Certains contenus de cette application ne sont pas disponibles pour le moment.
Si cette situation persiste, veuillez nous contacter àObservations et contact
1. (WO2019002052) DISPOSITIF CONÇU POUR PASTEURISER UNE MATIÈRE DE TYPE CRÈME GLACÉE
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

Vorrichtung zur Pasteurisierung einer Speiseeismasse

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur

Pasteurisierung einer Speiseeismasse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zur Pasteurisierung einer Speiseeismasse mit Wasserdampf bekannt. Die DE 69727428 T2 offenbart beispielsweise eine solche Vorrichtung. Aus der DE 10 2010003563 A1 ist außerdem eine Vorrichtung zur Pasteurisierung von Speisen bekannt, bei denen der verwendete Wasserdampf nacherhitzt wird, um die mit dem Wasserdampf in die Speise

eingebrachte Feuchtigkeit zu reduzieren.

Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe

zugrunde, den Wasserdampf besser zu erhitzen.

Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Vorrichtung umfasst einen Behälter zur Aufnahme der

Speiseeismasse. Vorzugsweise kann die Vorrichtung ein Kühlmittel umfassen, das dazu ausgebildet ist, den Behälter zu kühlen. Die Vorrichtung umfasst außerdem ein Dampferzeugungsmittel und eine Dampfleitung. Das Dampferzeugungsmittel ist dazu ausgebildet, Wasserdampf zu erzeugen. Die Dampfleitung ist dazu ausgebildet, den erzeugten Wasserdampf in den Behälter zu leiten. Die

Dampfleitung weist dabei einen beheizbaren Erhitzungsabschnitt auf, der dazu ausgebildet ist, die Temperatur des Dampfs zu erhöhen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Erhitzungsabschnitt außerhalb des Dampferzeugungsmittels angeordnet ist.

Die Anordnung des Erhitzungsabschnitts außerhalb des

Dampferzeugungsmittels hat den Vorteil, dass der Erhitzungsabschnitt nicht vom Wasser innerhalb des Dampferzeugungsmittels gekühlt wird. Die erzeugte Hitze wird alleine für die Erhitzung des Dampfs innerhalb der Dampfleitung verwendet. Vorzugsweise ist der

Erhitzungsabschnitt dazu ausgebildet, den Dampf auf zumindest 300°C, vorzugsweise 400°C oder sogar 500°C zu erhitzen. Es ist auch möglich, dass die Dampfleitung mehrere derartige

Erhitzungsabschnitte aufweist.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann der

Erhitzungsabschnitt direkt beheizbar ausgebildet sein. Darunter wird im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere verstanden, dass die Dampfleitung selbst - beispielsweise durch elektrischen Strom -beheizt wird. Dies unterscheidet sich von einer indirekten Beheizung mit Heizschlangen, die in Kontakt mit dem Erhitzungsabschnitt stehen, wie sie aus der DE 102010003563 A1 bekannt ist.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann der

Erhitzungsabschnitt mehrere Windungen aufweisen. Diese Windungen können insbesondere konzentrisch sein und denselben Durchmesser aufweisen. Durch die Windungen wird die Strecke, die der Dampf durch den Erhitzungsabschnitt zurücklegt, verlängert, sodass eine zuverlässige Erhitzung erreicht wird.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung einen Arm aufweisen, der in den Behälter hinein ragt. Die Dampfleitung kann zumindest teilweise innerhalb des Arms verlaufen. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Dampf auf der Dampfleitung am Ende des Arms austritt. Der Arm kann insbesondere schwenkbar, anhebbar und/oder absenkbar sein, damit er in den Behälter hinein geschwenkt oder in den Behälter abgesenkt werden kann.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Dampfleitung ein Auslassende aufweisen, aus dem der Dampf beim Betrieb der

Vorrichtung in den Behälter austritt. Die Vorrichtung kann

verschiedene Aufsätze umfassen, die auf das Auslassende aufsetzbar sind. So können unterschiedliche Strömungen des Wasserdampfs innerhalb der Speiseeismasse erreicht werden.

Wenn der Dampf aus dem Dampferzeugungsmittel abgelassen wird und aus dem Auslassende austritt, verringert sich der Druck im

Dampferzeugungsmittel. Um den Druck konstant zu halten oder zu erhöhen, können Pausen beim Ablassen des Dampfes vorgesehen sein. Die Länge der Pausen kann beispielsweise weniger als eine Sekunde betragen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung können die Aufsätze einen drehbaren Aufsatz umfassen. Der drehbare Aufsatz kann in Rotation versetzt werden, wenn der Wasserdampf aus dem Auslassende austritt. Auf diese Weise wird eine vorteilhafte Verteilung des

Wasserdampfes innerhalb der Speiseeismasse erreicht.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung dazu ausgebildet sein, ein Eindringen der Speiseeismasse in die

Dampfleitung durch das Auslassende durch Dampfpulse zu

verhindern. Beispielsweise kann Wasserdampf in regelmäßigen oder unregelmäßigen Zeitabständen für eine Zeitdauer von einigen

Millisekunden bis zu einer halben Sekunde über das Auslassende ausgegeben werden, wenn keine Pasteurisierung durchgeführt werden soll. So wird unter Umständen in die Dampfleitung eingetretene Speiseeismasse zurück in den Behälter gepumpt. Die Speiseeismasse wird dabei nicht zu sehr erhitzt.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung eine Stellfläche für den Behälter umfassen, auf der der Behälter während des Betriebs der Vorrichtung steht. Die Stellfläche kann anhebbar und absenkbar sein. So kann der Behälter besonders komfortabel auf der Stellfläche abgestellt werden, wenn die Stellfläche abgesenkt ist.

Anschließend kann die Stellfläche angehoben werden, sodass das Auslassende der Dampfleitung weit genug in den Behälter hinein ragt.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung eine weitere schlauchartige Dampfleitung mit einer Auslassdüse umfassen. Durch die weitere Dampfleitung kann der im Dampferzeugungsmittel erzeugte Wasserdampf an die Umgebung abgegeben werden. Die Auslassdüse kann beispielsweise zur Reinigung von Gegenständen und/oder Fußböden und/oder Wänden verwendet werden.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ein Bedienmittel umfassen, an dem die Auslassdüse der weiteren

Dampfleitung befestigt ist. Das Bedienmittel kann dazu ausgebildet sein, relativ zum Dampferzeugungsmittel und/oder zum Behälter bewegbar zu sein. Es ist insbesondere möglich, dass das Bedienmittel innerhalb des durch die weitere Dampfleitung vorgegebenen Radius frei im Raum bewegen lässt. Mit dem Bedienmittel können

Gegenstände, Fußböden und Wände besonders komfortabel mit

Dampf gereinigt werden.

Es ist möglich, dass das Dampferzeugungsmittel einen Behälter umfasst, in dem Wasser gespeichert ist. Zur Erzeugung von Dampf wird dieses Wasser erhitzt. Wenn das Wasser nicht mehr benötigt wird, kann das Wasser aus dem Dampferzeugungsmittel abgelassen

werden. Dies kann beispielsweise über das Auslassende erfolgen. Der Vorteil ist dann, dass mit dem Wasser die Dampfleitung gereinigt wird. Außerdem können unter dem Auslassende Bestandteile der Vorrichtung gehalten werden, die durch das austretende Wasser gereinigt werden können.

Es ist auch möglich, dass das nicht mehr benötigte Wasser aus dem Dampferzeugungsmittel über Düsen abgelassen wird, die auf

Bestandteile der Vorrichtung gerichtet sind, die beim Gebrauch in Kontakt mit der Speiseeismasse kommen. Dies können beispielsweise der in den Behälter ragende Arm und/oder das Auslassende sein.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter

Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden

Abbildungen. Darin zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines

Erhitzungsabschnitts einer Dampfleitung; und

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung mit zusätzlichen Düsen.

Die Vorrichtung 100 umfasst einen Behälter (in den Figuren nicht dargestellt), der auf einer Stellfläche 103 der Vorrichtung abstellbar ist. Wenn der Behälter auf der Stellfläche 103 steht, ragt ein

Auslassende 102 einer Dampfleitung in den Behälter hinein.

Vorzugsweise ist die Stellfläche anhebbar und absenkbar, sodass sie angehoben werden kann, bis das Auslassende 102 in den Behälter hineinragt. Das Auslassende 102 ist an einem Arm 101 angeordnet, der von einem Gehäuse der Vorrichtung 100 sich weg erstreckt.

Innerhalb des Gehäuses ist ein Dampferzeugungsmittel angeordnet.

Eine Dampfleitung führt vom Dampferzeugungsmittel durch den Arm 101 zum Auslassende 102, sodass im Dampferzeugungsmittel erzeugter Wasserdampf durch die Dampfleitung zum Auslassende 102 strömen kann. Dort wird der Dampf zur Pasteurisierung einer im Behälter angeordneten Speiseeismasse genutzt.

Der Arm 101 kann schwenkbar und/oder anhebbar und absenkbar ausgebildet sein. Dies ist vorteilhaft, um den Arm 101 im Behälter zu positionieren und den Behälter von der Stellfläche 103 zu entnehmen. Der Arm 101 kann beispielsweise abgesenkt werden, wenn der

Behälter auf der Stellfläche 103 angeordnet ist. Wenn der Behälter entnommen werden soll, kann der Arm 101 angehoben oder

geschwenkt werden, sodass er nicht mehr oder nicht mehr so weit in den Behälter ragt.

Am Auslassende 102 ist ein Aufsatz angeordnet, der wiederum mehrere Öffnungen aufweist, sodass aus dem Auslassende

austretender Wasserdampf den Aufsatz in Rotation versetzt und durch die Öffnungen aus dem Aufsatz austritt. So wird eine besonders gleichmäßige Verteilung des Wasserdampfes in der Speiseeismasse erreicht.

Außerdem weist die Vorrichtung eine weitere Dampfleitung mit einer Auslassdüse 104 auf. Die weitere Dampfleitung ist dazu ausgebildet, Wasserdampf aus dem Dampferzeugungsmittel innerhalb des

Gehäuses zur Auslassdüse 104 zu transportieren. Die Auslassdüse kann mit einem Bedienteil über zu reinigende Oberflächen bewegt werden, sodass sich die Vorrichtung ebenfalls für eine

Oberflächenreinigung eignet.

Die Dampfleitung, die vom Dampferzeugungsmittel zum Auslassende 102 führt, umfasst einen in Figur 2 dargestellten Erhitzungsabschnitt 200. In diesem Erhitzungsabschnitt wird der Wasserdampf auf mehrere Hundert Grad Celsius erhitzt, sodass die relative

Feuchtigkeit des Luft-Wasser-Gemischs verringert wird und weniger Feuchtigkeit in die Speiseeismasse eingebracht wird.

Der Erhitzungsabschnitt 200 weist mehrere konzentrische Windungen desselben Durchmessers auf, sodass der Wasserdampf eine relativ lange Strecke im Erhitzungsabschnitt zurücklegt, obwohl der

benötigte Bauraum hierfür vergleichsweise klein ist. Der Erhitzungsabschnitt 200 ist vorzugsweise direkt - beispielsweise elektrisch - beheizbar.

Die in Figur 3 dargestellte Vorrichtung weist Düsen 300 auf, die auf Bauteile der Vorrichtung gerichtet sind, die im Gebrauch mit der Speiseeismasse in Verbindung kommen können. Dies sind

insbesondere der Arm 101 und die Zuleitungen zum Auslassende 102. Durch die Düsen 300 kann Wasser aus dem Dampferzeugungsmittel abgelassen werden, wenn es nicht mehr zur Dampferzeugung benötigt wird. Das Wasser trifft dann auf Bestandteile des Arms 101 und reinigt diese.