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1. (WO2018215273) METHOD FOR CONTROLLING A DRIVE DEVICE OF A HYBRID VEHICLE AND HYBRID VEHICLE
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Patentansprüche

1. Verfahren zum Steuern einer Antriebseinrichtung (1) eines Hybridfahrzeuges (100), die einen Verbrennungsmotor (2), und wenigstens eine Elektromaschine (3; 4) und eine Batterie (14) umfasst, wobei die Antriebseinrichtung (1) zum Antrieb des Hybridfahrzeuges (100) in wenigstens einem der folgenden Betriebsmodi betreibbar ist:

ein erster elektrischer Betriebsmodus (EV1), bei dem eine Elektromaschine (4) im elektromotorischen Betrieb ein Fahrantriebsdrehmoment bewirkt, während der

Verbrennungsmotor (2) still steht;

ein zweiter elektrischer Betriebsmodus (EV2), bei dem auf die Elektromaschine (4) ein Raddrehmoment wirkt und diese im generatorischen Betrieb Strom zum Laden der Batterie erzeugt, während der Verbrennungsmotor (2) still steht;

ein serieller Betriebsmodus (Ser), bei dem der Verbrennungsmotor (2) eine erste

Elektromaschine (3) zur Erzeugung von elektrischer Energie antreibt, welche eine zweite Elektromaschine (4) antreibt, die ein Fahrantriebsdrehmoment bewirkt und;

ein paralleler Betriebsmodus (Par), bei dem der Verbrennungsmotor (2) ein

Fahrantriebsdrehmoment bewirkt,

wobei im seriellen oder parallelen Betriebsmodus (Ser; Par) die Verbrennungskraftmaschine (2) in einem ersten seriellen oder parallelen Lademodus (Serlad; Parlad) die Elektromaschine (3, 4) zur Erzeugung von zusätzlicher elektrischer Ladeenergie zum Laden der Batterie (14) antreibt und das Verfahren umfasst:

Bestimmen einer Kostengrenze (bC),

Steuern der Antriebseinrichtung (1) mittels einer ersten Umschaltlogik (40) zum Aktivieren des ersten parallelen oder seriellen Lademodus,

Ermitteln einer seriellen und/oder einer parallelen Kostenfunktion (Cser(t); Cpar(t)), die jeweils auf dem Verhältnis zwischen einer benötigten Kraftstoffmehrleistung (ΔPf,ser(t, wl); ΔPf,par(t, wl)) zum Aufladen der Batterie und einer resultierenden Batterieladeleistung (ΔPbat,chg,ser(t, wl); ΔPbat,chg,par(t, wl)) beruht,

Vergleich von serieller und/oder paralleler Kostenfunktion (Cser(t); Cpar(t)), mit der Kostengrenze (bC),

Aktivieren des ersten seriellen oder parallelen Lademodus, wenn die Kostenfunktion in einem Betriebspunkt unter einer Kostengrenze (bC) liegt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend:

Bestimmen eines Lademodus in einem Betriebspunkt, in dem die serielle und/oder parallele Kostenfunktion (Cser(t); Cpar(t)) einer verbrauchsoptimalen Kostenfunktion (Copt(t)) entspricht.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Bestimmen der Kostengrenze (bC) umfasst:

die Auswahl einer Standardkostengrenze (bC,i)

Bestimmen einer optimierten Kostengrenze (bC,opt) auf der Grundlage eines Geschwindigkeitsprofils und/oder

Anpassen der Standardkostengrenze (bC,i) auf der Grundlage eines

Betriebszustands, einer Betriebsstrategie und oder eines Fahrerwunschs.

4. Verfahren gemäß Anspruch 3,

wobei der Betriebszustand eine Fahrgeschwindigkeit, eine Komponentengrenze (SOC) und/oder einen Komponentenzustand (SOH) umfasst.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Geschwindigkeitsprofil ein prädiziertes Geschwindigkeitsprofil umfasst, welches unter optionaler Berücksichtigung von

Navigationsdaten, Simulationsprognosen, und/oder von Verkehrsdaten bestimmbar ist.

6. Verfahren nach Anspruch 3, 4, oder 5, wobei der Fahrerwunsch (FW) einen wählbaren Betriebszustand umfasst.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der wählbare Betriebszustand einen der folgenden Betriebszustände umfasst: Eco-Modus, Sportmodus, Elektromodus.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, aufweisend:

Bestimmen eines Lademodus in einem Betriebspunkt, in dem die serielle und/oder parallele Kostenfunktion (Cser(t); Cpar(t)) verbrauchsoptimalen Kosten (C pt) entspricht, für die gilt:


9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, aufweisend:

Bestimmen eines Lademodus in einem Betriebspunkt, in dem die serielle und/oder parallele Kostenfunktion (Cser(t); Cpar(t)) erhöhten Ladekosten (C dd(t)) entspricht für die gilt:


10. Verfahren nach Anspruch 9 wobei für die erhöhten Ladekosten gilt:


und für einen Faktor (Tf) gilt:


11. Hybridfahrzeug (100) mit einer Antriebseinrichtung (1), die einen Verbrennungsmotor (2), eine erste Elektromaschine (3), eine zweite Elektromaschine (4), eine Batterie (14) und eine Steuerung (19), insbesondere ein Motorsteuergerät, umfasst, die dazu eingerichtet ist, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 auszuführen.