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1. (WO2019048432) PROTECTIVE CAP FOR A CANNULA FOR A HYPODERMIC SYRINGE
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Beschreibung

SCHUTZKAPPE FÜR INJEKTIONSSPRITZEN-KANÜLE

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel, insbesondere einer Injektionsnadel, zur Vermeidung einer Verletzung an der Nadel.

Beim Umgang mit Nadeln besteht grundsätzlich die Gefahr, dass sich Personen an der ungeschützten Nadelspitze verletzen. Insbesondere im medizinischen Bereich werden daher Nadelschutzvorrichtungen eingesetzt, um beispielsweise Verletzungen an einer Injektionsnadel zu vermeiden. Injektionsnadeln sind üblicherweise auf einem Spritzenkörper angebracht, um Patienten Substanzen in flüssiger Form zu injizieren. Injektionsnadeln werden darüber hinaus auch zur Blutentnahme verwendet. Je nach Anwendung weisen die verwendeten Nadeln eine unterschiedliche Nadellänge und einen unterschiedlichen Nadeldurch-messer auf.

Um nach dem Applizieren einer Medikamentendosis beziehungsweise nach der Blutentnahme Verletzungen an einer gebrauchten Nadel zu vermeiden, werden im medizinischen Bereich üblicherweise Nadelschutzvorrichtungen verwendet. Eine Nadelschutzvorrichtung kann beispielsweise als eine Schutzkappe ausgebildet sein, die auf einem Spritzenkörper und somit auf die am Ende des Spritzenkörpers angebrachte Injektionsnadel aufgesteckt wird. Dadurch kann ein direkter Kontakt mit der Nadel beziehungsweise eine Kontamination mit einer eventuell aus der Nadel austretenden medizinischen Flüssigkeit oder Körperflüssigkeit vermieden werden.

Eine Schutzkappe wird üblicherweise allerdings separat zu der eigentlichen Spritze aufbewahrt. Des Weiteren gestaltet sich das Aufstecken der Schutzkappe oftmals schwierig, da die Nadel exakt in den Hohlraum der Schutzkappe eingeführt beziehungsweise die Schutzkappe exakt über die Nadel gestülpt werden muss.

Es besteht ein Bedarf, eine Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel anzugeben, die möglichst einfach zu handhaben ist und möglichst vielseitig einsetzbar ist, insbesondere zur Sicherung von Nadeln mit verschiedenen Durchmessern/Nadeldicken und Nadellängen, geeignet ist.

Eine Ausführungsform einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel, die insbeson-dere zur Sicherung einer Nadel, unabhängig von deren Nadeldicke beziehungsweise deren Nadellänge geeignet ist, ist im Patentanspruch 1 angegeben.

Die Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel umfasst ein Aufnahmeelement mit einem Aufnahmebereich zur Aufnahme der Nadel. Das Aufnahmeelement weist ein einen Boden des Aufnahmebereichs bildendes Bodenteil, ein Seiten des Aufnahmebereichs bildendes Seitenteil und mindestens eine eine Abdeckung des Aufnahmebereichs bildende Abdeckeinrichtung auf. Der Aufnahmebereich wird von dem Bodenteil, dem Seitenteil und der mindestens einen Abdeckeinrichtung begrenzt. Die mindestens eine Abdeckeinrichtung weist eine Eintrittsöffnung für die Nadel zum Eindringen in den Aufnahmebereich auf. Die mindestens eine Abdeckeinrichtung ist derart beweglich an dem Seitenteil befestigt, dass sich die Eintrittsöffnung beim Drücken der Nadel auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung vergrößert, so dass die Nadel in den Aufnahmebereich eindringt, und sich die Eintrittsöffnung wieder verkleinert, nachdem die Nadel in den Aufnahmebereich gelangt ist und somit kein Druck mehr auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung ausgeübt wird.

Indem die mindestens eine Abdeckeinrichtung flexibel an dem Seitenteil befestigt ist, kann sich bei einem Drücken der Nadel auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung die Eintrittsöffnung in einem weiten Bereich vergrößern. Wenn beispielsweise eine Nadel mit einem geringen Durchmesser mit der Schutzvorrichtung gesichert werden soll, ist es ausreichend, wenn bei einem Drücken der Nadel auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung, die mindestens eine Abdeckeinrichtung nur geringfügig in Richtung des Bodenteils des Aufnahmeelements ausgelenkt wird. Dadurch öffnet sich die Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich der Schutzvorrichtung nur geringfügig. Eine Nadel mit geringen Nadeldurchmesser kann somit bereits bei geringer Breite der Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich ein-dringen.

Wenn hingegen eine Nadel mit größerem Nadeldurchmesser geschützt werden soll, verbiegt sich die mindestens eine Abdeckeinrichtung beim Drücken der Nadel auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung weiter in Richtung des Bodenteils, bis sich die Eintrittsöffnung im Vergleich zur Verwendung bei einer Nadel mit geringem Durchmesser deutlich mehr vergrößert hat, so dass auch die Nadel mit dem größerem Nadeldurchmesser durch die Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich eindringen kann.

Die Schutzvorrichtung ist somit als ein System ausgebildet, dass unabhängig von der Na-deldicke nahezu jede Nadel in dem Aufnahmebereich aufnehmen kann. Die Länge des Aufnahmebereichs kann an die Länge der längsten aufzunehmenden Nadel angepasst werden. Andererseits kann auch die Position der Abdeckeinrichtung an dem Aufnahmeelement an die kürzeste aufzunehmende Nadel angepasst werden. Somit stelle die Schutzvorrichtung auch ein System dar, das nahezu unabhängig von der Länge der schützenden Nadel jede Nadel aufnehmen und sichern kann.

Nachdem die Nadel in den Aufnahmebereich gelangt ist, bewirkt eine Rückstellkraft, die aufgrund des Verbiegens der mindestens einen Abdeckeinrichtung und somit aufgrund einer Materialspannung in dem Material der Abdeckeinrichtung entstanden ist, dass die mindestens eine Abdeckeinrichtung wieder in ihre ursprüngliche Position zurück bewegt wird und die Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich wieder verkleinert wird. Die Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich weist in der ursprünglichen Position der mindestens einen Abdeckeinrichtung nur eine geringe Spaltbreite auf beziehungsweise ist vollständig geschossen. Die Nadel kann daher nach dem Einlegen in den Aufnahmebereich nicht mehr aus dem Aufnahmebereich entweichen.

Die mindestens eine Abdeckeinrichtung ist insbesondere derart ausgebildet, dass eine Kraft, die von der in dem Aufnahmebereich liegenden Nadel aufgewandt werden müsste, um die mindestens eine Abdeckeinrichtung in entgegengesetzter Richtung derart zu verbiegen, dass sich die Spaltbreite der Eintrittsöffnung wieder vergrößert, deutlich größer ist, als die Kraft, die notwendig ist, um die Nadel in den Aufnahmebereich einzulegen. Die mindestens eine Abdeckeinrichtung kann klappenförmige Elemente aufweisen, die von gegen-

überliegenden Seitenelementen des Seitenteils in Richtung des Bodenteils des Aufnahmeelements ausgelenkt sind, wenn keine Krafteinwirkung auf die klappenförmigen Abdeckelemente der mindestens einen Abdeckeinrichtung erfolgt.

Verschiedene Ausführungsformen der Schutzvorrichtung werden im Folgenden anhand von Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 A eine Ausführungsform eines Aufhahmeelements einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einer Vielzahl von Abdeckeinrichtungen zur Abdeckung eines Aufnahmebereichs zur Aufnahme der Nadel,

Figur 1B eine vergrößerte Ansicht einer Abdeckeinrichtung der Schutzvorrichtung mit Ab deckelementen, deren Stirnseiten sich auf Stoß gegenüber liegen,

Figur 2A eine andere Ausführungsform eines Aufhahmeelements einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einer Vielzahl von Abdeckeinrichtungen zur Abdeckung eines Aufnahmebereichs zur Aufnahme der Nadel,

Figur 2B eine vergrößerte Ansicht einer Abdeckeinrichtung der Schutzvorrichtung mit Ab deckelementen, deren Stirnseiten zueinander versetzt angeordnet sind,

Figur 3A eine andere Ausführungsform eines Aufhahmeelements einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einer Vielzahl von Abdeckeinrichtungen zur Abdeckung eines Aufnahmebereichs zur Aufnahme der Nadel,

Figur 3B eine vergrößerte Ansicht von Abdeckeinrichtungen der Schutzvorrichtung mit ge ringfügig in Richtung des Bodenteils ausgelenkten Abdeckelementen,

Figur 4 eine Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einem Aufnahmeelement mit einer Vielzahl von Abdeckeinrichtungen zur Abdeckung eines Aufhahmebereichs für eine Nadel und eine Folienlage zum Fixieren des Aufhahmeelements an einem Spritzenkörper,

Figur 5 einen Spritzenkörper mit einer Injektionsnadel, an dem eine Schutzvorrichtung zur Sicherung der Injektionsnadel angebracht ist,

Figur 6 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform eines Aufnahmeelements einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einem im Querschnitt runden Aufnahmebereich zur Aufnahme der Nadel,

Figur 7A eine Ausführungsform eines Aufnahmeelements mit einem Aufnahmebereich zur Aufnahme einer Nadel mit rundem Querschnitt und Einkerbungen im Material zwischen Seitenelementen und Abdeckelementen des Aufnahmeelements,

Figur 7B einen Querschnitt durch das Aufnahmeelement mit einem Aufnahmebereich mit rundem Querschnitt und Einkerbungen im Material zwischen Seitenelementen und Abdeckelementen des Aufnahmebereichs des Aufnahmeelements,

Figur 8 eine Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einem Aufnahmeelement zur Sicherung der Nadel in einem Aufnahmebereich des Aufnahmeelements,

Figur 9A bis 9E verschiedene Zustände des Aufnahmeelements zur Sicherung einer Nadel in einem Aufnahmebereich,

Figur 10A eine perspektivische Ansicht eines Aufnahmeelements einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel mit einem beweglichen Element, einem Rückhalteelement und einem Führungselement zur Führung der Nadel in dem Aufnahmebereich,

Figur 10B eine Draufsicht auf das Aufnahmeelement mit dem beweglichen Element, dem Rückhalteelement und dem Führungselement,

Figur 11 A eine Ausführungsform eines Sicherungselements mit beweglichen Seitenele-menten zur Sicherung einer Nadel,

Figur I IB eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer Nadelschutzvorrichtung cherungselementen mit beweglichen Seitenelementen zur Sicherung einer Nadel,

Figur 12A einen Querschnitt einer Ausführungsform eines Sicherungselements mit einem flexiblen Seitenelement zur Sicherung einer Nadel,

Figur 12B eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer Nadelschutzvorrichtung mit ei-nem flexiblen Seitenelement zur Sicherung einer Nadel,

Figur 13 eine Ausführungsform eines Sicherungselements mit starren Seitenteilen zur Verformung einer Nadel vor Aufnahme in einen Aufnahmebereich einer Nadelschutzvorrichtung.

In den Figuren 1A bis 10B sind unterschiedliche Ausführungen einer Schutzvorrichtung 1 zur Sicherung einer Nadel 2 gezeigt. Insbesondere sind in den Figuren 1 A bis 10B verschiedene Ausführungsformen eines Aufnahmeelements 10 einer Schutzvorrichtung 1 mit einem Aufnahmebereich 100 zur Aufnahme der Nadel 2 gezeigt. Das Aufnahmeelement 10 weist ein Bodenteil 110 zur Ausbildung eines Bodens des Aufnahmebereichs 100 auf. Des Weiteren weist das Aufnahmeelement 10 ein Seitenteil 120, das Seiten des Aufnahmebereichs 100 bildet, sowie mindestens eine Abdeckeinrichtung 130, die eine Abdeckung des Aufnahmebereichs 100 bildet, auf. Der Aufnahmebereich 100 wird somit von dem Bodenteil 110, dem Seitenteil 120 und der Abdeckeinrichtung 130 begrenzt.

Die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 weist eine Eintrittsöffnung 101 für die Nadel 2 zum Eindringen in den Aufnahmebereich 100 auf. Bei den in den Figuren 1 A bis 10B gezeigten Ausführungsformen der Schutzvorrichtung 1 beziehungsweise des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1 ist die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 derart beweglich an dem Seitenteil 120 befestigt, dass sich die Eintrittsöffnung 101 beim Drücken der Nadel auf die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 vergrößert, so dass die Nadel in dem Aufnahmebereich 100 eindringt, und sich die Eintrittsöffnung 101 wieder verkleinert, nachdem die Nadel in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 gelangt ist und von der Nadel somit kein Druck mehr auf die mindestens eine Abdeckeinrich-tung 130 ausgeübt wird.

Bei den in den Figuren 1A bis 10B gezeigten Ausführungsformen der Schutzvorrichtung 1 beziehungsweise des Aufnahmeelements 10 weist die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 mindestens ein Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 auf, das beweglich an dem Seitenteil 120 befestigt ist. Das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 ist insbesondere derart beweglich an dem Seitenteil 120 befestigt, dass das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 eine erste (ursprüngliche) Position aufweist, wenn keine Krafteinwirkung, beispielsweise von der Nadel her, auf das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 erfolgt.

Das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 ist derart beweglich an dem Seitenteil 120 befestigt, dass das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 beim Drücken der Nadel auf das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 aus der ersten Position in Richtung des Bodenteils 110 des Aufnahmeelements 100 bis zu einer zweiten Position ausgelenkt wird. Dadurch vergrößert sich die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10, so dass die Nadel 2 an der zweiten Position des mindestens einen Abdeckelements 140 beziehungsweise 150 durch die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements gelangt.

Des Weiteren ist das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 derart beweglich an dem Seitenteil 120 befestigt, dass das mindestens eine Abdeckelement 140 be-ziehungsweise 150 von der zweiten Position wieder in die erste Position zurück bewegt wird, wodurch die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 wieder verkleinert wird, wenn die Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 gelangt ist und keine Krafteinwirkung, insbesondere von der Nadel 2 her, mehr auf das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 erfolgt. Die Nadel ist somit in dem Aufnahmebereich 100 des Auf-nahmeelements gefangen, ohne dass die Nadel mit Fanghaken fixiert ist. Die Nadel wird stattdessen dadurch an einem Herausrutschen aus dem Aufnahmebereich 100 gehindert, indem sich die Eintrittsöffnung 101 aufgrund der Rückstellkraft auf das mindestens eine Abdeckelement wieder verkleinert hat. Die Eintrittsöffnung weist in der ersten Position, auf die das mindestens eine Aufnahmeelement wieder zurückbewegt wird, eine Breite auf, die kleiner als der Nadeldurchmesser ist.

Des Weiteren ist die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 beziehungsweise das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 derart ausgebildet, dass eine Kraft, die von der in dem Aufnahmebereich liegenden Nadel aufzubringen wäre, um die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 beziehungsweise das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 zu verbiegen, damit sich die Eintrittsöffnung 101 wieder vergrößert, größer als die Kraft, die notwendig ist, um die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 be-ziehungsweise das mindestens eine Abdeckelement 140 beziehungsweise 150 mittels der Nadel zum Einlegen der Nadel in den Aufnahmebereich zu verbiegen.

Bei den in den Figuren 1 A bis 7B gezeigten Ausführungsformen der Schutzvorrichtung 1 beziehungsweise des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1 weist die mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 ein erstes Abdeckelement 140 und ein zweites Abdeckelement 150 auf. Das mindestens eine Seitenteil 120 weist ein erstes Seitenelement 121, ein gegenüberliegendes zweites Seitenelement 122 sowie ein Seitenelement 123 auf, das den Aufnahmebereich 100 zu einer Seite hin begrenzt. Das Abdeckelement 140 ist derart beweglich an dem Seitenelement 121 und das Abdeckelement 150 ist derart beweglich an dem Seitenelement 122 befestigt, dass das Abdeckelement 140 und das Abdeckelement 150 beim Drücken der Nadel 2 von außerhalb des Aufnahmebereichs 100 auf die Abdeckelemente 140, 150 von der jeweiligen ersten, ursprünglichen Position in Richtung des Bodenteils 110 des Aufnahmeelements 10 bis zu der jeweiligen zweiten Position ausgelenkt werden. Dadurch vergrößert sich die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100, so dass die Nadel 2 durch die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 gelangt.

Das Abdeckelement 140 ist des Weiteren derart beweglich an dem Seitenelement 121 und das Abdeckelement 150 ist derart beweglich an dem Seitenelement 122 befestigt, dass die Abdeckelemente 140 und 150 wieder in die jeweilige erste, ursprüngliche Position zurück bewegt werden, wenn die Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 gelangt ist und keine Krafteinwirkung, insbesondere von der Nadel 2 her, mehr auf das Abdeckelement 140 und das Abdeckelement 150 erfolgt. Durch das Zurückbewegen der Abdeckelemente 140 und 150 in die erste, ursprüngliche Position wird die Eintrittsöffnung 101 in dem Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 wieder verkleinert.

Bei den in den Figuren 1 A bis 7B gezeigten Ausführungsformen der Schutzvorrichtung 1 beziehungsweise des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1 ist das Abdeckelement 140 derart beweglich an dem Seitenelement 121 und das Abdeckelement 150 derart

beweglich an dem Seitenelement 122 befestigt, dass die Abdeckelemente 140 und 150 beim Drücken der Nadel 2 auf die Abdeckelemente 140, 150 von der jeweiligen ersten, ursprünglichen Position in Richtung des Bodenteils 110 des Aufnahmeelements 10 verbogen werden, wodurch in dem Material der Abdeckelemente 140 und 150 eine Materialspan-nung entsteht.

Die Materialspannung steigt an, wenn die Abdeckelemente 140 und 150 von der ersten, ursprünglichen Position in Richtung des Bodenteils 110 bis zu der zweiten Position verbogen werden. Diese Materialspannung bewirkt eine Rückstellkraft, durch die die Abdeckele-mente 140 und 150 entgegen der Richtung auf das Bodenteil 110 wieder in die jeweilige erste, ursprüngliche Position zurück bewegt werden, wenn die Nadel 2 durch die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 gelangt ist und keine Krafteinwirkung mehr, insbesondere von der Nadel 2, auf die Abdeckelemente 140 und 150 erfolgt.

Das Aufnahmeelement 10 ist einstückig ausgebildet. Das Aufnahmeelement kann beispielsweise ein Spritzgussteil aus einem Material aus Kunststoff sein. Die Abdeckelemente 140 und 150 der mindestens einen Abdeckeinrichtung 130 erstrecken sich von einem oberen Rand der Seitenelement 121 und 122 aufeinander zu und sind in der ersten Position nach unten in Richtung des Bodenteils 110 gebogen. Die Abdeckelemente 140 und 150 können beispielsweise von dem oberen Rand der Seitenelemente 121 und 122 V-förmig in Richtung des Bodenteils 110 angeordnet sein. Die verschiedenen Komponenten des Aufnahmeelements 10, das heißt das Bodenteil 110, die Seitenelemente 121, 122 und 123 und die Abdeckelemente 140 und 150 der mindestens einen Abdeckeinrichtung 130 sind aus einem Material hergestellt. Die Abdeckelemente 140 und 150 können als bewegliche Klappen ausgebildet sein, die von gegenüberliegenden Seitenelementen aufeinander zu verlaufen und den Aufnahmebereich 100 bedecken. Die einzelnen Abdeckeinrichtungen 130 sind beabstandet zueinander angeordnet, so dass zwischen den Abdeckeinrichtungen Freiräume entstehen, an denen der Aufnahmebereich nicht von einer der Abdeckeinrichtungen abge-deckt ist.

Die Figuren 1A bis 3B zeigen verschiedene Ausführungsformen des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1 zur Sicherung einer Nadel 2. Zur Abdeckung des Aufnahmebereichs 100 sind eine Vielzahl von Abdeckeinrichtungen 130 vorgesehen, die in Längsrichtung des Aufnahmebereichs versetzt zueinander angeordnet sind. Zwischen den einzelnen Abdeckeinrichtungen 130 befinden sich somit Freiräume, an denen der Aufnahmebereich 100 nicht von den Abdeckeinrichtungen 130 abgedeckt ist.

Jede Abdeckeinrichtung 130 umfasst ein Abdeckelement 140, das an dem Seitenelement 121 flexibel beziehungsweise beweglich angeordnet ist, und ein Abdeckelement 150, das an dem Seitenelement 122 beweglich beziehungsweise flexibel angeordnet ist. Die Abdeckelemente 140 und 150 der einzelnen Abdeckeinrichtungen weisen jeweils einen Abschnitt 141 beziehungsweise 151 und einen Abschnitt 142 beziehungsweise 152 auf. Die Abschnitte 141 und 142 des Abdeckelements 140 beziehungsweise die Abschnitte 151 und 152 des Abdeckelements 150 sind miteinander verbunden, sodass jedes der Abdeckele-ment 140 beziehungsweise 150 einstückig ausgebildet ist.

Die Abdeckelemente 140 und 150 sind jeweils als ein Steg ausgebildet. Die einzelnen Stege verlaufen rechtwinklig zur Längsachse der Seitenelemente 121 und 122. Die Materialstege erstrecken sich von dem oberen Rand des Seitenelements 121 beziehungsweise dem oberen Rand des Seitenelements 122 und sind in den Aufnahmebereich 101 gebogen, insbesondere V-förmig gebogen. Die Materialstege als auch die Seitenelemente sind aus einem Material gefertigt und daher einstückig ausgebildet.

Der Abschnitt 142 des Abdeckelements 140 der verschiedenen Abdeckeinrichtungen ist mit dem Seitenelement 121 beweglich beziehungsweise flexibel verbunden. Der Abschnitt 152 des Abdeckelements 150 der verschiedenen Abdeckeinrichtungen ist mit dem Seitenelement 122 beweglich beziehungsweise flexibel verbunden. Die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 wird zwischen den Enden E141 beziehungsweise E151 des Abschnitts 141 beziehungsweise 151 der Abdeckelemente 140 und 150 gebildet.

Damit sich die Abdeckelemente beim Drücken einer Nadel von oben auf die ersten Abschnitte 141, 151 der Abdeckelemente 140 und 150 verbiegen können, weist der jeweilige Abschnitt 142, 152 der Abdeckelemente 140 und 150 eine geringere Materialstärke/Materialdicke als der jeweilige Abschnitt 141, 151 der Abdeckelemente 140 und 150 auf. Die Abdeckelemente 140 und 150 haben somit am Rand zu den Seitenelementen 121 und 122 eine verhältnismäßig dünne Übergangsstelle, die als Filmgelenk wirkt und ein Verbiegen der Abdeckelemente in Richtung des Bodenteils 110 des Aufnahmeelements 10 ermöglicht, sobald von der Nadel 2 ein Druck von oben beziehungsweise von außerhalb des Aufnahmebereichs 100 auf die Abschnitte 141, 151 der Abdeckelemente 140 und 150 ausgeübt wird.

Wenn von der Nadel 2 keine Krafteinwirkung von oben auf die Abdeckelemente 140 und 150 erfolgt, sind die Abdeckelemente 140 und 150 in der ersten, ursprünglichen Position angeordnet. Diese Position der Abdeckelemente 140 und 150 ist in den Figuren 1A bis 3B dargestellt. In der ersten, ursprünglichen Position der Abdeckelemente 140 und 150 ist das jeweilige Ende E141, E151 des Abschnitts 141 beziehungsweise 151 der Abdeckelemente 140 und 150 näher an dem Bodenteil 110 als das jeweilige Ende E142, E152 der Abschnitte 142 und 152 der Abdeckelemente 140 und 150 angeordnet. Das Ende E142 des Abschnitts 142 der Abdeckelemente 140 ist dasjenige Ende, mit dem die Abdeckelemente 140 beweglich an dem Seitenelement 121 angeordnet sind. Das jeweilige Ende E152 des Abschnitts 152 der Abdeckelemente 150 ist dasjenige Ende, mit dem die Abdeckelemente 150 beweglich an dem Seitenelement 122 verbunden sind. Wie in den Figuren 1 A bis 3B dargestellt ist, sind die Abdeckelemente 140 und 150 in ihrer ursprünglichen Position V-förmig in Richtung des Bodenteils 110 ausgerichtet.

Figur 1A zeigt eine Ausführungsform des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1, bei der der Aufnahmebereich 100 von einer Abdeckeinrichtung 130a und mehreren Abdeckeinrichtungen 130b abgedeckt ist. Das Aufnahmeelement 10 weist an demjenigen Abschnitt, der beim Anbringen der Schutzvorrichtung 1 an einen Spritzenkörper dem Spritzenkörper zugewandt ist, mindestens eine Abdeckeinrichtung 130a auf. Nachfolgend weist das Aufnahmeelement 10 eine Vielzahl von Abdeckeinrichtungen 130b auf, die sich bis an das gegenüberliegende Ende des Aufnahmeelements, das heißt bis an das Seitenelement 123, erstrecken.

Wie aus Figur 1A ersichtlich ist, ist das Ende E141, E151 des Abschnitts 141 beziehungsweise 151 des Abdeckelements 140 und 150 der Abdeckeinrichtung 130a in der ersten, ursprünglichen Position näher an dem Bodenteil 110 angeordnet als das jeweilige Ende E 141, El 51 des Abschnitts 141, 151 der Abdeckelemente 140 und 150 der übrigen Abde-ckeinrichtungen 130b. Die Abdeckeinrichtung 130a ist daher in der ursprünglichen Position tiefer in den Aufnahmebereich 100 als die übrigen Abdeckeinrichtungen 130b gewölbt. Die Abdeckeinrichtung 130a setzt daher der Nadel 2 bei einem Druck von oben einen größeren Widerstand entgegen als die übrigen Abdeckeinrichtungen 130b.

Zur Verstärkung dieses Effekts sind die Abschnitte 142 und 152 der Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtungen 130b mit einer geringeren Materialstärke ausgeführt als die Abschnitte 141 und 151 der Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtung 130a. Nachdem die Nadel 2 den Widerstand der Abdeckeinrichtung 130a und der Abdeckeinrichtung 130b überwunden hat und durch die verbreiterte Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 eingetreten ist, bewegen sich die Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtungen wieder zurück in die erste ursprüngliche Position. An der ersten Position setzen die Abdeckeinrichtungen 130a, 130b der Nadel 2 einen größeren Widerstand entgegen, wenn versucht wird, die Nadel wieder aus dem Aufnahmebereich 100 zu entnehmen, indem vom Inneren des Aufnahmebereichs 100 mittels der Nadel eine Druckkraft auf die Aufnahmeelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtungen 130a, 130b ausgeübt würde, als derjenige Widerstand, der zum Einlegen der Nadel von außen in den Aufnahmebereich 100 zu überwinden war.

Somit ist die Kraft, die notwendig ist, um die Nadel 2 durch die Eintrittsöffnung 101 der Abdeckeinrichtungen 130a, 130b in den Aufnahmebereich 100 einzudrücken, kleiner, als die Kraft, die notwendig wäre, um die Nadel 2 durch Verbiegen der Abdeckeinrichtungen 130a, 130b wieder aus dem Aufnahmebereich 100 zu entnehmen. Aufgrund der unterschiedlichen Formgebung der Abdeckeinrichtung 130a und der Abdeckeinrichtungen 130b ist die Kraft, die notwendig ist, um die Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrich-tung 130a zu bewegen, größer als die Kraft, die notwendig ist, um die Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtung 130b zu bewegen.

Figur 1B zeigt eine der Abdeckeinrichtungen 130b mit den zugehörigen Abdeckelementen

140 und 150 in einer vergrößerten Darstellung. Wie aus Figur 1B ersichtlich ist, liegen sich eine Stirnfläche S141 des Abschnitts 141 des Abdeckelements 140 und eine Stirnfläche S151 des Abschnitts 151 des Abdeckelements 150 der Abdeckeinrichtung 130b im Bereich der Eintrittsöffnung 101 ohne Versatz in vertikaler Richtung gegenüber. Die Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtung 130b sind somit an ihren Stirnflächen S141 und S151 auf Stoß angeordnet.

Gemäß einer möglichen Ausfuhrungsform können die Abdeckelemente 140 und 150 an der Unterseite der Abschnitte 141 und 151, die dem Bodenteil 110 zugewandt ist, Vorsprünge/Nasen 143 beziehungsweise 153 aufweisen. Diese Verlängerungen an der Stoßstelle der Abdeckelemente 140 und 150 bewirken, dass die Nadel 2 nach dem Eindringen in den Aufnahmebereich 100 von der Eintrittsöffnung 101 abgelenkt wird und somit sicher in dem Aufnahmebereich 100 angeordnet ist.

Die Figuren 2A und 2B zeigen eine weitere Ausführungsform des Aufhahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1 zur Sicherung einer Nadel 2. Im Unterschied zu der in den Figuren 1A und 1B gezeigten Ausführungsform ist der Aufhahmebereich 100 ausschließlich von Abdeckeinrichtungen 130 abgedeckt, die ähnlich wie die einzelne Abdeckeinrichtung 130a aus Figur 1A ausgebildet sind. Bei den Abdeckeinrichtungen 130 der Figuren 2A und 2B sind die jeweiligen Abschnitte 141 und 151 der Abdeckelemente 140 und 150 weiter in Richtung des Bodenteils 110 gewölbt als bei den in Figur 1A und 1B gezeigten Abdeckeinrichtungen 130b.

Die Abschnitte 142, 152 der Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtungen 130 der Figuren 2A und 2B sind an den Seitenelementen 121 und 122 flexibel angeordnet. Dadurch können sich die Abschnitte 141 und 151 der Abdeckelemente 140, 150 in Richtung des Bodenteils 110 verbiegen, wenn zum Einlegen der Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 ein Druck von oben auf die Abschnitte 141 und 151 der Abdeckelemente 140, 150 ausgeübt wird. Um die Abdeckeinrichtungen 130 beweglich mit den Seitenelementen 121 und 122 zu verbinden, weisen die Abschnitte 142 und 152 der Abdeckelemente 140, 150 der Figuren 2A und 2B eine geringere Materialstärke als die zugehörigen Abschnitte

141 und 152 auf.

Wie aus Figur 2B ersichtlich ist, sind im Unterschied zu den Abdeckeinrichtungen 130b aus den Figuren 1A und IB eine Stirnfläche S141 des Abschnitts 141 des Abdeckelements 140 und eine Stirnfläche S151 des Abschnitts 151 des Abdeckelements 150 der Abdeckeinrichtungen 130 im Bereich der Eintrittsöffnung 101 in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 versetzt zueinander angeordnet. Die klappenför-migen Abdeckeinrichtungen 130 der Figuren 2A und 2B sind somit als eine Art "Karabiner-Paddel" hintereinander geschaltet, während die auf Stoß angeordneten klappenförmi-gen Abdeckeinrichtungen 130b der in den Figuren 1A und IB gezeigten Ausführungsform als "Stoß-Paddel" ausgebildet sind.

Die Ausstülpungen/Wölbungen der Abdeckelemente 140 und 150 haben eine aufeinander angepasste Form, die eine Bewegung der Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtungen 130 der Figuren 2A und 2B gegeneinander verhindert, wenn versucht wird, die Nadel aus dem Inneren des Aufnahmebereichs 100 nach außen zu bewegen. Die Kraft, die somit von einer Nadel, die bereits in dem Aufnahmebereich 100 liegt, aufzubringen wäre, um die Nadel 2 wieder aus dem Aufnahmebereich 100 zu entnehmen, ist somit größer als die Kraft, die notwendig ist, um die Abdeckeinrichtungen 130 in Richtung des Bodenteils 100 zu verbiegen, um die Nadel 2 von außerhalb in den Aufnahmebereich 100 einzudrücken.

Die Figuren 3A und 3B zeigen eine weitere Ausführungsform des Aufnahmeelements 10 der Schutzvorrichtung 1. Im Unterschied zu der in den Figuren 2A und 2B gezeigten Ausführungsform sind die Abdeckeinrichtungen 130 hier flacher in Richtung des Bodenteils 110 gewölbt. Die Stirnflächen S141 und S151 der Abdeckelemente 140, 150 der Abdeck-einrichtungen 130 liegen sich auch hier in vertikaler Richtung zur Bodenfläche versetzt gegenüber, sodass wie bei der in den Figuren 2A und 2B gezeigten Ausführungsform die Abdeckelemente 140 und 150 karabinerartig ineinander eingreifen. Bei Verwendung der in den Figuren 3A und 3B gezeigten flachen V-förmigen Wölbung der Abdeckelemente 140, 150 der Abdeckeinrichtungen 130 kann das Aufnahmeelement 10 sehr flach ausgebildet sein und beispielsweise eine Fängerhöhe von lediglich bis zu 2,5 mm aufweisen.

Bei den in den Figuren 1 A bis 3B gezeigten Ausführungsformen des Aufnahmeelements 10 können die Abdeckeinrichtungen 130, 130a beziehungsweise 130b derart mit den Seitenelementen 121 und 122 verbunden sein, dass die jeweilige Eintrittsöffnung 101 der einzelnen Abdeckeinrichtungen 130, 130a beziehungsweise 130b entlang einer Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 versetzt angeordnet ist. Dadurch wird das ungewollte Herausrutschen der Nadel 2 aus dem Aufnahmebereich 100 weiter erschwert.

Figur 4 zeigt eine Ausführungsform der Schutzvorrichtung 1 mit dem Aufnahmeelement 10 und einer Folienlage 20. Die Folienlage 20 weist einen ersten Abschnitt 21 zum Umwi-ekeln eines Spritzenkörpers und einen zweiten Abschnitt 22 auf, der rechtwinklig zu dem ersten Abschnitt 21 verläuft. Da der erste Abschnitt 21 um einen Spritzenkörper gewickelt werden muss, weist er eine größere Längsausdehnung als der Abschnitt 22 auf. Das Aufnahmeelement 10 ist an einem vorderen Abschnitt 11 mit dem zweiten Abschnitt 21 der Folienlage 10 verbunden. Dazu kann eine Unterseite des Abschnitts 11 des Aufnahmeele-ments 10 auf eine Oberseite des Abschnitts 22 der Folienlage 20 geklebt sein.

Um die Anordnung des Aufnahmeelements 10 an einem Spritzenkörper nicht zu behindern, weist der Abschnitt 11 abgeschrägte Seitenelemente 12 und 13 auf. Der Aufnahmebereich 100 ist in einem hinteren Abschnitt 14 des Aufnahmeelements, der sich einstückig an den vorderen Abschnitt 1 1 anschließt angeordnet. Die Figur 4 zeigt das Aufnahmeelement 10 in der in den Figuren 3A und 3B gezeigten Ausführungsform. Es sei darauf hingewiesen, dass das Aufnahmeelement 10 auch die in den Figuren 1A bis 2B gezeigte Ausgestaltungsform annehmen kann.

Bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform ist die Schutzvorrichtung 1 als ein Etikett ausgebildet, das mittels des Abschnitts 21 der Folienlage 20 auf einen Spritzenkörper aufgeklebt werden kann. Figur 5 zeigt einen Spritzenkörper 3, aus dessen Ende die Nadel 2 austritt. Der erste Abschnitt 21 der Folienlage 20 der Schutzvorrichtung 1 ist um den Spritzenkörper gewickelt. Figur 5 zeigt die Nadel 2, die in dem Aufnahmebereich 100 des Auf-nahmeelements 10 geschützt angeordnet ist.

Während bei den bisher in den Figuren gezeigten Ausführungsformen der Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 rechteckförmig ausgebildet ist, zeigen die Figuren 6 bis 7B Ausführungsformen eines Aufnahmeelements 10 einer Schutzvorrichtung 1, bei denen der Aufnahmebereich 100 einen runden Querschnitt aufweist. Wie bei den bisher gezeigten Ausführungsformen kann das Aufnahmeelement 10 einstückig, beispielsweise als ein Spritzgussteil aus Kunststoff ausgebildet sein.

Bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform sind sowohl das Bodenteil 110 als auch die Seitenelemente 121 und 122 des Seitenteils 120 sowie die Abdeckeinrichtung 130 als Segmente eines zylinderförmigen Körpers ausgebildet. Der zylinderförmige Körper ist an seiner Oberseite nicht geschlossen, sondern weist in Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 einen Schlitz auf, der die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 bildet. Die Abdeckeinrichtung 130 weist ein Abdeckelement 140 und ein Abdeckelement 150 auf, deren Enden entweder auf Stoß angeordnet sind, oder deren Enden sich wie bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform überlappen.

Bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform liegt ein Ende El 40 des Abdeckelements 140 auf einer Stirnseite S150 des Abdeckelements 150 auf. Wenn von oben eine Nadel in die Eintrittsöffnung 101 gedrückt wird, werden die Abdeckelemente 140 und 150 auseinandergebogen. Dadurch öffnet sich die Eintrittsöffnung 101 und die Nadel 2 kann in den Aufnahmebereich 100 eindringen. Da das Aufnahmeelement 10 als ein einstückiger Kör-per ausgebildet ist, entsteht beim Auseinanderbiegen der Abdeckelemente 140 und 150 im Material des Aufnahmeelements 10 eine Spannung, durch die die Aufnahmeelemente 140 und 150 nach dem Eindringen der Nadel in den Aufnahmebereich 100 wieder zusammengedrückt werden. Dadurch kann die Nadel 2 nicht mehr aus dem Aufnahmebereich 100 entweichen.

Die Figuren 7A und 7B zeigen in perspektivischer Ansicht beziehungsweise im Querschnitt eine weitere Ausführungsform einer Schutzvorrichtung 1, die als ein zylinderförmiger Körper ausgebildet ist. Das Bodenteil 110, die Seitenelemente 121 und 122 als auch die Abdeckeinrichtung 130 stellen Teile eines einstückigen Körpers, beispielsweise eines Spritzgussteils aus Kunststoff, dar. Ähnlich wie bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform wird die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 durch eine Schlitzung in der Abdeckeinrichtung 130 gebildet, die entlang der Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 verläuft. Es sei angemerkt, dass die Eintrittsöffnung 101 anstelle des in Figur 7A gezeigten geradlinigen Verlaufs auch einen wellen- beziehungsweise zickzackförmigen Verlauf aufweisen kann.

In Richtung der Eintrittsöffnung 101 nimmt die Materialstärke der Abdeckelemente 140 und 150 der Abdeckeinrichtung 130 ausgehend von den Seitenelementen 121 und 122 kontinuierlich ab. Um ein leichteres Verbiegen der Abdeckelemente 140 und 150 in Richtung des Bodenteils 110 zu ermöglichen, wenn mit einer Nadel auf die Abdeckelemente 140 und 150 gedrückt wird, ist in einer äußeren Oberfläche des Materials des Aufnahmeele-ments 10 zwischen dem Seitenelement 121 und dem Abdeckelement 140 und/oder zwischen dem Seitenelement 122 und dem Abdeckelement 150 eine Einkerbung 144 beziehungsweise 154 vorgesehen.

Da der Materialdurchmesser von der Eintrittsöffnung 101 aus gesehen in Richtung zu den Einkerbungen 144, 154 zunimmt, wirken die Abdeckelemente 140 beziehungsweise 150 als Sperrnasen beziehungsweise Filmscharnier, sodass die Abdeckelemente 140 und 150 weit in Richtung auf das Bodenteil 110 ausgelenkt beziehungsweise gebogen werden können, wenn mit einer Nadel von außen auf die Abdeckelemente 140 und 150 gedrückt wird. Andererseits verhindern die Einkerbungen und der Anstieg der Materialdicke von der Ein-trittsöffnung 101 in Richtung zu den Einkerbungen 144, 154, dass die Abdeckelemente in zu dem Bodenteil 110 entgegengesetzter Richtung aufgeklappt werden können. Dadurch ist die Nadel in dem Aufnahmebereich 100 sicher aufbewahrt und kann bei einem Druck vom Inneren des Aufnahmebereichs auf die Abdeckelemente 140 und 150 nicht wieder durch die Eintrittsöffnung 101 entweichen.

Figur 8 zeigt eine Ausführungsform des Aufnahmeelements 10 als ein einstückiges Spritzgussteil mit dem Abschnitt 11, der die abgeschrägten Seitenelemente 12 und 13 aufweist, und einem vorderen Abschnitt 14. Zwischen dem Abschnitt 11 und dem Abschnitt 14 kann im Material des Aufnahmeelements 10 eine Einkerbung 15 vorgesehen sein. Beim Eindrü-cken einer Spritze in den Aufnahmebereich 100 kann das Aumahmeelement 10 an der Einkerbung 15 abknicken, sodass die Nadel in dem Aufnahmebereich 100 verbogen wird.

Das Aufnahmeelement 10 weist in dem Aufnahmebereich 100 mindestens eine Abdeckeinrichtung 130 auf. An einem Ende des Aufnahmebereichs 100, der dem Abschnitt 11 des Aufnahmeelements 10 zugewandt ist, ist ein Führungselement 170 mit einer Nut 171 vorgesehen. Beim Eindrücken einer Nadel in den Aufnahmebereich 100 drückt die Nadel zu-nächst auf die Abdeckeinrichtung 130 und kann anschließend nach dem Aufbiegen der Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 eindringen. Die Nadel wird dabei in der Nut 171 des Führungselements 170 aufgenommen und wird somit in dem Aufnahmebereich 100 in einer vorgegebenen Richtung geführt.

Die Figuren 9A bis 9E zeigen einen Querschnitt durch das Aufnahmeelement 100 an der Stelle, an der sich die Abdeckeinrichtung 130 befindet. Dargestellt sind verschiedene Zustände der Abdeckeinrichtung 130 beim Eindringen einer Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10. Das Aufnahmeelement 10 weist ein Bodenteil 110, ein Seitenteil 120 mit Seitenelementen 121 und 122 sowie eine Abdeckeinrichtung 130 auf. Die Abdeckeinrichtung 130 umfasst ein Abdeckelement 140 sowie ein Abdeckelement 150, wobei das Abdeckelement 150 an seinem Ende flexibel ausgebildet ist. Zwischen dem Abdeckelement 140 und dem Abdeckelement 150 wird eine Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 gebildet.

Bei einem Druck einer Nadel 2 auf das Abdeckelement 150 wird das Ende des Abdeckelements 150 in Richtung des Bodenteils 110 verbogen, sodass sich die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 vergrößert. Die Nadel kann somit, wie in den Figuren 9B bis 9E gezeigt ist, in den Aufnahmebereich 100 eindringen.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann das Aufnahmeelement 10 ein Schiebeelement 160 zum Schieben der Nadel 2 in dem Aufnahmebereich 100 aufweisen. Das Schiebeelement 160 ist an einer Position 103 unter der Eintrittsöffnung 101 angeordnet. Das Schiebeelement 160 ist dazu ausgebildet, die Nadel 2 nach dem Eindringen in den Aufnahmebereich 100 an eine Position 102 des Aufnahmebereichs 100 zu schieben, der zwischen der Stelle 103 des Aufnahmebereichs 100, an der das Schiebeelement 160 angeordnet ist, und dem Seitenelement 122 liegt.

Das Schiebeelement 160 ist als ein starres, beispielsweise bogenförmiges Element ausgebildet. Beim Eindringen in den Aufnahmebereich 100 gleitet die Nadel 2 entlang einer äußeren Oberfläche des bogenförmigen Schiebeelements 160. Diese äußere Oberfläche des Schiebeelements 160 kann als eine Schräge 161 ausgebildet sein. Beim Eindringen der Na-del 2 durch die Eintrittsöffnung 101 trifft die Nadel auf die äußere Oberfläche 161 des bogenförmigen Schiebeelements 160 und gleitet entlang dieser Schräge an die Position 102 des Aufnahmebereichs 100. Durch die Wölbung des Abdeckelements 150 in Richtung des Bodenteils 110 wird die Nadel 2 sicher an der Position 102 des Aufnahmebereichs 100 gehalten.

Die Figuren 10A und 10B zeigen in einer perspektivischen Ansicht von oben beziehungsweise einer Draufsicht eine weitere Ausführungsform eines Aufnahmeelements 10 zur Aufnahme einer Nadel in einem Aufnahmebereich 100. Das Aufnahmeelement weist ein Bodenteil 110, ein Seitenteil 120 mit einem Seitenelement 121 und einem Seitenelement 122 sowie eine Abdeckeinrichtung 130 auf. Zwischen dem Bodenteil, dem Seitenteil und der Abdeckeinrichtung wird ein rechteckförmiger Aufnahmebereich 100 gebildet. Die Abdeckeinrichtung 130 umfasst ein bewegliches Element 131, das an dem Seitenelement 122 angeordnet ist, sowie mindestens ein Rückhalteelement 132, 133, das an dem Seitenelement 121 und/oder an dem Seitenelement 122 angeordnet ist. Weiterhin umfasst das Auf-nahmeelement 10 ein Führungselement 170, das zwischen den Seitenelementen 121 und 122 angeordnet ist.

Das bewegliche Element 131 weist einen Abschnitt 131a und einen Abschnitt 131b auf. Der Abschnitt 13 la ist beweglich an dem Abschnitt 131b befestigt. Der Abschnitt 13 lb ist an dem Seitenelement 122 starr fixiert. Das Ende des Abschnitts 131a des beweglichen Elements 131 ist in Richtung des Bodenteils 110 abgeschrägt. Ebenso ist ein Ende des mindestens einen Rückhalteelements 132, 133 in Richtung des Bodenteils abgeschrägt, wobei die Schräge am Ende des Abschnitts 131a des beweglichen Elements 131 und die Schräge am Ende des Rückhalteelements 132 aufeinander zu laufen, so dass die Nadel beim Einlegen in den Aufnahmebereich 100 entlang der Schräge des Abschnitts 131a des beweglichen Elements 131 und entlang der Schräge des Rückhalteelements 132 gleiten kann. Das Führungselement 170 ist ähnlich zu der in Figur 8 gezeigten Ausführungsform des Aufnahmeelements ausgebildet und weist eine Nut 171 zur Führung der Nadel in dem Aufnahmebereich 100 auf.

Das bewegliche Element 131, das mindestens eine Rückhalteelement 132, 133 und das Führungselement 170 sind derart ausgebildet beziehungsweise angeordnet, dass der Abschnitt 131a des beweglichen Elements 131 bei einem Druck der Nadel auf das bewegliche Element 131 derart verbogen wird, dass die Nadel in den Aufnahmebereich 100 und in die Nut 171 des Führungselements 170 eindringt und gleichzeitig unter das mindestens eine Rückhalteelement 132, 133 rutscht. Die Nadel wird von dem mindestens einen Rückhal-teelement 132, 133 an einem Herausgleiten aus dem Aufnahmebereich 100 gehindert.

Wie aus Figur 10B ersichtlich ist, ist das bewegliche Element 131 über dem Aufnahmebereich 100 nicht rechtwinklig zur Längsachse des Aufnahmebereichs 100, sondern schräg dazu angeordnet. Zwischen dem Abschnitt 131a und dem Abschnitt 131b des beweglichen Elements 131 ist eine Materialeinkerbung 131c vorgesehen, die als eine Soll- Knickstelle beziehungsweise Biegestelle wirkt.

Beim Eindrücken einer Nadel in den Aufnahmebereich 100 wird die Nadel zunächst auf das näher am Spritzenkörper angeordnete bewegliche Element 131 gedrückt. Der bewegli-che Abschnitt 13 la knickt an der Knickstelle ab und wird nach oben in Richtung des Rückhalteelements 132 weggedrückt. Die Nadel kann nun entlang der Schräge des Abschnitts 131a des beweglichen Elements 131 und entlang der Schräge des Rückhalteelements 132 in den Aufnahmebereich 100 gleiten und rutscht dabei in der Nut 171 des Führungselements 170 und unter die Rückhalteelemente 132 und 133. Das mindestens eine Rückhal-teelement 132, 133 verhindert, dass die Nadel wieder zurückgelenkt wird.

Die Figuren I IA und I IB zeigen eine weitere Ausführungsform des Aufnahmeelements 10 in einem Querschnitt und einer Draufsicht. Das Aufnahmeelement 10 weist mehrere Sicherungselemente auf, von denen in Figur I IB beispielhaft zwei Sicherungselemente 180a und 180b gezeigt sind. Der Aufnahmebereich 100 des Aufnahmeelements 10 wird durch Teilaufnahmebereiche 100a, 100b der Sicherungselemente 180a, 180b gebildet.

Das im Detail in Figur 11A gezeigte Sicherungselement 180a umfasst ein Bodenteil 110, ein Seitenteil 120 mit Seitenelementen 121 und 122 sowie eine Abdeckeinrichtung 130 mit einem Abdeckelement 140 und einem Abdeckelement 150. Zwischen den genannten Komponenten wird der Teilaufnahmebereich 100a zur Aufnahme der Nadel gebildet. Das Abdeckelement 140 ist am oberen Ende des Seitenelements 121 angeordnet. Das Abdeckelement 150 ist am oberen Ende des Seitenelements 122 angeordnet. Die Abdeckelemente 140 und 150 verlaufen vom Ende der Seitenelemente 121, 122 schräg in Richtung des Bodenteils 120 und sind in Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 versetzt zueinander angeordnet, so dass sich die Enden der Abdeckelemente 140 und 150 überlappen, wie in Figur I IA strichliert dargestellt ist.

Im Unterschied zu den bisher gezeigten Ausführungsformen des Aufnahmeelements 10 sind die Abdeckelemente 140 und 150 jedoch starr an den Seitenelementen 121 und 122 angeordnet. Beim Eindrücken einer Nadel auf die Abdeckelemente 140 und 150 verbiegen sich stattdessen die flexibel an dem Bodenteil 110 angeordneten Seitenelemente 121 und 122, wie durch die Pfeile in Figur 11 A angedeutet. Dadurch öffnet sich die Eintrittsöffnung 101 und die Nadel 2 kann in den Aufnahmebereich 100 eindringen.

Wie in der Draufsicht auf das Aufnahmeelement 10 in Figur 11B zu erkennen ist, weist das Aufnahmeelement 10 äußere Seitenelemente 123 und 124 auf. Zwischen den äußeren Seitenelementen 123 und 124 sind mehrere der Sicherungselemente 180a, 180b in Längsrich-tung des Aufnahmebereichs 100 versetzt zueinander angeordnet. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Nadel aus den Aufnahmebereichen 100a, 100b verhindert. Die Figuren 12A und 12B zeigen eine weitere Ausführungsform eines Aufnahmeelements 10 mit einem Aufnahmebereich 100 zur Aufnahme einer Nadel. Der Aumahmebereich 100 wird durch mehrere Teilaufhahmebereiche 100a, 100b, ... von Sicherungselementen 180a, 180b, ... gebildet. Auf einem Bodenteil 110 des Aufnahmeelements 10 sind die mehreren Sicherungselemente 180a, 180b, ... hintereinander angeordnet.

Figur 12A zeigt Details von einem der Sicherungselemente 180a in einem Querschnitt. Jedes Sicherungselement weist Seitenelemente 121, 122 und eine Abdeckeinrichtung 130 auf. An dem Seitenelement 122 ist ein Abdeckelement 150 der Abdeckeinrichtung 130 angeordnet. Zwischen dem Seitenelement 121 und dem schräg von einem oberen Rand des Seitenelements 122 nach unten verlaufenden Abdeckelement 150 liegt die Eintrittsöffnung 101. Das Sicherungselement 180a ist derart ausgebildet, dass beim Drücken der Nadel 2

auf die Abdeckeinrichtung 130 das Seitenelement 122 nach außen gebogen wird, wodurch die Eintrittsöffnung 101 geöffnet wird, bis die Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 eindringen kann. Aufgrund der Materialspannung biegt sich das Seitenelement 122 wieder zurück. Durch das als Vorsprung ausgebildete Ende des Abdeckelements 150 wird die Nadel sicher in dem Aufnahmebereich 100 gehalten.

Wie aus Figur 12B ersichtlich ist, können mehrere derartige Sicherungselemente 180a, 180b, ... mit unterschiedlicher Ausrichtung, beispielsweise um 180° verdreht zueinander hintereinander auf dem Bodenteil 110 angeordnet werden. Dadurch kann die Nadel in dem Aufnahmebereich 100 sicher gehalten werden.

Die Figur 13 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Aufnahmeelements 10 mit einem Aufnahmebereich 100. Der Aufnahmebereich 100 wird zwischen einem Bodenteil 110, Seitenelementen 121 und 122 sowie Abdeckelementen 140 und 150 einer Abdeckeinrich-tung 130 gebildet. Im Unterschied zu den bisher gezeigten Ausführungsformen sind die Seitenelemente 121, 122 als auch die Abdeckelemente 140 und 150 starr beziehungsweise unbeweglich an dem Bodenteil 110 angeordnet. Das Seitenelement 121 mit dem Abdeckelement 140 ist in Längsrichtung des Aufnahmebereichs 100 vor dem Seitenelement 122 mit dem Abdeckelement 150 angeordnet, so dass sich die Enden der Abdeckelemente 140 und 150 geringfügig überlappen.

Beim Drücken der Nadel 2 auf die starren, festen Abdeckelemente 140, 150 verbiegt sich daher anstelle des Aufnahmeelements 10 nun die Nadel 2. Aufgrund der Verbiegung kann die Nadel in den Aufnahmebereich 100 eindringen. Nach dem Einschnappen der Nadel 2 in den Aufnahmebereich 100 verschwindet die geringfügige Verbiegung der Nadel wieder. Dadurch liegt die Nadel gerade entsprechend ihrer ursprünglichen Form in dem Aufnahmebereich 100.

Die gezeigten Ausführungsformen einer Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel er-laubt es, Nadeln mit unterschiedlichen Nadeldurchmessern zu sichern. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Abdeckeinrichtung beweglich an dem Seitenteil oder die Seitenelemente des Seitenteils beweglich an dem Bodenteil des Aufnahmeelements 10 angeordnet sind. Dadurch kann sich die Eintrittsöffnung in den Aufnahmebereich beim Drücken einer Nadel auf die Abdeckeinrichtung nahezu beliebig vergrößern, sodass Nadeln mit unterschiedlichen Durchmessern in dem Aufnahmebereich aufgenommen werden können. Aufgrund der Materialspannung bewegen sich die Abdeckeinrichtungen 130 beziehungsweise die Seitenelemente 121 und 122 wieder in ihre ursprüngliche Form zurück, so dass sich die Eintrittsöffnung 101 in den Aufnahmebereich 100 wieder schließt.

Grundsätzlich ist die Nadelschutzvorrichtung 1 auch zur Aufnahme von Nadeln verschiedener Länge geeignet. Die Länge des Aufnahmebereichs 100 ist dazu an die längste aufzunehmende Nadel angepasst. Die Position der ersten Abdeckeinrichtung über dem Aufnah-mebereich ist so nah an dem Abschnitt 11 des Aufnahmeelements anzuordnen, dass die kürzeste Nadel durch die Eintrittsöffnung der ersten Abdeckeinrichtung in den Aufnahmebereich eindringen muss.

Bezugszeichenliste

1 Schutzvorrichtung zur Sicherung einer Nadel

2 Nadel

3 Spritzenkörper

10 Aufnahmeelement

20 Folienlage

100 Aufnahmebereich

101 Eintrittsöffnung

1 10 Bodenteil

120 Seitenteil

121, 122 Seitenelemente

130 Abdeckeinrichtung

131 bewegliches Element

132, 133 Rückhalteelement

140, 150 Abdeckelement

160 Schiebehaken

170 Führungselement

180 Sicherungselement