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1. WO2009149799 - ELECTROSURGICAL DEVICE COMPRISING A SAFETY UNIT

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Elektrochururgisches Gerat mit Sicherungseinrichtung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein elektrochirurgisches Gerat gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1

Elektrochirurgische Instrumente werden seit vielen Jahren in der Hochfrequenzchirurgie eingesetzt, um biologisches Gewebe zu koagulieren oder aufzuschneiden Bei einer Koagulation wird ein hochfrequenter Strom durch das zu behandelnde Gewebe geleitet, so dass sich dieses aufgrund von Eiweißgerinnung und Dehydration verändert Das Gewebe zieht sich dabei derart zusammen, dass die Gefäße verschlossen und Blutungen gestillt werden Nach erfolgreicher Koagulation ist das Gewebe unter Vermeidung starker Blutungen vollständig durchtrennbar, sowohl mit Hilfe von hochfrequentem Strom, als auch auf mechanischem Wege

Elektrochirurgische Vorgange sind sowohl monopolar als auch bipolar durchfuhrbar Bei der monopolaren Technik fuhrt der Strompfad üblicherweise von einem Hochfrequenzgenerator zu einem elektrochirurgischen Instrument, durch das zu behandelnde Gewebe zu einer Neutralelektrode und von dieser zurück zu dem Generator Andererseits kennt man bipolare Instrumente, die entgegen den monopolaren Instrumenten über zwei Elektroden zur Applikation des HF-Stroms verfugen Bei diesen Instrumenten wird der HF-Strom über eine Elektrode zugeführt und über eine andere abgeführt Der Stromweg zwischen den beiden Elektroden ist damit kalkulierbarer und verlauft nicht weite Strecken durch den Korper des Patienten

Aus der DE 10 2006 042 985 Al ist ein entsprechendes bipolares Instrument mit zwei Elektroden bekannt, das zwei Branchen aufweist, die drehbeweglich miteinander verbunden sind Am distalen Ende der Branchen befinden sich die Elektroden, die derart ausgebildet sind, dass sich mit diesen Gewebe fassen lasst Am proximalen Ende befinden sich Griffeinrichtungen zur Handhabung der Branchen Das elektrochirurgische Instrument verfügt über ein Beabstandungselement zur Ausbildung eines definierten Minimalab Stands zwischen den Elektroden bei einer vollständigen Schließung des Instruments. Es hat eine Schalteinrichtung zum automatischen Aktivieren des HF-Stroms. Der Umgang mit dem Instrument wird somit erleichtert, da es zu einer Aktivierung des Koagulationsstroms kommt, sobald die Branchen vollständig geschlossen sind.

Aus der DE 102 05 093 Al ist eine bipolare Klemme bekannt, die Rasten am proximalen Ende der Branchen aufweist. Die Rasten dienen zur Fixierung der bipolaren Klemme in einer vorgegebenen Position. Des Weiteren bilden die Rasten einen Kontaktschluss, der den Stiomfluss aktiviert. In eingerastetem Zustand wird also koaguliert. Die Rastfunktion der bipolaren Klemme ist zwar bei vielen Anwendungen praktisch, hat aber den Nachteil, dass sie bei häufigem Öffnen und Schließen der Klemme hinderlich ist. Des Weiteren kann es beim Einrasten zu kurzen und ungewollten Stromunterbrechungen kommen.

Der Aufbau der besagten Instrumente ist relativ kompliziert und somit mit hohen Fertigungskosten verbunden.

Betrachtet man demgegenüber herkömmliche elektrochirurgische Instrumente, so verfügen diese häufig über einen Fußschalter, der eine manuelle Aktivierung des Instruments gewährleistet. Jedoch kann es hierbei aufgrund von Unachtsamkeit oder einem fehlerhaften Anschluss des Instruments zu Verletzungen des Personals oder des Patienten kommen. Die Aktivierung eines entsprechenden elektrochirurgischen Instruments zum falschen Zeitpunkt kann zu Verbrennungen oder anderen Schädigungen führen.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes elektrochirurgisches Instrument bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe durch ein elektrochirurgisches Gerät gelöst, umfassend:

ein Instrument, insbesondere eine Klemme oder Schere zum Schneiden und/oder Koagulieren von Gewebe mit einem HF-Strom, wobei das Instrument eine erste Branche mit einem ersten Maulteil und eine zweite Branche mit einem zweiten Maulteil hat und die Branchen gegeneinander bewegbar verbunden sind;

einen HF-Generator zur Erzeugung eines HF-Stroms;

einen Aktivierungsschalter, der mit dem HF-Generator verbunden ist und der bei dessen Aktivierung den HF-Strom des HF-Generators dem Instrument zuführt; und

eine Sicherungseinrichtung, die die Stromzuführung abhängig von der Position der Maulteile relativ zueinander unterbricht.

Ein wesentlicher Punkt der vorliegenden Erfindung besteht also darin, dass eine herkömmliche Aktivierung des Instruments mittels eines Hand- oder Fußschalters möglich ist. Die Sicherungseinrichtung verhindert jedoch eine Aktivierung in den Fällen, in denen diese unerwünscht ist. Die Sicherungseinrichtung bestimmt hierzu die relative Position der Maulteile zueinander. Im einfachsten Fall wird in einem geöffneten Zustand der Maulteile die Stromzuführung durch die Sicherungseinrichtung unterbunden, während in einer geschlossenen Position die Stromzuführung freigegeben ist.

Das Instrument oder die Klemme kann mindestens einen Anschluss und mindestens eine Elektrode zur Applikation des HF-Stroms umfassen, wobei die Sicherungseinrichtung eine elektrische Verbindung zwischen Anschluss und Elektrode unterbricht. Es sind zahlreiche Mechanismen denkbar, mit denen die besagte Stromunterbrechung mittels der Sicherungseinrichtung durchgeführt werden kann. Zum Beispiel können entsprechende Sensorvorrichtungen an dem Instrument angebracht werden, um die Position der Maulteile zu ermitteln und abhängig von dieser möglicherweise unter Berücksichtigung weiterer Randbedingungen den HF-Strom freizugeben. Vorteilhaft ist es jedoch, die Sicherungseinrichtung so einfach wie möglich auszugestalten. Hierfür kann beispielsweise eine mechanische Unterbrechung des Stromkreises unmittelbar an der Klemme erfolgen. Die Sicherungseinrichtung kann eine Winkeldetektionseinrichtung umfassen, die einen Öffnungswinkel zwischen dem ersten und dem zweiten Maulteil ermittelt, wobei eine Unterbrechung der Stromzufuhrung bei einem Offnungswinkel von großer als 30°, insbesondere großer als 25° erfolgt Der Offnungswinkel ermöglicht eine genaue Angabe der Position der Maulteile relativ zueinander Er kann so definiert werden, dass in einer geschlossenen oder fast geschlossenen Position der Maulteile dieser als Null angegeben wird Alternativ kann bei einer flächigen Ausbildung der Greifflachen der Maulteile der Offnungswinkel dann als Null definiert werden, wenn die Flachen parallel zueinander liegen Möglicherweise wird die Winkelberechnung unter Berücksichtigung der Drehachse des die Branchen verbindenden Gelenks ermittelt

Die Sicherungseinrichtung kann einen ersten Kontaktbereich und einen zweiten Kontaktbereich zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen mindestens einem Abschnitt an der ersten Branche und mindestens einem Abschnitt an der zweiten Branche umfassen Die elektrischen Kontaktbereiche bilden einen Schalter, der mechanisch in das Instrument integriert ist Dieser Schalter ist derart ausgelegt, dass er die Funktion der Sicherungseinrichtung übernimmt

Das Instrument oder die Klemme kann ein Drehgelenk zur Verbindung der Branchen umfassen, wobei das Drehgelenk elektrisch isolierende und nicht isolierende Abschnitte zur Ausbildung der Sicherungseinrichtung umfasst Die besagten Kontaktbereiche können also Teil des Drehgelenks sein oder in dessen unmittelbarer Nachbarschaft angeordnet sein Da das Drehgelenk bereits eine mechanische Verbindung zwischen erster und zweiter Branche herstellt, kann es vorteilhaft zur Bereitstellung einer elektrischen Verbindung zwischen den Branchen genutzt werden

Das Instrument oder die Klemme kann eine bipolare Klemme oder Schere mit zwei Elektroden und zwei HF-Anschlussen sein Die Sicherungseinrichtung lasst sich vorteilhaft bei bipolaren Instrumenten einsetzen Da die HF-Anschlusse üblicherweise an einer Branche angeordnet sind, lasst sich die Sicherungseinrichtung derart ausbilden, dass eine vorteilhafte Fuhrung der elektrischen Leitungen bereitgestellt wird, bei der die wechselseitig angeordneten Elektroden mit dem HF-Strom versorgt werden Mindestens eine Branche kann eine Isolierschicht umfassen, die einen ersten Abschnitt der Branche gegenüber einem 2\veiten Abschnitt der Branche isoliert, um eine erste und eine zweite Leiterbahn für den HF Strom auszubilden Auf diese Art und Weise können die Leiterbahnen vorteilhaft bereitgestellt werden. Der konstruktive Aufwand ist denkbar gering.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von einigen Ausführungsbeispielen beschrieben, die mittels Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:

- Fig. 1 eine bipolare Klemme mit Drehgelenk;

- Fig. 2 eine in das Drehgelenk integrierte Sicherungseinrichtung;

- Fig. 3 einen ersten Querschnitt durch das Drehgelenk aus Fig. 2;

- Fig. 4 einen zweiten Querschnitt durch das Drehgelenk aus Fig. 2;

- Fig. 5 eine durch Kontaktstifte ausgebildete Sicherungseinrichtung;

- Fig. 6 eine Seitenansicht der Klemme aus Fig. 5;

- Fig. 7 eine weitere Ausgestaltung der Sicherungseinrichtung aus Fig. 5;

- Fig. 8 eine Seitenansicht der Klemme aus Fig. 7;

- Fig. 9 eine Sicherungseinrichtung mit Drucksensor;

- Fig. 10 eine Sicherungseinrichtung mit Federelement;

- Fig. 11 eine Sicherungseinrichtung mit Raste;

- Fig. 12 einen Detailquerschnitt durch die Sicherungseinrichtung aus Fig. 11;

- Fig. 13 eine Sicherungseinrichtung mit einem Schleifkontakt;

- Fig 14, 15 eine Sicherungseinrichtung am Drehgelenk einer Klemme; und

- Fig 16 die wesentlichen Komponenten eines erfϊndungsgemaßen elektrochirurgischen Geräts

In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet

Fig 16 2eigt die wesentlichen Komponenten des erfϊndungsgemaßen elektrochirurgischen Geräts Diese umfassen einen HF-Generator 3 zur Bereitstellung eines HF-Stroms, einen Aktivierungs Schalter 5 (z.B. einen Fußschalter oder Handschalter) und eine bipolare Klemme 20. Zum Durchfuhren des Koagulationsvorgangs wird der HF-Strom aus dem HF-Generator 3 bei einer Aktivierung des Aktivierungsschalters 5 an die bipolare Klemme 20 angelegt Diese hat, wie in Fig 1 gezeigt, einen ersten HF-Anschluss 23 und einen zweiten HF-Anschluss 23' Die bipolare Klemme 20 setzt sich aus einer ersten Branche 10 und einer zweiten Branche 10' zusammen, die über ein Drehgelenk 30 miteinander verbunden sind Für den besseren Umgang mit der bipolaren Klemme 20 befinden sich beide HF-Anschlusse 23, 23' am proximalen Ende der ersten Branche 10 Die erste Branche 10 umfasst ein erstes Griffteil 13 und ein erstes Maulteil 14, wobei an der Greifflache des ersten Maulteils 14 eine erste Elektrode 11 angeordnet ist. Die zweite Branche 10' umfasst ein zweites Griffteil 13' und ein zweites Maulteil 14' An dem zweiten Maulteil 14' befindet sich ebenfalls eine zweite Elektrode 11 ' Für die Koagulation von Gewebe wird der Strom, der an die HF-Anschlusse 23, 23' angelegt ist, über Leiterbahnen an die entsprechende Elektrode 11 bzw 11' weitergeleitet.

In einem ersten Ausfuhrungsbeispiel (gezeigt in Fig 2 bis 4) wird die erfindungsgemaße Sicherungseinrichtung durch Kontaktbereiche 31, 32 im Gelenk 30 gebildet Die Kontaktbereiche 31 , 32 schleifen den am zweiten HF-Anschluss 23' anhegenden Strom zur zweiten Branche 10', insbesondere deren Elektrode 11' durch.

In der in Fig 2 gezeigten Draufsicht auf die Maulteile 14, 14' zeigt sich, dass die zweite Branche 10' im Wesentlichen aus elektrisch nichtleitendem Material ausgebildet ist Lediglich ein kleiner Bereich nahe der Drehachse 35 weist elektrisch leitendes Material auf. Dieser Bereich ist der zweite Kontaktbeieich 32. Auch die Gelenkachse 35 umfasst leitendes und nichtleitendes Material. Der Kern der Gelenkachse 35 ist aus leitendem Material. Dieses leitende Material erstreckt sich abschnittsweise bis zum Rand der Gelenkachse 35. Der leitende Bereich wird als erster Kontaktbereich 31 be2eichnet. Die Kontaktbereiche 31, 32 sind derart angeordnet und ausgebildet, dass sie sich, je nach Position der Maulteile 14, 14' zueinander, kontaktieren. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kontaktieren sich die Kontaktbereiche 31, 32, wenn die Maulteile 14, 14' geschlossen sind. Bis zu einer Position, in der die länglichen Maulteile 14, 14' einen Winkel zueinander einnehmen, der ca. gleich 30° ist, wird diese Kontaktierung aufrecht erhalten. Danach hegt der nichtleitende Bereich der Gelenkachse 35 an dem ersten Kontaktbereich 31 am zweiten Maulteil 14' an. Wie anhand des Querschnitts durch den ersten Kontaktbereich 31 aus Fig. 3 ersichtlich, besteht kein unmittelbarer Kontakt zwischen dem ersten Kontaktbereich 31 in dem zweiten Maulteil 14' und dem ersten Maulteil 14. Ein elektrischer Kontakt zwischen dem ersten Maulteil 14 und dem zweiten Maulteil 14' kann also lediglich über das Drehgelenk 30 hergestellt werden. Da die erste Branche 10 zumindest teilweise aus elektrisch leitendem Material hergestellt ist, bildet sie einen ersten Abschnitt 22 einer Leiterbahn, die den zweiten HF-Anschluss 22' mit dem zweiten Kontaktbereich 32 verbindet.

Dieser Abschnitt 22 kann eine elektrisch leitende Lage sein, die sich entlang der Längsrichtung der Branche 10 erstreckt und durch eine isolierende Lage von dem Rest der Branche 10 getrennt ist.

Fig. 4 zeigt diesen Abschnitt 22 der Leiterbahn sowie die entsprechende Kontaktierung. Nachdem der HF-Strom durch das Drehgelenk 30 durchgeschleift wurde, verbindet ein weiterer Abschnitt 22' einer Leiterbahn den ersten Kontaktbereich 31 mit der zweiten Elektrode 11'.

Die elektrische Verbindung zwischen HF-Anschluss 23' und Elektrode 11' wird also wie folgt hergestellt: HF-Anschluss 23', Abschnitt 22 der Branche 10, zweiter Kontaktbereich 32, erster Kontaktbereich 31, Abschnitt 22', Elektrode 11.

Die elektrische Verbindung zwischen dem ersten HF-Anschluss 23 und der ersten Elektrode 11 kann beispielsweise über einen Draht erfolgen. Diese Verbindung besteht unabhängig von der Position der Maulteile 14, 14' zueinander.

In einem zweiten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 5 und 6) wird ein elektrischer Kontakt zwischen der ersten Branche 10 und der zweiten Branche 10' über Kontaktstifte 15, 15' hergestellt. Je nach der Position der Branchen 10, 10' zueinander kontaktieren sich diese Kontaktstifte 15, 15' und bilden einen Abschnitt 22' einer Leiterbahn zwischen dem zweiten HF-Anschluss 23' und der zweiten Elektrode 1 1 '. Ein weiterer Abschnitt 22 dieser Leiterbahn wird durch eine vom Rest der ersten Branche 10 elektrisch getrennte Lage gebildet, die sich an der ersten Branche 10 befindet.

Die Branchen 10, 10' gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel sind weitestgehend aus elektrisch leitendem Material hergestellt. Wie in Fig. 6 gezeigt, bildet ein Teil der ersten Branche 10 einen Abschnitt 21 der ersten Leiterbahn für die erste Elektrode 1 1. Die zweite Leiterbahn für die zweite Elektrode 1 1 ' umfasst den Abschnitt 22, die Kontaktstifte 15, 15' und die gesamte zweite Branche 10', insbesondere Abschnitt 22', der unmittelbar mit der zweiten Elektrode 1 1 ' in elektrischem Kontakt steht. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel bildet das Drehgelenk 30 eine nichtleitende, rein mechanische Verbindung zwischen der ersten Branche 10 und der zweiten Branche 10'.

Es ist offensichtlich, dass anhand der Ausgestaltung der Kontaktstifte 15, 15' die Aktivierung des HF-Stroms gemäß der Position der Maulteile 14, 14' zueinander einstellbar ist. Es kann vorteilhaft sein, die Kontaktstifte 15, 15', die mit den entsprechenden Branchen 10 bzw. 10' verschweißt sind, derart zu isolieren, dass lediglich ein schmaler Kontaktbereich an den Spitzen der Kontaktstifte 15, 15' verbleibt.

In einem dritten Ausführungsbeispiel weist die erste Branche 10 in ihrem unteren Abschnitt entlang der Längsachse eine Aussparung auf. In dieser Aussparung ist eine Isolationsschicht 1 angeordnet, die eine elektrische Trennschicht zwischen einem dort geführten Abschnitt 22 der zweiten Leiterbahn und dem Rest der Branche 10 bildet. Der Kontaktstift 15 schließt unmittelbar an diesen Abschnitt 22 der Leiterbahn an. Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf das proximale Ende der Branche 10. Der Abschnitt 22 in der Aussparung ist mit dem Kontaktstift 15 verschweißt Es besteht eine elektrische Verbindung Der zweite Anschluss 23' steht ebenfalls in unmittelbarer elektrischer Verbindung mit diesem Abschnitt 22 Der erste elektrische Anschluss 23 setzt an der Ruckseite der Branche 10 an und bildet mit dem Rest der ersten Branche 10 die erste Leiterbahn für die erste Elektrode 11

In einem vierten Ausfuhrungsbeispiel wird die Sicherungseinrichtung im Wesentlichen durch einen Drucksensor 25 (Fig 9) gebildet Dieser Drucksensor 25 befindet sich an der Unterseite der ersten Branche 10 Beim Zusammendrucken der Griffteile 13, 13' druckt ein entsprechend angeordneter Stift 25' an der zweiten Branche 10' auf den Drucksensor 25 Je nachdem, ob der Drucksensor 25 einen Druck registriert oder nicht, wird die elektrische Verbindung zwischen dem zweiten HF-Anschluss 23' und der zweiten Elektrode 11' hergestellt Die elektrische Verbindung zwischen erstem HF-Anschluss 23 und erster Elektrode 11 ist in diesem Ausfuhrungsbeispiel durch entsprechend angeordnete Leitungen ausgebildet Diese Verbindung besteht unabhängig von der Position der Branchen 10, 10' zueinander

In einem fünften Ausfuhrungsbeispiel sind die Kontakte 15, 15' gemäß dem ersten und zweiten Ausfuhrungsbeispiel durch ein Federelement 29 ersetzt worden Das Federelement 29 kann einen flexiblen Kontaktschluss zwischen den Branchen 10, 10' herstellen (vgl Fig 10)

In einem sechsten Ausfuhrungsbeispiel (vgl Fig 11) umfasst die bipolare Klemme 20 eine Raste 26 und eine entsprechende Rastenoffnung 26' Die Raste 26 ist an dem zweiten Griffteil 13' angeordnet und erstreckt sich in eine Richtung auf das erste Griffteil 13 zu Die Raste 26 ist in distale Richtung gebogen und weist in ihrem oberen Abschnitt eine Verengung auf Diese Verengung kann nach einer Verformung der Raste 26 in die Rastenoffnung 26' einrasten, die sich quer zur Langsachse des ersten Griffteils 13 durch dieses hindurch erstreckt Wie in Fig 12 gezeigt, umfasst die Rastenoffnung 26' an ihrer proximalen Seite einen Kontaktbereich 27 Dieser Kontaktbereich 27 steht in elektrischer Verbindung mit dem zweiten HF-Anschluss 23' Der Rest der Rastenoffnung 26' ist mit elektrisch isolierendem Material ausgekleidet Der Kontaktbereich 27 ist somit gegenüber dem Rest der ersten Branche 10 isoliert Wenn die Raste 26 in die Rastenoffnung 26' einrastet, besteht eine elektrische Verbindung zwischen der zweiten Branche 10' und dem zweiten HF-Anschluss 22' Es entsteht eine Leiterbahn, die von dem zweiten HF- Anschluss 23' zu dem Kontaktbereich 27 und über die Raste 26 und die zweite Branche 10' zur zweiten Elektrode 1 1 ' fuhrt

In einem siebten Ausfuhrungsbeispiel (vgl Fig 13) wird der elektrische Kontaktschluss zwischen der ersten und der zweiten Branche 10, 10' über einen Schleifkontakt hergestellt Die Branche 10 des siebten Ausfuhrungsbeispiels hat einen mehrschichtigen Aufbau, der bereits anhand der Fig 6 erläutert wurde Die Schichten bzw Lagen bilden einen ersten Abschnitt 21 einer Leiterbahn für den ersten HF-Anschluss 23 und einen weiteren Abschnitt 22 für den zweiten HF-Anschluss 23' Die einzelnen Abschnitte 21, 22 sind gegeneinander isoliert In dem weiteren Abschnitt 22 ist eine Kontaktkugel 28' gelagert Die Position der Kontaktkugel 28' ist derart gewählt, dass sie ab einem bestimmten O ffnungs Winkel der Branchen 10, 10' einen Fortsatz 28 kontaktiert, der an der zweiten Branche 10' angeordnet ist Für die zweite Elektrode 11' ergibt sich also eine unterbrechbare Leiterbahn aus den Abschnitten 22, 22' (Fortsatz 28) und 22" (Branche 10')

Für den Fachmann sollte es offensichtlich sein, dass es diverse Möglichkeiten gibt, einen ahnlichen Schleifkontakt zwischen den Branchen 10, 10' herzustellen Auch sollte es für den Fachmann nahehegend sein, wie der Fortsatz 28 auszugestalten ist, um die Aktivierung der Sicherungseinrichtung abhangig von dem Winkel der Maulteile 14, 14' zu variieren

In einem letzten Ausfuhrungsbeispiel befinden sich Kontaktbereiche 27, 27' nahe dem Gelenk 30 an der Innenseite (die Seite, die dem zweiten Maulteil zugewandt ist) des ersten Maulteils 14 Der erste Kontaktbereich 27 ist mit der Elektrode 11 über einen Abschnitt 21' einer Leiterbahn verbunden, der zweite Kontaktbereich 27' ist über einen weiteren Abschnitt 21 einer Leiterbahn mit dem ersten HF-Anschluss 23 verbunden Die übrigen Abschnitte der ersten Branche 10 sind aus elektrisch nichtleitendem Material ausgebildet oder weisen zumindest eine Isolationsschicht auf, so dass es zu keiner Störung der Funktionalitat der bipolaren Klemme 20 kommt Fig. 15 zeigt die Innenseite des zweiten Maulteils 14'. Nahe der Gelenkachse 35 des Drehgelenks 30 ist ein großflächiger dritter Kontaktbereich 27" angeordnet. Dieser Kontaktbereich 27" ist gegenüber weiteren Abschnitten des zweiten Maulteils 14' isoliert. Sobald die Maulteile 14, 14' zueinander eine Position einnehmen, die einem Winkel entspricht, der kleiner 25° ist, kontaktieren die ersten Kontaktbereiche 27, 27' den dritten Kontaktbereich 27". Der Kontaktbereich 27" stellt eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten Kontaktbereich 27 und dem zweiten Kontaktbereich 27' her. Der HF-Strom kann ungehindert zur ersten Elektrode 11 fließen. Die zweite Elektrode wird über einen leitenden Abschnitt 22 in der zweiten Branche 10' versorgt.

Bezugszeichenliste

1 Isolationsschicht

3 HF-Generator

5 Aktivierungsschalter

10, 10' Branche

11, 1 1' Elektroden

13, 13' Griffteil

14, 14' Maulteil

15, 15' Kontaktstift

20 bipolare Klemme

21 , 21',

22, 22', 22'" Abschnitte einer HF-Leiterbahn

23, 23' HF-Anschluss

25 Drucksensor

25' Stift

26 Raste

26 Rastenöffnung

27, 27', 27" Kontaktbereich

28 Fortsatz

28' Kontaktkugel

29 Federelement

30 Gelenk 31 erster Kontaktbereich

32 zweiter Kontaktbereich

34 Gelenköffnung

35 Gelenkachse