkammer eines pneumatischen Stützelements eingekammert ist, konstant oder im Wesentlichen konstant eingestellt oder geregelt werden, sodass die Federkraft dieses federnd nachgiebigen Stützelement im Wesentlichen konstant ist.

Es ist auch möglich, dass die Feder-Stelleinrichtung zum Einstellen der Federkraft auf mindestens zwei voneinander verschiedene Werte ausgestaltet ist. Diese beiden Werte können vorzugsweise konstante Werte sein. Beispielsweise ist die Federkraft mit einem ersten Wert oder eine erste Federkraft der Bruchtrennung zugeordnet, während eine Federkraft mit einem zweiten Wert oder zweite Federkraft nach dem Abtrennen der Trennkomponente von der Basiskomponente durch die Feder-Stelleinrichtung eingestellt wird. Die erste Federkraft kann größer oder kleiner als die zweite Federkraft sein.

Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn anhand der Feder-Stelleinrichtung die Federkraft des Stützelements oder der Federanordnung als Ganzes im Wesentlichen konstant oder konstant einstellbar ist. Wenn also dann eine Stoßbelastung von der Trennkomponente auf das Stützelement oder die Federanordnung auftritt, gibt das mindestens eine Stützelement oder die Federanordnung als Ganzes mit im Wesentlichen gleichmäßiger Federkraft nach.

Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass die Feder-Stelleinrichtung zum Einstellen der Federkraft mindestens zweier federnd nachgiebiger Stützelementen, vorzugsweise aller federnd nachgiebiger Stützelementen, der Federanordnung ausgestaltet ist. Beispielsweise ist dies dadurch möglich, dass ein Druck-Regelventil mit mehreren pneumatischen Federn, die jeweils einem Stützelement zugeordnet sind, strömungsverbunden ist.

Bevorzugt ist es, wenn der Stützanordnung eine Abstützeinrichtung zum Abstützen des Werkstücks gegenüber liegt. Somit ist das Werkstück durch die Abstützeinrichtung gehalten, wenn die Stützanordnung mit dem mindestens einen federnd nachgiebigen Stützelement seine Stützkraft auf das Werkstück bzw. die Trennkomponente ausübt.

Beispielsweise kann die Abstützeinrichtung zum Abstützen des Werkstücks in einer Kraftrichtung quer und/oder entgegengesetzt zu einer Kraftbeaufschlagung durch das mindestens eine Stützelement der Stützanordnung ausgestaltet sein. So kann die Abstützeinrichtung beispielsweise das Werkstück von seiner Unterseite und/oder seiner Oberseite abstützen. Es ist auch möglich, dass die Abstützeinrichtung das Werkstück rückseitig abstützt. Weiterhin kann die Abstützeinrichtung das Werkstück zwischen der Oberseite und der Unterseite an einer Seitenfläche neben der Rückseite abstützen. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Abstützeinrichtung das Werkstück in mindestens zwei, vorzugsweise allen, Kraftrichtungen abstützt, die sich von der Kraftrichtung unterscheiden, mit denen die Stützanordnung mit dem mindestens einen federnd nachgiebigen Stützelement auf das Werkstück über die Trennkomponente einwirkt.

Beispielsweise kann die Abstützeinrichtung einen oder mehrere Stützsäulen, Spannpratzen oder Haltepratzen, Stützzylinder oder Stützfüße oder dergleichen aufweisen.

Die Abstützeinrichtung kann beispielsweise mindestens ein ortsfestes Widerlager umfassen, an das das Werkstück angelegt werden kann. Es ist auch möglich die Abstützeinrichtung eine Spanneinrichtung zum Spannen des Werkstücks aufweist oder bildet.

Bevorzugt ist es, wenn die Bruchtrennvorrichtung einen Schlitten oder eine Kassette zum Transportieren des Werkstücks aufweist, wobei die Stützanordnung an dem Schlitten oder der Kassette angeordnet ist. Somit kann das Werkstück mit dem Schlitten oder der Kassette transportiert und/oder positioniert werden. Beispielsweise kann das Werkstück relativ zu der Spreizelementanordnung anhand des Schlittens oder der Kassette positioniert werden. Weiterhin ist es möglich, dass Werkstück anhand des Schlittens oder der Kassette zu weiteren Bearbeitungsstationen, beispielsweise zum Reinigen der Bruchtrennflächen zwischen Basiskomponente und Trennkomponente, zum Einschrauben von Schrauben in das Werkstück, zur Nachbearbeitung oder Herstellung von Bohrungen oder dergleichen positioniert oder gefördert werden.

Bevorzugt ist es, wenn die bereits erläuterte Abstützeinrichtung an dem Schlitten oder der Kassette angeordnet ist.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Spreizelementanordnung, insbesondere mindestens zwei Spreizelemente, an einem langgestreckten, insbesondere lanzenartigen, Träger angeordnet ist. Der Träger kann beispielsweise ortsfest angeordnet sein oder relativ zu dem Werkstück verstellbar sein.

Zur Betätigung der Spreizelementanordnung, insbesondere mindestens eines Spreizelements, ist zweckmäßigerweise ein Betätigungskörper, insbesondere ein Keilkörper, vorgesehen. Der Keilkörper oder Betätigungskeil ist beispielsweise an dem lanzenartigen Träger linear beweglich gelagert. Zwischen dem Betätigungskörper und mindestens einem Spreizelement ist zweckmäßigerweise ein Keilgetriebe vorgesehen.

Bei der Bruchtrennvorrichtung ist es zweckmäßig, dass sie Stellmittel, insbesondere mindestens einen Schlitten, zu einer Relativverstellung des Trägers und des Werkstücks entlang einer Stellachse aufweist, sodass die Spreizelementanord-nung bezüglich der Ausnehmung, insbesondere sequenziell bezüglich einer ersten von der Basiskomponente abzutrennenden Trennkomponente und mindestens einer zweiten von der Basiskomponente abzutrennenden Trennkomponente, positionierbar ist. Auf diesem Wege kann die Spreizelementanordnung in der Ausnehmung oder in mehreren, in Reihenrichtung nebeneinander angeordneten Ausnehmungen, positioniert werden. Es ist möglich, dass sowohl der Träger als auch das Werkstück jeweils verstellbar bezüglich der Stellachse gelagert sind. Dies ist auch beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall. Es ist aber auch möglich, dass nur der Träger oder nur das Werkstück bezüglich der Stellachse verstellbar bzw. positionierbar sind.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Bruchtrennvorrichtung mindestens eine Spreizelement-Stützeinrichtung zum Stützen der Spreizelementanordnung beim Abtrennen der Trennkomponente von der Basiskomponente des Werkstücks aufweist, wobei die Spreizelement-Stützeinrichtung und das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement so angeordnet und ausgestaltet sind, dass während des Abtrennens der Trennkomponente gleichzeitig die Spreizelement-Stützeinrichtung mit der Spreizelementanordnung und das mindestens eine Stützelement der Stützanordnung mit der Trennkomponente in Eingriff sind. Die Spreizelement-Stützeinrichtung stützt also die Spreizelementanordnung während des Abtrennens der Trennkomponente ab, während gleichzeitig die federnd nachgiebige Stützanordnung bzw. das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement auf die Trennkomponente im Sinne eines Haltens oder Stützens an der Basiskomponente zusätzlich stützt.

Die Spreizelement-Stützeinrichtung weist zweckmäßigerweise gabelartig angeordnete Stützvorsprünge auf, zwischen denen die Spreizelemente gehalten sind. Beispielsweise greift der bereits erwähnte Träger, an dem die Spreizelemente angeordnet sind, zwischen die Stützvorsprünge ein. Die Stützvorsprünge sind beispielsweise an einem Stützarm der Spreizelement-Stützeinrichtung vorgesehen.

An den Stützvorsprüngen sind beispielsweise Hintergreifkonturen oder sonstige Formschlusskonturen, Hakenkonturen oder dergleichen vorhanden, an denen eines oder beide der Spreizelemente einhakbar ist.

Wird der mindestens eine Stützarm der Spreizelement-Stützeinrichtung quer zur Längserstreckung des Trägers der Spreizelementanordnung zu dem Träger hin und von diesem weg verstellt. Durch eine Vor- und Zurückbewegung des Trägers entlang seiner Längserstreckung und somit quer zu dem Stützarm der Spreizelement-Stützeinrichtung wird die Spreizelementanordnung mit dem Stützarm der Spreizelement-Stützeinrichtung in Eingriff gebracht, beispielsweise verhakt, in Hintergriff gebracht oder dergleichen, sodass die Spreizelemente, jedenfalls mindestens eines davon, mit der Spreizelement-Stützeinrichtung in Eingriff und durch diese abgestützt sind bzw. ist.

Die Spreizelement-Stützeinrichtung weist zweckmäßigerweise Stützarme auf, zwischen denen das mindestens eine Stützelement während des Abtrennens der Trennkomponente von der Basiskomponente angeordnet ist. Das Konzept kann auch vorsehen, dass die Spreizelement-Stützeinrichtung nur einen einzigen Stützarm aufweist, neben dem das mindestens eine Stützelement während des Abtrennens der Trennkomponente angeordnet ist. Beispielsweise können die Stützarme an dem mindestens einen Stützelement vorbei zu dem Träger der Schaltelement Anordnung vorstehen und diesen abstützen.

Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass die Spreizelement-Stützeinrichtung an einer Versteileinrichtung, beispielsweise einem Schlitten, zu einem Verstellen zu der Spreizelementanordnung hin und von dieser weg angeordnet ist. Der Schlitten ist zweckmäßigerweise an einer Führungsanordnung, zum Beispiel anhand von Schienen, linear verschieblich gelagert. Für den Schlitten ist zweckmäßigerweise ein Schlittenantrieb vorgesehen. Beispielsweise ist der Schlitten quer, insbesondere rechtwinkelig quer zur Längsachse des Trägers, an welchem die Spreizelementanordnung angeordnet ist, verstellbar gelagert.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Bruchtrennvorrichtung eine

Trenn-Stützeinrichtung zum Abstützen der Trennkomponente zusätzlich zu dem mindestens einen federnd nachgiebigen Stützelement aufweist, wobei die

Trenn-Stützeinrichtung und das mindestens eine Stützelement die Trennkomponente während des Abtrennens von der Basiskomponente gemeinsam abstützen. Anders als die federnd nachgiebige Stützanordnung ist die Trenn-Stützeinrichtung vorzugsweise zu einem festen, im Wesentlichen nicht nachgiebigen, lediglich das Abtrennen der Trennkomponente ermöglichenden Stützen ausgestaltet. Bevorzugt hat die Trenn-Stützeinrichtung mehrere, insbesondere zwei, Stützkörper oder Stützvorsprünge, die seitlich neben dem mindestens einen federnd nachgiebigen Stützelement an der Trennkomponente im Sinne eines Abstützens angreifen. Bevorzugt ist es, wenn die Trenn-Stützeinrichtung im Bereich von Bohrungen, die durch die Trennkomponente und die Basiskomponente verlaufen, die Trennkomponente abstützen oder zu einem derartigen Abstützen ausgestaltet und angeordnet sind.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trenn-Stützeinrichtung mindestens zwei Stützkörper zum Abstützen der Trennkomponente aufweist, wobei das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement während des Abtrennens der Trennkomponente von der Basiskomponente zwischen den Stützkörpern angeordnet ist. Das mindestens eine Stützelement steht also den Stützkörpern nicht im Weg oder ist neben den Stützkörpern angeordnet. Prinzipiell möglich ist es, dass die

Trenn-Stützeinrichtung nur einen einzigen Stützkörper aufweist, wobei das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement neben dem Stützkörper während des Abtrennvorgangs der Trennkomponente an dieser anliegt.

Vorteilhaft ist vorgesehen, die Trenn-Stützeinrichtung an einer Versteileinrichtung, insbesondere einem Schlitten, zu einem Verstellen zu der Trennkomponente hin und von dieser weg angeordnet ist.

Vorteilhaft ist es, wenn während des Abtrennen der Trennkomponente von der Basiskomponente sowohl die Trenn-Stützeinrichtung als auch die Spreizelement-Stützeinrichtung gleichzeitig in Eingriff mit der Trennkomponente bzw. den Spreizelementen sind, während zugleich noch das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement die Trennkomponente abstützt.

Dieses Konzept ist insbesondere dann leicht realisierbar, wenn an der Versteileinrichtung, zum Beispiel dem Schlitten, sowohl die Trenn-Stützeinrichtung als auch die Spreizelement-Stützeinrichtung angeordnet sind und somit simultan in Eingriff bzw. außer Eingriff mit der Trennkomponente bzw. der Spreizelementanordnung bringbar sind.

Aus den obigen Ausführungen wird deutlich, dass es vorteilhaft ist, wenn das mindestens eine federnd nachgiebige Stützelement die Trennkomponente seitlich neben einer Bearbeitungsfläche oder Stützfläche abstützt, sodass die Bearbeitungsfläche für mindestens einen weiteren Bearbeitungsschritt, insbesondere zum Einschrauben einer die Trennkomponente an der Basiskomponente haltenden Schraube in das Werkstück oder die Stützfläche zum Abstützen der Trennkomponente durch eine nicht nachgiebige Trenn-Stützeinrichtung, frei bleibt.

Das erfindungsgemäße Konzept eignet sich zum Abtrennen nur einer einzigen Trennkomponente, bevorzugt aber auch zu mehreren, insbesondere sequenziell von der Basiskomponente abzutrennenden Trennkomponenten. So können beispielsweise mehrere Lagerdeckel simultan oder nacheinander entsprechend dem erfindungsgemäßen Konzept von der Basiskomponente, beispielsweise einem Motorblock oder einem Kurbelgehäuse, abgetrennt werden, wobei die federnd nachgiebige Stützanordnung die Trennkomponenten bezüglich der Basiskomponente in Lage hält.

So ist beispielsweise vorgesehen, dass die Stützanordnung mehrere in einer Reihenrichtung nebeneinander angeordnete Stützelemente zum Abstützen jeweils einer Trennkomponente aufweist.

Bei mehreren, beispielsweise zwei, abzutrennenden Trennkomponenten ist es vorteilhaft, wenn die elastisch nachgiebig haltenden Stützelemente der Stützanordnung mindestens zwei, vorzugsweise mehrere oder alle Trennkomponenten so lange an der Basiskomponente halten, bis mindestens zwei, vorzugsweise meh-

rere oder alle Trennkomponenten von der Basiskomponente durch die Spreizelementanordnung abgetrennt sind. Die Spreizelementanordnung trennt zweckmäßigerweise alle Trennkomponenten gleichzeitig oder eine Trennkomponente nach der anderen ab, während die Stützanordnung die Stützelemente an der Basiskomponente hält. Wenn mehrere oder alle Trennkomponenten von der Basiskomponente abgetrennt sind, können diese beispielsweise von der Basiskomponente anhand eines Handlingroboters oder dergleichen abgenommen werden o-der noch an der Basiskomponente durch die Stützanordnung gehalten werden, z.B. um nachbearbeitet werden und/oder um mit der Basiskomponente verschraubt werden oder dergleichen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass zum Abstützen einer Trennkomponente nur ein einziges federnd nachgiebiges Stützelement oder auch mehrere federnd nachgiebige Stützelemente, zum Beispiel zwei Stützelemente, vorgesehen sein können.

Die Stützelemente sind vorteilhaft an einem sich entlang der Reihenrichtung erstreckenden, insbesondere balkenartigen, Längsträger angeordnet sind, neben dem seitlich mindestens ein Arbeitsraum frei bleibt. Der Arbeitsraum ist beispielsweise für eine Trenn-Stützeinrichtung zum Abstützen der Trennkomponente zusätzlich zu dem mindestens einen federnd nachgiebigen Stützelement und/oder für eine Spreizelement-Stützeinrichtung zum Stützen der Spreizelementanordnung während des Abtrennens der Trennkomponente frei. Zweckmäßigerweise sind seitlich neben der mindestens eine Stützelement bzw. der Reihenanordnung der mehreren Stützelemente mindestens zwei Arbeitsräume frei, an denen beispielsweise die bereits erwähnten Stützvorsprünge der Spreizelement-Stützeinrichtung oder die Stützkörper der Trenn-Stützeinrichtung an dem jeweiligen Spreizelement vorbei in Eingriff mit der Spreizelementanordnung bzw. der Trennkomponente bringbar sind.

Zwei oder mehrere oder insbesondere alle der federnd nachgiebigen Stützelemente umfassenden vorteilhaft eine pneumatische Feder. Die pneumatischen Federn sind vorteilhaft an eine pneumatische Sammelleitung angeschlossen.

Die erfindungsgemäße Bruchtrennvorrichtung bildet vorzugsweise einen Bestandteil einer Werkzeugmaschine oder eines Bearbeitungszentrums oder beidem. Das Bearbeitungszentrum oder die Werkzeugmaschine kann beispielsweise auch eine Laseranordnung zur Herstellung von Laserkerben an den Werkstücken oder Motorbauteilen oder dergleichen umfassen

Bevorzugt umfasst die Bruchtrennvorrichtung eine Werkstück-Fördereinrichtung, zum Beispiel einen Rundtisch, ein Kettenförderer oder dergleichen, zum Vorfördern der Motorbauteile zu der Bruchtrennvorrichtung hin oder von dieser weg oder beidem. Allerdings kann die Erfindung auch vorsehen, dass die Bruchtrennvorrichtung für einen manuellen Werkstückwechsel ausgestaltet ist.

Die Bruchtrennvorrichtung umfasst zweckmäßigerweise mindestens eine Reinigungsstation zum Reinigen der Bruchtrennflächen zwischen der Basiskomponente und der Trennkomponente und/oder mindestens eine Schraubstation zum Anschrauben der Trennkomponente an der Basiskomponente.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass an oder neben der Bruchtrennvorrichtung mindestens ein Schraubroboter zum Einschrauben mindestens einer Schraube in das Werkstück angeordnet ist, wobei mit der mindestens einen Schraube die Trennkomponente mit der Basiskomponente verschraubbar ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Schraubvorgang durch den Schraubroboter stattfindet, während die Stützanordnung die mindestens eine Trennkomponente oder die Trennkomponenten federnd nachgiebig an der Basiskomponente hält.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Schrägansicht von oben auf eine Bruchtrennvorrichtung, die in

Figur 2 von der Seite dargestellt ist, wobei eine Trenn-Stützeinrichtung erkennbar ist,

Figur 3 ein Detail D1 aus Figur 2

Figur 4 eine weitere Seitenansicht entsprechend etwa Figur 2 der Bruchtrennvorrichtung, von der in

Figur 5 Detail D2 dargestellt ist

Figur 6 die Bruchtrennvorrichtung etwa in der perspektivischen Ansicht entsprechend Figur 1 , wobei eine Spreizelementanordnung und deren Träger aus Gründen der Vereinfachung nicht dargestellt sind, und

Figur 7 die Trenn-Stützeinrichtung der Bruchtrennvorrichtung gemäß

stehender Figuren mit einer pneumatischen Ansteuerung.

In Figur 1 ist eine Bruchtrennvorrichtung 10 perspektivisch schräg von oben dargestellt, mit der von einem Werkstück 90, vorliegend einem Kurbelwellengehäuse oder Motorblock, Trennkomponenten abgetrennt werden können. Der Motorblock als solches wird nachfolgend als Basiskomponente 91 bezeichnet, von dem mehrere Trennkomponenten 92A-92F in Gestalt von Lagerdeckeln abgetrennt werden. Die Trennkomponenten 92 und die Basiskomponente 91 begrenzen jeweils gemeinsam Ausnehmungen 93, bei denen es sich vorzugsweise um Lagerbohrungen handelt. In den Ausnehmungen 93 ist z.B. eine Kurbelwelle (nicht dargestellt) drehbar gelagert anordenbar. Um die Kurbelwelle in die Ausnehmungen 93 einzubringen, müssen die Trennkomponenten 92, die Lagerdeckel, von der Basiskomponente 91 , sozusagen dem Motorblock oder Kurbelwellengehäuse, getrennt werden. Dazu eignet sich die Bruchtrennvorrichtung 10 in optimaler Weise. Die Bruchtrennvorrichtung 10 ermöglicht eine schnelle und effiziente Bearbeitung des Werkstücks 90, wobei auch weitere Arbeitsschritte, beispielsweise ein Freiblasen von Bruchtrennflächen 98 zwischen den Trennkomponenten 92 und der Basiskomponente 91 sowie ein Anbringen von Schrauben 82 zur Verbindung der Trennkomponenten 92 mit der Basiskomponente 91 erleichtert ist.

An einer Maschinenbasis 1 1 der Bruchtrennvorrichtung 10 ist eine Führungsanordnung 12 mit Schienen 13 angeordnet, an der ein Schlitten 20 entlang einer Stellachse Z1 verschieblich gelagert ist. Der Schlitten 20 weist eine Schlittenbasis 21 auf, an der Führungselemente 22, beispielsweise Läufer, Gleitelemente oder dergleichen, zum Führen an den Schienen 13 angeordnet sind. Die Führungselemente 22 können auch beispielsweise Rollen umfassen.

Der Schlitten 20 dient zum Halten und Transportieren sowie Positionieren des Werkstücks 90 in Bezug auf eine Spreizelementanordnung 50. Der Schlitten 20 ist beispielsweise durch einen Schlittenantrieb 30 entlang der Stellachse Z1 antriebbar, so dass er zu der Spreizelementanordnung 50 hin bzw. von dieser weg verfahren werden kann.

Das Werkstück 90 ist an dem Schlitten 20 anhand einer Abstützeinrichtung 23 ortsfest gehalten. Die Abstützeinrichtung 23 weist beispielsweise eine Stütze 24 oder mehrere Stützen 24 zur Abstützung einer Unterseite 97 des Werkstücks 90 auf. Das Werkstück 90 kann also mit seiner Unterseite 97 auf die Stützen 24 aufgesetzt werden. Weitere Stützen oder Stützflächen sind hier nicht im Einzelnen erläutert, beispielsweise eine Abstützung im Bereich der Ausnehmungen 93 des Werkstücks 90.

Die Abstützeinrichtung 23 stützt das Werkstück 90 auch an seiner Rückseite 94 ab, wofür Rückseitenstützelemente 25 vorgesehen sind. Die Rückseitenstützele-mente 25 tragen weiterhin Seitenstützelemente 29, mit denen Seitenflächen 100 des Werkstücks 90 abstützbar sind. Die Seitenflächen 100 verlaufen quer zur Stellachse Z1 . Die Rückseite 94 verläuft parallel zur Stellachse Z1 . Auch die Unterseite 97 sowie eine Oberseite 96 des Werkstücks 90 verlaufen im Wesentlichen oder exakt parallel zur Stellachse Z1 . Darauf kommt es allerdings nicht an. Vorteilhaft ist jedenfalls, dass das Werkstück 90 in Bezug auf die Stellachse Z1 an einander entgegengesetzten Seiten durch jeweils ein Seitenstützelement 23 an den Seitenflächen 100 abgestützt ist, so dass es in Bezug auf die Stellachse Z1 unverschieblich auf der Schlittenbasis 21 bzw. dem Schlitten 20 gelagert ist. Auch quer zur Stellachse ist das Werkstück 90 auf dem Schlitten 20 durch die Abstützeinrichtung 23 ortsfest gehalten, nämlich in Bezug auf eine Y-Achse, die orthogonal zur Stellachse Z1 verläuft, durch die Rückseitenstützelemente 25, die die

Rückseite 24 abstützen, so dass eine auf eine Vorderseite und somit entgegengesetzt zur Rückseite 94 auf das Werkstück 90 einwirkende Kraft durch die Rück-seitenstützelemente 25 abgestützt ist. Das Werkstück 90 liegt an Stützflächen 26 der Rückseitenstützelemente 25 an.

Weiterhin ist das Werkstück 90 oberseitig, nämlich an seiner Oberseite 96 abgestützt durch ein Oberseitenstützelement 27. Dieses steht nach oben vor die Schlittenbasis 21 vor und hat einen zum Werkstück 90 vorstehenden Haltearm 28, den man auch als Spannarm oder Spannpratze bezeichnen könnte.

Mithin ist das Werkstück 90 also in drei Dimensionen bzw. in drei zueinander rechtwinkeligen Achsrichtungen einschließlich einer zur Stellachse Z1 parallelen Achsrichtung abgestützt mit Ausnahme einer Kraftrichtung Y, die senkrecht auf die Vorderseite 95 des Werkstücks 90 einwirkt und/oder quer, insbesondere rechtwinkelig quer, zur Stellachse Z1 verläuft. Zu einer in dieser Richtung wirkenden Abstützung ist die nachfolgend erläuterte Stützanordnung 94 vorgesehen und ausgestaltet.

Die Stützanordnung 34 umfasst mehrere, beispielsweise sieben, Stützelemente 35. Jeder Trennkomponente 92A-92F ist jeweils ein Stützelement 35 zugeordnet, welches die jeweiligen Trennkomponente 92, also die Trennkomponenten

92A-92F, an der Basiskomponente 91 hält. In Figur 7 sind die Stützelemente 35 entsprechend ihrer Zuordnung zu den Trennkomponenten 92A-92F als Stützelemente 35A-35F bezeichnet.

Die Stützelemente 35 sind mit jeweils einem Stützantrieb 36 zwischen einer (in der Zeichnung dargestellten) Stützstellung, in der Stützkörper 38 an den Trennkomponenten bzw. Lagerdeckeln 92 anliegen, und einer von den Trennkomponenten 92 entfernten Freigabestellung durch Stützantriebe 36 verstellbar. In der Freigabestellung können die von der Basiskomponente 91 abgetrennten Trennkomponenten 92 von der Basiskomponente 91 entfernt werden, beispielsweise für eine Weiterbearbeitung oder dergleichen.

Die Stützelemente 35 drücken jedoch die Trennkomponenten 92 nicht unnachgiebig oder fest an die Basiskomponente 91 an, sondern nachgiebig. Hierfür sind Federanordnungen 37 bei jedem der Stützelemente 35 vorgesehen. Die Federanordnung 37 wird durch den jeweiligen Stützantrieb 36 bereitgestellt, bei dem es sich um einen pneumatischen Antrieb handelt.

Alternativ oder ergänzend zum Stützantrieb 36 könnte aber auch eine separate Federanordnung 137 vorgesehen sein, beispielsweise mit einer oder mehreren Schraubenfedern, Tellerfedern oder dergleichen, die bei einem jeweiligen Stützelement 35 die Trennkomponente 92 an der Basiskomponente 91 hält.

Beispielsweise sind die Stützantriebe 36 anhand von Druckluftleitungen 44 an eine Versorgungsleitung 45 angeschlossen, in die anhand eines Schaltventils 46 aus einer nicht dargestellten Druckluftversorgung Druckluft einströmen kann. Wenn in der Versorgungsleitung 45 entsprechend Druck ansteht, werden die Stützkörper 38 durch die Stützantriebe 36 zu den Trennkomponenten 92 hin und somit in die Stützstellung angetrieben. Allerdings ist das eingekammerte Fluid bzw. die einge-kammerte Luft in den Stützantrieben 36 nachgiebig, so dass eine gewisse Beweglichkeit der Trennkomponenten 92 relativ zur Basiskomponente 91 selbst dann gegeben ist, wenn die Stützantriebe 36 die Stützstellung einnehmen.

Die Stützantriebe 36 und die Stützelemente 35 dementsprechend sind an einer Halterung 39 gehalten. Die Halterung 39 umfasst ein Gestell 40. Beispielsweise umfasst die Halterung 39 einen Längsträger 41 , an dem die Stützelemente 35 gehalten sind. Der Längsträger ist beispielsweise im Querschnitt T-förmig. An dem Längsträger 41 können beispielsweise Durchtrittsöffnungen oder sonstige Aufnahmen für die Stützelemente 35 bzw. die Stützantriebe 36 vorgesehen sein. Die Stützkörper 38 stehen zum Werkstück 90 bzw. zur Abstützeinrichtung 23 vor den Längsträger 40 vor. Druckluftanschlüsse für die Druckluftleitungen 44 stehen an einer von der Abstützeinrichtung 23 abgewandten Seite vor den Längsträger 41 vor oder sind dort vorgesehen.

Der Längsträger 41 ist an Stützen 42, die beispielsweise vertikal verlaufen gehalten. Die Stützen 42 sind an Halteschenkeln 43 gehalten, die ihrerseits wiederum mit der Schlittenbasis 21 verbunden sind, beispielsweise verschraubt, verschweißt oder dergleichen. Mithin steht also das Gestell 40 vor die Schlittenbasis 21 nach oben vor, so dass die Stützelemente 35 an der Vorderseite 95 des Werkstücks 90 platziert sind.

Allerdings ist neben den Stützelementen 35 bzw. neben dem Längsträger 41 noch jeweils genügend Platz und Arbeitsraum vorhanden, um weitere Stütz- und Fixiermaßnahmen zu realisieren, was bei der Bearbeitung des Werkstücks 90 vorteilhaft ist.

Die Spreizelementanordnung 50 ist an einem lanzenartigen Träger 54 angeordnet. Der Träger 54 erstreckt sich parallel zur Stellachse Z1 . Der Träger 54 ist entlang einer Stellachse Z2 durch einen Stellantrieb 55 linear verstellbar, nämlich in einer Vorschubrichtung VZ2 zu dem Schlitten 20 hin und in einer Rückwärtsbewegung RZ2 von dem Schlitten 20 weg. Durch diese Positionierbewegung können Spreizelemente 51 , 52 der Spreizelementanordnung 50 relativ zu den Ausnehmungen 93 des Werkstücks 90 positioniert werden. Allerdings ist der Stellhub bzw. der Verstellweg des Trägers 54 beim Ausführungsbeispiel verhältnismäßig kurz. Die wesentliche Positionierung der Ausnehmung 93 bzw. der Trennkomponenten 92A-92F relativ zum Träger 54 bzw. zu der Spreizelementanordnung 50 wird durch den Schlittenantrieb 30 bzw. die Positionierung des Schlittens 20 geleistet. Die bereits erläuterte Stellbewegung des Stellantriebs 55 für den Träger 54 ist im Wesentlichen dazu gedacht, die Spreizelementanordnung 50 sozusagen fein zu positionieren bzw. in Bezug auf eine noch zu erläuternde Spreizelement-Stützeinrichtung 70 zu positionieren. Denkbar wäre aber auch eine Anordnung, bei der der Verstellweg des Trägers 54 zur Positionierung der Spreizelementanordnung 50 relativ zu sämtlichen der Trennkomponenten 92A-92F ausgestaltet ist, was aber in der Zeichnung nicht dargestellt ist.

Am Träger 54 ist ein Betätigungskörper 53, beispielsweise ein Keilkörper, parallel zur Stellachse Z2 gelagert. Der Betätigungskörper 53 kann an dem Träger 54 ent- lang der Stellachse Z1 durch einen Spreizantrieb 56 linear verstellt werden, wodurch er das Spreizelement 52 relativ zum Spreizelement 51 verlagert im Sinne einer Aufweitung der Ausnehmung 93, was den Brechvorgang bzw. das Abtrennen der Trennkomponente 92 von der Basiskomponente 91 auslöst.

Das Abtrennen der Trennkomponenten 92A-92F verläuft sequenziell, also nacheinander, wobei der Schlitten 20 das Werkstück 90 Schritt für Schritt näher zum Träger 54 verstellt, wodurch der Träger 54 immer weiter in die Anordnung der Ausnehmungen 93 bzw. in das Werkstück 90 eindringt. Somit sind die Spreizelemente 51 , 52 nacheinander in den Ausnehmungen bei den Trennkomponenten 92A, 92B, 92C, 92D, 92E und 92F positioniert, um diese von der Basiskomponente 91 abzutrennen.

Zuvor (in der Zeichnung nicht dargestellt) sind zweckmäßigerweise im Bereich der Bruchtrennflächen 98 Kerben oder sonstige Anriss-Elemente im Bereich der Ausnehmungen 93 angebracht worden, um den Bruchtrennvorgang zu erleichtern und/oder gezielt einzuleiten.

Während des Bruchtrennvorgangs bzw. während des Abtrennens der Trennkomponenten 92 von der Basiskomponente 91 ist eine Trenn-Stützeinrichtung 60 im Einsatz. Die Trenn-Stützeinrichtung 60 ist an einer Führungsanordnung 61 entlang einer Stellachse Y verstellbar. Eine Führungsanordnung 61 an der Maschinenbasis 1 1 ermöglicht eine lineare Verstellbarkeit eines Schlittens 63, der an Schienen 62 der Führungsanordnung 61 entlang der Stellachse Y verstellbar gelagert ist. An dem Schlitten 63 ist die Trenn-Stützeinrichtung 60 angeordnet. Die

Trenn-Stützeinrichtung 60 umfasst Stützvorsprünge 67, an deren Vorderseiten bzw. freien Endbereichen Stützkörper 68 vorgesehen sind, die an Stützflächen 81 der Trennkomponenten 92 im Sinne einer Abstützung der Trennkomponente 92 zu der Basiskomponente 91 hin wirken. Der Schlitten 63 schlägt mit einem Anschlag 65 an einem bezüglich der Stellachse Z ortsfesten Anschlag 66 an, beispielsweise einem Anschlag an der Maschinenbasis 1 1 . In dieser Anschlagposition liegen die Stützkörper 68 an den Stützflächen 81 an und stützen die Trennkomponente 92 relativ zur Basiskomponente 91 in der Kraftrichtung PY ab. Nach hinten, zur

Rückseite 94 hin, kann das Werkstück 90 nicht ausweichen. Es wird nämlich durch die Abstützeinrichtung 23 festgehalten.

In Richtung der Stellachse Y und/oder der Stellachse Z1 ist das Werkstück 90 durch die Abstützung 23 abgestützt.

Die Stützvorsprünge 67 begrenzen einen Zwischenraum 69, in den ein jeweiliges Stützelement 35 samt dessen Stützantrieb 36 hineinpasst. Wenn also der Schlitten 63 entlang der Stellachse Y zum Werkstück 90 vorgefahren wird, so dass die Trenn-Stützeinrichtung 60 die jeweils abzutrennende Trennkomponente 92 abstützt, werden die Stützvorsprünge 67 und die Stützkörper 68 an dem jeweiligen Stützelement 35, das die Trennkomponente 92 federnd nachgiebig stützt, vorbei verfahren. Das Stützelement 35 stützt dabei die Trennkomponente 92 zentral mittig oder jedenfalls zwischen den Stützflächen 81 an einer Stützfläche 80 federnd nachgiebig ab. Die Hauptlast bzw. die wesentliche Abstützung während des Abtrennens wird also von der Trenn-Stützeinrichtung 60 geleistet. Zudem wirkt das Stützelement 35 im Sinne einer Unterstützung.

Die Stützflächen 81 sind im Bereich von Schraubbohrungen 99 vorgesehen, in die Schrauben 82 einschraubbar sind, mit denen die Trennkomponenten 92 an der Basiskomponente 91 verschraubbar sind. Wenn also die Stützkörper 68 bzw. die Trenn-Stützeinrichtung 60 aus der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Stützstellung S in Richtung einer vom Werkstück 90 entfernten Freigabestellung verfahren sind, kann ein Schraubroboter 85 der Bruchtrennvorrichtung 10 Schrauben 82 in die Schraubbohrungen 99 einschrauben. Dabei bleiben die Stützelemente 95 in ihrer Stützstellung, so dass die Trennkomponenten 92A-92F an der Basiskomponente 91 gehalten sind. Der Schraubroboter 85 kann mit seinem Werkzeugarm 86 an den Stützelementen 35 und dem Längsträger 41 vorbei in den Bereich der Stützflächen 81 arbeiten, an denen die Eintrittsöffnungen der Schraubbohrungen 99 vorgesehen sind. Mit einem Schraubwerkzeug 87 kann der Schraubroboter 85 die Schrauben 82 in die Schraubbohrungen 99 einschrauben, um die Trennkomponenten 92 zumindest lose an der Basiskomponente 91 zu fixieren, so dass eine eindeutige Zuordnung der Bruchtrennflächen 98 erhalten bleibt. Diese haben näm- lieh eine eindeutige Topologie, so dass sozusagen die eine Trennkomponente 92A nicht an dem Platz einer der anderen Trennkomponenten 92F ohne Verlust der Montagegenauigkeit angeordnet werden kann. Es passt nämlich eine Trennkomponente 92A-92F jeweils genau an denjenigen Montageort der Basiskomponente 91 , von dem sie abgetrennt worden ist.

Der Bruchtrennvorgang der Bruchtrennvorrichtung 10 wird weiterhin durch die bereits angesprochene Spreizelement-Stützeinrichtung 70 unterstützt. Die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 dient zum Abstützen der Spreizelementanordnung 50. Die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 weist Stützarme 97 auf, die an einem jeweiligen Stützelement 35 vorbei in einen Zwischenraum zwischen den Trennkomponenten 92 eingreifen können, um die am Träger 54 angeordneten Spreizelemente 52, 51 abzustützen. Die Stützarme 51 haben gabelartige Stützvorsprünge 73, an denen eine Aufnahme 74 für den Träger 54 bzw. die Spreizelementanordnung 50 vorhanden ist. Beispielsweise sind Formschusskonturen oder Hintergreif-Konturen 72 an den Stützvorsprüngen 73 vorgesehen, in die die Spreizelemente 51 , 52 sozusagen eingehakt werden können.

Der Vorgang des Einhakens bzw. des Eingreifens der Spreizelement-Stützeinrichtung 70 durch die Spreizelementanordnung 50 wird beispielsweise ebenso wie weitere Steuerungsabläufe der Bruchtrennvorrichtung 10 durch eine Steuerungseinrichtung 14 gesteuert. Die Steuerungseinrichtung 14 weist einen Prozessor 15 auf, der Programmcodes eines Steuerungsprogramms 17 ausführen kann. Das Steuerungsprogramm 17 ist beispielsweise in einem Speicher der Steuerungseinrichtung 14 gespeichert. Die Steuerungseinrichtung 14 weist Eingabemittel 18 sowie Ausgabemittel 19, beispielsweise Tastatur, Bildschirm o-der dergleichen, auf.

Ein Bruchtrennvorgang einer jeweiligen Trennkomponente 92A-92F verläuft beispielsweise wie folgt:

Zunächst positioniert der Schlitten 20 das Werkstück 90 derart, dass die jeweils abzutrennende Trennkomponente 92A-92F in den Bereich der Spreizelementan-ordnung 50 positioniert ist.

Dann fährt der Schlitten 63 mit der Trenn-Stützeinrichtung 60 sowie der Spreizelement-Stützeinrichtung 70, die ebenfalls am Schlitten 63 angeordnet ist, entlang der Stellachse Y im Rahmen der Vorschubbewegung VY nach vorn zum Werkstück 90 hin. Dadurch gelang die Trenn-Stützeinrichtung 60 in Anlage mit dem Werkstück 90, insbesondere der jeweiligen abzutrennenden Trennkomponente 92A-92F.

Anschließend stellt der Stellantrieb 55 der Spreizelementanordnung 50 anhand einer Verstellbewegung VZ2 und/oder RZ2, also vorwärts oder rückwärts oder beides, bezüglich der Stellachse Z2 den Eingriff zwischen einerseits der Spreizelement-Stützeinrichtung 70 und andererseits der Spreizelementanordnung 50 her, so dass die Hintergreifkontur oder Formschlusskontur 72 die Spreizelementanordnung 50 in Bezug auf die jeweils abzutrennende Trennkomponente 92 ortsfest stützt oder hält. Sodann kommt der Spreizantrieb 56 zum Einsatz und betätigt den Betätigungskörper 53, den Keil, um das Spreizelement 52 vom Spreizelement 51 weg zu bewegen und damit die Trennkomponente 92A-92F von der Basiskomponente 91 sozusagen abzusprengen oder abzutrennen.

Dann kann durch eine Vorschubbewegung oder Rückwärtsbewegung VZ2 oder RZ2 oder beides der Träger 54 außer Eingriff mit der Spreizelement-Stützeinrichtung 70 gebracht werden.

Der Schlitten 63 fährt entlang der Stellachse Y vom Werkstück 90 weg, wenn die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 und die Spreizelementanordnung 50 außer Eingriff sind.

Schließlich positioniert der Schlitten 20 die nächste abzutrennende Trennkomponente 92A-92F im Bereich der Spreizelementanordnung 50, welches entsprechend des obigen Ablaufes dann von der Basiskomponente 91 abgetrennt wird.

Bei allen vorgenannten Vorgängen bleibt das Stützelement 35 in Anlage mit der Trennkomponente 92A-92F, auch dann, wenn nach dem Abtrennen bzw. Abtrennen der Trennkomponente 92A-92F der Schlitten 63 und somit die

Trenn-Stützeinrichtung 60 und die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 vom Werkstück 90 weg gefahren werden.

Die Steuerungseinrichtung 14 ist über nicht dargestellte Verbindungen, beispielsweise drahtlose Verbindungen und/oder elektrische Leitungen, Steuerleitungen oder dergleichen, mit den anzusteuernden Komponenten, insbesondere dem Schlittenantrieb 30, dem Stellantrieb 55, dem Spreizantrieb 56 und vorzugsweise auch dem Schraubroboter 85 verbunden, um die vorgenannten Bewegungsabläufe und Arbeitsabläufe verbunden, um die vorgenannten Bewegungsabläufe und Arbeitsabläufe zu steuern.

Ohne weiteres denkbar wäre eine Ausführungsform, bei der die

Trenn-Stützeinrichtung 60 und die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 nicht an einem gemeinsamen Schlitten 63, also einer gemeinsamen Versteileinrichtung 75, angeordnet sind sondern an voneinander separaten Versteileinrichtungen. Weiterhin stellt es eine Option dar, dass die Trennstützeinrichtung 60 und die Spreizelement-Stützeinrichtung 70 vorhanden sind. Es ist möglich, dass nur eine davon vorhanden ist.

Denkbar wäre es weiterhin, dass ein Stützelement 35 nicht nur eine einzige Stützfläche 80 an der Trennkomponente 92 abstützt, sondern auf mehrere Stützflächen einwirkt.

In Figur 7 ist ein pneumatisches Konzept für die Trenn-Stützeinrichtung 60, insbesondere deren Ansteuerung durch die Steuerungseinrichtung 14, näher erläutert. Die Steuerungseinrichtung 14 ist über nicht dargestellte Steuerleitungen und/oder über Funk mit Ventilantrieben 46A, 46B des Schaltventils 46 verbunden. Das Schaltventil 46 ist beispielsweise ein 5/3-Wegeventil, das zwischen Schaltstellungen SR, SN und SF verstellbar ist. In der in Figur 7 dargestellten Schaltstellung SN sind die Versorgungsleitung 45 sowie eine Rückstellleitung 1 10 mit Entlüftungsleitungen E1 und E2 verbunden, so dass die Stützantriebe 36 sozusagen pneumatisch entlastet sind, d.h. dass ihre Antriebskörper 131 frei beweglich sind.

Die Schaltstellung SR ist einer Stellbewegung aus der Stützstellung S in die Freigabestellung zugeordnet, d.h. dass eine Fluidleitung 1 10 mit einer Druckluft bereitstellenden Druckleitung P verbunden ist. An der Druckleitung P steht Druckluft mit Versorgungsdruck bereit. Die Entlüftungsleitungen E1 und E2 sind beispielsweise mit nicht dargestellten Schalldämpfern versehen.

Die Stützantriebe 36 sind vorliegend pneumatische Antriebe. Die Stützantriebe 36 umfassen ein Antriebsgehäuse 130, in welchem ein Antriebskörper 131 , beispielsweise ein Kolben, beweglich gelagert ist. Der Antriebskörper 131 unterteilt eine Aufnahmekammer im Innern des Antriebsgehäuses 130 in eine Rückstellkammer 132, welche mit der Fluidleitung 1 10 verbunden ist, und eine Federkammer 133, welche mit jeweils einer der Druckluftleitungen 44 verbunden ist, die nachfolgend als Versorgungsleitungen 44A - 44F bezeichnet sind. Die Rückstellkammern 132 der Stützantriebe 36 sind über Zweigleitungen 1 10A - 1 10F an die Fluidleitung 1 10 angeschlossen.

In der Darstellung gemäß Figur 7 sind lediglich drei Stützelemente 35A, 35E und 35F dargestellt, die den Trennkomponenten 92A, 92E und 92F zugeordnet sind. Die den weiteren Trennkomponenten 92B, 92C zugeordneten Stützelemente 35 sind aus Gründen der Vereinfachung nicht dargestellt.

Jedes der Stützelemente 35 bildet oder umfasst jeweils eine pneumatische Feder 48. Die pneumatische Feder 48 wird beispielsweise durch die Federkammer 133 in Verbindung mit dem Antriebskörper 131 gebildet, an dem sich ein jeweiliger Stützkörper 38 abstützt. Der Stützkörper 38 ist beispielsweise an einem Abtrieb 134 eines jeweiligen Stützantriebs 36, insbesondere einer Kolbenstange desselben, angeordnet.

Wenn in der Federkammer 133 Druckluft eingekammert ist, stützt sich der Antriebskörper 131 , den man in diesem Fall auch als Federkörper bezeichnen könnte, federnd an dem eingekammerten Fluid, der eingekammerten Druckluft, ab.

Durch Druckbeaufschlagung der Rückstellkammer 132 über die Fluidleitung 1 10 und gleichzeitige Entlüftung der Druckluftleitungen 44, wenn das Schaltventil 46 die Schaltstellung SR einnimmt, können die Stützelemente 35 von der Trennkomponente 92 weg verstellt werden. In umgekehrter Richtung, d.h. bei Entlüftung der Rückstellkammer 132 und Belüftung der Federkammer 133, werden die Stützelemente 35 und mithin die Stützkörper 38 in Richtung der Trennkomponenten 92 druckbelastet, so dass die Federwirkung eintritt.

Diese Federwirkung ist vorteilhaft steuerbar und/oder regelbar. Dazu ist in die Versorgungsleitung 45, d.h. zwischen das Schaltventil 46 und die einzelnen Druckluftleitungen 44A - 44F eine Feder-Stelleinrichtung mit einem pneumatischen Druck-Regelventil 161 geschaltet. Das pneumatische Druckregelventil 161 sorgt beispielsweise für einen konstanten oder im Wesentlichen konstanten Druck an den Druckluftleitungen 44 und somit in den Federkammern 133. Dadurch ist die Federkraft der pneumatischen Federn 48 im Wesentlichen konstant. Bei einer Feder in der Art der Federanordnung 137 hingegen steigt die Federkraft mit zunehmendem Federweg, d.h. Auslenkung der Feder in ihre Spannstellung, an.

Die Stützelemente 35A - 35F sind vorzugsweise durch Entkopplungseinrichtungen 140 pneumatisch voneinander entkoppelt oder entkoppelbar. Jede Entkopplungseinrichtung 140, die auch als Modul ausgestaltet sein kann, umfasst ein Rückschlagventil 145, welches in seiner Sperrstellung ein Ausströmen von Druckluft aus der Federkammer 133 sperrt, in einer Durchlassstellung, wenn nämlich Versorgungsdruck über die Versorgungsleitung 45 bzw. Druckluftleitungen 44 ansteht, in die Federkammer 133 einströmen lässt.

Ein jeweiliges Rückschlagventil 145 ist vorzugsweise ein steuerbares Rückschlagventil mit einem Steueranschluss 146, der über eine Steuerleitung 147 anhand eines Steuerdrucks ansteuerbar ist. Der Steuerdruck wird von einem

Schaltventil 148 bereitgestellt, welches mit der Steuerleitung 147 verbunden ist. In einer Schaltstellung SA des Schaltventils 146 wird der Versorgungsdruck P auf die Steuerleitung 147 geschaltet, wodurch das jeweilige Rückstellventil 145, welches an die Steuerleitung 147 angeschlossen ist, in seine Durchlassstellung geschaltet wird, so dass Druckluft aus der Federkammer 133 entweichen kann.

Die Druckluft kann jedoch aus der Federkammer 133 nicht unmittelbar, sondern über eine Drossel 150 entweichen. Der Drossel 150 ist antiparallel ein Rückschlagventil 151 geschaltet derart, dass über eine jeweilige Druckluftleitung 44A -44F strömende Druckluft an der Drossel 150 vorbei das Rückschlagventil 151 durchströmen und die Federkammer 133 belüften kann. In Gegenrichtung, d.h. aus der Federkammer 133 heraus, ist das Rückschlagventil 151 jedoch in seiner Sperrstellung, so dass die Luft über die Drossel 150 strömen muss.

Die Stützantriebe 36 können zudem noch über ein Entlüftungsventil 141 , das einen Teil der jeweiligen Entkopplungseinrichtung 140 bilden kann oder auch als davon separates Ventil ausgestaltet sein kann, entlüftet werden, welches an den Druckluftanschluss der Rückstellkammer 132 angeschlossen ist. Das Entlüftungsventil 141 kann anhand einer Betätigungshandhabe 142 manuell in seine Durchlassstellung verstellt werden, so dass Luft aus der Federkammer 133 ausströmen und das Entlüftungsventil 141 durchströmen kann, um in die Atmosphäre zu entweichen.

Die Feder-Stelleinrichtung 160 und/oder das pneumatische Druckregelventil 161 ist vorzugsweise einstellbar, insbesondere durch die Steuerungseinrichtung 14. Die Feder-Stelleinrichtung 160 ist vorzugsweise dazu ausgestaltet, das ihre Federkraft einstellbar ist, beispielsweise anhand eines nicht dargestellten

Hand-Einstellelements. Bevorzugt ist jedoch eine Ansteuerung durch die Steuerungseinrichtung 14 vorgesehen. Diese kann beispielsweise über eine Steuerleitung 1 14 einen Druck-Soll-Wert des Druck-Regelventils 161 einstellen. Dieser Druck-Soll-Wert ist beispielsweise während der Bruchtrennung beispielsweise höher oder niedriger als bei einer anschließenden Bearbeitung des Werkstücks 90, insbesondere beim Einschrauben der Schrauben 82.