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1. (WO2019025052) DECONTAMINATION ARRANGEMENT, SYSTEM AND DECONTAMINATION METHOD
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Patentansprüche

1. Dekontaminationsanordnung, insbesondere für pharmatechnische Anwendungen, umfassend mindestens einen zu dekontaminierenden Raum (4), insbesondere einen Isolatorraum, bevorzugt einen Manipulatorraum und/oder einen von dem Manipulatorraum über eine Membran getrennten Plenumraum, weiter umfassend einen Dekontaminationsflüssigkeitsbehälter (22) aus dem mehrere in dem zu dekontaminierenden Raum (4) angeordnete, bevorzugt als Zweistoffdüsen ausgebildete, Zerstäuber (A, B, C) zum Erzeugen eines Dekontaminationsmittelaerosols mit Dekontaminationsflüssigkeit, bevorzugt Wasserstoffperoxid, über mindestens eine Versorgungsleitung (25, 26, 27) versorgbar sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Dekontaminationsflüssigkeitsbehälter (22) als an eine Druckluftquelle (8) angeschlossener Druckbehälter (16) ausgebildet ist, in dem durch Beaufschlagung mit, insbesondere steriler, Druckluft von der Druckluftquelle (8) ein Förderdruck erzeugbar ist, durch den die Dekontaminationsflüssigkeit aus dem Druckbehälter (16) durch die mindestens eine Versorgungsleitung (25, 26, 27) in Richtung der Zerstäuber (A, B, C) förderbar ist.

2. Dekontaminationsanordnung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass fluidleitend mit dem Druckbehälter (16) ein Dekontaminationsflüssigkeitsvorratsbehälter (22) verbunden ist, aus dem der Druckbehälter (16) mit Dekontaminationsflüssigkeit über, insbesondere eine Förderpumpe umfassende, Fördermittel (23) versorgbar ist.

Dekontaminationsanordnung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass Mittel zur Abgabe einer definierten, insbesondere einstellbaren, Dekontaminationsflüssigkeitsmenge an den Druckbehälter (16) vorgesehen sind, insbesondere umfassend eine den Dekontaminationsflüssigkeitsvorratsbehälter (22) aufnehmende Waage (24) und/oder einen dem Druckbehälter (16) zugeordneten Füllstandsmesser (29) und/oder einen Durchflussmengenmesser.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass dem Druckbehälter (16) Druckeinstellmittel zum Halten des Förderdrucks in dem Druckbehälter (16) in einem vorgegebenen, insbesondere einstellbaren, Bereich zugeordnet sind.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die von den Zerstäubern (A, B, C) zum Drucktank gemessenen Leitungslängen der mindestens einen Versorgungsleitung (25, 26, 27) maximal 20%, bevorzugt maximal 10%, ganz besonders bevorzugt maximal 5% unterschiedlich, ganz besonders bevorzugt gleich sind.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass in einem Bereich in Strömungsrichtung vor den Zerstäubern (A, B, C) jeweils, insbesondere einstellbare, Drosselmittel (30, 31 , 32) zum Aufrechterhalten eines

Mindestdekontaminationsflüssigkeitsdrucks in einem Bereich zwischen den Drosselmitteln (30, 31 , 32) und dem Druckbehälter (16) zum Verhindern einer Gasblasenbildung angeordnet sind.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zerstäuber (A, B, C) über mittels elektronischen Steuermitteln ansteuerbare Ventilmittel mit der Dekontaminationsflüssigkeit versorgbar sind und dass die Ventilmittel, insbesondere getaktet ansteuerbare, Schaltventile, insbesondere 2-/2-Wegeventile umfassen, wobei bevorzugt einzelnen Zerstäubern (A, B, C), insbesondere sämtlichen Zerstäubern (A, B, C) jeweils ein solches Schaltventil zur Versorgung des jeweiligen Zerstäubers (A, B, C) mit Dekontaminationsflüssigkeit aus der mindestens einen Versorgungsleitung (25, 26, 27), zugeordnet sind und/oder dass mindestens einer Gruppe von Zerstäubern (A, B, C), bevorzugt mehreren Gruppen von Zerstäubern (A, B, C) jeweils ein solches Schaltventil zugeordnet ist/sind, (für getaktete Schaltventile hoher Förderdruck) (Ventilmittel in Förderleitung)

Dekontaminationsanordnung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Steuermittel die Schaltventile derart ansteuernd ausgebildet sind, dass mehre, insbesondere sämtliche Schaltventile oder Schaltventilgruppen gleichzeitig geöffnet sind und/oder getaktet betrieben werden und/oder derart dass mehrere Schaltventile oder Schaltventilgruppen zeitlich nacheinander geöffnet sind und/oder getaktet betrieben sind und/oder derart, dass mindestens eines der Schaltventile oder mindestens eine der Schaltventilgruppen bei einem Dekontaminationszyklus länger geöffnet ist und/oder länger getaktet betrieben wird als mindestens ein anderes der Schaltventile oder eine andere der Schaltventilgruppen.

Dekontaminationsanordnung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,

dass die Steuermittel die Schaltventile derart ansteuernd ausgebildet sind, dass eine vorgegebene zu zerstäubende Gesamtmenge an Dekontaminationsflüssigkeit durch Steuerung einer, insbesondere getakteten, Gesamtöffnungszeit der Schaltventile dosierbar ist und/oder derart, dass eine vorgegebene an einem der Zerstäuber (A, B, C) oder einer Gruppe der der Zerstäuber (A, B, C) zu dosierende Menge an Dekontaminationsflüssigkeit durch Steuerung einer, insbesondere getakteten, Öffnungszeit des zugehörigen Schaltventils dosierbar ist.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass Mittel zum Erwärmen der Dekontaminationsflüssigkeit, insbesondere auf eine Temperatur über 30°C, noch weiter bevorzugt über 40°C, ganz besonders bevorzugt unterhalb der Verdampfungstemperatur der Dekontaminationsflüssigkeit, vorgesehen sind.

Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zerstäuber (A, B, C) aus zwei Richtungen mit Dekontaminationsflüssigkeit aus dem Druckbehälter (16) versorgbar sind.

System, umfassend einen Isolator (2), bevorzugt eingerichtet für pharmatechnische Anwendungen, mit einem zu dekontaminierenden Raum (4), insbesondere einem Manipulatorraum und/oder einem von dem Manipulatorraum über eine Membran zur Laminarisierung eines Luftstroms eines Umluftgebläses getrennten Plenumraum, sowie mit einer Dekontaminationsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Dekontaminationsverfahren, insbesondere zum Betreiben einer Dekontaminationsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 und/oder eines Systems nach Anspruch 12, wobei ein zu dekontaminierender Raum (4), insbesondere ein Isolatorraum, bevorzugt ein Manipulatorraum und/oder ein von dem Manipulatorraum über eine Membran getrennter Plenumraum, dekontaminiert wird, indem mittels in dem zu dekontaminierenden Raum (4) angeordnete, bevorzugt als mit Druckluft versorgte Zweistoffdüsen ausgebildete, Zerstäuber (A, B, C) ein Dekontaminationsmittelaerosol aus einer

Dekontaminationsflüssigkeit, insbesondere Wasserstoffperoxid, erzeugt wird, die mit der Dekontaminationsflüssigkeit aus einem Dekontaminationsflüssigkeitsbehälter (22) versorgt werden,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Dekontaminationsflüssigkeitsbehälter (22) als an eine Druckluftquelle (8) angeschlossener Druckbehälter (16) ausgebildet ist, in dem durch Beaufschlagung mit, insbesondere steriler, Druckluft aus der Druckluftquelle (8) ein Förderdruck erzeugt wird, mit dem die Dekontaminationsflüssigkeit aus dem Druckbehälter in Richtung der Zerstäuber (A, B, C), gefördert wird.

14. Dekontaminationsverfahren nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass der zunächst leere Druckbehälter (16) aus einem Dekontaminationsflüssigkeitsvorratsbehälter (22) mit einer definierten Dekontaminationsflüssigkeitsmenge aufgefüllt wird und die gesamte, auf einmal oder in mehreren Befüllschritten aufgefüllte,

Dekontaminationsflüssigkeitsmenge während eines

Dekontaminationszyklus über die Zerstäuber (A, B, C) an den zu dekontaminierenden Raum (4) abgegeben wird.