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1. (WO1992007687) PROCESS FOR MACHINING THE INNER SURFACES OF BORES
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PATENTANSPRÜCHE

1. Verfahren zum Bearbeiten der Innenflächen von Bohrungen in Werkstücken, bei dem ein mit Schleifmittelbelag belegtes Werkzeug gleichzeitig eine Drehbewegung, eine axiale
Hubbewegung und das ferner eine den genannten Bewegungen
(2,3) überlagerte Oszillation ausführt, dadurch
gekennzeichnet . daß durch Ultraschall eine eigenfrequente Oszillation des Werkzeuges (1) im Bereich von 16-40 kHz angeregt wird und daß die freie Länge des Werkzeugs (1) ab Einspannstelle des Schwingungserregers (25) ein
ganzzahliges Vielfaches der halben Wellenlänge der
eigenfrequenten Oszillation des Werkzeugs ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur des Werkzeugs (1) derart bestimmt wird, daß die
Form des Werkzeugs (1) bei maximaler Amplitude (Dmax) der radialen Komponente (33) der Eigenschwingung des
Werkzeuges (1) eine zylindrische ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraschallschwingung durch den Schwingungserreger (25) in axialer Richtung der Bohrung auf das Werkzeug (1) einwirkt.

4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung in nur einem Doppelhub erfolgt und daß das Honwerkzeug in an sich
bekannter Weise eine konische Schneidzone (6) aufweist, deren in Richtung der axialen Hubbewegung (3) hinterer größerer Durchmesser (Di) gegenüber dem Durchmesser der unbearbeiteten Bohrung ein Übermaß von mehr als 4 um
aufweist.

5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die anregende Ultraschallschwingung eine Frequenz von 20 bis
24 KHz hat.

6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der anregenden
Ultraschallschwingung im wesentlichen gleich der
Eigenfrequenz des Werkzeugs (1) ist.

7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem verwendeten Kühlmittel ein abrasives Mittel (Läppmittel) in Suspension zugesetzt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines
Ausfeuereffektes die Drehgeschwindigkeit des
Honwerkzeuges, der Vorschub des Honwerkzeuges in axialer Richtung (Hubgeschwindigkeit) , sowie Amplitude und
Frequenz der UltraschallSchwingung des Honwerkzeuges derart bestimmt sind, daß die von den Schleifmittelkörnern bei einem Ultraschallhub überstrichenen Flächen beim
jeweils folgenden entgegengesetzten Ultraschallhub zu
einem Teil erneut überstrichen werden.

9. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung superabrasiven Korns.

10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Honwerkzeug (1,100) im unteren Ende (8) eines
Schallübertragungskörpers (9) aufgenommen ist, auf den von oben ein Ultraschallschwingungserreger (25) einwirkt, und daß der Schallübertragungskörper in einem Gehäuse (12) zumindest in einer Ebene, die im Knotenbereich der
Ultraschallschwingung liegt, durch Fesselungsmittel
(10',11') derart aufgehängt ist, daß er (9) die
Ultraschallschwingung relativ zum Gehäuse (12) ausführen kann, während das Gehäuse die Schwingung nicht mit
ausführt, daß das Gehäuse (12) drehangetrieben wird
(20,21), und daß die durch Gehäuse (12),
Schallübertragungskörper (9), Honwerkzeug (1,100) und
Drehantrieb (20,21) gebildete Einheit zur Erzeugung der axialen Hubbewegung in an sich bekannter Weise
höhenverstellbar ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung elektrischer Energie zum Ultraschallschwingungserreger (25) über Schleifringe
(35,36) erfolgt.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ultraschallschwingungserreger (25) durch Schwingquarze (26,27) gebildet wird, die durch eine Spannschraube (29) auf das obere Ende des Schallübertragungskörpers (9)
aufgespannt sind.

13. Honwerkzeug zur Verwendung in einem Verfahren nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbelag
(40) auf einem Schaft (101) aufgebracht ist, daß der
Schaft durch ein Aufweitstück (102) elastisch aufweitbar ist, das in einer Ausnehmung (103) im Schaft (101)
einsetzbar ist, daß ferner in der Ausnehmung (103) ein
auswechselbares Druckstück (104) aufgenommen ist, und daß der Schaft mit einem Aufnahmeteil (106) derart verschraubt ist, daß eine Druckfläche (105) des Aufnahmeteils das
Druckstück und das Aufweitstück an die Innenfläche des
Schaftes in einer Lage fest andrückt, die in Abhängigkeit von der Länge des Druckstückes die gewünschte Aufweitung des Schaftes ergibt.

14. Honwerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschraubung des Aufnahmeteils mit dem Schaft im
Bereich eines Schwingungsknotens erfolgt.

15. Honwerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft ein ungeschlitzter Vollkörper ist.