Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2019007821) DÉRIVÉS THIOÉTHER DE DIBENZOTHIOPHÈNE ET DE DIBENZOFURANE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Patentansprüche

1. Verbindungen der Formel I:


worin

X unabhängig F oder Cl, bevorzugt F,

W S oder O, bevorzugt S,

m 0, 1 oder 2,

R1 und R2 unabhängig voneinander einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit

1 bis 15 C-Atomen, wobei in diesen Resten auch eine oder mehrere Ch -Gruppen jeweils unabhängig voneinander durch -C^C-, -CF2O-, -OCF2-, -CH=CH-,


-CO-O-, oder -O-CO- so ersetzt sein können, dass O-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, und worin auch ein oder mehrere H-Atome durch Halogen ersetzt sein können,

A1 jeweils unabhängig einen Rest ausgewählt aus folgenden

Gruppen:

a) 1 ,4-Phenylen worin auch eine oder zwei CH- Gruppen durch N ersetzt sein können und worin auch ein oder mehrere H-Atome durch eine Gruppe L ersetzt sein können,

b) der Gruppe bestehend aus trans-1 ,4- Cyclohexylen und 1 ,4-Cyclohexenylen , worin auch eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch -O- und/oder -S- ersetzt sein können und worin auch ein oder mehrere H-Atome durch F oder Cl ersetzt sein können, und

c) der Gruppe bestehend aus Tetrahydropyran-2,5- diyl, 1 ,3-Dioxan-2,5-diyl, Tetrahydrofuran-2,5-diyl, Cyclobutan-1 ,3-diyl, Piperidin-1 ,4-diyl, Thiophen-2,5-diyl und Selenophen-2,5-diyl, welche auch ein oder mehrfach durch ein Gruppe L substituiert sein können,

L bei jedem Auftreten unabhängig F, Cl, CN, SCN, SF5 oder geradkettiges oder verzweigtes, jeweils optional fluoriertes, Alkyl, Alkoxy, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Alkoxycarbonyloxy mit 1 bis 12 oder vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen, und

Z1 unabhängig voneinander eine Einfachbindung, -CF2O-,

-OCF2-, -CH2O-, -OCH2-, -(CO)O-, -O(CO)-, -(CH2)4-, -CH2CH2-, -CF2-CF2-, -CF2-CH2-, -CH2-CF2-, -CH=CH-, -CF=CF-, -CF=CH-, -CH=CF-, -(CH2)3O-, -O(CH2)3-, -C^C-, -O-, -CH2-, -(CH2)3- oder -CF2-,

bedeuten.

2. Verbindungen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel I m den Wert 0 hat.

3. Verbindungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel I

R1 einen unsubstituierten Alkylrest oder Alkoxyrest mit 1 bis

15 Kohlenstoffatomen oder einen Alkenyl-, Alkenyloxy- oder Alkinylrest mit 2 bis 15 C-Atomen, welche jeweils optional ein- oder mehrfach halogeniert sind,

bedeutet.

4. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel I

R2 einen Alkylrest oder Alkenylrest mit 1 bis 7 bzw. 2 bis 7

Kohlenstoffatomen

bedeutet.

5. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formel I

W S

bedeutet.

6. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Formel I ausgewählt sind aus den Unterformeln IA bis IC und ID bis IF

worin

R1, R2, A1 und Z1 die Bedeutungen wie für die Formel I nach Anspruch 1 besitzen, wobei Z1 hier keine Einfachbindung bedeutet.

7. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen der Formeln IA-1 bis IA-3 und ID-1 bis ID-3,

worin Alkyl und Alkyl* unabhängig voneinander einen geradkettigen Alkylrest mit 1 -7 C-Atomen und Alkoxy unabhängig einen

geradkettigen Alkoxyrest mit 1 -7 C-Atomen bedeuten.

8. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass

X F bedeutet.

9. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass

R1 eine Alkoxygruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen

bedeuten.

10. Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass

m = 1 oder 2 ist, und

der Ring A1 jeweils unabhängig ausgewählt ist aus den Teilstrukturen


1 1 . Verwendung einer oder mehrerer Verbindungen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 in flüssigkristallinen Medien.

12. Flüssigkristallines Medium enthaltend mindestens zwei

Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 enthält.

13. Flüssigkristallines Medium nach Anspruch 12 enthaltend mindestens eine polymerisierbare Verbindung.

14. Elektrooptisches Anzeigeelement, enthaltend ein flüssigkristallines Medium nach Anspruch 12 oder 13.

15. Elektrooptisches Anzeigeelement nach Anspruch 14 unter

Verwendung von polymerstabilisiertem oder polymerinduziertem Flüssigkristallalignment.

16. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Verfahrensschritt umfasst, wobei eine Verbindung der Formel (B)


worin unabhängig W, X, Z1, A1, m und R1 unabhängig wie in Formel I nach einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert sind,

an der OH-Gruppe mit Trifluormethansulfonsäure oder eines reaktiven Derivats davon zu einer Verbindung der Formel (C)


worin unabhängig

OTf einen Rest O(SO2)CF3 bedeutet,

und

W, X, Z1, A1, m und R1 unabhängig wie in Formel I nach einem der Ansprüche 1 bis 9 definiert sind,

umgesetzt wird, und in einem oder mehreren weiteren

Verfahrensschritten zu einer Verbindung der Formel I umgesetzt wird.