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1. WO2020109169 - CIRCUIT DE SURVEILLANCE POUR UN SYSTÈME DE VERROUILLAGE, SYSTÈME DE VERROUILLAGE, ARRANGEMENT AVEC UN SYSTÈME DE VERROUILLAGE ET UNE UNITÉ FONCTIONNELLE AINSI QUE PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UN SYSTÈME DE VERROUILLAGE

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[ DE ]

Patentansprüche

1. Überwachungsschaltung (2) für ein Interlocksystem (1 ), das eine erste Überwachungsleitung (3), eine zweite Überwachungsleitung (4) und wenigstens eine Leitungsbrücke (5), mittels welcher die Überwachungsleitungen (3, 4) in ei nem geschlossenen Zustand des Interlocksystems (1 ) elektrisch leitend verbun den sind, aufweist, umfassend eine Signalerzeugungseinrichtung (11 ), welche zum Erzeugen eines zwischen einer ersten Überwachungsspannung und einer zweiten Überwachungsspannung wechselnden, auf ein Bezugspotential bezoge nen Überwachungssignals für die erste Überwachungsleitung (3) eingerichtet ist, und eine Signalauswertungseinrichtung (17), mittels welcher ein auf das Bezugs potential bezogener Spannungsverlauf (43, 48-51 ) auf der zweiten Überwa chungsleitung (4) erfassbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Signalauswertungseinrichtung (17) zum Ermitteln einer durch eine auf das Bezugspotential bezogene Störspannung verursachten Störung auf einer der Überwachungsleitungen (3, 4) und/oder einer Störung der Überwachungsschal tung (2) mittels eines Vergleichs des Spannungsverlaufs (43, 48-51 ) mit einem vorgegeben ersten Toleranzintervall (46) um die erste Überwachungsspannung und mit einem vorgegebenen zweiten Toleranzintervall (47) um die zweite Über wachungsspannung eingerichtet ist.

2. Überwachungsschaltung nach Anspruch 1 , wobei die Toleranzintervalle (46, 47) überlappungsfrei definiert sind und/oder zur Erkennung der Störspannung vorgesehene Spannungswerte nicht umfassen.

3. Überwachungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Signalauswer tungseinrichtung (17) zum Ermitteln der Störung auf den Überwachungsleitungen (3, 4) anhand eines nicht zwischen den Toleranzintervallen liegenden Wertes des erfassten Spannungsverlaufs (48, 49), der außerhalb der Toleranzintervalle (46, 47) liegt, eingerichtet ist.

4. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei die Signalauswertungseinrichtung (17) zum Ermitteln der Störung auf den Überwachungsleitungen (3, 4) anhand von wenigstens zwei aufeinanderfolgend erfassten, zwischen den Toleranzintervallen (46, 47) liegenden Werten des Span nungsverlaufs (50) eingerichtet ist.

5. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei die Signalauswertungseinrichtung (17) zum Ermitteln der Störung der Überwa chungsschaltung (2) anhand von mehreren aufeinanderfolgend erfassten Werten des Spannungsverlaufs (51 ), die für oder länger als eine vorgegebene Dauer in nerhalb eines Toleranzintervalls (46, 47) liegen, eingerichtet ist.

6. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei die Signalauswertungseinrichtung (17) zum Vergleichen des Spannungsver laufs (43, 48-51 ) mehrere Komparatoren (53-56), deren Referenzwerte Grenzen der Toleranzintervalle (46, 47) entsprechen, oder einen Analog-Digital-Wandler (37) zum Wandeln des Spannungsverlaufs (43, 48-51 ) in Binärdaten umfasst.

7. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei eine einen Signalzustand des Überwachungssignals beschreibende Signalin formation (59) von der Signalerzeugungseinrichtung (1 1 ) an die Signalauswer tungseinrichtung (17) übermittelbar ist und die Signalauswertungseinrichtung (17) zum Erkennen der Störung anhand eines Vergleichs eines erfassten Wertes des Spannungsverlaufs (43, 48-51 ) mit dem erhaltenen Signalzustand des Überwa chungssignals eingerichtet ist.

8. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei die Signalerzeugungseinrichtung (1 1 ) dazu eingerichtet ist, das Überwa chungssignal aus einer auf das Bezugspotential bezogenen Versorgungsspan nung mit einem ersten Versorgungspotential (15) und einem zweiten Versorgungs potential (16) zu erzeugen.

9. Überwachungsschaltung nach Anspruch 8, wobei die Signalerzeugungsein richtung (1 1 ) dazu eingerichtet ist, das Überwachungssignal derart aus der Versor gungsspannung zu erzeugen, dass die Überwachungsspannungen zwischen den Versorgungspotentialen (15, 16) liegen.

10. Überwachungsschaltung nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Signalerzeu gungseinrichtung (1 1 ) eine Generatoreinheit (18), welche zum Ausgeben eines die Wechsel zwischen den Überwachungsspannungen beschreibenden Generatorsig nals (19) eingerichtet ist, und eine Spannungswandlungseinheit (20), welche zum Wandeln der Versorgungsspannung in Abhängigkeit des Generatorsignals (19) eingerichtet ist, umfasst.

1 1 . Überwachungsschaltung nach Anspruch 10, wobei die Spannungswand lungseinheit (20) einen zwischen die Versorgungspotentiale (15, 16) geschalteten Spannungsteiler (23) und ein durch das Generatorsignal (19) ansteuerbares Schaltelement (26) umfasst, durch das ein Widerstandwert eines Zweigs des Spannungsteilers (23) veränderbar ist.

12. Überwachungsschaltung nach Anspruch 10 oder 1 1 , wobei die Signalerzeu gungseinrichtung (1 1 ) einen Impedanzwandler (21 ) umfasst, welcher zum Wan deln eines Ausgangssignals (22) der Spannungswandlungseinheit (20) in das Überwachungssignal eingerichtet ist.

13. Überwachungsschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wo bei die Signalauswertungseinrichtung (17) einen Spannungsteiler (32) umfasst, an dessen Abgriff (36) der Spannungsverlauf (43, 48-51 ) erfassbar ist.

14. Interlocksystem (1 ), umfassend eine erste Überwachungsleitung (3), eine zweite Überwachungsleitung (4) und wenigstens eine Leitungsbrücke (5), mittels welcher die Überwachungsleitungen (3, 4) in einem geschlossenen Zustand des Interlocksystems (1 ) elektrisch leitend verbunden sind, sowie eine Überwachungs schaltung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die

Signalerzeugungseinrichtung (11 ) mit der ersten Überwachungsleitung (3) und die Signalauswertungseinrichtung (17) mit der zweiten Überwachungsleitung (4) ver bunden sind.

15. Anordnung (100) mit einem Interlocksystem (1 ) nach Anspruch 14 und mit einer Funktionseinheit (10), welche mittels der Leitungsbrücke (5) überwachbar ist und dazu eingerichtet ist, während ihres Betriebs eine auf das Bezugspotential be zogene Spannung als Störspannung bereitzustellen, wobei die Spannung außer halb der Toleranzintervalle (46, 47) liegt.

16. Verfahren zum Betreiben eines Interlocksystems (1 ), das eine erste Über wachungsleitung (3), eine zweite Überwachungsleitung (4) und wenigstens eine Leitungsbrücke (5), mittels welcher die Überwachungsleitungen (3, 4) in einem ge schlossenen Zustand des Interlocksystems (1 ) elektrisch leitend verbunden sind, aufweist, umfassend folgende Schritte:

- Erzeugen eines zwischen einer ersten Überwachungsspannung und einer zweiten Überwachungsspannung wechselnden, auf ein Bezugspotential bezoge nen Überwachungssignals für die erste Überwachungsleitung (3),

- Erfassen eines auf das Bezugspotential bezogenen Spannungsverlaufs (43, 48-51 ) auf der zweiten Überwachungsleitung (4),

- Ermitteln einer durch eine auf das Bezugspotential bezogene Störspannung verursachten Störung auf einer der Überwachungsleitungen (3, 4) und/oder einer Störung der Überwachungsschaltung (2) mittels eines Vergleichs des Spannungs verlaufs (43, 48-51 ) mit einem vorgegeben ersten Toleranzintervall (46) um die erste Überwachungsspannung und mit einem vorgegebenen zweiten Toleranzin tervall (47) um die zweite Überwachungsspannung.