Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2019042587) DISPOSITIF DE COMMANDE POUR UN TUBE À RAYONS X ET PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UN TUBE À RAYONS X
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Patentansprüche

1. Ansteuervorrichtung für eine Röntgenröhre (2), welche eine als Röntgenstrahlen- emitter ausgebildete Anode (5) sowie eine Mehrzahl an Kathoden (4), die zur Erzeugung von auf die Anode (5) gerichteten Elektronenstrahlen vorgesehen sind, umfasst, mit einem als Abschirmung ausgebildeten Gehäuse (29), in welchem eine Anodenstromregeleinheit (1) angeordnet ist, die verbunden ist mit einer Kathodenenergieversorgungseinheit (18), einer Mehrzahl an jeweils an eine Kathode (4) anzuschließenden Kathodenspannungsschalten (20,21,22,23,24), sowie einer programmierbaren Baugruppe (25), in welcher die Ansteuerung der Kathoden (4) festgelegt ist, wobei auch die Kathodenenergieversorgungseinheit (18), die Kathodenspannungsschalter (20,21,22,23,24), sowie die programmierbare Baugruppe (18) in dem Gehäuse (29) angeordnet sind.

2. Ansteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

programmierbare Baugruppe (29 ein FPGA (27) und einen Mikrocontroller (26) umfasst.

3. Ansteuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Kathodenspannungsschalter (20,21,22,23,24) insgesamt als Hochspannungsschalter-Bank mit einer Anzahl MOSFETs ausgebildet sind.

4. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch den einzelnen Kathoden (4) zugeordnete Fokussierungselektroden (11,12), wobei ein zwischen den Kathoden (4) und den Fokussierungselektroden (11,12) angeordnetes Extraktionsgitter (10) unabhängig von den Fokussierungselektroden (11,12) geerdet ist.

5. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die programmierbare Baugruppe (25) zur Speicherung beim Betrieb der Röntgenöhre (2) gemessener Betriebsparameter ausgebildet ist.

6. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden (4) als Feldemissionskathoden ausgebildet sind.

7. Ansteuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Kathoden (4) Nanosticks, insbesondere Kohlenstoffnanoröhren und/oder

Nanoröhren aus Lanthanhexaborid und/oder Cerhexaborid, als Elektronenemitter umfassen.

8. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden (4) als Dispenserkathoden ausgebildet sind.

9. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine zur Entladung von durch die Kathoden (4) einschließlich deren Zuleitungen gegebenen Kapazitäten ausgebildete Entladeschaltung (68), welche an die Kathodenspannungsschalter (20,21,22,23,24) angeschlossen ist, umfasst.

10. Ansteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Anodenspannungsversorgungseinheit (14).

11. Ansteuervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die

Anodenspannungsversorgungseinheit (14) zum gepulsten Betrieb der Anode (5) ausgebildet ist.

12. Ansteuervorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenspannungsversorgungseinheit (14) einen Marx-Generator (65) umfasst.

13. Verfahren zum Betrieb einer Röntgenröhre (2), welche eine Röntgenstrahlung emittierende Anode (5) sowie eine Mehrzahl an Kathoden (4), die jeweils einen Elektronenstrahl auf die Anode (5) richten, umfasst, mit folgenden Merkmalen:

Ein Sollwert (lA_s) des durch die Anode (5) fließenden elektrischen Stroms wird vorgegeben,

der tatsächliche durch die Anode fließende Strom ( ist) wird mittels einer einzelnen Stromquelle (19) geregelt, welche mit mehreren Schaltern (20,21,22,23,24), die jeweils einer Kathode (4) zugeordnet sind, verknüpft ist.

14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathoden (4) mit einem gepulsten Strom betrieben werden, wobei zu Beginn eines Pulses ein das Niveau des Pulses übersteigender Peak (PE) erzeugt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch

einzelne Kathoden (4) auf der Anode (5) erzeugte Brennflecke durch den

Kathoden (4) zugeordnete Fokussierungsvorrichtungen (11,12) Kathodenspezifisch eingestellt werden.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass den Kathoden (4) zugeordnete Extraktionsgitter (10) zur Fokussierung des von der jeweiligen Kathode (4) emittierten Elektronenstrahls verwendet werden.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Erfassung von Änderungen des durch die Anode (5) abfließenden Stroms ( ist) ein steigendes Risiko eines Überschlags zwischen Anode (5) und Kathode (4) detektiert und der der Kathode (4) zugeordnete Schalter

(20,21,22,23,24) präventiv geschlossen wird.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode (5) gepulst betrieben wird, wobei zu Beginn eines Pulses eine

Spannungsüberhöhung (PPC) zur Kompensation gegebener Kapazitäten erzeugt wird.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode (5) bei aufeinanderfolgenden Pulsen auf unterschiedlichen Spannungsniveaus (UA) betrieben wird.