Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2019002232) ÉTALONNAGE AUTOMATIQUE D'UN DISPOSITIF DE FABRICATION ADDITIVE ENTIÈREMENT PARALLÈLE D'UNE PIÈCE À CHAMPS DE TRAVAIL COMBINÉS
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

ANSPRÜCHE

Anordnung (10) zur pulverbett-basierten additiven Fertigung eines Bauteils (ιοο), wobei die Anordnung (10) folgendes umfasst:

ein Gehäuse (12), das ein Bauvolumen (14) umfasst, wobei das Bauvolumen (14) ein Baufeld (16) umfasst;

mindestens drei Markervorrichtungen (20), die in oder an dem Gehäuse (12) befestigt sind, wobei jede Markervorrichtung (20) dazu geeignet ist, eine Lichtreferenzmarkierung (22) auf ein auf dem Baufeld (16) liegendes Bauteil (100) und/oder auf das Baufeld (16) zu projizieren;

eine Laservorrichtung (30) zur Laserbearbeitung eines Pulverbetts zur Erzeugung eines Bauteils (100) auf dem Baufeld (16) mittels additiver Fertigung, wobei die Laservorrichtung (30) zur Laserbearbeitung eines zugehörigen Arbeitsfeldes (32a-32d) eingerichtet ist, wobei die Laservorrichtung (30) eine Detektionseinrichtung (34) umfasst, die dazu eingerichtet ist, die Lichtreferenzmarkierungen (22) zu erfassen; und eine Steuereinheit (40), die dazu eingerichtet ist, basierend auf den von der Detektionseinrichtung (34) erfassten Lichtreferenzmarkierungen (22) die Laservorrichtung (30) zu kalibrieren.

Anordnung (10) nach Anspruch 1 wobei, mindestens drei der Markervorrichtungen (20) dazu geeignet sind, jeweils eine linienförmige Lichtreferenzmarkierung (22) zu projizieren, wobei die linienförmigen Lichtreferenzmarkierungen (22) sich paarweise an mindestens drei zugehörigen Kreuzungspunkten (22') kreuzen;

wobei die Detektionseinrichtung (34) dazu eingerichtet ist, die mindestens drei Kreuzungspunkte (22') zu erfassen; und wobei die Steuereinheit (40) ferner dazu eingerichtet ist, die Laservorrichtung (30) basierend auf den mindestens drei von der Detektionseinrichtung (34) erfassten Kreuzungspunkten (22') zu kalibrieren.

Anordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Anordnung eine Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) umfasst, wobei jede Laservorrichtung (30) zur Laserbearbeitung eines zugehörigen Arbeitsfeldes (32a-32d) eingerichtet ist, wobei die Arbeitsfelder eine gemeinsame Überlappungsfläche (32) abdecken, die dem Baufeld (16) entspricht oder das Baufeld (16) umfasst, wobei die Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) zur gleichzeitigen parallelen Laserbearbeitung des Baufeldes (16) eingerichtet sind, wobei jede Laservorrichtung (30) eine Detektionseinrichtung (34) umfasst, die dazu eingerichtet ist, die Lichtreferenzmarkierungen (22) und/oder die Kreuzungspunkte (22') zu erfassen; und

wobei die Steuereinheit (40) dazu eingerichtet ist, basierend auf den von den Detektionseinrichtungen (34) erfassten Lichtreferenzmarkierungen (22) und/oder Kreuzungspunkten (22') die Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) zu kalibrieren und/oder verschiedene Laservorrichtungen (30) miteinander zu synchronisieren.

4. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner ein Deckelement (18) umfasst, das dazu geeignet ist, das Gehäuse (12) abzudecken, wobei die mindestens zwei Markervorrichtungen (20) vorzugsweise in oder an dem Deckelelement (18) befestigt sind.

5. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mindestens drei Markervorrichtungen (20) außerhalb des Gehäuses (12) angeordnet sind.

6. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) mindestens vier Laservorrichtungen (30) umfasst, die jeweils dazu geeignet sind, das gesamte Baufeld (16) zur Herstellung des Bauteils (100) parallel zu bearbeiten.

7. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Baufeld (16) eine oder mehrere Referenzmarkierungen (17) aufweist, und wobei die Detektionseinrichtung (34) mindestens einer der Laservorrichtungen (30) ferner dazu eingerichtet ist, die eine oder die mehreren Referenzmarkierungen (17) zu erfassen.

8. Anordnung (10) nach Anspruch 7, wobei die Anordnung (10) ferner eine abnehmbare Referenzmarkierplatte (50) umfasst, die im oder auf dem Baufeld (16) angeordnet werden kann und die die eine oder mehreren Referenzmarkierungen (52) umfasst.

9. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eine der Markervorrichtungen (20) eine Laserlichtquelle (33) umfasst und/oder, wobei mindestens eine der Markervorrichtungen (20) dazu eingerichtet ist, Laserlicht zur Erzeugung der Lichtreferenzmarkierung (22) zu erzeugen, das eine oder mehrere Wellenlängen zwischen 405 nm und 850 nm, vorzugweise zwischen 490 nm und 640 nm, besonders bevorzugt zwischen 490 nm und 540 nm aufweist.

10. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine oder mehrere der Markervorrichtungen (20) dazu eingerichtet sind, die zugehörige Lichtreferenzmarkierung (22) auf eine Außenrandlinie des Baufeldes (16) zu

projizieren, oder in einem Abstand von der Außenrandlinie, der 10 % des Durchmessers des Baufeldes nicht übersteigt.

11. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Laservorrichtung (30) bzw. mindestens eine der Laservorrichtungen (30) folgendes umfasst:

eine Laserlichtquelle (33), die dazu eingerichtet ist, Laserlicht zur Laserverarbeitung eines Bauteils (100) zu erzeugen;

eine Ablenkeinheit, die dazu eingerichtet ist, Licht abzulenken und zu scannen; und ein wellenlängenselektives optisches Element (38), das zwischen der Ablenkeinheit und der Laserlichtquelle (33) angeordnet ist, und das für eine oder mehrere Wellenlängen des Laserlichts zumindest teilweise reflektierend ist und für eine oder mehrere Wellenlängen der Lichtreferenzmarkierungen (22) zumindest teilweise durchlässig ist oder umgekehrt;

wobei das wellenlängenselektive optische Element (38) ferner dazu eingerichtet ist, das Licht der Lichtreferenzmarlderungen (22) auszukoppeln und auf die Detektionseinrichtung (34) zu richten.

12. Verfahren zum Kalibrieren und/oder Synchronisieren der Laservorrichtung (30) bzw. der Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) einer Anordnung (10) zur pulverbett- basierten additiven Fertigung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verfahren folgendes umfasst:

Erfassen mindestens dreier Lichtreferenzmarkierungen (22) mit der Laservorrichtung (30) bzw. einer jeden der Laservorrichtungen (30); und

Kalibrieren der Laservorrichtung (30) bzw. der einzelnen Laservorrichtungen (30) und/oder Synchronisieren der Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) miteinander basierend auf den erfassten Lichtreferenzmarlderungen (22).

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei mindestens drei der Lichtreferenzmarlderungen (22) linienförmig sind, wobei die linienförmigen Lichtreferenzmarlderungen (22) sich paarweise an mindestens drei zugehörigen Rreuzungspunkten (22') kreuzen, und wobei das Erfassen der Lichtreferenzmarkierungen (22) das Erfassen der mindestens drei Kreuzungspunkte (22') umfasst oder darin besteht; und

wobei das Kalibrieren der Laservorrichtung (30) bzw. der einzelnen Laservorrichtungen (30) und/oder das Synchronisieren der Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) miteinander auf den mindestens drei erfassten Kreuzungspunkt (22') basiert.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei jede der Laservorrichtungen (30) eine Ablenkeinheit umfasst, mit der ein von der zugehörigen Laservorrichtung (30) erzeugter Laserstrahl zum Abscannen des Baufeldes (16) abgelenkt werden kann, und bei dem die Kalibrierung die Korrektur eines Offsets und/oder die Kompensation eines Gain-Drifts der Ablenkeinheit umfasst.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, das ferner einen Schritt umfasst, in dem eine jede der Markervorrichtungen (20) derart justiert wird, dass die zugehörige Lichtreferenzmarkierung (22) eine vorbestimmte räumliche Beziehung zu einer oder mehreren der Referenzmarkierungen (17; 52) annimmt, und insbesondere mit einer der Referenzmarkierungen (17; 52) in Deckung gebracht wird.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Kalibrierung mindestens einer der Laservorrichtungen (30) auf einer Auswahl unter den Lichtreferenzmarkierungen (22) und/oder den Kreuzungspunkten (22') basiert, in der Lichtreferenzmarkierungen (22) und/oder Kreuzungspunkte (22') bevorzugt sind, die weiter von einem Mittelpunkt des Arbeitsfeldes der zugehörigen Laservorrichtung (30) entfernt sind.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei das Kalibrieren der einzelnen Laservorrichtungen (30) und/oder Synchronisieren der Mehrzahl von Laservorrichtungen (30) im Laufe der additiven Fertigung wiederholt wird, vorzugsweise in regelmäßigen Intervallen.

18. ComputerpiOgrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Prozessor, der mit einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 assoziiert ist, diesen veranlassen, das Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17 auszuführen.

19. Computerlesbares Speichermedium, das ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 18 speichert.