Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2019007549) SYSTÈME DE SÉCURITÉ OPTIQUEMENT VARIABLE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Optisch variable Sicherheitsanordnung zur Absicherung von Wertge-genständen, mit

einem ersten Teilelement mit einem zweidimensionalen Reliefraster aus einer Mehrzahl von Rasterelementen, welches in zumindest einer Raumrichtung Ri eine erste Rasterweite p unterhalb von 500 μιη auf- weist, und bei dem die Rasterelemente jeweils aus zumindest zwei, in unterschiedliche Richtungen gerichtet reflektierenden Relief elementen gebildet sind, und

einem zweiten Teilelement mit zumindest einem Punkt- und/ oder Linienraster, das in einer Raumrichtung R2 eine zweite Raster weite q aufweist,

wobei das erste und zweite Teilelement in einer Überprüfungsstellung vertikal so übereinander angeordnet sind, dass die genannte Raum- richtung Ri des ersten Teilelements parallel zu der genannten Raumrichtung R2 des zweiten Teilelements ist und der vertikale Abstand von Relief raster und Punkt- und/ oder Linienraster weniger als die halbe Rasterweite p beträgt,

- wobei sich die zweite Rasterweite q von der ersten Rasterweite p nur geringfügig, insbesondere um weniger als ein Fünftel unterscheidet, und/ oder die erste Rasterweite p und/ oder die zweite Rasterweite q ortsabhängig moduliert sind, so dass in der genannten Überprüfungsstellung durch das Zusammenwirken des Reliefrasters und des Punkt- und/ oder Linienrasters beim Kippen der Sicherheitsanordnung ein Bewegungseffekt entsteht,

wobei die Rasterelemente des ersten Teilelements jeweils im Wesent- liehen das Reflexionsverhalten einer vorgegebenen konkaven und/ oder konvexen Wölbung erzeugen, welche an jeder Position durch einen normalisierten lokalen Normalenvektor definiert ist, und

wobei die Rasterelemente des ersten Teilelements als gerichtet reflek- tierende Reliefelemente eine Mehrzahl von MikroSpiegeln enthalten, deren Neigung gegen die x-y-Ebene des ersten Teilelements durch die Angabe ihres normalisierten Normalenvektors bestimmt ist, und wobei der Normalenvektor eines Mikrospiegels an einer Position (xo,yo) durch den lokalen Normalenvektor der vorgegebenen Wölbung an dieser Position bestimmt ist, allerdings modifiziert durch eine zufällige oder pseudozufällige Winkelmodulation des Normalenvektors in zumindest einer Raumrichtung.

2. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur in einer Raumrichtung eine Modifikation durch eine zufällige oder pseudozufällige Winkelmodulation des Normalenvektors vorliegt, wobei die Winkelmodulation vorzugsweise einen Maximalwert von weniger als 5°, oder von weniger als 3° aufweist.

3. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Modifikation durch eine zufällige oder pseudozufällige Winkelmodulation des Normalenvektors in zwei zueinander senkrechten Raumrichtungen vorliegt, wobei vorzugsweise die maximale Winkelmodulation in den beiden Raumrichtungen unterschiedlich groß ist und die größere maxi- male Winkelmodulation bevorzugt mindestens 2-mal, besonders bevorzugt mindestens 5-mal, und insbesondere mindestens 10-mal größer ist als die kleinere maximale Winkelmodulation.

4. Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterelemente des ersten Teilelements im Wesentlichen das Reflexionsverhalten eines Hohl- oder Wölbspiegels, insbesondere das Reflexionsverhalten eines parabolischen Hohl- oder parabolischen Wölbspiegels erzeugen.

5. Optisch variable Sicherheitsanordnung zur Absicherung von Wertgegenständen, mit

einem ersten Teilelement mit einem zweidimensionalen Reliefraster aus einer Mehrzahl von Rasterelementen, welches in zumindest einer

Raumrichtung Ri eine erste Rasterweite p unterhalb von 500 μιη aufweist, und bei dem die Rasterelemente jeweils aus zumindest zwei, in unterschiedliche Richtungen gerichtet reflektierenden Reliefelementen gebildet sind, und

einem zweiten Teilelement mit zumindest einem Punkt- und/ oder Linienraster, das in einer Raumrichtung R2 eine zweite Rasterweite q aufweist,

- wobei das erste und zweite Teilelement in einer Überprüfungsstellung vertikal so übereinander angeordnet sind, dass die genannte Raumrichtung Ri des ersten Teilelements parallel zu der genannten Raumrichtung R2 des zweiten Teilelements ist und der vertikale Abstand von Relief raster und Punkt- und/ oder Linienraster weniger als die halbe Rasterweite p beträgt,

wobei sich die zweite Rasterweite q von der ersten Rasterweite p nur geringfügig, insbesondere um weniger als ein Fünftel unterscheidet, und/ oder die erste Rasterweite p und/ oder die zweite Rasterweite q ortsabhängig moduliert sind, so dass in der Überprüfungsstellung durch das Zusammenwirken des Reliefrasters und des Punkt- und/oder Linienrasters beim Kippen der Sicherheitsanordnung ein Bewegungseffekt entsteht, und

. wobei die Reliefelemente zumindest eines Teils der Rasterelemente aperiodisch in dem Flächenbereich des jeweiligen Rasterelements angeordnet sind.

6. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reliefelemente durch gegen die x-y -Ebene des ersten Teilelements geneigte Mikrospiegel gebildet sind und die Mikrospiegel in dem Flächenbereich des jeweiligen Rasterelements mit variierender Form und/ oder Größe angeordnet sind, insbesondere, dass die Mikrospiegel in dem Flächenbereich mit aperiodisch oder sogar unregelmäßig variierender Form und/ oder Größe angeordnet sind.

7. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn-zeichnet, dass die Mikrospiegel in der Ebene des Flächenbereichs des jeweiligen Rasterelements eine minimale Ausdehnung von 2 μη oder mehr, insbesondere von 10 μιη oder mehr aufweisen.

8. Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Reliefelemente aller Rasterelemente aperiodisch in dem Flächenbereich des jeweiligen Rasterelements angeordnet.

9. Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilelement und das zweite Teilelement in der Überprüfungsstellung fest miteinander verbunden sind.

10. Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweidimensionale Relief raster in einem

Teilbereich optisch gleichwirkende erste und zweite Rasterelemente enthält, deren Zusammensetzung aus Relief dementen sich unterscheidet und/ oder in denen sich die Anordnung der Reliefelemente unterscheidet, wobei die ersten und zweiten Rasterelemente in Gestalt eines mit bloßem Auge nicht sichtbaren Motivs in Form eines Musters, von Zeichen oder einer Codierung angeordnet sind.

11. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die ersten und zweiten Rasterelemente in der räumlichen Anord-nung der Reliefelemente innerhalb der Rasterelemente unterscheiden, insbesondere, dass die Reliefelemente der ersten Rasterelemente periodisch und die Reliefelemente der zweiten Rasterelemente aperiodisch angeordnet sind oder umgekehrt.

12. Sicherheitsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die ersten und zweiten Rasterelemente in der Umrissform und/ oder Größe der enthaltenen Relief elemente unterscheiden.

13. Sicherheitsanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12 soweit abhängig von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die ersten und zweiten Rasterelemente durch die Winkelmodulation des Normalenvektors in zumindest einer Raumrichtung unterscheiden.

14. Datenträger mit einer Sicherheitsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei bevorzugt zumindest ein Linienraster der Sicherheitsanordnung in Teilbereichen das Reliefraster überdeckt und sich in Teilbereichen außerhalb des Reliefrasters auf den mit der Sicherheitsanord-nung versehenen Datenträger erstreckt.