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1. WO2020114559 - PALETTE DE TRANSPORT

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Transportpalette

Die Erfindung betrifft eine Transportpalette für den stehenden Transport von Zaunelementen mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Mobilzäune haben nicht nur die Funktion, einen Bereich hinsichtlich der Zugänglichkeit abzugrenzen, sondern sie dienen teilweise auch als Sichtschutz. Hierzu wird an einem Mobilzaun eine Bespannung angebracht. Die Windlast eines bespannten Mobilzaunes ist wesentlich höher. Haltefüße aus schweren Materialien alleine können hohe Windlasten von bespannten Mobilzäunen nicht auffangen. Es sind zusätzliche seitliche Abstützungen erforderlich. Wenn auf einer Transportpalette gleichzeitig Zaunelemente, Haltefüße und auch noch Stützstreben sowie entsprechende Befestigungsmaterialien transportiert werden sollen, wird der Platz auf der Transportpalette sehr eng. Es gibt daher Vorschläge, Erdnägel und andere Verbindungselemente in einer Rückwand zu transportieren, die sich oberhalb des

Bodens der Transportpalette befindet. Es handelt sich dann allerdings nicht mehr um eine Transportpalette, sondern um einen Transportbehälter. Diese nach oben gerichteten Behälterbereiche sind störend, wenn die Transportpaletten leer sind, weil die Stapelhöhe zunimmt. Sie stören aber auch beim Entladen des Behälters. Zudem erhöhen jegliche behältermäßigen Aufbauten nicht nur das Bauvolumen, sondern auch das Leergewicht der Transportpalette, was die Nutzlast reduziert und insbesondere auch die Fertigungs- und Materialkosten für eine solche Transportpalette erhöht.

Es ist Stand der Technik, dass Transportpaletten Längsträger haben, die im horizontalen Abstand zueinander angeordnet sind. Oberhalb der Längsträger befindet sich der Transportbereich für die Zaunelemente und die Haltefüße. Je nach Anzahl der Zaunelemente und je nach Bauform der Haltefüße, müssen die Haltefüße in mehreren Lagen übereinander transportiert werden. Wenn die Transportpalette insgesamt nicht breiter werden soll, ist es nicht möglich, bei großen Haltefüßen zusätzlich noch Stützstreben unterhalb der Zaunelemente zu transportieren, da die Haltefüße viel Raum einnehmen. Kleinmaterial kann gegebenenfalls noch in einem unteren Transportbereich unterhalb des Bodens der Zaunelemente mitgeführt werden. Hierzu ist es bekannt, eine Transportwanne im mittleren Bereich anzuordnen. Diese nach unten geschlossene Transportwanne dient für den Transport der sogenannten Schlösser, über welche die Zaunelemente verbunden werden. Es ist jedoch nicht möglich, lange Stützstreben noch zusätzlich mitzuführen. Ein Grund hierfür ist, dass die Stützstreben oftmals relativ sperrige Fußplatten haben, die im festen Winkel zu den Stützstreben angeordnet sind. Durch diese Fußplatten wird noch größerer Transportraum benötigt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportpalette für den stehenden Transport von Zaunelementen aufzuzeigen, welche hinsichtlich der Transportmöglichkeit für Zubehörteile, insbesondere für lange Stützstreben verbessert ist, ohne dass das Bauvolumen der Transportpalette in Hochrichtung oder Querrichtung zunimmt. Insbesondere soll die Transportpalette im leeren, entladenen Zustand nicht mehr Platz benötigen, als eine Transportpalette herkömmlicher Bauart. Zudem wird angestrebt, eine entsprechende Transportpalette kostengünstig hersteilen zu können, und dabei den zusätzlichen Materialaufwand gering zu halten.

Es soll auch eine geeignete Transportanordnung für den Transport von Stützstreben für Zaunelemente aufgezeigt werden.

Die erfindungsgemäße Transportpalette mit den Merkmalen des Anspruchs 1 löst diese Aufgabe. Ebenso wie eine Transportanordnung mit einer solchen Transportpalette bei welcher entsprechende Stützstreben für die Zaunelemente mitgeführt werden.

Die erfindungsgemäße Transportpalette für den stehenden Transport von Zaunelementen besitzt zwei Längsträger. Die beiden Längsträger bestimmen die Länge der Transportpalette. Die beiden Längsträger sind im horizontalen Abstand zueinander angeordnet. Die Längsträger haben jeweils eine Oberseite und eine Unterseite. Die beiden Oberseiten und Unterseiten befinden sich in einer gemeinsamen Horizontalebene. Von Längsträger zu Längsträger soll sich ein Boden erstrecken. Der Boden kann sich oberseitig der Längsträger befinden. Die Längsträger können auch Bestandteil des oberen Bodens sein, sodass sich der obere Boden zwischen den Längsträgern erstreckt. Die Oberseiten der Längsträger bilden dabei gleichzeitig einen Teil des oberen Bodens.

Der Begriff„Boden“ bedeutet nicht, dass der Boden komplett geschlossen sein muss. Vorzugsweise sind mindestens Wasserablauföffnungen vorhanden. Je nach Größe der mitzuführenden Haltefüße für die Zaunelemente kann es ausreichen, in vorbestimmten Abständen Streben zwischen den Längsträgern anzuordnen, auf denen die Haltefüße liegen. Bei dem Boden kann es sich um ein Gitter, ein Blech oder im weitesten Sinne um eine Anordnung handeln, durch welche die mitzuführenden Bauteile bei sachgerechter Platzierung nicht fallen können.

Der Begriff „Haltefuß“ betrifft zum einen Haltefüße aus schweren Materialien wie beispielsweise aus Beton, aus recycelten Materialien oder aus Kunststoff, Gummi, oder aus Hybridmaterialien und zum anderen auch Haltefüße aus metallischen Werkstoffen. Die Haltefüße dienen zum Aufstellen der Zaunelemente. Sie sind nicht die Zaunelemente selbst. Die Haltefüße können hierzu überlappend oder in gestapelter Anordnung auf dem oberen Boden transportiert werden. Die Zaunelemente sind in einer Höhe steckgehaltert angeordnet, dass die Haltefüße unterhalb der Zaunelemente mitführbar sind. Zwischen den Zaunelementen und den Oberkanten der mitzuführen Haltefüße verbleibt ein hinreichend großer Freiraum, so dass die Haltefüße leicht gegriffen werden können.

Die Erfindung schließt ein, dass Haltefüße auch in einem Bereich zwischen den Längsträgern aufgenommen sein können, und zwar in dem Bereich der oberen Hälfte der Längsträger. Hierzu kann der obere Boden zwischen den Längsträgern etwas tiefer gesetzt sein.

Es ist mindestens eine Halteranordnung vorgesehen, die an wenigstens einem Endbereich der Längsträger befestigt ist. Vorzugsweise befinden sich Halteranordnungen an beiden Enden der Längsträger. Die Halteranordnungen dienen zur Aufnahme von nach unten ragenden Rohrenden der in Längsrichtung des Tragrahmens transportierbaren Zaunelemente. Der stehende Transport der Zaunelemente ermöglicht einen sehr platzsparenden Transport und zudem eine gute allseitige Zugänglichkeit.

Die Zaunelemente sind insbesondere steckgehaltert. Hierzu sind an den Halteranordnungen zu den Rohrenden passende Steckaufnahmen vorgesehen. Die Rohrenden können beispielsweise auf Zapfen oder Hülsen gesteckt werden oder in Taschen bzw. Hülsen aufgenommen werden. Die Form der Taschen kann Toleranz ausgleichend sein. Die Einstecköffnung ist länglich und weist in Längsrichtung der Längsträger.

Von den Zaunelementen ist vorzugsweise jeweils ein Rohrende steckgehaltert, während das andere Rohrende auf einer Auflagefläche aufliegt, die einen Toleranzausgleich in Längsrichtung der Transportpalette ermöglicht. Die einseitige Steckhalterung ermöglicht auch das wechselseitige Steckhaltern von aufeinanderfolgenden Zaunelementen. Die nicht steckgehalterten Rohrenden werden dann zwischen den benachbarten Zaunelementen mit Spiel lageorientiert und zwar auf dem Ende, an dem die benachbarten Zaunelemente beide steckgehaltert sind. Es kann eine hohe Packungsdichte erreicht werden, weil die horizontalen und vertikalen Rohre der Zaunelemente in der Regel unterschiedliche Durchmesser haben. Die vertikalen Standrohre besitzen einen größeren Durchmesser als die horizontalen Rohre, die sich im unteren und oberen Bereich zwischen den Standrohren erstrecken. Das nicht steckgehalterte Rohrende befindet sich in der Transportposition vorzugsweise zwischen den unteren und oberen Rohren und ist dadurch nahezu eingeklemmt. Eine Querverlagerungen in Richtung zu den Längsträgern ist kaum möglich. Ein solches Paket von Zaunelementen ist insgesamt sehr transportsicher.

Der Bereich, indem sich die Zaunelemente befinden, kann als oberer Transportbereich bezeichnet werden und der Bereich unterhalb der Zaunelemente, in welchem sich die Haltefüße befinden als mittlerer Transportbereich der oberhalb des oberen Bodens beginnt. Kleinteile wie Schellen können in einem unteren Transportbereich mitgeführt werden. Hierzu wird ein Transportbehälter in Form einer nach oben offenen Wanne genutzt. Dieser trogförmige Transportbehälter steht nach oben bevorzugt nicht über den oberen Boden vor und dient zur Aufnahme von Verbindungmitteln, insbesondere von Schellen, um die Zaunelemente miteinander zu verbinden. Wenn ausreichend Platz zwischen den Haltefüßen vorhanden ist, kann der Transportbehälter im mittleren Transportbereich angeordnet sein.

Bei der Erfindung ist vorgesehen, dass der untere Transportbereich funktional erheblich erweitert ist. Er erstreckt sich nicht nur bis unterhalb des oberen Bodens in dem Sinne, dass er lediglich tiefer liegt, sondern er befindet sich auch unmittelbar unterhalb des oberen Bodens. Unmittelbar unterhalb des oberen Bodens bedeutet, dass sich unmittelbar oberhalb des besagten Transportbereichs der obere Boden befindet, also vertikal über diesen Abschnitt des unteren Transportbereichs. Die Transportbehälter können und sollen von oben beschickt werden. Sie liegen daher nicht vertikal unterhalb eines oberen Bodens, sondern in Horizontalrichtung daneben. Für den raschen Abbau können Kleinteile in den Transportbehälter geworfen werden, bis der Transportbehälter voll ist. Der erfindungsgemäße horizontale Abschnitt des unteren Transportbereiches ist für diese Zugänglichkeit von oben nicht vorgesehen.

Der besagte Abschnitt des unteren Transportbereiches ist nur von den Stirnseiten der Transportpalette her zugänglich. Über die Stirnseiten kann stangenförmiges Material wie in eine Schublade oder in ein Fach unter den oberen Boden geschoben

werden. Der erfindungsgemäße Abschnitt des unteren Transportbereiches ist nach oben und unten durch die Böden begrenzt.

Die Erfindung zeichnet sich mithin dadurch aus, dass ein weiterer Abschnitt des unteren Transportbereiches der Transportpalette für den Transport verwendet wird. Dieser Abschnitt war bislang vollkommen ungenutzt. Insbesondere können Stützstreben, die unterhalb des oberen Bodens transportiert werden so platzsparend mitgeführt werden, dass die Transportpalette nicht zu einem Transportbehälter umgebaut werden muss, bei welchem sich oberhalb des oberen Bodens weitere Aufbauten befinden. Diese würden im Leerzustand das Volumen der Transportpalette erheblich vergrößern. Sie führen zu einem fertigungstechnischen Mehraufwand. Auch die Materialkosten wären höher. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile.

Stangenförmige, also lange, schlanke Zubehörteile wie Stützstreben werden also von den Stirnseiten der Transportpalette her zwischen die Längsträger geschoben, um sie auf dem unteren Boden zu lagern. Dieser untere Boden erstreckt sich insbesondere zwischen den Längsträgern. Der Begriff "erstrecken" kann bedeuten, dass der untere Boden eine Verbindung zwischen dem linken und dem rechten Längsträger ist. Der Begriff des "unteren Bodens" erfasst auch einen Boden, der sich nicht vollständig von Längsträger zu Längsträger erstreckt, sondern zumindest teilweise ein abgehängter Boden ist, der von dem oberen Boden getragen wird. Hierzu kann eine Verbindung zwischen dem oberen und unteren Boden bestehen. Der untere Boden kann beispielsweise aus einer Mehrzahl von nach oben offenen, bügelartigen Haltern bestehen, die unterhalb des oberen Bodens angeordnet sind. Maßgeblich ist die Funktion des unteren Bodens zur Aufnahme von stangenförmigen Materialien bzw. unterseitiges Auflager für stangenförmige Materialien. Stangenförmige, biegesteife Materialien benötigen keine große Anzahl von Auflagern. Es müssen wenigstens zwei Auflager vorhanden sein, eines für jedes Ende des stangenförmigen Materials.

Die Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, dass im Bereich des unteren Transportbereichs eine Sicherung gegen Längsverschiebungen vorgesehen ist. Eine Sicherung gegen Längsverschiebungen dient zur Sicherung der dort mitgeführten

Ladung, insbesondere zur Sicherung von Stangenmaterialien, bevorzugt von Stützstreben für die Zaunelemente.

Die Stützstreben besitzen ein relativ geringes Gewicht und werden anders als die Zaunelemente oder Haltefüße nicht durch ihr Eigengewicht in einer besonders sicheren Position gehalten. Insbesondere wenn der untere Boden in Leichtbauweise nur sehr wenige Auflagerpunkte für das Stangenmaterial besitzt, ist auch die Reibung des Stangenmaterials mit dem unteren Boden gering. Daher ist eine zusätzliche Sicherung gegen Ladungsverschiebung vorgesehen. Hierbei handelt es sich insbesondere um eine mechanische Barriere, die ein Herunterrutschen der Ladung von dem unteren Boden verhindert. Eine Sicherung gegen Ladungsverschiebung hat nicht die Funktion, die Ladung exakt an ein und derselben Stelle zu halten, sondern vielmehr zu verhindern, dass die Ladung transportbedingt verloren geht, und im Übrigen nur durch gezielte Handhabung beim Entladen aus dem unteren Transportbereich entfernt werden kann.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht zu diesem Zweck vor, dass an den Endbereichen der Längsträger Querstreben angeordnet sind, die nach oben offen sind, wobei der untere Boden teilweise von den Querstreben gebildet ist. Die nach oben offenen Querstreben können z. B. U-Eisen sein. Diese Querstreben treten zur Sicherung gegen Ladungsverschiebung in Wirkeingriff mit der mitzuführenden Ladung im unteren Transportbereich. Handelt es sich bei der Ladung um Stützstreben, können deren Enden insbesondere in dem nach oben offenen Bereich der Querstreben enden, sodass die Stützstreben bzw. deren Bodenplatten formschlüssig mit den Querstreben in Eingriff stehen.

Insbesondere sind die nach oben offenen Querstreben im Querschnitt U- oder V-förmig mit zwei nach oben orientierten Schenkeln. Wenigstens einer der Schenkel hat die Funktion der Sicherung gegen Ladungsverschiebung. Insbesondere sind die Schenkel unterschiedlich hoch. Wenigstens einer der beiden Schenkel ist nur so hoch, dass Bodenplatten der Stützstreben zum horizontalen Einschieben an dem Schenkel vorbeigeführt werden können. Die Bodenplatten haben in der Regel einen Schwerpunkt, der im Abstand zur Längsachse der Stützstreben liegt. Dadurch dreht sich eine liegende, im Querschnitt runde Stützstrebe selbsttätig so, dass der Schwerpunkt der Bodenplatte am tiefsten Punkt liegt. Die Bodenplatte fasst dadurch auch während des Transports sicher hinter die Schenkel der Querstrebe. Die Schenkel dienen als Sicherung gegen Ladungsverschiebung in Längsrichtung der Transportpalette.

Die Querstreben erfüllen insbesondere die zwei folgenden Funktionen: Erstens verbinden sie die Endbereiche der Längsträger miteinander. Die Transportpalette wird dadurch ausgesteift. Zweitens dienen sie als Auflager im Bereich des unteren Bodens. In Kombination mit den Querträgern im mittleren Bereich wird ein Boden geschaffen, der zum Transport von Stangenmaterial ausreichend ist. Das Stangenmaterial muss lediglich auf den Querträgern im mittleren Bereich und auf den Querstreben im Endbereich aufgelegt werden. Die Enden der Stützstreben werden in den nach oben offenen Querstreben gehalten und können nicht selbstständig von der Transportpalette herunterrutschen.

Unterschiedlich hohe Schenkel der Querstreben können das Be- und Entladen vereinfachen. Insbesondere ist der äußere der beiden Schenkel kürzer als der innere Schenkel. Der innere Schenkel besitzt eine Höhe, welche die Höhenlage des unteren Bodens definiert. Die Oberkante des inneren Schenkels liegt daher vorzugsweise im Bereich in der Höhe der Oberseite der Querträger im mittleren Bereich der Transportpalette. Dadurch ist der untere Boden insbesondere parallel zum oberen Boden.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine nach oben offene Querstrebe auch von einer mehrere Querprofile umfassenden Querprofilanordnung gebildet sein kann. Eine Querstrebe muss daher nicht einteilig ausgebildet sein. Sie kann daher mehrere funktionale Bereiche aufweisen, die nicht zwingend miteinander verbunden sein müssen. Beispielsweise kann ein unterer Teil der Querstrebe als Auflager dienen. Wandbereiche bzw. Schenkel der Querstreben müssen nicht vollflächig oder geschlossen sein. Es ist zweckmäßig, wenn Oberkanten der nach oben offenen Querprofilanordnung in Höhen angeordnet sind, die ein Beladen des unteren Bodens ermöglichen und gleichzeitig auch eine Ladungssicherung bilden. Grundsätzlich ist es daher ausreichend, wenn im Querschnitt betrachtet ein unterseitiger Boden vorhanden ist und im Abstand von dem Boden etwas höher

angeordnete Profile, die als Sicherung gegen Ladungsverschiebungen dienen. Hierzu kann bereits ein Rundstahl ausreichend sein oder auch ein Flacheisen, das sich von Längsträger zu Längsträger erstreckt.

In vorteilhafter Weiterbildung besitzt eine solche Querprofilanordnung daher ein oberes Querprofil und ein unteres Querprofil, wobei die besagten Querprofile im Abstand zueinander angeordnet sind. Es können auch zwei obere Querprofile mit einem einzelnen unteren Querprofil kombiniert werden, so dass durch die höher gelegenen, oberen Querprofile in Kombination mit dem unteren Querprofil eine nach oben offene Querprofilanordnung zur Verfügung steht, die in ihrer Querschnittskontur vergleichbar ist mit den funktionalen Bereichen einer nach oben offenen Querstrebe. Nach oben offen bedeutet, dass ein Raum begrenzt wird, der von oben beladen werden kann, also eine oberseitige Beladeöffnung besitzt.

Insbesondere dient ein oberes Querprofil als Teil des unteren Bodens, während ein unteres Querprofil im Abstand dazu angeordnet ist und eine Sicherung gegen Ladungsverschiebungen aufweist. Eine solche Sicherung gegen Ladungsverschiebungen kann dadurch realisiert werden, dass das untere Querprofil im Wesentlichen L-förmig ist und einen einzigen nach oben weisenden Schenkel aufweist. Das obere Querprofil hingegen kann die Funktion des Bodens auch dann erfüllen, wenn es nicht wie ein senkrechter Schenkel orientiert ist, sondern im Wesentlichen horizontal in Längsrichtung des Bodens, insbesondere in Form eines Flacheisens. Dieses Flacheisen kann in größerem Abstand zu dem parallelen unteren Schenkel angeordnet sein als eine obere Kante des vertikalen Schenkels des L-förmigen unteren Querprofils. Das obere Querprofil kann massiv sein, beispielsweise ein Stab oder ein Flacheisen sein. Das Zusammenspiel aus wenigstens einem unteren und wenigstens einem oberen Querprofil schafft eine Querprofilanordnung, die funktional gleichwertig zu einer nach oben offenen Querstrebe ist. Aus diesem Grunde fällt unter den Begriff Querstrebe auch eine mehrere Querprofile umfassende Querprofilanordnung.

Die Querträger im mittleren Bereich dienen gleichzeitig zur Aufnahme einer Staplergabel. Es ist im Rahmen der Erfindung möglich, die Transportpalette leer oder beladen sowohl durch Eingriff in die Querträger als auch in die Längsträger zu transportieren. Die Längsträger befinden sich hierzu in einem Abstand, in dem eine Staplergabel eingeführt werden kann. Der Querschnitt der Längsträger ist an die Form der Staplergabel angepasst.

Die Querträger besitzen vorzugsweise denselben Querschnitt wie die Längsträger. Die Transportpalette kann dadurch in Längsrichtung verfahren werden. Dabei befindet sich die Staplergabel in den Längsträgern. Sie kann im Querrichtung verfahren werden, wenn sich die Staplergabel in dem Querträger befindet. Die Zugänglichkeit zum Be- und Entladen der Transportbehälter ist dadurch allseitig gegeben.

Die Querstreben können noch eine weitere Funktion erfüllen: insbesondere bestimmen die Unterseiten der Querstreben und der Querträger eine gemeinsame Unterseite der Transportpalette. Auf diesen Unterseiten der Querstreben und Querträger ruht die Transportpalette. Die Lage der Unterseiten der endseitigen Querstreben ist bedeutsam für das Stapeln von beladenen Transportpaletten. Beladene Transportpaletten, d. h. solche, auf denen Zaunelemente stehen, können in zwei oder mehr Lagen übereinandergestapelt werden. Hierzu muss an der Unterseite einer oberen Transportpalette eine entsprechende Auflagerfläche vorhanden sein. Dadurch dass der Querträger nun eine Unterseite der Transportpalette bestimmt und sich insbesondere von Längsträger zu Längsträger erstreckt, wird eine sehr große Auflagerfläche geschaffen, auf der die obere Transportpalette ruht und wodurch sie sich auf den Zaunelementen einer unteren Transportpalette abstützen kann.

Die Halteranordnungen bestimmen die Höhe der leeren Transportpalette. In der Grundform besitzt die Transportpalette die Gestalt eines Quaders mit einer Unterseite und einer parallel zur Unterseite verlaufenen Oberseite, sodass die Transportpaletten parallel und gerade übereinander stapelbar sind. Das Stapeln ist selbst dann möglich, wenn in dem unteren Transportbereich Stützstreben angeordnet sind oder auch Haltefüße oberhalb des oberen Bodens angeordnet sind. Die Halteranordnungen bestimmen die Höhe der unbeladenen Transportpalette. Es ist daher möglich, mit der Transportpalette auch Zubehörteile wie Haltefüße und Stützstreben zu transportieren und auch in gestapelter Anordnung übereinander zu lagern. Es gibt keine weiteren Aufbauten, die höher sind, als die nach oben gerichteten Halteranordnungen zur Steckaufnahme der Zaunelemente.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein nach oben offener, oberer Transportbehälter an der Transportpalette vorgesehen. Er kann sich zumindest teilweise oberhalb des oberen Bodens befinden, wobei eine Oberkante des oberen Transportbehälters nicht höher liegt als eine Oberseite der Halteranordnung. Vorzugsweise liegt eine Oberseite des Transportbehälters nicht höher als der obere Boden. Der Transportbehälter dient zum Mitführen von Kleinmaterial, insbesondere zum Transport von Schellen zum Verbinden benachbarter Zaunelemente. In dem Transportbehälter können auch Erdanker transportiert werden, die zur Fixierung von Stützstreben am Boden erforderlich sind. Der nach oben offene Transportbehälter kann in mehrere Fächer unterteilt oder mehrteilig sein. Er besitzt Seitenwände. Die Seitenwände sind so angeordnet, dass sie beim Stapeln der Transportpalette nicht miteinander kollidieren. Insbesondere sind sie abgeschrägt. Der Boden des Transportbehälters besitzt Wasserablauföffnungen.

Der Transportbehälter kann vollständig oberhalb des oberen Bodens angeordnet sein oder im Bereich des oberen Bodens enden. Er kann auch ein wenig abgesenkt befestigt werden, sodass er sich teilweise zwischen den Längsträgern befindet.

In einer alternativen Ausgestaltung ist es möglich, dass im unteren Transportbereich mindestens ein nach oben offener, unterer Transportbehälter angeordnet ist, wobei der obere Boden im Bereich des Transportbehälters unterbrochen ist. Der untere Transportbehälter befindet sich dann im unteren Transportbereich, ohne sich über die Oberkante der Längsträger vorzustehen. Dieser tiefliegende, untere Transportbehälter wird von oben beladen und dient ebenfalls zur Aufnahme von Kleinteilen, wie z.B. von Schellen und von Erdankern. Die Ränder des Transportbehälters liegen insbesondere in Höhe des oberen Bodens, sodass bei entsprechend kleinen Transportbehältern mehrere der benachbarten Ränder eine belastbare Auflagerkante im Bereich des oberen Bodens bilden. Dadurch können Haltefüße auch oberhalb des Transportbehälters transportiert werden, ohne in den Transportbehälter zu fallen. Der trogförmige Transportbehälter selber wird allerdings nur von oben beschickt und nicht von den Stirnseiten der Transportpalette her.

Der untere Transportbehälter beginnt vorzugsweise in der Höhe des unteren Bodens. Dadurch wird der untere Transportbereich in mindestens drei horizontale Abschnitte unterteilt. In einem ersten Abschnitt des unteren Transportbereiches befindet sich der Transportbehälter selbst. Der Transportbehälter befindet sich aus Gründen der Gewichtsverteilung vorzugsweise in der Mitte der Längsträger und damit in der Mitte der Transportpalette. Hier ist der obere Boden offen. Seitlich dieses Transportbehälters befinden sich zwei Abschnitte des unteren Transportbereiches unmittelbar unterhalb des oberen Bodens. Hier kann Stangenmaterial mitgeführt werden.

Dieser mittlere Transportbehälter kann sich in der Höhe bis zwischen die Querträger erstrecken d. h. sogar bis zur Unterkante der gesamten Transportpalette. Er ist dann sehr tief und teilt den unteren Transportbereich definitiv in drei horizontale Abschnitte. Da der Transportbehälter allerdings nicht tiefer als die Unterseiten der Transportpalette liegen kann, ist er kein Hindernis beim Stapeln leerer Transportpaletten.

In einer weiteren Ausführungsform befindet sich ein Boden des Transportbehälters oberhalb und in einem vertikalen Abstand zum unteren Boden des unteren Transportbereichs. Dadurch besteht ein Freiraum unterhalb des Transportbehälters, der genutzt werden kann. Der untere Transportbereich für Stangenmaterial erstreckt sich daher bis unter den Transportbehälter. Auf diese Weise ist es möglich, an der Transportpalette sowohl einen Transportbehälter vorzusehen, in dem Kleinmaterial aufgenommen werden kann, und gleichzeitig sehr lange Stützstreben zu transportieren, die länger sind als die Hälfte der Transportpalette. Die Stützstreben können von beiden Seiten her bis unter den Transportbehälter ragen. Es können dadurch auch Stützstreben mitgeführt werden, die nicht nur länger sind als die Hälfte der Transportpalette, sondern so lang wie die Transportpalette selbst oder sogar noch länger als die Transportpalette sind, sofern dieses zweckmäßig oder notwendig ist.

Der Transportbehälter kann fest, d. h. unlösbar mit der Transportpalette verbunden sein, insbesondere verschweißt sein. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine Transportbehälter lösbar mit der Transportpalette verbunden, insbesondere verschraubt. Die lösbare Verbindung mit der Transportpalette ermöglicht es dem Kunden und dem Hersteller, ein Baukastensystem zu nutzen. Das Baukastensystem umfasst einen einheitlichen Grundrahmen, der mit verschiedenen Transportbehältern koppelbar ist.

Das Prinzip eines einheitlichen Grundrahmens in Kombination mit mehreren Transportbehältern kann auch auf die Halteranordnungen erweitert sein. Durch unterschiedliche Halteranordnungen kann die Transportpalette an unterschiedliche Zaunelemente oder Beladungsszenarien angepasst werden. Beispielsweise können Halteranordnungen in unterschiedlichen Abständen angeordnet sein oder auch mit einer unterschiedlichen Anzahl von Haltern zur Steckhalterung von Zaunelementen versehen sein. Die Zaunelemente unterschiedlicher Hersteller haben unterschiedliche Standrohre. Es können zur Steckaufnahme daher auch unterschiedliche Halter vorgesehen sein.

Die Transportpalette kann bei Bedarf auch umgerüstet werden zum Transport von Absperrelementen bzw. Barrieren. Der Begriff Zaunelement im Kontext der Erfindung erfasst flächige Bauteile mit endseitigen Standrohren, wobei diese flächigen Elemente stehend transportiert werden sollen. Die flächigen Elemente können aus Kunststoff, aus Metall, oder auch aus Hybridwerkstoffen bestehen. Die Zaunelemente benötigen zum Errichten Zusatzbauteile wie Haltefüße oder Stützstreben, die je nach Bedarf mit den Zaunelementen verbunden werden.

Die Halteranordnungen sind vorzugsweise von einer senkrechten Position in eine platzsparende, im Wesentlichen horizontale Position verschwenkbar. Sie werden hierzu in entgegengesetzte Richtungen nach innen um etwa 90° auf die Transportpalette abgeklappt. Die eingeschwenkte Halteranordnung ist insbesondere nicht höher als der Abstand zwischen dem unteren Boden und der Unterseite der Transportpalette. Dadurch ist es möglich, die Transportpaletten im leeren Zustand besonders platzsparend übereinander zu stapeln.

Grundsätzlich wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die unterschiedlichen Höhenbereiche der Transportpalette ein Rastermaß von ca. 80 - 100 mm einhalten. Bevorzugt wird ein Rastermaß von ca. 80 mm. Das bedeutet, dass die unteren

Querträger eine Höhe von ca. 80 mm haben, sodass übliche Palettengabeln in die Querträger eingeführt werden können. Oberhalb des Querträgers befinden sich die Längsträger, die ebenfalls eine Höhe von ca. 80 mm haben. Dadurch können Staplergabeln auch in die Längsträger eingeführt werden.

In diesem Fall besitzt der untere Transportbereich eine Höhe, die vorzugsweise der Höhe der Längsholme entspricht. Vorzugsweise besitzt der untere Transportbereich eine Höhe von ca. 80 mm.

Die Halteranordnungen besitzen eine Höhe oberhalb des oberen Bodens, die so groß gewählt ist, dass unterhalb der Zaunelemente genug Platz für das Mitführen der Haltefüße verbleibt. Entsprechend der Höhenlage der Halteranordnungen sind auch die Zaunelemente angeordnet. Lediglich im leeren Zustand soll die Halteranordnung so flach herabgeklappt werden können, dass sie nicht mehr als ca. 80 mm hoch ist. Dadurch passt die Halteranordnung im heruntergeklappten Zustand unter die Längsholme.

Zwischen den herunter geschwenkten Halteranordnungen verbleibt ein Freiraum für die Querstreben an den Enden der Längsträger. Die Querstreben sollen beim Stapeln nicht dazu führen, dass die Stapelhöhe zunimmt. Die sollen daher etwas schmaler sein als die lichte Weite zwischen den Längsträgern. Dadurch können die Querstreben beim Stapeln leerer Transportpaletten klemmungsfrei zwischen die Längsholme einer baugleichen unteren Transportpalette fassen.

Während eine untere Transportpalette eines Stapels mehrerer baugleicher Transportpaletten eine Höhe von 3 c 80 mm = 240 mm hat, nimmt die Stapelhöhe durch jede weitere Transportpalette nur um 2 x 80 mm = 160 mm zu. Mit jeder weiteren Lage von leeren Transportpaletten werden dementsprechend 80 mm Stapelhöhe eingespart. Die enge Verzahnung der Transportpaletten verhindert das gegenseitige Verschieben. Ein Stapel leerer Transportpaletten kann dadurch eine erhebliche Höhe haben, ohne dass die Betriebssicherheit gefährdet ist, selbst wenn ein Stapel umgesetzt werden muss. Zudem ist es jederzeit möglich, eine beliebige Anzahl von Transportpaletten von dem Stapel herunter zu nehmen, da in jedem Fall die Öffnungen in den Längsträgern und Querträgern frei bleiben.

Die erfindungsgemäße Transportpalette ist insbesondere Bestandteil einer Transportanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 21.

Die erfindungsgemäße Transportanordnung zeichnet sich dadurch aus, dass in dem unteren Transportbereich Stützstreben für die Zaunelemente angeordnet sind. Die Stützstreben für die Zaunelemente sind dafür vorgesehenen, im Winkel zu den Zaunelementen angeordnet zu werden, wobei ein Ende am Boden verankert wird und das andere Ende mit dem Zaunelement verbunden wird. Die Stützstreben werden insbesondere über Bodenanker bspw. in Form von Erdnägeln im Boden befestigt, um den Zaunelementen eine erhöhte Standsicherheit zu verleihen.

Die Stützstreben sind vorzugsweise nicht länger als die Längsträger d. h. maximal so lang wie die Längsträger. Dadurch stehen sie beim Transport nicht über die Enden der Längsträger vor. Sie befinden sich während des Transports vorzugsweise vollständig zwischen den Längsträgern. Auf diese Weise können mehrere beladene Transportpaletten bzw. Transportanordnungen eng nebeneinander stehen, ohne die Gefahr, dass die Ladung beschädigt wird. Bei längeren Stützstreben, mit einer Länge von z.B. über 3,50 m können die Stützstreben teleskopierbar sein. Jeder einzelne Teleskopschuss ist vorzugsweise nicht länger als die Transportpalette.

Die Stützstreben besitzen vorzugsweise Bodenplatten. Solche Bodenplatten sind in einem vorgegebenen Winkel mit den Stützstreben verbunden. Sie erfordern daher zusätzlichen Transportraum, den sie in den nach oben offenen Querstreben finden. Die Bodenplatten ragen dabei nach unten in die nach oben offenen Querstreben. Die Stützstreben selber liegen auf einer Oberkante eines nach oben ragenden Schenkels der Querstreben auf und greifen anschließend mit den Bodenplatten hinter die Oberkante. Die Oberkante ist bevorzugt die höhere Kante. Zum Be- und Entladen ist der stirnseitige, d. h. äußere Schenkel der Querstreben bevorzugt kürzer, sodass die Stützstreben leicht in den unteren Transportbereich geschoben werden können und auch wieder herausgezogen werden können. Wie oben bereits beschrieben wurde, können die Bodenplatten hierzu vorzugsweise um einen Winkel von 90° verschwenkt werden.

Das Beladen und das Entladen des unteren Transportbereich erfolgt in diesem Fall ausschließlich über eine Be- und Entladeöffnung im Endbereich der Transportpalette, d. h. über eine Öffnung unterhalb der Halteranordnungen und oberhalb der Querstreben. Seitlich ist die Öffnung durch die Längsträger begrenzt.

Wie bei einer Schublade werden die Stützstreben über die Stirnseiten herausgezogen bzw. in den Transportbereich hineingesteckt. Die Be- und Entladerichtung verläuft parallel zur Längsrichtung der Längsträger. Aus diesem Grund ist es auch möglich, den Boden oberhalb und unterhalb des unteren Transportbereiches komplett zu schließen. Ein Beladen von oben ist für lange Stützstreben nicht möglich und auch nicht sehr praktisch. Zweckmäßiger ist es daher die Stützstreben von den Enden der Transportpalette her unter die eigentliche Ladefläche, d. h. unter den oberen Boden zu schieben und auch durch das endseitige Herausziehen wieder zu entnehmen.

Bei der erfindungsgemäßen Transportanordnung ist es nicht nur zweckmäßig, Stützstreben für die Zaunelemente mitzuführen, sondern auch die notwendigen Befestigungsmittel für die Stützstreben. Diese sind diese bei der erfindungsgemäßen Transportanordnung in dem Transportbehälter angeordnet. Bei den Befestigungsmitteln handelt es sich insbesondere um Schellen zur Verbindung der Zaunelemente und Stützen sowie um Befestigungsmittel am Bodenbereich, insbesondere um Erdanker, insbesondere um Erdnägel.

Die erfindungsgemäße Transportpalette ist vorzugsweise aus verzinktem Stahl hergestellt. Sie besitzt bevorzugt eine hohe Variabilität durch ein Baukastensystem, bei welchem Halteranordnungen und Transportbehälter mit einem Grundrahmen je nach Bedarf verbunden werden können, wobei die Transportpalette insgesamt ein flaches im Wesentlichen quaderförmiges Bauteil ist mit einem Behälterbereich unterhalb des eigentlichen Palettenbodens. Die Transportpalette nutzt den Bauraum zwischen strukturellen Elementen des Rahmens ideal aus, ohne das Gesamtgewicht Transportpalette zu erhöhen. Die Funktionalität wird erheblich erweitert. Der Einsatzbereich der Transportpalette wird vergrößert und verbessert.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Transportpalette;

Figur 2 einen Längsschnitt durch die Transportpalette der Figur 1 ;

Figur 3 einen vergrößerten Bereich des Längsschnitts der Figur 2;

Figur 4 eine perspektivische Darstellung des Längsschnitts der Figuren 2 und

3;

Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Längsschnitts durch die

Transportpalette der Figur 1 im teilweise beladenen Zustand;

Figur 6 eine perspektivische Darstellung des Endbereichs der Transportpalette im teilweise beladenen Zustand;

Figur 7 die Transportpalette der Figuren 1 - 6 in einer Ansicht von unten;

Figur 8 die Transportpalette der Figuren 1 - 7 in einer perspektivischen Ansicht in gestapelter Anordnung;

Figur 9 ein Detail des Endbereiches der Figur 8 mit Blickrichtung von der

Stirnseite der Transportpalette her;

Figur 10 eine perspektivische Ansicht zwischen zwei Transportpaletten mit

Blickrichtung von schräg unten;

Figur 11 eine perspektivische Ansicht gestapelter Transportpaletten in einer zweiten Bauform und

Figur 12 eine perspektivische Ansicht einer Transportpalette in einer dritten

Bauform.

Die Figur 1 zeigt eine Transportpalette 1 für den stehenden Transport von

Zaunelementen. Die Zaunelemente sind nicht dargestellt. Sie werden in

Längsrichtung der Transportpalette 1 transportiert und sind hierfür mit ihren endseitigen, vertikalen Rohrenden in Halterungen gehalten, wie nachfolgend noch erläutert werden wird. Die Figur 1 zeigt, dass die Transportpalette 1 im horizontalen Abstand zueinander angeordnete Längsträger 2, 3 besitzt. Die Längsträger 2,3 sind im Querschnitt rechteckige Hohlprofile. Sie erlauben das endseitige Einstecken einer Staplergabel zum Transport der beladenen oder unbeladenen Transportpalette 1. Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt die Höhe der Längsträger 2,3 80 mm. Die Längsträger 2,3 haben eine Oberseite 4. Die Oberseiten 4 der beiden Längsträger 2, 3 befinden sich in einer Horizontalebene, die die Lage eines oberen Bodens 5 bestimmt. Der obere Boden 5 erstreckt sich zudem zwischen den beiden Längsträgern 2, 3. Zwischen den beiden Längsträgern 2, 3 verlaufenden Streben 6, die im parallelen Abstand zueinander und die im 90° Winkel zu den Längsträgern 2, 3 angeordnet sind. Die Streben 6 sind in einem Abstand zueinander angeordnet, der es gestattet, auf dem oberen Boden 5 Haltefüße für die Zaunelemente mitzuführen. Die Haltefüße können in einer oder mehreren Lagen übereinander oben auf dem Boden 5 gestapelt werden und zwar so hoch, dass sie unter die Zaunelemente passen.

Die beiden Längsträger 2, 3 sind über Querträger 7, 8 im mittleren Bereich der Längsträger 2, 3 miteinander verbunden. Die Querträger 7, 8 sind mit den Längsträgern 2, 3 verschweißt. Die Längsträger 2, 3 liegen mit ihren Unterseiten 9 auf den Querträgern 7, 8 auf. Die Längsträger 7, 8 haben denselben Querschnitt, wie die Querträger 7, 8, d. h. sie sind im Querschnitt rechteckig. Sie besitzen eine Höhe von 80 mm. Sie sind in einem Abstand zueinander angeordnet, der das Einstecken einer Staplergabel ermöglicht. Die Querträger 7, 8 stehen längsseitig der Längsträger 2, 3 ein wenig gegenüber den äußeren Längsseiten der Längsträger 2, 3 vor. Dadurch wird ein Anschlag für eine Staplergabel geschaffen, damit die Staplergabel nicht bis zu den Längsseiten der Längsträger 2, 3 unter die Transportpalette 1 fahren kann. Der Grund hierfür ist, dass an den äußeren Längsseiten der Längsträger 2, 3 jeweils Taschen 10, 11 angeordnet sind, in welche ein Zaunelement mit seinen Rohrenden von oben eingesteckt werden kann. Die Taschen 10,11 und ein darin eingestecktes Zaunelement sollen vor Deformationen geschützt werden. Die zum Einstecken vorgesehenen Taschen 10, 11 besitzen längliche Einstecköffnungen, die in Längsrichtung der Transportpalette 1 orientiert sind. Das dient zum Toleranzausgleich in Bezug auf die Zaunelemente. Zudem sind die Taschen 10, 11 in einer Tiefe angeordnet, dass eine Unterkante der Zaunelemente, die sich zwischen den Standrohren erstreckt, als Barriere für die mitzuführenden Haltefüße dient, sodass diese nicht von der Transportpalette 1 herunterfallen können. Eine weitere Funktion des randseitigen Zaunelementes ist es, verschwenkbare Halteranordnungen 12, 13 in einer senkrechten Position zu halten. Hierzu sind an den Halteranordnungen 12, 13 Bügel 14, 15 angeordnet, die hinter das Standrohr eines eingesteckten randseitigen Zaunelementes fassen. Dadurch werden die Halteranordnungen 12, 13 in der vertikalen Position gehalten, bis das letzte Zaunelemente entnommen worden ist.

Wenn alle Zaunelemente entnommen worden sind, kann die Halteranordnung heruntergeschwenkt werden. Das zeigt die Figur 8.

Die Längsträger 2, 3 und die Querträger 7, 8 bilden einen im Wesentlichen rechteckig konfigurierten, horizontalen Tragrahmen, der das Grundgerüst der Transportpalette 1 bildet. Oberhalb dieses Tragrahmens gibt es als am höchsten aufragende Aufbauten lediglich die beiden Halteranordnungen 12, 13, die von keiner weiteren Komponente nach oben überragt werden. Dabei ist das umschreibende Grundvolumen der Transportpalette ein flacher Quader. Das ermöglicht ein paralleles Stapeln der beladenen und unbeladenen Transportpaletten 1 übereinander.

Die Halteranordnungen 12, 13 erstrecken sich über die Querrichtung der Transportpalette 1 jeweils im Endbereich der Längsträger 2, 3 sowie im vertikalen Abstand von den Oberseiten 4 der Längsträger 2, 3. Die Halteranordnungen 12, 13 umfassen jeweils mehrere rohrförmige Halter 16, die zur Steckaufnahme von passenden Rohrenden von Zaunelementen dienen. Die Halter 16 greifen vorzugsweise in die Rohrenden der Zaunelemente. Die Halter 16 sind auf Traversen 17 befestigt. Die Traversen 17 sind wiederum über zwei Arme 18, 19, die unten an die Traversen 17 angesetzt sind, mit den Längsträgern 2, 3 verbunden. Hierzu sind zur Lagerplatten 20, 21 an den einander zugewandten Innenseiten der Längsträger 2, 3 angeordnet, wobei sich die Lagerplatten 20, 21 auch über die Oberseiten 4 der Längsträger 2, 3 nach oben erstrecken. Über dort angeordnete, fluchtende Bohrungen sind die Arme 18, 19 schwenkbeweglich an den Längsträgern 2, 3

gelagert. Durch eine Mehrzahl von in Längsrichtung der Längsträger 2, 3 zueinander versetzte Bohrungen kann der Abstand der Halteranordnungen 12, 13 zueinander variiert werden in Anpassung an Zaunelemente unterschiedlicher Längen.

Das Einstecken der Zaunelemente erfolgt wechselseitig, sodass jeweils ein Rohrende eines Zaunelementes steckgehaltert ist und in Eingriff mit einem der Halter 16 steht, während das andere Rohrende desselben Zaunelements frei auf der anderen Traverse 17 der anderen Halteranordung 13 aufliegt. Die Abstände zwischen den Haltern 16 sind so gewählt, dass eine hohe Packungsdichte der Zaunelemente erreicht wird und gleichzeitig bestimmte Längentoleranzen an den freien Enden der Zaunelemente ausgeglichen werden können. Die randseitig nicht mit einem Halter 16 in Eingriff stehenden Rohrenden der Zaunelemente können nicht von der Traverse 17 herunterrutschen, da in jedem Fall ein äußeres Zaunelement in die längsseitig der Längsträger 2, 3 angeordnete Taschen 10, 11 eingesteckt ist.

Die Figur 1 zeigte ferner, dass unterhalb der Halteranordnungen 12, 13 und auch unterhalb der Längsträger 2, 3 Querstreben 22, 23 angeordnet sind. Die Querstreben 22, 23 befinden sich in Vertikalrichtung exakt unter den Halteranordnungen 12, 13.

Im mittleren Bereich der Transportpalette 1 befindet sich ein Transportbehälter 24. Er erstreckt sich zwischen den beiden Längsträgern 12, 13. Er ist trogförmig und nach oben offen und dient zur Aufnahme von Zubehörteilen zur Verbindung der mitzuführenden Zaunelemente.

Die Figuren 2 und 3 zeigen Schnittdarstellungen der Transportpalette 1. Die Transportpalette 1 ist in einem Schnitt durch ihre vertikale Mittellängsebene dargestellt. Anhand der Figur 3 ist zu erkennen, dass die Streben 6 Winkeleisen sind, wobei ein horizontaler Schenkel in Höhe der Oberseite 4 des Längsträgers 3 liegt und damit die Höhe des oberen Bodens 5 bestimmt. Die Figur 3 zeigt ferner, dass eine Oberseite 35 des Querträgers 8 (bevorzugt) in derselben Höhe liegt wie eine Oberkante 25 eines Schenkels 26 der nach oben offenen Querstrebe 22. Die Querstrebe 22 besitz einen weiteren Schenkel 27, der kürzer ist, als der andere Schenkel 26. Die Lage der Oberkante 25 des Schenkels 26 sowie der Oberseite 35

der Querstrebe 8 begrenzt eine Höhenlage eines unteren Bodens 28. Dieser untere Boden 28 verläuft parallel zum oberen Boden 5 und definiert einen Abschnitt eines unteren Transportbereiches 29, der schraffiert dargestellt ist. Der untere Transportbereich ist derjenige Bereich, der sich unterhalb des oberen Bodens 5 befindet. Die Höhe des unteren Transportbereiches 29 wird bestimmt durch den Abstand des oberen Bodens 5 zum unteren Boden 28. Die Länge des unteren Transportbereichs 29 wird durch die Länge der Längsträger 2, 3 bestimmt und die Breite des Transportbereiches 29 durch die lichte Weite zwischen den beiden Längsträgern 2, 3. Der erfindungsgemäß genutzte Abschnitt des unteren Transportbereiches 29 ist der Abschnitt, der der unmittelbar, d. h. senkrecht unterhalb des oberen Bodens 5 angeordnet ist (Schraffur). In diesem Sinne endet der untere Transportbereich 5 zur Mitte der Transportpalette 1 hin betrachtet an der Strebe 6, die dem Transportbehälter 24 benachbart ist. Der Transportbehälter 24 ist nach oben offen, um Kleinteile von oben hineinlegen zu können. Bei diesem Ausführungsbeispiel befindet sich der Transportbehälter 24 teilweise zwischen den Längsträgern 2, 3 und teilweise oberhalb der Längsträger 2, 3. Daher befindet sich ein Teil auch unterhalb des Niveaus des oberen Bodens 5. Diesen Teil des unteren Transportbereichs kann man nur von oben her beladen, weil ein unterseitiger Boden 30 des Transportbehälters 24 nach unten geschlossen ist.

Die Figur 3 zeigt ferner, dass die Höhe H1 der Transportpalette 1 durch die aufrecht stehenden Halteranordnungen 13 und die daran angeordneten Halter 16 bestimmt wird. Aus der Seitenansicht ist ferner zu erkennen, dass die Lagerplatte 21 die oben genannten Bohrungen aufweist, um die Halteranordnungen 13 in Längsrichtung der Transportpalette 1 versetzen zu können. Die Halteranordnungen 13 können auch gegen andere Bauformen von Halteranordnungen 13 ausgetauscht werden. Ebenso ist der Transportbehälter 24 in der Mitte der Transportpalette 1 gegen weitere Bauformen austauschbar. Hierzu ist er lösbar mit den Längsträgern 2, 3 verbunden. Die Figur 1 zeigt Schraublaschen 31 an den Innenseiten der Längsträger 2, 3. In nicht näher dargestellter Weise ist der Transportbehälter 24 mit den Schraublaschen 31 verschraubt.

Die Figur 4 zeigt, wie der erfindungsgemäße Abschnitt des unteren Transportbereiches 29 genutzt werden kann. Aus der perspektivischen Darstellung der Schnittansicht ist erkennbar, dass eine Stützstrebe 32 in dem unteren Transportbereich 29 angeordnet ist. Die Stützstrebe 32 besitzt eine Bodenplatte 33, die fest mit der Stützstrebe 32 verbunden ist und im Winkel zur Längsrichtung der Stützstrebe 32 steht. Die Bodenplatte 33 ist ca. im 45° Winkel zur Stützstrebe 32 angeordnet. Die Bodenplatte 33 ragt in der Transportposition nach unten. Das Eigengewicht der Bodenplatte 33 zieht die Bodenplatte 33 immer nach unten, sodass die Bodenplatte 33 nicht selbsttätig aus der Querstrebe 22 herausrutschen kann. Zudem greift die Bodenplatte 33 hinter den äußeren Schenkel 27 der Querstreben 22.

Zum Einschieben in den flachen unteren Transportbereich 29 kann die Stützstrebe 32 90° um ihre Längsachse verschwenkt werden, sodass die flache Bodenplatte 33 zunächst in einer horizontalen Lage ist, um nach dem Einschieben wieder um 90° nach unten verschwenkt zu werden. Wenn der untere Transportbereich 29 hoch genug ist und der äußere Schenkel 27 kurz genug, kann das so vorhandene Spiel auch ausgenutzt werden und die Bodenplatte 33 in der dargestellten Position über den unteren Schenkel 27 der Querstrebe gehoben werden, ohne die Stützstrebe 32 zu drehen.

Die Darstellung der Figur 5 zeigte, dass die Stützstreben 32 von beiden Stirnseiten her in Längsrichtung der Pfeile P1 , P2 unter den oberen Boden 5 in den unteren Transportbereich 29 geschoben werden. Auch wenn der obere Boden 5 im Bereich der inneren Streben 6 benachbart des Transportbehälters 24 endet, ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Stützstreben 32 von beiden Stirnseiten her versetzt zueinander bis unter den Transportbehälter 24 zu schieben. Die Stützstrebe 32 sind abwechselnd in den unteren Transportbereich 28 eingeschoben. Sie liegen mit ihren äußeren Enden jeweils auf der Querstreben 22, 23 auf und mit ihren inneren Bereichen auf den Querträgern 7, 8. Sie befinden sich parallel unterhalb des oberen Bodens 5. Zusätzliche Streben im Bereich des unteren Bodens 28 sind nicht erforderlich. Der untere Boden 28 wird von den Oberseiten 35 der Querträger 7, 8 und den endseitigen Querstreben 22, 23 gebildet. Das reicht aus, um eine große Anzahl von Stützstrebe 32 sehr platzsparend mitführen zu können.

Die perspektivische Ansicht der Figur 6 auf Endbereich verdeutlicht, dass die nach oben offene Querstrebe 22 eine quer zur Längsrichtung der Längsträger 2, 3 gemessene Breite B1 besitzt, die hier andeutungsweise eingezeichnet ist, wobei die Breite B1 kleiner ist als der lichte Abstand B2 zwischen den Längsträgern 2, 3. Auch wenn die Querstreben B2 nach oben etwas schmaler sind, wird dadurch das Ladevolumen für die Stützstreben 32 nicht reduziert.

Die Figur 7 zeigt in einer Ansicht von unten, dass die Stützstreben 32 teilweise im horizontalen spitzen Winkel zu den Längsträgern 2, 3 mitgeführt werden können. In keinem Fall können sie aus dem unteren Transportbereich 29 herausrutschen, selbst wenn die nutzbare Breite B1 der Querstreben 7, 8 kleiner ist als der Abstand B2 zwischen den Längsträgern 2, 3.

Der Grund für die geringere Breite B1 der Querstreben 22, 23 ist, dass die Transportpaletten 1 besonders platzsparend gestapelt werden sollen.

Die Figur 8 zeigt zwei Transportpaletten 1 gleicher Bauart übereinander in gestapelter Anordnung. Die endseitigen Halteranordnungen 12, 13 sind jeweils abgeklappt. Man kann anhand der vergrößerten Darstellung der Figur 9 gut erkennen, wie die Querstrebe 23 der oberen Transportpalette 1 zwischen die heruntergeklappte Halteranordnung 12 fasst und insbesondere innenseitig noch an der Lagerplatte 21 mit Spiel vorbeigeführt ist. Dadurch fasst die obere Transportpalette 1 insgesamt klemmungsfrei zwischen Bauteile der unteren Transportpalette 1. Und insbesondere zwischen die Lagerplatten 21 einschließlich der angeordneten Schraubbolzen.

Aus der Darstellung der Figur 10 ist gut erkennbar, dass die heruntergeklappte Halteranordnungen 12 so flach heruntergeklappt werden kann, dass die Transportpaletten 1 gleicher Bauart parallel aufeinander liegend gestapelt werden können, wobei die Querholme 7 auf den Längsholmen 8 aufliegen. Ferner ist gut zu erkennen, dass die Querstrebe 23 in Form eines nach oben offenen Kastenprofils eine sehr große untere Auflagerfläche besitzt, über welche die Transportpalette 1 insgesamt nach unten abgestützt werden kann, insbesondere wenn eine obere

Transportpalette 1 auf eine mit Zaunelementen beladene untere Transportpalette 1 gesetzt werden soll.

Aufgrund der Tatsache, dass die Querträger 7, 8 und die Längsträger mit 2, 3 eine Höhe von jeweils ca. 80 mm haben, ist die Höhe der eingeklappten Halteranordnung 12 ebenfalls auf ca. 80 mm begrenzt. Die obere Transportpalette 1 liegt daher auf der Halteranordnung 12 auf (Figur 10). Zentrierlaschen 33 an den äußeren Längsseiten der Längsträger 2, 3 zwischen den Querträgern 7 und 8 verhindern ein Verrutschen der gestapelten Transportpaletten 1 in Längsrichtung und bewirken, dass diese exakt senkrecht übereinander positioniert sind. Eine Querverlagerung ist nicht möglich, weil die Querstreben 22, 23 zwischen die Lagerplatten 20, 21 fassen.

Das Ausführungsbeispiel der Figur 11 zeigt, dass es durchaus möglich ist, eine weitaus größere Anzahl von Stützstreben 32 auch von einer Seite her in den jeweils unteren Transportbereich 29 eingeschoben werden kann. Sind die Stützstrebe 32 kurz, sodass sich im mittleren Bereich der Transportpalette 1 nicht überlappen, kann die Anzahl der mitzuführenden Stützstreben 32 sogar verdoppelt werden.

Die Figur 11 zeigt, dass teilbeladene Transportpaletten 1 , bei denen die Stützstreben 32 im Bereich der unteren Transportbereiche 28 angeordnet sind, auch übereinander gestapelt werden können, ohne dass die Stapelhöhe durch die Stützstreben 32 zunimmt.

Die Figur 12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in gleicher Darstellung wie die Figur 4. Der Unterschied zur Figur 4 besteht darin, dass die dortige Stützstrebe 32 als Querprofilanordnung 36 bzw. 39 ausgebildet ist. Eine solche Querprofilanordnung 36, 39 besteht jeweils aus mehreren Querprofilen. Jede Querprofilanordnung 36, 39 besitzt ein unteres Querprofil 37, 40 in Form eines nach oben offenen im Querschnitt L-förmigen Profils. Der untere Schenkel des L-förmigen Profils bildet die Unterseite der jeweiligen Querprofilanordnung 36, 39 analog zu dem Boden der Stützstrebe 32 (Figur 4). Der vertikale Schenkel bildet die Sicherung gegen Ladungsverschiebungen. Der vertikale Schenkel befindet sich außen. Der Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel der Figur 4 ist, dass der innere vertikale Schenkel nicht mit dem unteren Querprofil 37 bzw. 40 verbunden ist. Vielmehr ist ein oberes Querprofil 38, 41 vorgesehen, das Bestandteil des unteren Bodens ist und auf dem die dargestellte Stützstrebe 32 aufliegt. Die wiederum im Winkel an die Stützstrebe 32 angesetzte Bodenplatte 33 (Figur 4) greift in den Bereich oberhalb des unteren Querprofils 37 und ist dadurch gegen Verschieben in Längsrichtung gesichert. Dadurch, dass das obere Querprofil 38, 41 von dem unteren Querprofil 37, 40 getrennt ist, ist auch der Abstand zwischen den besagten oberen und unteren Querprofilen 37, 38 bzw. 40, 41 jeweils etwas größer, so dass der nach oben offene Bereich größer ist als bei einem im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Kastenprofil. Das ermöglicht es, Stützstreben 32 mit sehr großen Bodenplatten 33 auch dann unter die Halteranordnung zu schieben, wenn sich die Halteranordnung an der Lagerplatte 21 (Figur 3) in einer inneren Position befindet. Die Figur 3 zeigt die Oberkante 25 der Querstrebe 22. Diese Oberkante 25 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 12 weiter nach innen in Richtung zu den inneren Querträgern 8 verlagert. Dadurch ist der in Figur 3 schraffierte Bereich im Bereich der Querprofilanordnung der Figur 12 etwas größer, was das Be- und Entladen erleichtert und es für bestimmte Bauformen von Stützstreben überhaupt erst ermöglicht.

Die Erfindung kann auch durch folgende Verfahren beschrieben werden:

Bei dem Verfahren zum Transportieren von Stützstreben 32 für Zaunelemente unter Verwendung einer vorstehend beschriebenen Transportpalette werden die Stützstreben 32 zum Transport unter den oberen Boden 5 geschoben.

Bei diesem Verfahren kann vorgesehen sein, dass Bodenplatten 33 der Stützstreben 32 zum Einschieben in den unteren Transportbereich 29 in eine horizontale Position gedreht werden, so dass sich die Bodenplatten 33 über den Querstreben 22, 23 befinden und wobei die Bodenplatten 33 anschließend in eine vertikale Position gedreht werden oder sich durch ihr Eigengewicht in eine vertikale Position drehen, so dass sie hinter den nach oben orientierten Schenkel 27 der nach oben offenen Querstrebe 22, 23 fassen.

Bezuqszeichen:

1 - Transportpalette

2 - Längsträger

3 - Längsträger

4 - Oberseite von 2, 3

5 - oberer Boden

6 - Strebe von 5

7 - Querträger

8 - Querträger

9 - Unterseite von 2, 3 10 - Tasche

11 - Tasche

12 - Halteranordnung

13 - Halteranordnung

14 - Bügel an 12

15 - Bügel an 13

16 - Halter von 12, 13

17 - Traverse von 12, 13

18 - Arm von 12, 13

19 - Arm von 12, 13

20 - Lagerplatte von 12, 13

21 - Lagerplatte von 12, 13

22 - Querstrebe

23 - Querstrebe

24 - Transportbehälter

25 - Oberkante von 22, 23

26 - Schenkel von 22, 23

27 - Schenkel von 22, 23

28 - unterer Boden

29 - unterer Transportbereich

30 - Boden von 24

31 - Schraublasche

32 - Stützstrebe

33 - Bodenplatte von 32

34 - Zentrierlasche

35 - Oberseite von 7, 8

36 - Querprofilanordnung

37 - unteres Querprofil v. 36

38 - oberes Querprofil v. 36

39 - Querprofilanordnung

40 - unteres Querprofil v. 39

41 - oberes Querprofil v. 39

B1 - Breite von 22, 23

B2 - Breite zwischen 2, 3

H1 - Höhe von 1

P1 - Einschubrichtung für 32 in 29 P2 - Einschubrichtung für 32 in 29