国際・国内特許データベース検索
このアプリケーションの一部のコンテンツは現在ご利用になれません。
この状況が続く場合は、次のお問い合わせ先までご連絡ください。ご意見・お問い合わせ
1. (DE112016003800) Motor, Motorsteuerverfahren und Motorsteuervorrichtung
注意: このテキストは、OCR 処理によってテキスト化されたものです。法的な用途には PDF 版をご利用ください。

Ansprüche  



1. Elektromotor, umfassend:
einen zweilagigen Rotor, der einen A-Phasen-Rotor und einen B-Phasen-Rotor, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet, und
der B-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet;
einen zweilagigen Stator, der einen A-Phasen-Stator und einen B-Phasen-Stator, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen angeordnete A-Phasen-Wicklung beinhaltet, und
der B-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen angeordnete B-Phasen-Wicklung beinhaltet; und
eine Steuereinheit, die eine A-Phasen-Eingangsspannung, die an die A-Phasen-Wicklung angelegt wird, und eine B-Phasen-Eingangsspannung, die an die B-Phasen-Wicklung angelegt wird, steuert, wobei
der A-Phasen-Stator und der A-Phasen-Rotor in Bezug auf den B-Phasen-Stator und den B-Phasen-Rotor in einem elektrischen Winkel von 90 Grad angeordnet sind, und
die Steuereinheit eine Winkelphase der A-Phasen-Eingangsspannung in Bezug auf ihre Basisspannungs-Wellenform und eine Winkelphase der B-Phasen-Eingangsspannung in Bezug auf ihre Basisspannungs-Wellenform verfrüht und eine Anregungsbreite auf 180 Grad oder weniger einstellt.
 
2. Verfahren zum Steuern eines Elektromotors, wobei der Elektromotor beinhaltet:
einen zweilagigen Rotor, der einen A-Phasen-Rotor und einen B-Phasen-Rotor, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet, und
der B-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet;
einen zweilagigen Stator, der einen A-Phasen-Stator und einen B-Phasen-Stator, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen angeordnete A-Phasen-Wicklung beinhaltet, und
der B-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole beinhalten, die in gleichen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen liegende B-Phasenwicklung beinhaltet, wobei der A-Phasen-Stator und der A-Phasen-Rotor in Bezug auf den B-Phasen-Stator und den B-Phasen-Rotor in einem elektrischen Winkel von 90 Grad angeordnet sind;
wobei das Verfahren umfasst:
Anlegen einer A-Phasen-Eingangsspannung an die A-Phasen-Wicklung;
Anlegen einer B-Phasen-Eingangsspannung an die B-Phasen-Wicklung; und
Einstellen eines Phasenwinkels von sowohl der A-Phasen-Eingangsspannung als auch der B-Phasen-Eingangsspannung, der um 24 bis 42 Grad in Bezug auf eine entsprechende Basisspannungs-Wellenform verfrüht ist, und Einstellen einer Anregungsbreite der A-Phasen-Eingangsspannung und der B-Phasen-Eingangsspannung auf 150 bis 170 Grad.
 
3. Verfahren zum Steuern eines Elektromotors, wobei der Elektromotor beinhaltet:
einen zweilagigen Rotor, der einen A-Phasen-Rotor und einen B-Phasen-Rotor, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet, und
der B-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet;
einen zweilagigen Stator, der einen A-Phasen-Stator und einen B-Phasen-Stator, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen angeordnete A-Phasen-Wicklung beinhaltet, und
der B-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole beinhalten, die in gleichen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen liegende B-Phasenwicklung beinhaltet, wobei der A-Phasen-Stator und der A-Phasen-Rotor in Bezug auf den B-Phasen-Stator und den B-Phasen-Rotor in einem elektrischen Winkel von 90 Grad angeordnet sind;
wobei das Verfahren umfasst:
Anlegen einer A-Phasen-Eingangsspannung an die A-Phasen-Wicklung;
Anlegen einer B-Phasen-Eingangsspannung an die B-Phasen-Wicklung; und
Einstellen eines Phasenwinkels von sowohl der A-Phasen-Eingangsspannung als auch der B-Phasen-Eingangsspannung, der um 0 bis 36 Grad (ausschließlich von 0 Grad) in Bezug auf eine entsprechende Basisspannungs-Wellenform verfrüht ist, und Einstellen einer Anregungsbreite der A-Phasen-Eingangsspannung und der B-Phasen-Eingangsspannung auf 155 bis 180 Grad.
 
4. Verfahren zum Steuern eines Elektromotors, wobei der Elektromotor beinhaltet:
einen zweilagigen Rotor, der einen A-Phasen-Rotor und einen B-Phasen-Rotor, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet, und
der B-Phasen-Rotor zwei Rotorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und einen zwischen den beiden Rotorkernen angeordneten Feldmagneten beinhaltet;
einen zweilagigen Stator, der einen A-Phasen-Stator und einen B-Phasen-Stator, die aufeinandergestapelt sind, beinhaltet, wobei
der A-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole aufweisen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen angeordnete A-Phasen-Wicklung beinhaltet, und
der B-Phasen-Stator zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole beinhalten, die in gleichen Winkelabständen angeordnet sind, und eine zwischen den beiden Statorkernen liegende B-Phasenwicklung beinhaltet, wobei der A-Phasen-Stator und der A-Phasen-Rotor in Bezug auf den B-Phasen-Stator und den B-Phasen-Rotor in einem elektrischen Winkel von 90 Grad angeordnet sind;
wobei das Verfahren umfasst:
Anlegen einer A-Phasen-Eingangsspannung an die A-Phasen-Wicklung;
Anlegen einer B-Phasen-Eingangsspannung an die B-Phasen-Wicklung; und
Einstellen eines Phasenwinkels von sowohl der A-Phasen-Eingangsspannung als auch der B-Phasen-Eingangsspannung, der um 24 bis 36 Grad in Bezug auf eine entsprechende Basisspannungs-Wellenform verfrüht ist, und Einstellen einer Anregungsbreite der A-Phasen-Eingangsspannung und der B-Phasen-Eingangsspannung auf 155 bis 170 Grad.
 
5. Motorsteuereinrichtung, die das Verfahren zum Steuern eines Elektromotors gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4 durchführt, wobei die Motorsteuereinrichtung dafür ausgelegt ist, den Elektromotor durch Erzeugen der A-Phasen-Eingangsspannung und der B-Phasen-Eingangsspannung, die anhand des Verfahrens eingestellt werden, zu steuern.
 
6. Elektromotor, umfassend:
einen Stator, der zwei Statoreinheiten beinhaltet, die in einer axialen Richtung angeordnet sind, wobei die Statoreinheiten jeweils beinhalten:
zwei Statorkerne, die jeweils Klauenpole beinhalten, die in einer Umfangsrichtung angeordnet sind, und
eine Wicklung, die in der axialen Richtung zwischen den Statorkernen liegt; und
ein Gehäuse, das den Stator aufnimmt, wobei
das Gehäuse ein erstes Gehäuseteil und ein zweites Gehäuseteil beinhaltet, die zusammengesetzt werden,
eine von den Statoreinheiten am ersten Gehäuseteil fixiert ist,
die andere von den Statoreinheiten am zweiten Gehäuseteil fixiert ist und
in einem Zustand, in dem das erste und das zweite Gehäuseteil zusammengesetzt sind, in der axialen Richtung ein Spalt zwischen den beiden Statoreinheiten existiert.
 
7. Elektromotor nach Anspruch 6, wobei:
das erste und das zweite Gehäuseteil jeweils einen Gehäusekörper, der die entsprechende Statoreinheit aufnimmt, und einen von einem offenen Ende des Gehäusekörpers in der radialen Richtung verlaufenden Flansch aufweisen; und
der Flansch des ersten Gehäuseteils durch eine Schraube am Flansch des zweiten Gehäuseteils fixiert wird.
 
8. Elektromotor nach Anspruch 7, wobei
der Flansch des ersten und/oder des zweiten Gehäuseteils ein Loch aufweist, durch das hindurch die Schraube eingeführt wird, und
das Loch ein Langloch ist, das in der Umfangsrichtung verläuft.
 
9. Elektromotor nach Anspruch 6 oder 7, wobei
das erste Gehäuseteil einen Vorsprung beinhaltet, der in der axialen Richtung vorsteht,
das zweite Gehäuseteil eine Aussparung beinhaltet, der in der axialen eingetieft ist, und
der Vorsprung und die Aussparung so aneinandergepasst werden, dass das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil in der Umfangsrichtung miteinander in Eingriff gebracht werden.
 
10. Elektromotor nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei das erste und das zweite Gehäuseteil jeweils einen Positionierungsabschnitt beinhalten, um die aufgenommene Statoreinheit in der axialen Richtung zu positionieren.
 
11. Elektromotor, umfassend:
einen Stator, der Statoreinheiten beinhaltet, die in einer axialen Richtung angeordnet sind, wobei die Statoreinheiten jeweils einen ersten Statorkern, einen zweiten Statorkern und eine zwischen dem ersten Statorkern und dem zweiten Statorkern angeordnete Wicklung beinhalten, wobei der erste Statorkern und der zweite Statorkern jeweils einen Klauenpol beinhalten und der Klauenpol einen sich radial erstreckenden Abschnitt, der sich in einer radialen Richtung erstreckt, und einen Polabschnitt, der von einem distalen Ende des radial verlaufenden Abschnitts in der axialen Richtung absteht, beinhaltet;
einen Rotor, der Rotoreinheiten beinhaltet, die in der axialen Richtung angeordnet sind, wobei die Anzahl der Rotoreinheiten der Anzahl der Statoreinheiten gleich ist und die Rotoreinheiten jeweils einen Dauermagneten beinhalten, der dem Polabschnitt gegenüberliegt;
einen Sensor, der in der axialen Richtung zwischen den Dauermagneten angeordnet ist, wobei der Sensor einen Magnetfluss der Dauermagnete erfasst.
 
12. Elektromotor nach Anspruch 11, wobei der Sensor innerhalb eines Umfangswinkelbereichs zwischen den Polabschnitten, die einander in der Umfangsrichtung benachbart sind, in der Statoreinheit entsprechend dem Dauermagneten, der vom Sensor erfasst wird, angeordnet ist.
 
13. Elektromotor nach Anspruch 11 oder 12, ferner eine Leiterplatte umfassend, die in der axialen Richtung zwischen den Statoreinheiten angeordnet ist, wobei der Sensor auf der Leiterplatte angeordnet ist.
 
14. Elektromotor nach Anspruch 13, wobei die Leiterplatte eine Antriebsschaltung beinhaltet, die Antriebsstrom zur Wicklung liefert.
 
15. Elektromotor nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei
der Sensor eine Erfassungsoberfläche aufweist und
der Sensor so angeordnet ist, dass die Erfassungsoberfläche orthogonal ist zu einer Umfangsrichtung.