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1. (WO2019048207) MANOMÈTRE SERVANT À MESURER DE MANIÈRE HYDROSTATIQUE UN NIVEAU DE REMPLISSAGE OU UN NIVEAU
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Druckmessaufnehmer zur hydrostatischen Füllstands- oder Pegelmessung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckmessaufnehmer zur hydrostatischen Füllstands- oder Pegelmessung, mit

- einem stab- oder seilförmigen Träger,

- einem an einem ersten Ende des Trägers vorgesehenen, in eine Flüssigkeit

eintauchbaren Sensorgehäuse, und

- einem Drucksensor, der derart in dem Sensorgehäuse angeordnet ist, dass der

Drucksensor bei in die Flüssigkeit eingetauchtem Sensorgehäuse mit einem über die Flüssigkeit darauf ausgeübten Druck beaufschlagt ist.

Druckmessaufnehmer zur hydrostatischen Füllstands- oder Pegelmessung werden unter anderem zur Erfassung, Messung und/oder Überwachung von Pegelständen in Brunnen, Flüssen, Kanälen, Gerinnen oder offenen Gewässern, wie z.B. Seen oder Meeren, sowie zur Erfassung, Messung und/oder Überwachung von Füllständen von in Behältern befindlichen Flüssigkeiten eingesetzt.

Dabei wird das an dem Träger befestigte Sensorgehäuse an einer Messstelle am Träger derart abgesenkt und in die Flüssigkeit eingetaucht, dass sich das

Sensorgehäuse und damit auch der Drucksensor auf einer im Wesentlichen durch die Länge des Trägers bestimmten vorgegebenen oder zumindest messtechnisch bestimmbaren Höhe befindet. Im Messbetrieb wird dann mittels des Drucksensors ein von einer Höhe einer über dem Drucksensor befindlichen Flüssigkeitssäule abhängiger Druck messtechnisch erfasst. Anhand dieses Drucks oder der anhand des Drucks bestimmbaren Höhe der Flüssigkeitssäule kann dann ein auf ein vorgegebenes Bezugsniveau bezogener Füllstand oder Pegelstand erfasst, gemessen und/oder überwacht werden.

Die eingangs genannten Merkmale aufweisende Druckmessaufnehmer werden von der Anmelderin unter der Produktbezeichnung Waterpilot FMX21 , FMX167, sowie als Pegelsonden unter der Produktbezeichnung PS70 und PS71 vertrieben. Bei diesen Druckmessaufnehmern ist der Drucksensor innerhalb des Sensorgehäuses gegenüber einem vom Träger abgewandten, stirnseitigen Ende des Sensorgehäuses

zurückversetzt angeordnet. Zusätzlich ist der dem Drucksensor vorgelagerte stirnseitige Endbereich des Sensorgehäuses mit einem Innengewinde ausgestattet, in das eine mit einem Außengewinde ausgestattete Schutzkappe eingeschraubt werden kann. Die Schutzkappe umfasst Durchtrittsöffnungen durch die die Flüssigkeit in einen dem Drucksensor im Sensorgehäuse vorgelagerten Hohlraum eindringen kann und schützt den Drucksensor vor mechanischen Beschädigungen, wie sie beispielsweise durch am Einsatzort vorhandene Gegenstände verursacht werden könnten.

Das Einschrauben der Schutzkappe im Inneren des Sensorgehiuses ist insb. dann von Vorteil, wenn das Sensorgehäuse an einem Einsatzort durch ein Rohr oder eine Öffnung mit vergleichsweise geringem Innendurchmesser hindurch in die Flüssigkeit eingebracht werden soll.

Nachteilig ist jedoch» dass hierzu in dem vom Träger abgewandten Endbereich des Sensorgehäuses ein vergleichsweise großer, dem Drucksensor vorgelagerter

Hohlraum erforderlich ist, in den in der Flüssigkeit enthaltene Fremdkörper und/oder Verunreinigungen eindringen können und/oder in dem sich Ablagerungen bilden können. Darüber hinaus besteht je nach Anwendung die Gefahr, dass sich bei längerer Einsatzdauer Algenbewuchs bildet und/oder Muscheln im Sensorgehäuse anhaften. Diese regelmäßig mit der Zeit zunehmenden Störeinflüsse können insb. bei längeren Einsatzdauern zu einer Beeinträchtigung der Messeigenschaften des Drucksensors und/oder der durch den Hohlraum hindurch erfolgenden Druckbeaufschlagung des Drucksensors führen.

Darüber hinaus weist der dem Drucksensor vorgelagerte Hohlraum insb. bei

Druckmessaufnehmern mit Sensorgehäusen mit geringem Außendurchmesser, wie sie beispielsweise zur Pegelmessung in Peilrohren eingesetzt werden, eine entsprechend geringe Querschnittsfläche auf, die dementsprechend von außen nur sehr schlecht gereinigt werden kann.

Beides führt im Ergebnis zu einer Beschränkung der Einsatzdauer, über die hinweg der Druckmessaufnehmer eingesetzt werden kann.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung einen mit einer Schutzkappe ausstattbaren

Druckmessaufnehmer der eingangs genannten Art anzugeben, der leicht zu reinigen ist und über einen möglichst langen Zeitraum hinweg eingesetzt werden kann.

Hierzu umfasst die Erfindung einen Druckmessaufnehmer zur hydrostatischen

Füllstands- oder Pegelmessung, mit

- einem stab- oder seilförmigen Träger,

- einem an einem ersten Ende des Trägers vorgesehenen, in eine Flüssigkeit

eintauchbaren Sensorgehäuse, und

- einem Drucksensor, der derart in dem Sensorgehäuse angeordnet ist, dass der

Drucksensor bei in die Flüssigkeit eingetauchtem Sensorgehäuse mit einem über die Flüssigkeit darauf ausgeübten Druck beaufschlagt ist,

der sich dadurch auszeichnet, dass

- der Drucksensor im Inneren des Sensorgehäuses in einem unmittelbar an eine in der vom Träger abgewandten Stirnwand des Sensorgehäuses vorgesehenen Öffnung angrenzenden stirnseitigen Endbereich des Sensorgehäuses angeordnet ist, und

- am Sensorgehäuse außenseitlich ein Gewindeprofil vorgesehen ist, auf das eine als auswechselbare Komponente ausgebildete, Durchtrittsöffnungen aufweisende, mit einem zu dem Gewindeprofil komplementären Innengewinde ausgestattete

Schutzkappe aufschraubbar ist oder aufgeschraubt ist.

Erfindungsgemäße Druckmessaufnehmer bieten gegenüber den eingangs

beschriebenen, aus dem Stand der Technik bekannten Druckmessaufnehmem den

Vorteil, dass der Drucksensor nahezu frontbündig in das Sensorgehäuse eingesetzt ist Dadurch wird der im eingangs beschriebenen Stand der Technik vorgesehene, dort dem Drucksensor innerhalb des Sensorgehäuses vorgelagerte Hohlraum vermieden,

Der im Wesentlichen frontbündige Einbau des Drucksensors im Sensorgehäuse bietet in Kombination mit der erfindungsgemäßen Form der Schutzkappen-Montage den Vorteil, dass hierdurch das unter der auf dem Sensorgehäuse montierten Schutzkappe eingeschlossene Volumen auf ein für die Druckbeaufschlagung des Drucksensors erforderliches Minimum reduziert werden kann,

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die auswechselbare Schutzkappe bei Bedarf jederzeit auf einfache Art und Weise von außen auf das stirnseitige Ende des

Sensorgehäuses aufgeschraubt und bei Bedarf jederzeit wieder entfernt werden kann. Letzteres bietet in Kombination mit dem im Wesentlichen frontbündigen Einbau des Drucksensor im Sensorgehäuse den Vorteil, dass im Messbetrieb mit der Flüssigkeit in Kontakt stehende Bereiche des Sensorgehäuses und des über die Öffnung zugänglichen, mit der Flüssigkeit in Kontakt gelangenden Frontbereichs des

Drucksensors nach dem Entfernen der Schutzkappe von außen gut zugänglich sind und somit bei Bedarf auf einfache Weise gereinigt werden können.

Erfindungsgemäße Druckmessaufnehmer können somit für einen deutlich längeren Zeitraum an einem Einsatzort eingesetzt werden, als aus dem Stand der Technik bekannte Druckmessaufnehmer, ohne dass die Druckbeaufschlagung des

Drucksensors und/oder dessen Messeigenschaften durch Störeinflüsse, wie z.B. sich unter der Schutzkappe ansammelnde Verunreinigungen, Ablagerungen, einen Algenbewuchs, eine Anhaftung von Muscheln und/oder andere Störeinflüsse, beeinträchtigt wird.

Eine bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass

- das Sensorgehäuse aus einem Metall, insb. aus einem Edelstahl, besteht, und/oder - die Schutzkappe aus einem Kunststoff, insb. aus Polyoxymethylen (POM),

Polytetrafluorethylen(PTFE) oder einem Perfluoralkoxy-Polymer (PFA), besteht.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass das

Sensorgehäuse als ein im Wesentlichen zylindrisches Sensorgehäuse ausgebildet ist, das einen Außendurchmesser von kleiner gleich 45 mm, kleiner gleich 30 mm oder sogar kleiner gleich 25 mm, aufweist.

Eine erste Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass

- das Sensorgehäuse als dünnwandiges Gehäuse mit einer Wandstärke in der

Größenordnung von größer gleich 0,75 mm, insb. von 0,75 mm bis 1 mm, ausgebildet ist, und

- das Gewindeprofil eine Profiltiefe aufweist, die in der Größenordnung von der Hälfte bis zwei Drittel der Wandstärke des Sensorgehäuses liegt.

Eine zweite Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Gewindeprofil eine Gewindesteigung in der Größenordnung von 2 mm bis 4 mm pro Umdrehung aufweist

Eine dritte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass

- die Schutzkappe einen ersten, im Wesentlichen zylindrischen Bereich aufweist, auf dessen Innenseite das zu dem Gewindeprofil komplementäre Innengewinde vorgesehen ist,

- die Schutzkappe einen an den ersten Bereich anschließenden zweiten Bereich aufweist, in dem die Durchtrittöffnungen vorgesehen sind, und

- der zweite Bereich derart geformt ist, das er die Öffnung (19) des Sensorgehäuses (3) bei auf das Sensorgehäuse (3) aufgeschraubter Schutzkappe (25) überdeckt.

Eine Weiterbildung der dritten Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Schutzkappe aus einem Kunststoff besteht und der erste Bereich der Schutzkappe eine Wandstärke in der Größenordnung von 1 mm bis 1 ,5 mm aufweist.

Eine vierte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass

- der Drucksensor einen Grundkörper und eine unter Einschluss einer Druckkammer mit dem Grundkörper verbundene, in Abhängigkeit von einem darauf einwirkenden Druck verformbare Messmembran umfasst, und

- ein äußerer Rand des Drucksensors unter Zwischenfügung einer einen Innenraum des Sensorgehäuses nach außen abdichtenden Dichtung zwischen einem die Öffnung außenseitlich umgebenden Randbereich der Stirnwand des Sensorgehäuses und einem Gegenlager eingespannt ist

Eine bevorzugte Ausgestaltung der vierten Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Messmembran aus Keramik besteht,

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass

- der Drucksensor als Relativdrucksensor ausgebildet ist,

- der Drucksensor einen Grundkörper und eine unter Einschluss einer Druckkammer mit dem Grundkörper verbundene, in Abhängigkeit von einem darauf einwirkenden zu messenden Druck verformbare Messmembran umfasst, und

- die Druckkammer über eine durch den Träger hindurch verlaufende

Referenzdruckzuleitung mit einem Referenzdruck beaufschlagbar ist.

Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass an einem von dem Sensorgehäuse abgewandten Ende des Trägers eine Schnittstelle vorgesehen ist, über die der Drucksensor unmittelbar oder über eine im

Sensorgehäuse integrierte an den Drucksensor angeschlossene Messelektronik über eine durch den Träger hindurch verlaufende elektrische Verbindung an eine übergeordnete Einheit anschließbar ist oder angeschlossen ist.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der letztgenannten Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die übergeordnete Einheit derart ausgebildet ist, dass sie den

Drucksensor und/oder die daran angeschlossene Messelektronik mit Energie versorgt und im Messbetrieb mindestens eine Messgröße, insb, den vom Drucksensor gemessenen Druck, eine Höhe einer über dem Drucksensor befindlichen

Flüssigkeitssäule und/oder einen auf ein vorgegebenes Bezugsniveau bezogenen Füllstand oder Pegelstand, bestimmt und/oder zur Verfügung stellt.

Eine weitere Ausgestaltung der besonders bevorzugten Ausgestaltung oder deren letztgenannten Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die übergeordnete Einheit eine Ausgabeeinrichtung umfasst, die derart ausgebildet ist, dass sie eine oder mehrere Messgrößen jeweils in Form eines von der Ausgabeeinrichtung in drahtloser oder leitungsgebundener Form selbsttätig und/oder auf Anfrage übermittelten elektrischen Ausgangssignals zur Verfügung stellt und/oder eine oder mehrere Messgrößen jeweils als mittels einer entsprechenden Auslesevorrichtung in drahtloser oder leitungsgebundener Form auslesbare Information zur Verfügung stellt.

Die Erfindung und deren Vorteile werden nun anhand der Figuren der Zeichnung, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert, Gleiche Elemente sind in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Druckmessaufnehmer;

Fig. 2 zeigt die Schutzkappe des Druckmessaufnehmers von Fig. 1 ;

Fig. 3 zeigt: eine Prinzipskizze eines Anwendungsbeispiels; und

Fig. 4 zeigt; eine Prinzipskizze eines weiteren Änwendungsbeispiels.

Fig. 1 zeigt eine Schnittzeichnung eines erfindungsgemäßen Druckmessaufnehmers zur hydrostatischen Füllstands- oder Pegelmessung. Der Druckmessaufnehmer umfasst einen stab- oder seilförmigen Träger 1 , an dessen erstem Ende endseitig ein in eine Flüssigkeit eintauchbares Sensorgehäuse 3 vorgesehen ist

Zusätzlich umfasst der Druckmessaufnehmer einen Drucksensor 5, der derart im Sensorgehäuse 3 angeordnet ist, dass er bei in die Flüssigkeit eingetauchtem

Sensorgehäuse 3 mit einem von der Flüssigkeit darauf ausgeübten Druck p

beaufschlagt ist.

Als Drucksensor 5 eignet sich insb. ein keramischer Drucksensor, der eine unter Einschluss einer Druckkammer 7 mit einem Grundkörper 9 verbundene keramische Messmembran 11 aufweist. Keramische Drucksensoren bieten den Vorteil, dass deren Messmembran 11 aufgrund der hohen chemischen und mechanischen Beständigkeit von Keramik unmittelbar der Flüssigkeit ausgesetzt werden kann.

Drucksensoren umfassen einen - hier nicht im Detail dargestellten -elektromechanischen Wandler, wie z.B. einen kapazitiven Wandler, der eine von einem auf die Messmembran 11 einwirkenden Druck p abhängige Durchbiegung der

Messmembran 11 in eine elektrische Größe umwandelt, anhand derer dann mittels einer an den Wandler angeschlossenen Messelektronik 13 der auf die Messmembran 11 einwirkende Druck p bestimmt wird.

Bei in die Flüssigkeit 15 eingetauchtem Sensorgehäuse 3 wirkt auf den Drucksensor 5 bzw. dessen Messmembran 1 1 von außen ein Druck p ein, der gemäß p = pnyci + Patm einer Summe aus einem hydrostatischen Druck phyd und einem oberhalb der Flüssigkeit 15 herrschenden Atmosphärendruck patm entspricht. Der hydrostatischen Druck phyd entspricht gemäß phyd = p g h einem Produkt einer Höhe h der über dem Drucksensor 5 befindlichen Flüssigkeitssäule, einer Dichte p der Flüssigkeit 15 und der

Erdbeschleunigung g und stellt somit ein direktes Maß für die Höhe h der

Flüssigkeitssäule dar.

Entsprechend ist der Drucksensor 5 vorzugsweise als Relativdrucksensor ausgebildet, der den darauf einwirkenden Druck p als einen auf einen oberhalb der Flüssigkeit 15 herrschenden Atmosphärendruck patm bezogenen Relativdruck prei mit prei = p - Patm bestimmt. Bei dieser in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform umfasst der

Druckmessaufnehmer eine durch den Träger 1 hindurch verlaufende, an die im

Drucksensor 5 eingeschlossene Druckkammer 7 angeschlossene

Referenzdruckzuleitung 17, über die die Druckkammer 7 mit dem in der Umgebung der Messstelle herrschenden Atmosphärendruck patm beaufschlag bar ist bzw. beaufschlagt ist. Diese Variante bietet den Vorteil, dass der vom Drucksensor 5 erfasste Relativdruck Prei dem hydrostatischen Druck phyd der Flüssigkeitssäule entspricht, so dass

Druckschwankungen des Atmosphärendrucks patm automatisch kompensiert werden.

Alternativ kann der Drucksensor als Absolutdrucksensor ausgebildet sein. In dem Fall ist die unter der Messmembran eingeschlossene Druckkammer evakuiert. Diese Variante wird vorzugsweise in Anwendungen eingesetzt, bei denen der

Atmosphärendruck patm entweder im Wesentlichen konstant ist und/oder am Einsatzort auf andere Weise erfasst wird.

Erfindungsgemäße Druckmessaufnehmer zeichnen sich dadurch aus, dass der

Drucksensor 5 im Inneren des Sensorgehiuses 3 in einem unmittelbar an eine in der vom Träger 1 abgewandten Stirnwand des Sensorgehäuses 3 vorgesehenen Öffnung 19 angrenzenden stirnseitigen Endbereich des Sensorgehäuses 3 angeordnet ist. Zusätzlich ist am Sensorgehäuse 3 außenseitlich ein Gewindeprofil 21 vorgesehen, auf das eine als auswechselbare Komponente ausgebildete, Durchtrittsöffnungen 23 aufweisende, mit einem zu dem Gewindeprofil 21 komplementären Innengewinde 22 ausgestattete Schutzkappe 25 aufschraubbar ist oder aufgeschraubt ist

Fig. 1 zeigt als ein Ausführungsbeispiel hierzu eine Ausführungsform, bei der der Drucksensor 5 im Sensorgehäuse 3 derart angeordnet ist, dass dessen äußerer Rand unter Zwischenfügung einer einen Innenraum des Sensorgehäuses 3 nach außen abdichtenden Dichtung 27 zwischen einem die Öffnung 19 außenseitlich umgebenden Randbereich 29 der Stirnwand des Sensorgehiuses 3 und einem Gegenlager 31 eingespannt ist Als Gegenlager 31 eignet sich z.B. ein in das Sensorgehäuse 3 eingesetzter Druckring, mittels dessen der Drucksensor 5 mit oder ohne

Zwischenfügung weiterer zwischen einem äußeren Rand der von der Messmembran 11 abgewandten Rückseite des Drucksensors 5 und dem Gegenlager 31 angeordneter Elemente, wie z.B. einem Entkopplungsring 33 und/oder einem starren Element 35, im Sensorgehäuse 3 eingespannt ist.

Fig. 2 zeigt eine Ansicht der in Fig. 1 im Schnitt dargestellten Schutzkappe 25. Die Schutzkappe 25 umfasst einen ersten, im Wesentlichen zylindrischen Bereich 37, auf dessen Innenseite das zu dem Gewindeprofil 21 komplementäre Innengewinde 22 vorgesehen ist. An diesen ersten Bereich 37 schließt ein zweiter Bereich 39 an, in dem die Durchtrittöffnungen 23 vorgesehen sind, durch die die Flüssigkeit 15 hindurch treten kann. Dieser zweite Bereich 39 ist derart geformt, dass er die Öffnung 19 des

Sensorgehäuses 3 überdeckt, wenn die Schutzkappe 25 auf das Sensorgehäuse 3 aufgeschraubt ist.

Das Sensorgehäuse 3 des Druckmessaufnehmers kann beispielsweise als

metallisches Gehäuse ausgebildet sein. Hierzu kann es z.B. aus einem Edelstahl bestehen. Die Schutzkappe 25 kann z.B. aus einem Kunststoff bestehen. Hierzu eignen sich insb. Kunststoffe, wie z.B. Polyoxymethylen (POM), Polytetrafluorethylen (PTFE) oder ein Perfluoralkoxy-Polymer (PFA).

Im Hinblick auf Einsatzorte, an denen das Sensorgehäuse 3 durch eine

Behalteröffnung oder ein Rohr mit geringer Querschnittsfläche hindurch in die

Flüssigkeit 15 eingebracht werden soll, ist das Sensorgehäuse 3 vorzugsweise als im Wesentlichen zylindrisches Sensorgehäuse 3 ausgebildet, das vorzugsweise einen geringen Außendurchmesser, wie z.B. einen Außendurchmesser von kleiner gleich 45 mm, kleiner gleich 30 mm oder sogar kleiner gleich 25 mm, z.B. 22 mm, aufweist.

Alternativ oder zusätzlich hierzu weist das Sensorgehäuse 3 im Hinblick auf diese Einsatzorte vorzugsweise eine geringe Wandstärke, wie z.B. eine Wandstärke in der Größenordnung von größer gleich 0,75 mm, insb. von 0,75 mm bis 1 mm, auf. In Verbindung mit derart dünnwandigen Sensorgehäusen 3 weist das Gewindeprofil 21 vorzugsweise eine Profiltiefe auf, die in der Größenordnung von der Hälfte bis zwei Drittel der Wandstärke des Sensorgehäuses 3 liegt.

Alternativ oder zusätzlich hierzu weist das Gewindeprofil 21 vorzugsweise eine Gewindesteigung in der Größenordnung von 2 mm bis 4 mm pro Umdrehung auf. Hierüber wird erreicht, dass bereits eine geringe Anzahl von Umdrehungen, wie z.B. 1 bis 2 Umdrehungen, ausreicht, um die Schutzkappe 25 am Sensorgehäuse 3 zu befestigen. Das bietet den Vorteil, dass die Schutzkappe 25 bei Bedarf sehr schnell montiert und bei Bedarf auch sehr schnell wieder demontiert werden kann. Letzteres ist insb. dann von Vorteil, wenn der Druckaufnehmer zur Erzielung einer möglichst langen Einsatzdauer wiederkehrend gereinigt werden soll.

Alternativ oder zusätzlich hierzu weist der das Innengewinde 22 aufweisende erste Bereich 37 der Schutzkappe 25 vorzugsweise eine möglichst geringe Wandstärke auf. Das bietet den Vorteil, dass sich der Außendurchmesser des Druckmessaufnehmers durch das Anbringen der Schutzkappe 25 nur unwesentlich vergrößert. In Verbindung mit Schutzkappen 25 aus Kunststoff hat sich insoweit eine Wandstärke in der

Größenordnung von 1 mm bis 1 ,5 mm als vorteilhaft erwiesen.

Erfindungsgemäße Druckmessaufnehmer können an Einsatzorten unterschiedlichster Art eingesetzt werden. Fig. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem das endseitig an dem Träger 1 befestigte Sensorgehäuse 3 durch eine Behälteröffnung 41 eines Behälters 43 hindurch in die hier in dem Behälter 43 befindliche Flüssigkeit 15 eingetaucht ist. Fig. 4 zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem das endseitig an dem Träger 1 befestigte Sensorgehäuse 3 durch ein an einer Messstelle vorgesehenes Rohr 45, wie z.B. ein in einen Brunnen oder ein offenes Gewässer eingesetztes Peilrohr, hindurch in die Flüssigkeit 15 eingetaucht ist. Unabhängig von der Art der Anwendung wird ein Aufschwimmen des Sensorgehäuses 3 insb. bei mit einem seilförmigen Träger 1 ausgestatteten Druckmessaufnehmern vorzugsweise durch ein entsprechend bemessenes Eigengewicht des Sensorgehäuses 3 verhindert.

Der mit Drucksensor 5 messtechnisch erfasste Druck p, stellt eine mittels des

Druckmessaufnehmer bestimmbare Messgröße dar, anhand derer eine

messtechnischen Erfassung, Messung und/oder Überwachung eines Füllstands oder eines Pegelsstands vorgenommen werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann anhand des Drucks p mindestens eine weitere anhand des Drucks p bestimmbare Messgröße bestimmt werden. Zu diesen anhand des Drucks p bestimmbaren

Messgrößen zählen unter anderem die anhand der Dichte p der Flüssigkeit 15 und der Erdbeschleunigung g ermittelbare Höhe h der Flüssigkeitssäule, sowie aus der Höhe h der Flüssigkeit ableitbare Messgrößen, wie z.B. ein daraus anhand eines vertikalen, also parallel zur Erdbeschleunigung g verlaufenden Abstands HS des Drucksensors 5 zu einem vorgegebenen Bezugsniveau HO ableitbarer, auf dieses Bezugsniveau HO bezogener Füllstand L oder Pegelstand PS. Als Bezugsniveau HO wird vorzugsweise eine für die jeweilige Anwendung relevante Bezugsebene angesetzt. Ein Beispiel hierfür ist das in Fig. 3 durch eine Ebene eines Behälterbodens 47 des Behälters 43 gegebene Bezugsniveau, anhand dessen der Füllstand L der Flüssigkeit 15 in dem Behälter 43 bestimmt werden kann. Ein weiteres Beispiel hierfür ist ein in Fig. 4 als Bezugsniveau HO angesetzter Pegelnullpunkt, anhand dessen ein auf diesen

Pegelnullpunkt bezogener Pegelstand PS bestimmt werden kann. Alternativ kann je nach Anwendung auch ein anderes Bezugsniveau HO, wie z.B. der Meeresspiegel, herangezogen werden.

Erfindungsgemäße Druckmessaufnehmer weisen vorzugsweise eine an einem von dem Sensorgehäuse 3 abgewandten Ende des Trägers 1 vorgesehene Schnittstelle 49 auf, über die der Drucksensor 5 unmittelbar oder über die im Sensorgehäuse 3 integrierte an den Drucksensor 5 angeschlossene Messelektronik 13 über eine durch den Träger 1 hindurch verlaufende elektrische Verbindung 51 , wie z.B. ein mehradriges Anschlusskabel, an eine übergeordnete Einheit 53 anschließbar ist oder

angeschlossen ist. In Verbindung mit einen als Relativdrucksensor ausgebildeten

Drucksensor 5 umfassenden Druckmesseinrichtungen verläuft vorzugsweise auch die Referenzdruckzuleitung 17 durch den Träger 1 hindurch bis zur Schnittstelle 49, wo sie dann entweder endseitig unmittelbar oder über eine weitere daran anschließbare Druckzuleitung mit dem Atmosphären druck patm beaufschlag bar ist. Insoweit ist der Träger 1 vorzugsweise als Hohlstab, als Hohlrohr oder als ein Tragseil ausgebildet, durch den bzw. durch das die Verbindung 51 bzw. die Verbindung 51 und die

Referenzdruckzuleitung 17 hindurch verlaufen.

Die übergeordnete Einheit 53 ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie den Drucksensor 5 und/oder die daran angeschlossene Messelektronik 13 mit Energie versorgt und im Messbetrieb mindestens eine Messgröße, insb. den vom Drucksensor 5 gemessenen Druck p, die Höhe h der Flüssigkeitssäule und/oder einen auf ein vorgegebenes Bezugsniveau HO bezogenen Füllstand L oder Pegelstand PS, bestimmt und/oder zur Verfügung stellt Insoweit kann die übergeordnete Einheit 53 z.B. eine Ausgabeeinrichtung 55 umfassen, die derart ausgebildet ist, dass sie eine oder mehrere Messgrößen jeweils in Form eines von der Ausgabeeinrichtung 55 in drahtloser oder leitungsgebundener Form selbsttätig und/oder auf Anfrage

übermittelten elektrischen Ausgangssignals zur Verfügung stellt. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann sie z.B. derart ausgebildet sein, dass sie eine oder mehrere Messgrößen jeweils als mittels einer entsprechenden Auslesevorrichtung in drahtloser oder leitungsgebundener Form ausiesbare Information zur Verfügung stellt.

Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die übergeordnete Einheit 53 in einem mit einem vom Sensorgehäuse 3 abgewandten Ende des Trägers 1

verbundenen Gehäuse 57 angeordnet. Dieses Gehäuse 57 kann zugleich auch zur

Montage des Druckmessaufnehmers am Einsatzort verwendet werden. Hierzu umfasst das Gehäuse 57 eine Befestigungsvorrichtung 59, wie z.B. den in Fig. 3 nur als Beispiel dargestellten Flansch, mittels der das Gehäuse 57 und damit auch der mit dem Gehäuse 57 verbundene Träger 1 und das Sensorgehäuse 3 auf bzw. an einer hierzu komplementären, am Einsatzort vorgesehenen Befestigungsvorrichtung 61 montiert werden kann.

Alternativ kann das vom Sensorgehäuse 3 abgewandte Ende des Trägers 1 aber auch mit einer von der eigentlichen Messstelle beabstandet angeordneten, über die

Schnittstelle 49 an den Druckmessaufnehmer anschließbaren übergeordneten Einheit 53 verbunden sein und/oder der Druckmessaufnehmer auf andere aus dem Stand der Technik bekannte Weise am Einsatzort montiert werden, Fig. 4 zeigt als ein Beispiel hierzu eine an einem vom Sensorgehäuse 3 beabstandeten Bereich des Trägers 1 angebrachte Abspannvorrichtung 63, mittels der der Träger 1 an einem Rohrende des Rohres 45 befestigt ist, durch das hindurch das mit dem Träger 1 verbundene Sensorgehäuse 3 am Träger 1 in die Flüssigkeit 15 eingetaucht ist.