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1. (WO2019063642) VEHICLE DOOR LEAF FRAME AND VEHICLE DOOR LEAF, FOR EXAMPLE FOR A RAIL VEHICLE
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Beschreibung

Fahrzeugtürblattrahmen sowie Fahrzeugtürblatt z.B. für ein Schienenfahrzeug

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugtürblattrahmen, insbesondere einen Schienenfahrzeug-Türblattrahmen, bevorzugt für ein nach innen öffnendes Fahrzeugtürblatt für eine Einstiegstür. Ferner betrifft die Erfindung ein Fahrzeugtürblatt, ins-besondere ein Schienenfahrzeug-Türblatt, bevorzugt ein nach innen öffnendes Fahrzeugtürblatt für eine Einstiegstür. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug, bevorzugt eine Lokomotive.

Ein bekanntes Schienenfahrzeug-Türblatt weist im Wesentlichen einen geschweißten Schienenfahrzeug-Türblattrahmen (bestehend aus vier aus einem einzigen, ursprünglichen Profil gefertigten Rahmenprofilen und vier aufwändig hergestellten Eckverbindungsteilen) sowie ein verklebtes Außenblech auf. Hierbei sind jeweils zwei betreffende Rahmenprofile über ein gemeinsames Eckverbindungsteil miteinander verschweißt. Aus diesem Grund muss ein Hersteller eines solchen Schienenfahrzeug-Türblatts entsprechend hochwertige und somit vergleichsweise kostenintensive Qualifikationen für Schweißen und Kleben (Druckdichtheit des Schienenfahrzeug-Türblatts) vorweisen können. Ferner umfasst der dadurch konstituierte Schienenfahrzeug-Türblattrahmen, abgesehen von den Außenblechen, acht Bauteile, wovon die Eckverbindungsteile vergleichsweise kostenintensiv sind.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Herstellungskosten für ein Schienenfahrzeug im Bereich einer Schienenfahrzeugtür vergleichsweise kurzfristig senken zu können, d.h. ohne dabei zu tief in eine Konstruktion des Schienenfahrzeugs eingreifen zu müssen. Da Eingriffe in einen Schienenfahrzeug-Türrahmen nicht kurzfristig umgesetzt werden können, sollen die Kosten im Bereich eines Schienenfahrzeug-Türblatts gesenkt werden, wobei eine Funktionalität des Schienenfahrzeug-Türblatts und somit der Schienenfahrzeugtür wenigstens gleichbleiben soll.

Die Aufgabe der Erfindung ist mittels eines Fahrzeugtürblatt-rahmens, insbesondere eines Schienenfahrzeug-Türblattrahmens, bevorzugt für ein nach innen öffnendes Fahrzeugtürblatt für eine Einstiegstür; mittels eines Fahrzeugtürblatts, insbesondere eines Schienenfahrzeug-Türblatts, bevorzugt eines nach innen öffnenden Fahrzeugtürblatts für eine Einstiegstür; und mittels eines Fahrzeugs, insbesondere eines Schienenfahrzeugs, bevorzugt einer Lokomotive, wie z.B. einer Güterzuglokomotive; gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen, zusätzliche Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen und/oder der folgenden Beschrei-bung der Erfindung.

Der erfindungsgemäße Fahrzeugtürblattrahmen weist eine Mehrzahl von, insbesondere vier oder genau vier, den eigentlichen Fahrzeugtürblattrahmen konstituierenden Rahmenhohlprofile auf, wobei die Rahmenhohlprofile aus einer Mehrzahl von, insbesondere genau zwei, unterschiedlichen ursprünglichen Hohlprofilen bzw. Proto-Hohlprofilen hergestellt sind. Hierbei können in sämtlichen Ausführungsformen der Erfindung ein, eine Mehrzahl oder alle Rahmenhohlprofile durch ein bzw. mehre-re Rahmenprofile substituiert sein. - In einem Eckbereich des Fahrzeugtürblattrahmens können einander betreffende Rahmenhohlprofile ineinander gesteckt und/oder geschäftet sein. Hierbei ist es bevorzugt, in allen vier Eckbereichen die einander betreffenden Rahmenhohlprofile ineinander zu stecken und/oder zu Schäften.

Ferner können in einem Eckbereich des Fahrzeugtürblattrahmens einander betreffende Rahmenhohlprofile miteinander vernietet und/oder verschraubt sein und/oder durch eine sonstige Füge-methode verbunden sein, deren Funktionsprinzip auf einer Blechdoppelung beruht. Hierbei ist es bevorzugt, in allen vier Eckbereichen die einander betreffenden Rahmenhohlprofile miteinander zu vernieten und/oder zu verschrauben . In einer Ausführungsform können einander betreffende Dichtungsränder einander betreffender Rahmenhohlprofile in Umfangsrichtung des Fahrzeugtürblattrahmens untereinander im Wesentlichen fluchten. Hierdurch sind wenigstens eine vollständig umlau-fende Türdichtung und/oder eine vollständig umlaufende Fensterdichtung realisierbar.

In einer Ausführungsform können die Rahmenhohlprofile zwei oder insbesondere genau zwei innere Rahmenhohlprofile und zwei oder insbesondere genau zwei äußere Rahmenhohlprofile umfassen. Hierbei können die inneren Rahmenhohlprofile im Wesentlichen gleich (i. S. v. identisch) ausgebildet und/oder die äußeren Rahmenhohlprofile im Wesentlichen gleich (i. S. v. identisch) ausgebildet sein. Ein Längsendabschnitt eines Grundprofils (s. u.) eines inneren Rahmenhohlprofils kann dabei zwischen zwei Seitenwandungen eines äußeren Rahmenhohlprofils aufgenommen sein.

Hierbei kann der betreffende Längsendabschnitt des Grundpro-fils (bearbeitet, bevorzugt gestuft) des inneren Rahmenhohlprofils, insbesondere ohne wenigstens einen Abschnitt eines Profilstegs und/oder ohne wenigstens einen Abschnitt eines Profilschenkels, jeweils zwischen zwei betreffenden, einander gegenüberliegenden Seitenwandungen des betreffenden äußeren Rahmenhohlprofils aufgenommen sein, wobei das Grundprofil des inneren Rahmenhohlprofils bevorzugt an einem betreffenden Grundprofil des äußeren Rahmenhohlprofils hauptsächlich oder im Wesentlichen ansitzt. Abgesehen von Befestigungsmitteln, ist dabei der betreffende Längsendabschnitt des inneren Rah-menhohlprofils in wenigstens zwei, bevorzugt in drei, translatorischen Richtungen gehemmt und bevorzugt teilweise formschlüssig im betreffenden Längsendabschnitt des äußeren Rahmenhohlprofils aufgenommen.

In einer Ausführungsform können einander betreffende Profilstege und/oder einander betreffende Profilschenkel der Rahmenhohlprofile in Umfangsrichtung des Fahrzeugtürblattrahmens im Wesentlichen fluchten. D.h. sämtliche einander betreffende Profilstege der Rahmenhohlprofile liegen jeweils im Wesentlichen in einer Ebene. Hierbei können sämtliche radial äußeren, vorderen Profilstege und sämtliche radial inneren, vorderen Profilschenkel im Wesentlichen in einer Ebene liegen. Ferner können einander betreffende Profilstege und/oder einander betreffende Profilschenkel einander betreffender Rahmenhohlprofile in einem mechanischen Kontaktbereich geschäftet sein.

In einer Ausführungsform können in einem Eckbereich des Fahr-zeugtürblattrahmens ein einzelnes Rahmenhohlprofil oder beide betreffende Rahmenhohlprofile einen Radius besitzen. Der Radius dient einer Führung der jeweiligen Dichtung an/in dem Fahrzeugtürblattrahmen herum. Gemäß der Erfindung sind zwei unterschiedliche Rahmenhohlprofile bevorzugt ineinanderge-steckt, bevorzugt geschäftet und bevorzugt vernietet, wobei an den Radien kein Versatz entsteht. Der jeweilige Radius kann als eine Stecknase für eine Dichtung, insbesondere eine AufSteckdichtung dienen. Des Weiteren können im Wesentlichen die äußeren Rahmenhohlprofile die Radien für wenigstens eine Türdichtung aufweisen. Ferner können sämtliche Rahmenhohlprofile in den einander betreffenden Bereichen die Radien für eine Fensterdichtung konstituieren.

In einer Ausführungsform können sämtliche radial äußeren und vorderen Profilstege der Rahmenhohlprofile einen im Wesentlichen vollständig umlaufenden Dichtungsrand für eine vordere Türdichtung aufweisen. Ferner können sämtliche radial äußeren und hinteren Profilstege der Rahmenhohlprofile einen im Wesentlichen vollständig umlaufenden Dichtungsrand für eine hintere Türdichtung aufweisen. Des Weiteren können sämtliche radial inneren und vorderen Profilschenkel der Rahmenhohlprofile einen im Wesentlichen vollständig umlaufenden Dichtungsrand für eine Fensterdichtung aufweisen.

Darüber hinaus können wenigstens ein äußerer und/oder wenigstens ein innerer Dichtungsrand der Rahmenhohlprofile eine Riffelung aufweisen. D.h. eine Mehrzahl oder sämtliche äußeren Dichtungsränder und/oder eine Mehrzahl oder sämtliche in- neren Dichtungsränder können eine Riffelung aufweisen. In einer Ausführungsform ist der Fahrzeugtürblattrahmen als ein vollständig umlaufender Profilrahmen ausgebildet. Darüber hinaus sind die ursprünglichen Hohlprofile bzw. die Rahmen-hohlprofile bevorzugt stranggepresst .

In einer Ausführungsform sind die beiden horizontalen Rahmenhohlprofile in im Wesentlichen sämtlichen Schnittebenen des Fahrzeugtürblattrahmens zueinander im Wesentlichen spiegel-symmetrisch ausgebildet bzw. im Fahrzeugtürblattrahmen eingerichtet, wobei die Schnittebenen von einer Breitenachse und einer Hochachse des Fahrzeugtürblattrahmens aufgespannt sind. Analoges kann für die vertikalen Rahmenhohlprofile gelten. In einer Ausführungsform der Erfindung kann der grobe (z.B. ab-gesehen von Befestigungseinrichtungen (Durchgangslöcher für Schubblech, Mittelstrebe etc.), einer Ausnehmung für eine Schlosseinrichtung, einer Lagereinrichtung, einer Material-wegnehmung etc.) Fahrzeugtürblattrahmen um ca. 180° drehsymmetrisch bezüglich seiner Dickenachse ausgebildet sein; was analog für die horizontalen und/oder vertikalen Rahmenhohlprofile gelten kann. Ferner kann der grobe Fahrzeugtürblattrahmen im Wesentlichen punktsymmetrisch in im Wesentlichen sämtlichen Schnittebenen ausgebildet sein, welche von seiner Breitenachse und seiner Hochachse aufgespannt sind.

Das erfindungsgemäße Fahrzeugtürblatt weist einen erfindungsgemäßen Fahrzeugtürblattrahmen (s. o.) auf. Das Fahrzeugtürblatt kann wenigstens einseitig ein bevorzugt gesicktes

Schubblech und/oder wenigstens einseitig eine ggf. gesickte Mittelstrebe aufweisen. Hierbei können das Schubblech

und/oder die Mittelstrebe zwischen den vertikalen Rahmenhohlprofilen des Fahrzeugtürblattrahmens eingerichtet sein. D.h. das Fahrzeugtürblatt kann auf beiden Seiten, also neben einer Außenseite auch auf einer Innenseite, ein bevorzugt gesicktes Schubblech und/oder eine Mittelstrebe aufweisen.

In einer Ausführungsform sind das Schubblech und/oder die Mittelstrebe wenigstens einseitig mit einem Rahmenhohlprofil vernietet, verschraubt und/oder durch eine sonstige Fügemethode verbunden, deren Funktionsprinzip auf einer Blechdoppelung beruht. D.h. das Schubblech und/oder die Mittelstrebe kann beidseitig mit den Rahmenhohlprofilen vernietet, ver-schraubt und/oder durch eine sonstige Fügemethode verbunden sein, deren Funktionsprinzip auf einer Blechdoppelung beruht. Darüber hinaus kann das Schubblech mit dem dritten es betreffenden Rahmenhohlprofil vernietet, verschraubt und/oder durch eine sonstige Fügemethode verbunden sein, deren Funktions-prinzip auf einer Blechdoppelung beruht.

Die Mittelstrebe kann einstückig, stofflich einstückig oder integral mit dem Schubblech ausgebildet sein. Ferner kann zwischen dem Schubblech und/oder der Mittelstrebe, und we-nigstens einem Rahmenhohlprofil Dichtmasse vorgesehen sein. D.h. zwischen dem Schubblech und/oder der Mittelstrebe und beiden Rahmenhohlprofilen kann Dichtmasse vorgesehen sein. Natürlich kann ebenfalls zwischen dem Schubblech und dem eben genannten dritten Rahmenhohlprofil Dichtmasse vorgesehen sein. , Zwischen' soll hier und auch im Folgenden bedeuten, dass die Dichtmasse einerseits auf einer Fläche eines ersten Teils und andererseits an einem Rand eines Teils, also nicht als ein Sandwich aus drei Langen, vorgesehen ist.

In einer Ausführungsform sind das Schubblech und/oder die

Mittelstrebe, und wenigstens ein Rahmenhohlprofil beschichtet. Ferner kann die Mittelstrebe mit dem Schubblech vernietet, verschraubt und/oder durch eine sonstige Fügemethode verbunden sein, deren Funktionsprinzip auf einer Blechdoppe-lung beruht. Des Weiteren kann zwischen dem Schubblech und der Mittelstrebe Dichtmasse vorgesehen sein. Darüber hinaus kann der Fahrzeugtürblattrahmen selbst druckdicht und/oder wasserdicht ausgebildet sein. - In Ausführungsformen ist wenigstens eine gesamte (großflächige) Seite, insbesondere we-nigstens die gesamte Außenseite, des Fahrzeugtürblatts beschichtet. Ferner kann das Fahrzeugtürblatt wenigstens eine AufSteckdichtung, ein Schachtfenster inkl. Mechanik, eine Innenverkleidung, eine (Außen-) Blende, eine Ausnehmung für eine Schlosseinrichtung und/oder eine Lagereinrichtung etc. umfassen .

Das erfindungsgemäße Fahrzeug kann einen erfindungsgemäßen Fahrzeugtürblattrahmen aufweisen. Alternativ oder ggf. zusätzlich kann das erfindungsgemäße Fahrzeug ein erfindungsgemäßes Fahrzeugtürblatt aufweisen. Die Erfindung ist auf ein Schienenfahrzeug (z.B.: Eisenbahnfahrzeug, Triebfahrzeug, Lokomotive, Triebkopf, Triebwagen, selbstfahrendes Spezialfahr-zeug für bahnbetriebliche Aufgaben, Eisenbahnwagen bzw. Waggon (Schienenfahrzeug ohne eigenen Antrieb) etc.) oder ein Kraftfahrzeug (z.B. Personenkraftwagen, Personentransportwa-gen, Bus, ATV (All Terrain Vehicle, Gelände-/Militärfahrzeug) , Nutzfahrzeug, (Schwerst-) Lastkraftwagen, Baufahrzeug, Sonderfahrzeug, Baumaschine etc.), also Fahrzeuge im Allgemeinen (inkl. eines Waggons, also ein allgemeines Fahrzeug ohne eigenen Antrieb) anwendbar. Ferner ist die Erfindung auf ein Boot, ein Schiff, ein Flugzeug (Fortbewegungsmittel) oder eine stationäre Tür anwendbar.

Gemäß der Erfindung ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Es ergeben sich ein deutlich geringerer Fertigungsaufwand, eine verbesserte Qualität, eine Erhöhung einer Funktionalität, eine Reduzierung von Anforderungen an Lieferanten, eine Redu-zierung einer Teilevielfalt sowie eine deutliche Kosteneinsparung. Im Einzelnen entfallen sämtliche Schweißarbeiten und somit auch dafür notwendige Arbeiten, wie z.B. aufwändige Richtarbeiten und Nacharbeiten (Schleifen, Spachteln) . Klebearbeiten werden auf ein geringes Maß eingeschränkt, wobei auf ein strukturelles Klebeverfahren verzichtet werden kann (Entfall einer aufgeklebten oder eingeklebten Außenblende

und/oder eines Fensterrahmens), wodurch eine hochwertige Klebequalifizierung und eine Klebedokumentation entfallen. Hierdurch wiederum entfallen damit verbundene Erstbemusterungen (FAI: First Article Inspection) sowie Schweißaudits und Kle-beaudits .

Gemäß der Erfindung sind genauere Fertigungstoleranzen als beim Schweißen erzielbar (kein Schweißverzug) . Es entfallen zusätzliche Bauteile bei gleichbleibender oder einer Erhöhung einer Funktionalität sowie Formkosten für Gussteile. Darüber hinaus ergibt sich ein größerer Lieferantenpool für eine Herstellung der Strangpressprofile sowie eine mechanische Bearbeitung und Montage (Nieten, Schrauben) als bei einer

Schweißkonstruktion. Gemäß der Erfindung entfallen sämtliche Eckverbindungsteile durch die integrierten Radien bzw. Steck-nasen an den Rahmenhohlprofilen für die wenigstens eine umlaufende Türdichtung sowie die umlaufende Fensterdichtung, wobei an den Stecknasen kein Versatz entsteht. Die Dichtmasse und/oder die Beschichtung ermöglichen eine Druckdichtheit des Fahrzeugtürblatts auch ohne eine Außenblende.

Die Erfindung ist im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische und nicht maßstabsgetreue Zeichnung näher erläutert. Abschnitte, Elemente, Bauteile, Einheiten, Schemata und/oder Komponenten, welche eine identische, univoke oder analoge Ausbildung und/ oder Funktion besitzen, sind in der Figurenbeschreibung

(s.u.), der Bezugszeichenliste, den Patentansprüchen und in den Figuren (FIG) der Zeichnung mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet. Eine mögliche, in der Erfindungsbeschreibung (s.o.) nicht erläuterte, in der Zeichnung nicht dargestellte und/oder nicht abschließende Alternative, eine statische und/oder kinematische Umkehrung, eine Kombination etc. zu den Ausführungsbeispielen der Erfindung bzw. einer Komponente, einem Schema, einer Einheit, einem Bauteil, einem Element oder einem Abschnitt davon, kann ferner der Bezugszeichenliste und/oder der Figurenbeschreibung entnommen werden.

Bei der Erfindung kann ein Merkmal (Abschnitt, Element, Bauteil, Einheit, Komponente, Funktion, Größe etc.) positiv, d.h. vorhanden, oder negativ, d.h. abwesend, ausgestaltet sein, wobei ein negatives Merkmal als Merkmal nicht explizit erläutert ist, wenn nicht gemäß der Erfindung Wert darauf gelegt ist, dass es abwesend ist. Ein Merkmal dieser Spezifika- tion (Beschreibung, Bezugszeichenliste, Patentansprüche, Zeichnung) kann nicht nur in einer angegebenen Art und/oder Weise, sondern auch in einer anderen Art und/oder Weise angewendet sein (Isolierung, Zusammenfassung, Ersetzung, Hinzufü-gung, Alleinstellung, Weglassung etc.)- Insbesondere ist es möglich, anhand eines Bezugszeichens und einem diesen zugeordneten Merkmal, bzw. vice versa, in der Beschreibung, der Bezugszeichenliste, den Patentansprüchen und/oder der Zeichnung, ein Merkmal in den Patentansprüchen und/oder der Be-Schreibung zu ersetzen, hinzuzufügen oder wegzulassen. Darüber hinaus kann dadurch ein Merkmal in einem Patentanspruch ausgelegt und/oder näher spezifiziert werden.

Die Merkmale dieser Spezifikation sind (angesichts des (meist unbekannten) Stands der Technik) auch als optionale Merkmale interpretierbar; d.h. jedes Merkmal kann als ein fakultatives, arbiträres oder bevorzugtes, also als ein nicht verbindliches, Merkmal aufgefasst werden. So ist eine Herauslösung eines Merkmals, ggf. inkl. seiner Peripherie, aus einem Ausführungsbeispiel möglich, wobei dieses Merkmal dann auf einen verallgemeinerten Erfindungsgedanken übertragbar ist. Das Fehlen eines Merkmals (negatives Merkmal) in einem Ausführungsbeispiel zeigt, dass das Merkmal in Bezug auf die Erfindung optional ist. Ferner ist bei einem Artbegriff für ein Merkmal auch ein Gattungsbegriff für das Merkmal mitlesbar (ggf. weitere hierarchische Gliederung in Untergattung, Sektion etc.), wodurch, z.B. unter Beachtung von Gleichwirkung und/oder Gleichwertigkeit, eine Verallgemeinerung eines oder dieses Merkmals möglich ist. In den lediglich beispielhaften FIG zeigen:

FIG 1 in einer Perspektivansicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahrzeugtürblatts aufweisend ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fahr- zeugtürblattrahmens ,

FIG 2 in einer gegenüber der FIG 1 detaillierteren dreidimensionalen Ansicht, einen weggebrochen dargestell- ten, rechten oberen Eckbereich des Fahrzeugtürblattrahmens aus der FIG 1,

FIG 3 in einer gegenüber der FIG 1 detaillierteren dreidimensionalen Ansicht, einen weggebrochen dargestell- ten, linken oberen Eckbereich des Fahrzeugtürblattrahmens aus der FIG 1, und

FIG 4 in einer zweidimensionalen Schnittansicht das Fahrzeugtürblatt aus der FIG 1, wobei das Fahrzeugtürblatt in einem Bereich seines Schachtfensteraus- Schnitts geschnitten dargestellt ist.

Die Erfindung ist im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen einer Ausführungsform einer Variante eines erfindungsgemäßen Fahrzeugtürblatts 1 aufbauend auf einem erfindungsgemä-ßen Fahrzeugtürblattrahmen 10 für ein Schienenfahrzeug näher erläutert (Schienenfahrzeugtürblatt 1, Schienenfahrzeug-Türblattrahmen 10) . Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine solche Variante, solche Ausführungsformen und/oder die nachfolgend erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern ist von grundlegenderer Natur, sodass die Erfindung auf sämtliche Fahrzeuge (s.o.) angewendet werden kann. In der Zeichnung sind nur diejenigen Abschnitte eines Gegenstands der Erfindung dargestellt, welche für ein Verständnis der Erfindung notwendig sind.

Ferner bezieht sich die Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichnung im Folgenden auf eine Breitenrichtung B bzw. eine Breitenachse B, eine Dickenrichtung D bzw. Dickenachse D und eine Hochrichtung H bzw. eine Hochachse H sowie eine Umfangs-richtung U des Fahrzeugtürblattrahmens 10 bzw. des Fahrzeugtürblatts 1. Obwohl die Erfindung detaillierter durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher beschrieben und illustriert ist, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Ausführungsbeispiele eingeschränkt. Andere Variationen können hie-raus und/oder aus Obigem (Erfindungsbeschreibung) abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.

Die FIG 1 zeigt das Fahrzeugtürblatt 1, ohne wenigstens eine AufSteckdichtung, ein Schachtfenster sowie einer Mechanik dafür, eine Innenverkleidung, eine Außenblende, eine Ausnehmung für eine Schlosseinrichtung und/oder eine Lagereinrichtung etc., aufbauend auf dem Fahrzeugtürblattrahmen 10, wobei zwei Eckbereiche 11 des Fahrzeugtürblattrahmens 10 in den FIG 2 (rechter oberer Eckbereich 11 der FIG 1) und 3 (linker oberer Eckbereich 11 der FIG 1) näher dargestellt sind. Gemäß der Erfindung ist der Fahrzeugtürblattrahmen 10 als ein Profil-rahmen 10 ausgebildet, der bevorzugt vier Rahmenhohlprofile 102, 102; 202, 202 aufweist. Eine andere Anzahl von Rahmenhohlprofilen 102, 202, ... ist ggf. anwendbar.

Gemäß der Erfindung stammen die Rahmenhohlprofile 102,

202, ... von zwei oder genau zwei unterschiedlich ausgestalteten Hohlprofilen 100, 200, wobei insbesondere deren Querschnitte (110, 120, 130, 140; 210, 220, 230, 240; vgl. insbesondere die FIG 3 mit der FIG 4) in Form und Größe unterschiedlich ausgestaltet sind. Vorliegend finden für den Fahrzeugtürblattrahmen 10 zwei horizontale, innere Rahmenhohlprofile 102, 102 und zwei vertikale, äußere Rahmenhohlprofile 202, 202 Anwendung. Es ist natürlich möglich, dies zu vertauschen, also vertikale, innere Rahmenhohlprofile und horizontale äußere Rahmenhohlprofile anzuwenden.

Die folgenden Ausführungen betreffen im Wesentlichen nur ein einzelnes inneres Rahmenhohlprofil 102 und ein einzelnes äußeres Rahmenhohlprofil 202 bzw. einen gemeinsamen Eckbereich 11 dieser beiden Rahmenhohlprofile 102, 202. Die folgenden Ausführungen sind jedoch analog auf die anderen Rahmenhohlprofile 102, 202 (bevorzugt zwei) und die anderen Eckbereiche 11 (bevorzugt drei) anwendbar.

Das innere Rahmenhohlprofil 102 (vgl. die FIG 3) weist ein Grundprofil 110 mit einem bevorzugt geschlossenen, hauptsächlich , rechteckigen' oder hauptsächlich , quadratischen' Querschnitt auf. Hierbei ist der Querschnitt , fünfeckig' , wobei eine Ecke (Draufsicht auf den Querschnitt: links oben) eines Rechtecks bzw. Quadrats abgeschrägt ausgebildet ist (fünfeckiger, hauptsächlich rechteckiger Querschnitt). D.h. das Grundprofil 110 ist als ein Mehrkantrohr bzw. ein Fünfkantrohr mit hauptsächlich rechteckigem oder quadratischem Quer-schnitt ausgebildet. Hierbei können natürlich Rundungen vorgesehen sein. Andere Formen, wie z.B. dreieckige, sechseckige, vieleckige Formen, ggf. mit Rundungen; Rundformen etc. sind natürlich anwendbar.

Ferner weist das Grundprofil 110 des inneren Rahmenhohlprofils 102 bevorzugt drei in Höhenrichtung H davon wegstehende laschenförmige Vorsprünge 120, 130, 140 auf, wobei bevorzugt ein jeder Vorsprung 120, 130, 140 als eine Verlängerung einer ihn betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 110 ausgebil-det ist. Bevorzugt liegen sämtliche laschenförmigen Vorsprünge 120, 130, 140 wenigstens mit einem freien Abschnitt nicht in einer Ebene der den jeweiligen Vorsprung 120, 130, 140 betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 110. Bevorzugt sind diese Abschnitte jedoch parallel zur betreffenden Seitenwan-dung angeordnet, an welche sie bevorzugt integral angeschlossen sind (Parallelversatz) .

So weist das Grundprofil 110 einen bevorzugt radial äußeren, vorderen (Außenseite 18 des Fahrzeugs) Profilsteg 120 auf, der bevorzugt im Wesentlichen vollständig von der betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 110 abgesetzt ist. Der Profilsteg 120 kann einen Dichtungsrand aufweisen oder als ein solcher konstituiert sein. Dieser Dichtungsrand kann eine Riffelung aufweisen. Ferner weist das Grundprofil 110 einen bevorzugt radial äußeren, hinteren (Innenseite 19 des Fahrzeugs (Kabine, Lokkasten) ) Profilsteg 130 auf, der bevorzugt nur abschnittsweise von der betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 110 abgesetzt ist. Der Profilsteg 130 kann einen Dichtungsrand aufweisen oder als ein solcher konstituiert sein. Dieser Dichtungsrand kann ebenfalls eine Riffelung aufweisen .

Darüber hinaus weist das Grundprofil 110 einen bevorzugt radial inneren, vorderen Profilschenkel 140 auf, der bevorzugt im Wesentlichen vollständig von der betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 110 abgesetzt ist. Der Profilschenkel 140 kann einen Dichtungsrand aufweisen oder als ein solcher konstituiert sein. Dieser Dichtungsrand kann wiederum ebenfalls eine Riffelung aufweisen. Der radial äußere, vordere Profilsteg 120 und der radial innere, vordere Profilschenkel 140 liegen bevorzugt in einer Ebene. Ein jeweiliger Diehtungsrand dient dabei bevorzugt der Aufnahme einer Aufsteckdichtung 52, 53, 54 (vgl. die FIG 4).

Das äußere Rahmenhohlprofil 202 (vgl. die FIG 4) ist dabei im Wesentlichen formanalog zum inneren Rahmenhohlprofil 102 auf-gebaut, wobei dessen bevorzugt drei laschenförmige Vorsprünge 220, 230, 240 (radial äußerer, vorderer Profilsteg 220, radial äußerer, hinterer Profilsteg 230, radial innerer, vorderer Profilschenkel 240) jedoch nicht in Höhenrichtung H davon wegstehen, sondern in Breitenrichtung B. Ferner liegen bevor-zugt sämtliche laschenförmigen Vorsprünge 220, 230, 240 wenigstens mit einem Abschnitt, insbesondre vollständig, in einer Ebene mit der den jeweiligen Vorsprung 220, 230, 240 betreffenden Seitenwandung des Grundprofils 210, an welche sie bevorzugt integral angeschlossen sind (kein Parallelversatz) . Ferner liegen der radial äußere, vordere Profilsteg 220 und der radial innere, vordere Profilschenkel 240 bevorzugt in einer Ebene.

Das äußere Rahmenhohlprofil 202 ist derart ausgestaltet, dass das Grundprofil 102 des inneren Rahmenhohlprofils 102, ggf. inkl. eines gebundenen Abschnitts z.B. seines äußeren, hinteren Profilstegs 130 (vgl. FIG 3), zwischen zwei Seitenwandungen des äußeren Rahmenhohlprofils 202 mit einer Spielpassung oder einer Übergangspassung aufnehmbar ist (vgl. FIG 2 und 3) . D.h. die beiden Rahmenhohlprofile 102, 202 sind mit ihren Längsendabschnitten ineinander einsteckbar ausgebildet. Diese beiden einander betreffenden Rahmenhohlprofile 102, 202 können in ihren gegenseitigen Überlappungen (Eckbereiche 11) miteinander vernietet und/oder verschraubt werden. Ggf. sind zusätzlich Schweißnähte/Schweißpunkte anwendbar.

Ferner ergeben sich gegenseitige linienförmige Berührbereiche zwischen den einander betreffenden Profilstegen 120, 220;

130, 230 (vier) und den einander betreffenden Profilschenkeln 140, 240 (zwei) . In diesen Bereichen sind die beiden einander betreffenden Rahmenhohlprofile 102, 202 bevorzugt komplementär geschäftet (vgl. FIG 2), sodass die sich an den Profil-Stegen 120, 220; 130, 230 bevorzugt im Wesentlichen vollständig umlaufende Dichtränder ausbilden, die in Dickenrichtung D im Wesentlichen keinen Versatz aufweisen. Es ist insbesondere möglich, eine Schäftung oder alle Schäftungen wegzulassen.

Bevorzugt das äußere Rahmenhohlprofil 202 ist in seinen beiden Eckbereichen 11 mechanisch derart bearbeitet, dass dort (Außen- ) Radien 12, 13 ( (Auf-) Stecknasen 12, 13) für die bevorzugt im Wesentlichen vollständig umlaufenden Türdichtungen 52, 53 ( (Aufsteck- ) Dichtungen 52, 53) vorgesehen sind. Ferner sind bevorzugt, das äußere Rahmenhohlprofil 202 und korrespondierend dazu das innere Rahmenhohlprofil 102 sowie ein zweites Mal das äußere Rahmenhohlprofil 202 und korrespondierend dazu eine Mittelstrebe 40 (s.u., Alternative Schubblech 30, s.u.) mechanisch derart bearbeitet, dass dort Radien 14 ( (Ein- ) Stecknasen 14) für die bevorzugt im Wesentlichen vollständig umlaufenden Fensterdichtung 54 ( (Aufsteck- ) Dichtung 54) vorgesehen sind. Die Stecknasen 12, 13, 14 können eine Riffelung aufweisen, um einen Halt der Dichtungen 52, 53, 54 zu erhöhen.

Damit zwischen den äußeren Rahmenhohlprofilen 202, 202 ein (Schacht-) Fenster einrichtbar ist, wird an die beiden Rahmenhohlprofile 202, 202 auf einer entsprechenden Höhe die ggf. gesickte Mittelstrebe 40 angenietet und/oder angeschraubt. Zwischen der Mittelstrebe 40 und dem unteren inneren Rahmenhohlprofil 102 wird ein bevorzugt gesicktes Schubblech 30 an die beiden äußeren Rahmenhohlprofile 202, 202, die Mittelstrebe 40 und das untere innere Rahmenhohlprofile 102 ange- nietet oder angeschraubt. Die Mittelstrebe 40 kann ggf. einstückig/integral mit Schubblech 30 ausgebildet sein. Das Schubblech 30 kann zusätzlich oder alternativ zu wenigstens einer Sicke wenigstens eine andere Verstärkungseinrichtung aufweisen.

In sämtlichen Eckbereichen 11 kann zwischen den dort einander betreffenden Rahmenhohlprofilen 102, 202 beim Zusammenstecken eine Dichtmasse eingebracht werden, damit der Fahrzeugtür-blattrahmen 10 druckdicht ausbildbar ist. Vorzugsweise ist das Schubblech 30 und/oder die Mittelstrebe 40 ebenfalls mit Dichtmasse auf dem Fahrzeugtürblattrahmen 10 vorgesehen. Darüber hinaus ist ggf. zwischen dem Schubblech 30 und der Mittelstrebe 40 ebenfalls Dichtmasse vorgesehen. Zusätzlich oder alternativ können die Übergänge zwischen den einander betreffenden Bauteilen (Rahmenhohlprofile 102, 102; 202, 202 -Schubblech 30 - Mittelstrebe 40) bzw. der gesamte Fahrzeugtürblattrahmen 10 (ggf. einseitig, Außenseite 18 (außen und/oder innen)), ggf. auch zusätzlich, nachträglich mit ei-ner Beschichtung abgedichtet werden, sodass das Fahrzeugtürblatt 1 auch ohne eine Außenblende druckdicht ist.