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1. (WO2018224606) DISPOSITIF POUR LE TRAITEMENT EXTRACORPOREL DU SANG ET PROCÉDÉ POUR DÉTERMINER UN PARAMÈTRE HÉMODYNAMIQUE PENDANT UN TRAITEMENT EXTRACORPOREL DU SANG
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Patentansprüche

1. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung mit

einer Blutbehandlungseinheit (1), die mindestens ein Kompartiment (3) aufweist,

einer an einen Anschluss des Kompartiments (3) angeschlossenen ersten

Blutleitung (5), die einen ersten Patientenanschluss (8) aufweist,

einer an einen Anschluss des Kompartiments (3) angeschlossenen zweiten

Blutleitung (8), die einen zweiten Patientenanschluss (9) aufweist,

einer Blutpumpe zum Fördern von Blut,

einer Einrichtung (14A, 14B) zum Messen einer physikalischen oder chemischen Kenngröße,

einer mit der Blutpumpe (10) und der Einrichtung zum Messen einer

physikalischen oder chemischen Kenngröße verbundenen Steuer- und

Auswerteinheit (12), die derart konfiguriert ist, dass

die Blutpumpe (10) für einen Messzyklus von zwei Messzyklen in einem

Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem zweiten Patientenanschluss (9) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der Blutbehandlungseinheit zu dem ersten Patientenanschluss (8) strömt, und die Blutpumpe (10) für den anderen Messzyklus der beiden Messzyklen in einem Betriebsmodus mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem ersten Patientenanschluss (8) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der Blutbehandlungseinheit zu dem zweiten Patientenanschluss (9) strömt, wobei aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus

bei normalem und umgekehrtem Blutfluss ein hämodynamischer Parameter bestimmt wird ,

oder

die Blutpumpe (10) für einen Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem zweiten

Patientenanschluss (9) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der

Blutbehandlungseinheit zu dem ersten Patientenanschluss (8) strömt, wobei aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem

Messzyklus bei umgekehrtem Blutfluss ein hämodynamischer Parameter bestimmt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung eine Eingabeeinheit (23) zur Eingabe eines Zeitintervalls aufweist, und die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass der Betrieb der Blutpumpe (10) in dem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss nur innerhalb des mit der Eingabeeinheit (23) eingegebenen Zeitintervalls freigegeben ist.

Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass zu Beginn der Blutbehandlung oder nach Ablauf einer initialen Phase der Blutbehandlung, in der die Blutpumpe (10) mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, die Blutpumpe (10) in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, wobei der hämodynamische Parameter aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus bei umgekehrtem Blutfluss bestimmt wird.

Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass zu Beginn der Blutbehandlung oder nach Ablauf einer initialen Phase der Blutbehandlung, in der die Blutpumpe (10) mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, die Blutpumpe (10) für einen ersten Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, und die Blutpumpe (10) für einen zweiten Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, wobei der hämodynamische Parameter aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus bei normalem und umgekehrtem Blutfluss bestimmt wird.

4. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur extrakorporalen

Blutbehandlung eine Dosiereinrichtung (20) für die Zugabe einer

gerinnungshemmenden Substanz in das Blut aufweist, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass die Dosiereinrichtung (20) für die Zugabe einer gerinnungshemmenden Substanz in der initialen Phase der

Blutbehandlung betrieben wird.

5. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Blutpumpe (10) in der initialen Phase der Blutbehandlung in einem Betriebsmodus mit einem normalen Blutfluss betrieben wird.

6. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach einem der Ansprüche 1 bis

5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass am Ende des Zeitintervalls ein Steuersignal erzeugt wird, wenn die Blutpumpe (10) in dem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird.

7. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach einem der Ansprüche 1 bis

6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Auswerteeinheit (12) einen Speicher (12A) aufweist, wobei die Steuer- und Auswerteeinheit (12) derart konfiguriert ist, dass die Steuer- und Auswerteeinheit das Zeitintervall aus der Eingabeeinheit (23) in den Speicher einliest.

8. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach einem der Ansprüche 1 bis

7, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (23) eine Tastatur und/oder einen berührungsempfindlichen Bildschirm und/oder eine Vorrichtung zum Lesen eines Datenträgers aufweist.

9. Vorrichtung zur extrakorporalen Blutbehandlung nach einem der Ansprüche 1 bis

8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur extrakorporalen

Blutbehandlung eine Vorrichtung (15) zum Sammeln von Blutgerinnseln in der zweiten Blutleitung (7) aufweist.

10. Verfahren zum Bestimmen eines hämodynamischen Parameters während einer extrakorporalen Blutbehandlung mit einer extrakorporalen

Blutbehandlungsvorrichtung, die aufweist:

eine Blutbehandlungseinheit (1), die mindestens ein Kompartiment (3) aufweist,

eine an einen Anschluss des Kompartiments (3) angeschlossene erste Blutleitung (5), die einen ersten Patientenanschluss (8) aufweist,

eine an einen Anschluss des Kompartiments (3) angeschlossene zweite Blutleitung (8), die einen zweiten Patientenanschluss (9) aufweist,

eine Blutpumpe (10) zum Fördern von Blut,

eine Einrichtung (14A, 14B) zum Messen einer physikalischen oder chemischen Kenngröße ,

wobei

die Blutpumpe (10) für einen Messzyklus von zwei Messzyklen in einem

Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem zweiten Patientenanschluss (9) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der Blutbehandlungseinheit zu dem ersten Patientenanschluss (8) strömt, und die Blutpumpe (10) für den anderen Messzyklus der beiden Messzyklen in einem Betriebsmodus mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem ersten Patientenanschluss (8) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der Blutbehandlungseinheit zu dem zweiten Patientenanschluss (9) strömt, wobei aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus bei normalem und umgekehrtem Blutfluss ein hämodynamischer Parameter bestimmt wird,

oder

die Blutpumpe (10) für einen Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, so dass Blut von dem zweiten

Patientenanschluss (9) zu der Blutbehandlungseinheit (1) und von der

Blutbehandlungseinheit zu dem ersten Patientenanschluss (8) strömt, wobei aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem

Messzyklus bei umgekehrtem Blutfluss ein hämodynamischer Parameter bestimmt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Betrieb der Blutpumpe (10) in dem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss nur innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls freigegeben wird.

11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn der

Blutbehandlung oder nach Ablauf einer initialen Phase der Blutbehandlung, in der die Blutpumpe (10) mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, die Blutpumpe (10) in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, wobei der hämodynamische Parameter aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus bei umgekehrtem Blutfluss bestimmt

wird.

12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn der

Blutbehandlung oder nach Ablauf einer initialen Phase der Blutbehandlung, in der die Blutpumpe (10) mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, die Blutpumpe (10) für einen ersten Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem umgekehrten Blutfluss betrieben wird, und die Blutpumpe (10) für einen zweiten Messzyklus in einem Betriebsmodus mit einem normalen Blutfluss betrieben wird, wobei der hämodynamische Parameter aus der gemessenen physikalischen oder chemischen Kenngröße in dem Messzyklus bei normalem und umgekehrtem Blutfluss bestimmt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der initialen Phase der Blutbehandlung dem Blut eine gerinnungshemmende Substanz zugegeben wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Blutgerinnsel in der zweiten Blutleitung (7) gesammelt werden.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der hämodynamische Parameter der Shuntfluss ist.