Traitement en cours

Veuillez attendre...

Paramétrages

Paramétrages

Aller à Demande

1. WO2020108706 - PRESSE-ÉTOUPE POUR CÂBLE

Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

[ DE ]

Kabelverschraubung

Die Erfindung betrifft eine Kabelverschraubung zum Durchführen eines Kabels durch eine Wandöffnung.

Hintergrund

Solche Kabelverschraubungen dienen dazu, ein oder mehrere Kabel durch eine Öffnung in einer Wand hindurchzuführen, zum Beispiel durch eine Gehäusewand eines elektrischen Geräts oder eines Schaltschranks. Grundsätzlich können solche Kabelverschraubungen bei beliebigen Gehäusen zum Einsatz kommen, die beispielsweise aus einem Metall- oder Kunststoffmaterial bestehen. Das Kabel ist hierbei üblicherweise gedichtet durch die Wand hindurchzuführen, insbesondere dahingehend, dass ein Eintritt von Schmutz und / oder Feuchtigkeit durch die Wandöffnung hindurch vermieden ist.

Bekannte Kabelverschraubungen sind mehrteilig ausgeführt, derart, dass bei einem Kabeldurch-führgehäuse miteinander verschraubte Gehäuseteile zur Anordnung auf gegenüberliegenden Seiten der Wandöffnung vorgesehen sind. Die Gehäuseteile werden zur Ausbildung der Kabelverschraubung auf gegenüberliegenden Seiten der Wandöffnung angeordnet und durch die Wandöffnung hindurch miteinander verbunden, indem eine Schraubverbindung hergestellt wird. Zusätzlich sind ein oder mehrere Dichtkörper vorgesehen, die beim Verschrauben der Gehäusebauteile integriert werden, um für das durch das Durchführgehäuse hindurch geführte Kabel eine Dichtung auszubilden.

Zusammenfassung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kabelverschraubung anzugeben, die auf einfache Weise montierbar ist.

Zur Lösung ist eine Kabelverschraubung nach dem unabhängigen Anspruch 1 geschaffen. Ausgestaltungen sind Gegenstand von abhängigen Unteransprüchen.

Nach einem Aspekt ist eine Kabelverschraubung geschaffen, die ein Kabeldurchftihrgehäuse aufweist, aus einem ersten Gehäusebauteil und einem zweiten Gehäusebauteil gebildet ist, die bei einer Montage an einer Wandöffnung auf gegenüberliegenden Seiten der Wandöffnung angeordnet und miteinander lösbar verbunden werden, um hierzwischen einen die Wandöffnung umgebenden Wandabschnitt zu klemmen. Die Kabelverschraubung weist weiterhin einen Kabeldurchgang auf, welcher durch das Kabeldurchführgehäuse hindurch ausgebildet ist, wenn das erste und das zweite Gehäusebauteil miteinander verbunden sind, zum Beispiel lösbar. Es ist eine Kabeldichtung vorgesehen, welche an dem Kabeldurchführgehäuse mit einem Dichtkörper gebildet ist, der um die Kabeldurchführung herum gebildet und ein hierin aufgenommenes Kabel dichtend aufnimmt. Das Kabeldurchführgehäuse und der Dichtkörper sind aus unterschiedlichen Kunststoffmaterialien, wobei der Dichtkörper an das Kabeldurchführgehäuse einstückig angeformt ist.

Wenn das Kabeldurchführgehäuse zum Ausbilden der Kabelverschraubung oder Kabelwand-durchführung an der Wandöffnung montiert und mindestens ein Kabel in der Kabeldurchführung angeordnet ist, kann für den Dichtkörper mit dem mindestens einen Kabel ein umlaufender Kontakt ausgebildet sein, um eine Dichtwirkung bereitzustellen. Beim Verbinden von erstem und zweitem Gehäusebauteil wird der Dichtkörper gedrückt und so verformt, um die Dichtwirkung auszubilden. Ein lösbares Verbinden der Gehäusebauteile kann beispielsweise mittels einer Schraubverbindung oder einer Clipsverbindung ausgeführt werden, Im Fall der Schraubverbindung können das erste Gehäusebauteil als ein Einschraubkörper und das zweite Bauteil als eine Druckschraube ausgebildet sein, in welche beim Verbinden der Gehäusebauteile ein Abschnitt des Einschraubkörpers eingeschraubt wird.

Während das Kabeldurchführgehäuse aus den beiden Gehäusebauteilen besteht, können zum Ausbilden der Kabelverschraubung weitere Bauteile vorgesehen sein, zum Beispiel mindestens eine Unterlegscheibe, die beispielsweise auf einen Abschnitt des ersten Gehäusebauteils aufgeschoben oder aufgesteckt werden kann, welcher wahlweise mit einem Außengewinde versehen ist. Die Unterlegscheibe kann dann beim Verbinden der beiden Gehäusebauteile auf einem die Wandöffnung umgebenden Rand aufliegen.

Der Dichtkörper kann an dem ersten Gehäusebauteil einstückig angeformt sein. Beim Verbinden der beiden Gehäusebauteile kann ein Pressdruck auf den Dichtkörper ausgeübt werden, um die Dichtwirkung auszubilden.

Der Dichtkörper kann an dem ersten Gehäusebauteil endseitig in einem Endabschnitt einstückig angeformt sein, welches in dem zweiten Gehäusebauteil angeordnet ist, wenn das erste und das zweite Gehäusebauteil miteinander verbunden sind. Der Dichtkörper kann an dem ersten Gehäusebauteil an einen stimseitigen Endabschnitt einstückig angeformt sein, derart, dass beim Verbinden der Gehäusebauteile das zweite Gehäusebauteil gegen den stimseitigen Dichtkörper presst.

Der Dichtkörper kann den Endabschnitt des ersten Gehäusebauteils außen- und innenseitig einstückig umgreifen. Das außen- und innenseitige Umgreifen des Endabschnitts, zum Beispiel eines stimseitigen Endabschnitts, kann umlaufend unterbrochen oder durchgehend ausgeführt sein.

Der Dichtkörper kann an dem zweiten Gehäusebauteil einstückig angeformt sein. Bei dieser Ausführungsform ist der Dichtkörper an dem zweiten Gehäusebauteil einstückig angeformt. Zum Beispiel kann der Dichtkörper an dem zweiten Gehäusebauteil innenseitig einstückig angeformt sein. Es kann vorgesehen sein, dass der Dichtkörper in Bezug auf die Wandöffnung an einem distalen Endabschnitt des zweiten Gehäusebauteils angeordnet ist. Beim Verbinden von erstem und zweitem Gehäusebauteil, beispielsweise mittels Zusammenschrauben, kann das erste Gehäusebauteil dann gegen den innenliegenden Dichtkörper drücken.

Der Dichtkörper kann mehrteilig ausgeführt sein, insbesondere derart, dass ein erster Dichtkörper an dem ersten Gehäusebauteil und ein zweiter Dichtkörper an dem zweiten Gehäusebauteil jeweils einstückig angeformt sind. Beim Verbinden des ersten und des zweiten Gehäusebauteils kann vorgesehen sein, dass der erste und der zweite Dichtkörper miteinander zur Auflage oder in Kontakt kommen, um gemeinsam die Dichtung für das mindestens eine Kabel in dem Kabel-durchgang auszubilden. Bei einer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass ein an dem ersten Dichtkörper ausgebildeter Vorsprung, zum Beispiel eine Dichtlippe, in eine an dem zweiten Dichtkörper ausgebildete Ausnehmung eingreift, zum Beispiel eine Nut, wenn die beiden Gehäusebauteile zum Ausbilden des Kabeldurchführgehäuses miteinander verbunden sind.

Der Dichtkörper kann an dem zweiten Gehäusebauteil innenseitig benachbart zu einer in Bezug auf die Wandöffnung distalen stimseitigen Öffnung des zweiten Gehäusebauteils einstückig angeformt sein, derart, dass beim Verbinden von erstem und zweitem Gehäusebauteil ein stimsei-tiger Pressabschnitt des ersten Gehäusebauteils gegen den Dichtkörper gepresst wird. Der Dichtkörper kann die distale stimseitige Öffnung umlaufend durchgehend oder unterbrochen umgreifen.

An dem ersten Gehäusebauteil kann außenseitig ein der Wandöffnung zugeordneter Gewindeabschnitt angeordnet sein, welcher in die Wandöffnung einschraubbar ist. Das Außengewinde an dem ersten Gehäusebauteil, welches beispielsweise als ein Einschraubkörper ausführbar ist, kann genutzt werden, um das erste Gehäusebauteil in der Wandöffnung einzuschrauben. Alternativ kann ein die Wandöffnung durchgreifender Abschnitt des ersten Gehäusebauteils die Wandöffnung (lose) Durchgreifen, ohne dass hierbei eine Schraubverbindung ausgebildet wird. Zum Beispiel kann der Gehäuseabschnitt des ersten Gehäusebauteils einfach durch die Wand-Öffnung hindurchgesteckt werden, um auf der gegenüberliegenden Seite mit dem zweiten Gehäusebauteil verbunden zu werden, beispielsweise mittels Schraubverbindung. In einem Bel· spiel kann das erste Gehäusebauteil nach dem Durchstecken durch die Wandöffnung zunächst mittels einer Kontermutter hieran befestigt oder geklemmt werden, um nachfolgend das zweite Gehäusebauteil aufzuschrauben.

An dem ersten Gehäusebauteil kann außenseitig ein der Wandöffnung zugeordneter konischer Steckabschnitt angeordnet sein, welcher in die Wandöffnung einsteckbar ist. Mit Hilfe des einen oder mehrerer konischer Steckabschnitte kann das erste Gehäusebauteil beim Einstecken in die Wandöffnung hierin geklemmt werden, insbesondere beim Verbinden mit dem zweiten Gehäu-sebauteil, wenn dieses in einer Ausgestaltung auf das erste Gehäusebauteil aufgeschraubt wird, um zwischen den beiden Gehäusebauteilen den die Wandöffnung umgebenden Rand hierzwischen zu klemmen. Mittels der beim Verbinden der beiden Gehäusebauteile bereitgestellten Kraft kann das erste Gehäusebauteil mit dem konischen Steckabschnitt weiter in die Wandöffnung hineingezogen werden. Auf der Außenseite des ersten Gehäusebauteils können umlau-fend verteilt mehrere konische Abschnitte vorgesehen sein. Auch ein umlaufend durchgehend ausgebildeter konischer Vorsprung kann vorgesehen sein.

Der Dichtkörper kann als Weichkomponente aus einem thermoplastischen Elastomer sein. Das erste und / oder das zweite Gehäusebauteil können zum einstückigen Anformen des Dichtkörpers als 2K-Spritzgussbauteile ausgeführt sein. Das Kabeldurchführgehäuse, also das erste und / oder das zweite Gehäusebauteil, bildet eine Hardkomponente aus einem härteren Kunststoff-material als der Dichtkörper, welcher die Weichkomponente aus dem thermoplastischen Elastomer bildet.

Die Kabeldichtung kann eine Kabelzugentlastung ausbildend ausgeführt sein. Bei dieser Ausführungsform ist ein multifunktioneller Dichtkörper vorgesehen, der neben der Dichtung zusätz-lieh eine Kabelzugentlastung ausbildet, wenn das erste und das zweite Gehäusebauteil miteinander verbunden sind.

An dem Kabeldurchführgehäuse kann ein die Wandöffnung dichtender weiterer Dichtkörper angeordnet sein, welcher an das Kabeldurchführgehäuse einstückig angeformt ist.

Das zweite Gehäusebauteil kann eine Schraubkappe mit Innengewinde aufweisen, die auf ein Außengewinde des ersten Gehäusebauteils aufschraubbar ist und hierbei den Dichtkörper presst.

In Verbindung mit der Kabelverschraubung kann ein Verfahren zum Herstellen einer Kabelverschraubung vorgesehen sein, bei dem ein zweistückiges Kabeldurchführgehäuse hergestellt wird, indem ein erstes Gehäusebauteil und ein zweites Gehäusebauteil, aus denen das Kabeldurchführgehäuse besteht, bei einer Montage an einer Wandöffnung auf gegenüberliegenden Seiten der Wandöffnung angeordnet und miteinander (lösbar) verbunden werden, so dass hier-zwischen eine die Wandöffnung umgebender Wandabschnitt (Rand) geklemmt wird. In einem Kabeldurchgang oder einer Kabeldurchführung, welche(r) durch das Kabeldurchführgehäuse hindurch ausgebildet wird, wenn das erste und das zweite Gehäusebauteil miteinander verbunden werden, wird mindestens ein durch die Wandöffnung hindurchzuführendes Kabel angeordnet. Das mindestens eine Kabel wird mit Hilfe einer Kabeldichtung abgedichtet, welche an dem Kabeldurchgehäuse mit einem Dichtkörper gebildet ist, der um den Kabeldurchgang herum gebildet und das hierin angeordnete Kabel dichtend aufnimmt. Zum Herstellen der Kabelverschraubung werden ein Kabeldurchführgehäuse und ein Dichtkörper aus unterschiedlichen Kunststoffmaterialien verwendet, wobei der Dichtkörper an dem Kabeldurchführgehäuse einstü- ckig angeformt ist. Das Befestigen oder Klemmen des ersten Gehäusebauteils im Bereich der Wandöffnung an der Wand kann bedarfsweise mittels einer Kontermutter erfolgen, die auf das erste Gehäusebauteil aufgeschraubt wird, nachdem dieses in der Wandöffnung eingeführt und mit einem vorderen Abschnitt durch diese hindurchgesteckt wurde.

Bei dem Verfahren kann das erste Gehäusebauteil anfänglich von einer Innen- oder einer Außenseite der Wand mit der Wandöffnung in die Wandöffnung eingesteckt (und abschnittweise hindurchgesteckt) werden, nachfolgend das zweite Gehäusebauteil, zum Beispiel eine Schraubkappe oder Druckschraube, von der Gegenseite aufzuschrauben.

Beschreibung von Ausführunosbeisoielen

Im Folgenden werden weitere Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf Figuren einer Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung von Gehäusebauteilen für ein

Kabeldurchführgehäuse sowie eine Unterlegscheibe für eine Kabelverschraubung im nichtmontierten Zustand;

Fig. 2 eine weitere perspektivische Darstellung der Anordnung aus Fig. 1 im Schnitt; Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Kabelverschraubung mit den Gehäusebauteilen aus Fig. 1 im Schnitt;

Fig. 4A und 4B schematische perspektivische Darstellungen der Kabelverschraubung aus Fig.

3;

Fig. 5 eine schematische perspektivische Darstellung von Gehäusebauteilen für ein weiteres Kabeldurchführgehäuse sowie eine Unterlegscheibe für eine weitere Kabelverschraubung im nichtmontierten Zustand;

Fig. 6 eine weitere perspektivische Darstellung der Anordnung aus Fig. 5 im Schnitt; Fig. 7 eine schematische Darstellung einer weiteren Kabelverschraubung mit den

Gehäusebauteilen aus Fig. 5 im Schnitt und

Fig. 8A und 8B schematische perspektivische Darstellungen der weiteren Kabelverschraubung aus Fig. 7.

Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines ersten und eines zweiten Gehäusebauteils 10, 11 sowie eine Unterlegscheibe 12, die nutzbar sind, eine Kabelverschraubung oder Kabelwanddurchführung 13 mit einem Kabeldurchführgehäuse 13a aus dem ersten und dem zweiten Gehäusebauteil 10, 11 herzustellen, wie dies in den Fig. 3 sowie 4A, 4B gezeigt ist. Fig. 2 zeigt eine weitere schematische perspektivische Darstellung der Anordnung aus Fig. 1 im Schnitt.

Das erste und das zweite Gehäusebauteil 10, 11 sind jeweils aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, beispielsweise als Spritzgussbauteil. Bei der gezeigten Ausführungsform ist das erste Gehäusebauteil 10 als ein Einschraubkörper ausgeführt, bei dem auf ein Außengewinde 14 das als Druckschraube mit Innengewinde 15 ausgebildete zweite Gehäusebauteil 11 aufgeschraubt wird (vgl. Fig. 3). Hierdurch ist die in Fig. 3 gezeigte Kabelverschraubung 13 ausgebildet, die im Bereich einer Wandöffnung 16 einer Wand 17 angeordnet ist, um ein oder mehrere Kabel (nicht dargestellt) durch die Wandöffnung 16 dichtend hindurchzuführen.

Zum Ausbilden der Dichtung für das mindestens eine Kabel ist für eine Kabeldichtung 18 ein Dichtkörper 19 vorgesehen, der als Weichkomponente an das erste Gehäusebauteil 10 einstückig angeformt ist, beispielsweise mittels 2K-Spritzen. Zum Beispiel besteht der Dichtkörper 19 aus einem thermoplastischen Elastomer. Beim Verbinden des ersten und des zweiten Gehäusebauteils 10, 11 , was bei der dargestellten Ausführungsform mittels Verschrauben ausgeführt wird, drückt das zweite Gehäusebauteil 11 gegen den Dichtkörper 19, so dass dieser zur Mitte eines Kabeldurchgangs 18 hin gedrückt wird, um das mindestens eine Kabel umlaufend zu kontaktieren und zu dichten.

An dem zweiten Gehäusebauteil 11 ist im Bereich einer der Wand 17 zugeordneten Stirnseite 20 ein weiterer Dichtkörper 21 einstückig angeformt, welcher zur Wand 17 hin eine Dichtung ausbildet, wenn das zweite Gehäusebauteil 11 auf das erste Gehäusebauteil 10 zum Ausbilden der Kabelverschraubung 13 aufgeschraubt wird.

Gemäß Fig. 1 weist das erste Gehäusebauteil 10 einen weiteren Außengewindeabschnitt 22 auf, welcher beim Ausbilden der Kabelverschraubung 13 in die Wandöffnung 16 hineingeschraubt wird. Zusätzlich sind konische Steckabschnitte 23 vorgesehen, um das erste Gehäusebauteil 10 in der Wandöffnung 16 zu klemmen.

In den Fig. 5 bis 8 ist eine weitere Kabelverschraubung 30 mit dem Kabeldurchführgehäuse 13a gezeigt. Für gleiche Merkmale sind dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 verwendet.

Im Unterschied zu den Beispielen in den Fig. 1 bis 4 ist der Dichtkörper 19 nun an dem zweiten Gehäusebauteil 11 innenseitig einstückig angeformt (vgl. Fig. 6 und 7).

Gemäß Fig. 7 sind bei dem dort gezeigten Beispiel der Dichtkörper 19 und der weitere Dichtkörper 21 über einen Kanal 31 verbunden, welcher mit dem Material gefüllt ist, aus dem auch der Dichtkörper 19 und der weitere Dichtkörper 21 sind. Wird das zweite Gehäusebauteil 11 für die weitere Kabelverschraubung 30 mittels Spritzgießen hergestellt, so kann das Material für die Dichtkörper 19, 21 über eine Öffnung im Spritzwerkzeug eingebracht werden, um beide Dichtkörper 19, 21 auszubilden, wobei die Materialausbreitung, zum Beispiel der Weichkomponente wie thermoplastischen Elastomer, über den Kanal 31 erfolgt. Entlang des Umfangs des zweiten Gehäusebauteils 11 können mehrere getrennte Kanäle gleich dem Kanal 31 vorgesehen sein (vgl. auch Fig. 7).

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der verschiedenen Ausführungen von Bedeutung sein.