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1. WO2020113250 - BIELLE RÉGLABLE EN LONGUEUR AVEC LIAISON SERRÉE

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Längenverstellbares Pleuel (100) für eine Hubkolbenmaschine, insbesondere für eine Hubkolbenbrennkraftmaschine, wobei eine wirksame Pleuellänge (L) des Pleuels (100) veränderbar ist und das Pleuel (100) einen ersten Pleuelteil (102) und einen zweiten Pleuelteil (103) aufweist,

wobei der erste Pleuelteil (102) und der zweite Pleuelteil (103) zum Verändern der wirksamen Pleuellänge (L) entlang einer Pleuellängsachse (A) relativ zueinander bewegbar sind,

wobei der erste Pleuelteil (102) einen Schaft (106) sowie einen ersten Verbindungsabschnitt (107) zur zumindest teilweisen Lagerung des Pleuels (100) in einer Hubkolbenmaschine aufweist,

wobei der zweite Pleuelteil (103) einen zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, der ebenfalls zur zumindest teilweisen Lagerung des Pleuels in einer Hubkolbenmaschine ausgebildet ist,

wobei der erste Verbindungsabschnitt (107) ein erstes Gewinde (108) aufweist und der Schaft (106) einen zum Zusammenwirken mit dem ersten Gewinde (108) ausgebildetes zweites Gewinde (109), und

wobei der Schaft (106) mittels einer Schraubverbindung fest mit dem ersten Verbindungsabschnitt (107) verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) und der erste

Verbindungsabschnitt (107) in wenigstens einem Betriebszustand des Pleuels (100) zusätzlich zu der Schraubverbindung (108, 109) durch eine

Pressverbindung (130) fest miteinander verbunden sind.

2. Längenverstellbares Pleuel (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gewinde (108) des ersten Verbindungsabschnitts (107) ein Innengewinde (108) ist und das zweite Gewinde (109) des Schafts (106) ein entsprechend ausgebildetes Außengewinde (109), wobei der Schaft (106) mit dem Außengewinde (109) vorzugsweise in den ersten Verbindungsabschnitt (107) des ersten Pleuelteils (102) eingeschraubt ist.

3. Längenverstellbares Pleuel (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) eine Schaft-Pressverbindungs-Kontaktfläche (130A)

aufweist, welche mit einer korrespondierend zur Schaft-Pressverbindungs- Kontaktfläche (130A) des Schafts (106) ausgebildeten Verbindungsabschnitts- Pressverbindungs-Kontaktfläche (130B) des ersten Verbindungsabschnitts (107) eine Übermaßpassung bildet, wobei die Übermaßpassung derart dimensioniert ist, dass in zumindest einem Betriebszustand der erste

Verbindungsabschnitt (107) und der Schaft (106) des Pleuels (106)

kraftschlüssig miteinander verbunden sind.

4. Längenverstellbares Pleuel (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaft-Pressverbindungs-Kontaktfläche (130A) des Schafts (106) und/oder die Verbindungsabschnitts-Pressverbindungs-Kontaktfläche (130B) des ersten Verbindungsabschnitts (107) in einem Ausgangszustand vor einem Herstellen der Pressverbindung (130) eine zumindest teilweise konvex gekrümmte Kontur aufweist, insbesondere zumindest teilweise ballig oder bombiert geformt ist, insbesondere in axialer Richtung bezogen auf die

Pleuellängsachse (A).

5. Längenverstellbares Pleuel (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) zumindest in wenigstens einem Bereich eine Beschichtung (125) aufweist, vorzugsweise eine Kohlenstoffbeschichtung (125), insbesondere eine DLC-Beschichtung (125).

6. Längenverstellbares Pleuel (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) zumindest im Bereich der Schaft-Pressverbindungs- Kontaktfläche (130A) zumindest teilweise beschichtet ist.

7. Längenverstellbares Pleuel (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) wenigstens eine weitere Funktionsfläche (140, 141 , 142, 143) aufweist, wobei der Schaft (106) insbesondere zumindest im Bereich der wenigstens einen weiteren Funktionsfläche (140, 143) zumindest teilweise beschichtet ist.

8. Längenverstellbares Pleuel (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Pleuel (100) wenigstens eine Dichtungsvorrichtung (110, 114, 115) aufweist, wobei vorzugsweise wenigstens eine

Dichtungsvorrichtung (110, 114, 115) auf dem Schaft (106) angeordnet ist, wobei insbesondere wenigstens eine Dichtungsvorrichtung (110, 114, 115) vor dem Verbinden des Schafts (106) mit dem ersten Verbindungsabschnitt (107) auf dem Schaft (106) angeordnet worden ist.

9. Verfahren zur Herstellung eines längenverstellbaren Pleuels (100) für eine

Hubkolbenmaschine, das nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist, gekennzeichnet durch die Schritte:

Bereitstellen eines ersten Verbindungsabschnitts (107) mit einem ersten

Gewinde (108),

Bereitstellen eines Schafts (106) mit einem zum Zusammenwirken mit dem ersten Gewinde (108) ausgebildeten zweiten Gewinde (109), und

Verbinden des Schafts (106) mit dem ersten Verbindungsabschnitt (107) zu einem ersten Pleuelteil (102) durch Verschrauben des ersten Gewindes (108) mit dem zweiten Gewinde (109) und Herstellen einer Pressverbindung (130) zwischen dem ersten Verbindungsabschnitt (107) und dem Schaft (106), Bereitstellen eines zweiten Pleuelteils (103),

Zusammensetzen des ersten Pleuelteils (102) mit dem zweiten Pleuelteil (103) zu einem längenverstellbaren Pleuel (100).

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Herstellen der Pressverbindung (130) zwischen dem ersten Verbindungsabschnitt (107) des ersten Pleuelteils (102) und dem Schaft (106) der erste Verbindungsabschnitt (107) und der Schaft (106) vor dem Verschrauben zunächst jeweils auf eine definierte Fügetemperatur gebracht werden, wobei der erste

Verbindungsabschnitt (107) insbesondere erwärmt wird.

11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (106) vor dem Verschrauben mit dem ersten Verbindungsabschnitt (107) zumindest teilweise beschichtet wird, vorzugsweise mit einer Kohlenstoffschicht (125), insbesondere mit einer DLC-Beschichtung (125).

12. Verfahren nach Anspruch 11 , wobei der Schaft eine Schaft-Pressverbindungs- Kontaktfläche (130A) und/oder wenigstens eine weitere Funktionsfläche (140, 141 , 142, 143) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Schaft- Pressverbindungs-Kontaktfläche (130A) und/oder die wenigstens eine weitere Funktionsfläche (140, 143) des Schafts (106) zumindest teilweise beschichtet wird, vorzugsweise mit einer Kohlenstoffschicht (125), insbesondere mit einer DLC-Beschichtung (125).

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verschrauben des Schafts (106) mit dem ersten Verbindungsabschnitt (107) wenigstens eine Dichtungsvorrichtung (110, 114, 115) auf dem Schaft (106) angeordnet wird.

14. Flubkolbenmaschine, insbesondere Flubkolbenbrennkraftmaschine, die ein längenverstellbares Pleuel (100) aufweist, das nach einem der Ansprüche 1 bis

8 ausgebildet ist und/oder das durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche

9 bis 13 hergestellt ist.

15. Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, das eine Flubkolbenmaschine nach Anspruch 14 aufweist.