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1. (WO2019007771) PROCÉDÉ DE FABRICATION DE POLYOXYALKYLÈNEPOLYOLS FONCTIONNALISÉS
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Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung von Polyoxyalkylenpolyolen, umfassend den Schritt der Reaktion eines Alkylenoxids mit Kohlendioxid in Gegenwart einer H-funktionellen Starterverbindung und eines Doppelmetallcyanid-Katalysators,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Reaktion weiterhin in Gegenwart eines a,ß-Epoxy-y-halogenalkans durchgeführt wird.

2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das a,ß-Epoxy-y-halogenalkan Epichlorhydrin, Epibromhydrin und/oder Epiiodhydrin, bevorzugt Epichlorhydrin umfasst.

3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das Alkylenoxid Ethylenoxid und/oder Propylenoxid umfasst.

4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Alkylenoxid und das a,ß-Epoxy-y-halogenalkan in einem molaren Verhältnisse von > 99: 1 bis < 50:50, bevorzugt von > 95:5 bis < 50:50 eingesetzt werden.

5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die H-funktionelle Starterverbindung ein Polyol umfasst.

6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Reaktion in einem Reaktor durchgeführt wird und

(a) ein Suspensionsmittel, das keine H-funktionellen Gruppen enthält, in dem Reaktor vorgelegt wird und

(γ) eine oder mehrere H-funktionelle Startersubstanzen während der Reaktion kontinuierlich in den Reaktor zudosiert werden.

7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei beim Vorlegen des Suspensionsmittels keine H-funktionelle Startersubstanz im Reaktor vorgelegt wird oder eine Teilmenge der H-funktionellen Startersubstanz im Reaktor vorgelegt wird.

8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei in Schritt (a) das Suspensionsmittel gemeinsam mit einem Doppelmetallcyanid-Katalysator vorgelegt wird.

9. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei anschließend an den Schritt (a)

(ß) zu dem Gemisch aus Schritt (a) eine Teilmenge an Alkylenoxid bei Temperaturen von 90 bis 150 °C zugegeben und danach die Zugabe des Alkylenoxids unterbrochen wird.

10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei im Schritt (ß)

(ßl) in einer ersten Aktivierungsstufe die Zugabe einer ersten Teilmenge von Alkylenoxid unter Inertgasatmosphäre erfolgt und

(ß2) in einer zweiten Aktivierungsstufe die Zugabe einer zweiten Teilmenge von Alkylenoxid unter Kohlendioxid- Atmosphäre erfolgt.

11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei im Schritt (γ) die Dosierung der H-funktionellen Startersubstanzen zeitlich vor der Zugabe des Alkylenoxids beendet wird.

12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 11, wobei im Schritt (γ) die Dosierung des α,β-Epoxy-y-halogenalkans und des Kohlendioxids gleichzeitig erfolgt.

13. Polyoxyalkylenpolyol, erhältlich durch ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12.

14. Polyoxyalkylenpolyol gemäß Anspruch 13 mit einem Gehalt von aus dem a,ß-Epoxy-y-halogenalkan stammenden Einheiten von > 1 mol-% bis < 30 mol-% bevozugt von > 3 mol-%> bis < 15 mol-%.

15. Polyurethanpolymer, erhältlich aus der Reaktion einer Polyolkomponente umfassend ein Polyoxyalkylenpolyol gemäß einem der Ansprüche 13 bis 14 mit mindestens einer Polyisocyanatkomponente.