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1. (WO2019007459) PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE POSITIONNEMENT ET DE SERRAGE D'EXTRÉMITÉS DE FIL POUR MACHINES ÉLECTRIQUES
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Ansprüche:

1 . Positionier- und Spannvorrichtung (10) zum Positionieren und Spannen eines oder mehrerer Drahtenden (12a-12d) zwecks Weiterverarbeitung im Zuge einer Herstellung eines Maschinenelements (14) einer elektrischen Maschine, umfassend:

eine Fangeinrichtung (32) zum Fangen und Positionieren des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d), wobei die Fangeinrichtung (32) wenigstens eine

Schrägführung (44, 66, 70) zum relativen Positionieren des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) aufweist.

2. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

2.1 dass die Fangeinrichtung (32) ein erstes Element (36) mit einer ersten Ausnehmung (48) und ein zweites Element (40) mit einer zweiten Ausnehmung (50) aufweist, wobei die Elemente (36, 40) relativ zueinander bewegbar sind, wobei die Ausnehmungen (48, 50) sich zumindest teilweise derart überlagern, dass Berandungen der Ausnehmungen (52) sich im Zuge der Relativbewegung zueinander annähern oder entfernen, wobei wenigstens eine Berandung (52) an wenigstens einer der Ausnehmungen sich zumindest teilweise schräg erstreckt und/oder

2.2 dass die wenigstens eine Schrägführung (44, 66) bei Relativbewegung in Umfangsrichtung der Positionier- und Spannvorrichtung (10) ein Führen des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) in eine Radialrichtung bewirkt, und/oder

2.3 dass eine erste Schrägführung (44), die sich in eine Umfangsrichtung der Positionier- und Spannvorrichtung (10) und in eine Radialrichtung erstreckt, und eine weitere Schrägführung (70), die sich in eine axiale Richtung und in eine Radialrichtung erstreckt, vorgesehen sind.

3. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

3.1 dass gegenüberliegende Berandungen (52) einer oder wenigstens einer der Ausnehmungen (48, 50) einen trichterförmigen Einführschrägbereich (58) bilden und/oder

3.2 dass sich wenigstens eine erste Berandung der ersten Ausnehmung (48) zumindest teilweise schräg erstreckt und sich wenigstens eine mit der ersten Berandung überlagernde erste Berandung der zweiten Ausnehmung (50) zumindest teilweise schräg erstreckt, wobei die Neigungsrichtungen der sich schräg erstreckenden Bereiche der ersten Berandung der ersten und zweiten Ausnehmung (48, 50) entgegengesetzt sind und/oder

3.3 dass gegenüberliegende Berandungen (52) der ersten Ausnehmung (48) einen ersten trichterförmigen Einführschrägbereich (58, 70) bilden und

gegenüberliegende Berandungen der zweiten Ausnehmung (50) einen zweiten trichterförmigen Einführschrägbereich (58, 44) bilden, wobei die

Einführschrägbereiche (58) entgegengesetzt zueinander angeordnet sind, und/oder

3.4 dass die wenigstens eine sich zumindest teilweise schräg erstreckende Berandung (52) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Berandung ist.

4. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,

4.1 dass das erste und/oder das zweite Element (36, 40) als Scheibe oder Ringscheibe oder als Scheibensegment oder Ringscheibensegment ausgebildet sind und/oder

4.2 dass das erste und das zweite Element (36, 40) um eine gemeinsame Drehachse relativ zueinander verdrehbar sind und/oder

4.3 dass eine Mehrzahl erster und zweiter Ausnehmungen (48, 50) um eine Achse herum verteilt angeordnet sind, wobei mehrere erster und/oder zweiter Elemente (36, 40) vorgesehen sind, die relativ zueinander radial zu der Achse beweglich sind.

5. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass die Fangeinrichtung (32) als Einzeleinrichtung zur Handhabung eines Drahtendes oder eines Drahtendenpaares oder als Mehrfacheinrichtung zur gleichzeitigen Handhabung einer Mehrzahl von Drahtenden (12a- 12d) oder einer Mehrzahl von Drahtendpaaren ausgebildet ist.

6. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

6.1 dass die Fangeinrichtung (32) zum Fixieren und Spannen des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) ausgebildet ist, und/oder

6.2 dass zusätzlich zu der Fangeinrichtung (32) weiter eine Fixier- und

Spanneinrichtung (34) zum Fixieren und Spannen des mittels der Fangeinrichtung (32) vorpositionierten wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) vorgesehen ist und/oder

6.3 dass eine Einführhilfeeinrichtung (68) zum axialen Einführen von

Drahtenden in Ausnehmungen (48, 50) der Positionier- und Spannvorrichtung (10), mit wenigstens einer sich in axialer Richtung erstreckenden Einführhilfe und/oder einer sich in axialer Richtung erstreckenden Einführschräge (70) und/oder einem sich in axialer Richtung erstreckenden Einführtrichter vorgesehen ist.

7. Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,

7.1 dass die Fixier- und Spanneinrichtung (34) ein relativ zu der

Fangeinrichtung bewegbares Fixier- und Spannelement (60) zum Fixieren und Spannen des wenigstens einen Drahtendes zwischen der Fangeinrichtung (32) und dem Fixier- und Spannelement (60) aufweist und/oder

7.2 dass die Fixier- und Spanneinrichtung (34) ein Fixier- und Spannelement (60, 36) und einen Gegenhalter (62, 40) aufweist, die relativ zueinander zum Fixieren und Spannen des wenigstens eine Drahtendes (12a-12d) dazwischen bewegbar sind, und/oder

7.3 dass die Fixier- und Spanneinrichtung (34) als Fixier- und Spannelement einen bewegbar angetriebenen Stempel (64) aufweist und/oder

7.4 dass die Fixier- und Spanneinrichtung (34) als Einzeleinrichtung zur Handhabung eines Drahtendes oder eines Drahtendenpaares oder als

Mehrfacheinrichtung zur gleichzeitigen Handhabung einer Mehrzahl von

Drahtenden (12a-12d) oder einer Mehrzahl von Drahtendpaaren ausgebildet ist und/oder

7.5 dass die Fangeinrichtung (32) und die Fixier- und Spanneinrichtung (34) mit einem gemeinsamen Antrieb (38) oder gekoppelten Antrieben zum Durchführen des Fangens, Vorpositionierens, Fixierens und Spannens im Zuge einer

Bewegung versehen sind oder dass die Fangeinrichtung (32) und die Fixier- und Spanneinrichtung (34) unabhängig voneinander bewegbar sind und/oder

7.6 dass die Einführhilfeeinrichtung (68) stationär ausgebildet ist und die Fangeinrichtung (32) und/oder die Fixier- und Spanneinrichtung (34) wenigstens ein zu der Einführhilfeeinrichtung bewegbares oder drehbares Element (36, 40) aufweist und/oder

7.7 dass die Einführhilfeeinrichtung (68) als Einzeleinrichtung zur Handhabung eines Drahtendes oder eines Drahtendenpaares oder als Mehrfacheinrichtung zur gleichzeitigen Handhabung einer Mehrzahl von Drahtenden (12a-12d) oder einer Mehrzahl von Drahtendpaaren ausgebildet ist.

8. Herstellvorrichtung zum Herstellen eines Maschinenelements (14) einer elektrischen Maschine, umfassend eine Positionier- und Spannvorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche und eine Bearbeitungseinrichtung (26), insbesondere Schweißeinrichtung (28), Schneideinrichtung und/oder

Formeinrichtung zum Verarbeiten des wenigstens einen gespannten Drahtendes (12a-12d).

9. Positionier- und Spannverfahren zum Positionieren und Spannen

wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) für eine Weiterverarbeitung im Zuge einer Herstellung eines Maschinenelements (14) einer elektrischen Maschine, umfassend den Schritt

a) Fangen und Positionieren des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d) mittels wenigstens einer Schrägführung.

10. Positionier- und Spannverfahren nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass Schritt a) wenigstens einen, mehrere oder alle der Schritte umfasst:

a1 ) Fangen des wenigstens einen Drahtendes (12a-12d), Annähern der Drahtenden zueinander in einer Vorposition und Halten des wenigstens einen Drahtendes in der Vorposition;

a2) Relativbewegen eines ersten Elements (36) mit wenigstens einer ersten Ausnehmung (48) und eines zweiten Elements (40) mit wenigstens einer zweiten Ausnehmung (50),

a3) Fangen und Positionieren zwischen sich zueinander bewegenden

Berandungen der ersten und der zweiten Ausnehmung (48, 50), wobei wenigstens eine der sich relativ bewegenden Berandungen (52) zumindest teilweise schräg verläuft;

a4) Fangen und Positionieren mittels einer Einführschräge (58); und/oder a5) Fangen und Positionieren zwischen sich trichterförmig gegenüberliegenden schrägen Berandungen (52) und/oder

a6) Fangen und Positionieren mittels sich gegenläufig erstreckender und gegenläufig relativ zueinander bewegbaren Einführschrägen (58, 44; 58, 66)oder Einführtrichtern.

1 1 . Positionier- und Spannverfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,

dass einzelne Drahtenden oder Drahtendenpaare einzeln positioniert und gespannt werden oder

dass eine Gruppe mehrerer einzelner Drahtenden oder mehrerer

Drahtendenpaare (12a, 12b; 12c, 12d) gemeinsam positioniert oder gespannt werden.

12. Positionier- und Spannverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet,

dass Schritt a) zum Fangen und Vorpositionieren des wenigstens einen

Drahtendes (12a-12d) durchgeführt wird und weiter der Schritt b) Fixieren und Spannen des wenigstens einen vorpositionierten Drahtendes (12a-12d) vorgesehen ist.

13. Positionier- und Spannverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

13.1 dass Schritt b) umfasst:

b1 ) Verbringen des in Schritt a) vorpositionierten wenigstens einen Drahtendes

(12a-12d) in seine für die Weiterverarbeitung erwünschte Lage und/oder b2a) Aufbringen einer Spannkraft auf das wenigstens eine Drahtende (12a-12d) zwischen einem ersten und einem zweiten Element (36, 40) einer Fangeinrichtung

(32), wobei die Elemente (36, 40) zueinander relativ beweglich oder zueinander drehbar sind und wobei an wenigstens einem der Elemente der Fangeinrichtung die wenigstens eine Schrägführung (44, 66) vorgesehen ist oder

b2b) Aufbringen einer Spannkraft auf das wenigstens eine Drahtende zwischen einer zum Durchführen von Schritt a) ausgebildeten Fangeinrichtung (32) und einem hierzu beweglichen Fixier- und Spannelement (60, 36, 40) oder

b2c) Aufbringen einer Spannkraft auf das wenigstens eine Drahtende (12a- 12d) zwischen einem gesondert zu einer Fangeinrichtung (32) zum Durchführen von

Schritt a) vorgesehenen Fixier- und Spannelement (60, 36) und einem gesondert vorgesehenen Gegenhalter (62, 40) und/oder

13. 2 dass die Schritte a) und b) in einer gemeinsamen Bewegung oder in getrennten Bewegungen durchgeführt werden.

14. Verfahren zum Verbinden von Drahtenden im Zuge der Herstellung einer elektrischen Maschine, umfassend Durchführen eines Positionier- und

Spannverfahrens nach einem der Ansprüche 9 bis 13 und Verbinden der verspannten Drahtenden (12a-12d), insbesondere mittels Schweißen.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,

dass die Drahtenden (12a-12d) von Hairpins im Zuge der Herstellung eines Stators (16) einer elektrischen Maschine verbunden werden.