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1. (WO2018178098) CANULE TRACHÉALE POURVUE D'UNE CONDUITE INTÉGRÉE
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P a t e n t a n s p r ü c h e

Trachealkanüle (1 ), insbesondere Tracheostomiekanüle oder Endotrachealtubus, mit einem Kanülenrohr (2) aus Kunststoff, welches ein proximales Ende (2a) mit einer proximalen Öffnung (2b), ein distales Ende (2c) mit einer distalen Öffnung (2d) und mindestens eine sich in axialer Richtung des Kanülenrohrs (2) erstreckende separate Leitung (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanülenrohr (2) über einen Teil seines Umfangs auf seiner Außenseite einen im Ouerschnitt rückspringenden Bereich mit reduzierter Wandstärke aufweist, der eine sich in axialer Richtung erstreckende Aussparung (2e) zur mindestens teilweisen Aufnahme eines passend geformten Profilelementes (3) definiert, wobei das Profilelement (3) aus einem im Vergleich zu dem Kunststoff des Kanülenrohrs (2) härteren Kunststoff hergestellt ist und wobei die Leitung (4) zwischen den einander zugewandten Flächen des Profilelementes (3) und der Aussparung gebildet wird.

Trachealkanüle (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der den Innenquerschnitt der Leitung (4) begrenzende und dem Kanülenrohr (2) zugewandte Flächenabschnitt des Profilelementes (3) durch eine Nut (3a) gebildet ist, die sich in Längsrichtung entlang des Profilelementes (3) erstreckt, und/oder der den Innenquerschnitt der Leitung (4) begrenzende und dem Profilelement (3) zugewandte Flächenabschnitt des Kanülenrohrs (2) ist als Nut (2f) ausgebildet.

Trachealkanüle (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kanülenrohr (2) und dem Profilelement (3) zumindest eine weitere sich in axialer Richtung des Kanülenrohrs (2) erstreckende Leitung (4) ausgebildet ist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Leitung (4) einen hydraulischen Durchmesser im Bereich von 0,3 mm bis 1 mm und/oder dass im Falle mehrerer Leitungen (4) mindestens eine dieser Leitungen einen hydraulischen Durchmesser im Bereich von 1 mm bis 4 mm aufweist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche des Profilelements (3) zusammen mit der Außenfläche des Kanülenrohrs (2) eine im wesentlichen geschlossene Außenkontur, vorzugsweise eine Kreisform, Ellipsenform, bildet, wobei das Profilelement (3) in einer entsprechenden Aussparung (2e) in der Außenfläche des Kanülenrohrs (2) angeordnet ist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (3) und das Kanülenrohr (2) formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander verrastet, sind

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff des Kanülenrohrs (2) eine Shore-A-Härte in einem Bereich von 40 bis 90, vorzugsweise eine Shore-A-Härte in einem Bereich von 70 bis 80, und der Kunststoff des Profilelements (3) vorzugsweise eine Shore-Härte in einem Bereich von A90 bis D70 aufweist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenwand des Kanülenrohres ein aus einem härteren Kunststoff hergestellter sich in axialer Richtung des Kanülenrohrs (2) erstreckender Gleitabschnitt (3b) vorgesehen ist, der zu einem Teil in einer Aussparung in der Wand des Kanülenrohres angeordnet ist und in das zentrale Lumen des Kanülenrohrs (2) und von der Innenwand desselben gemessen um vorzugsweise 0,1 mm bis 0,5 mm, hineinragt

Trachealkanüle (1 ) nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitabschnitt (3b) aus einem Stück mit dem Profilelement (3) hergestellt ist und durch eine sich über einen Teil der Länge des Kanülenrohres (2) erstreckende, schlitzförmige Durchbrechung desselben^) in das zentrale Lumen des Kanülenrohrs (2) hineinragt.

Trachealkanüle (1 ) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der in das zentrale Lumen des Kanülenrohrs (2) hineinragende Gleitabschnitt (3b) eine Aufgleitschräge (3c) aufweist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanülenrohr (2) und/oder das Profilelement (3) ein Kontrastelement für ein bildgebendes Verfahren, vorzugsweise für die Röntgendiagnostik, Magnetresonanztomographie oder So-nografie, aufweist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (3) einen Konnektor (3d) zum Anschließen einer Beatmungsvorrichtung aufweist, wobei vorzugsweise das Profilelement (3) und der Konnektor (3c) einstückig aus demselben Kunststoff gefertigt sind.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanülenrohr (2) auf seiner Außenfläche eine zweite Aussparung mit einem zweiten, sich in axialer Richtung erstreckenden Profilelement (3) aufweist, wobei zwischen dem Profilelement (3) und dem Kanülenrohr (2) zumindest eine weitere, sich axial erstreckende Leitung (4) ausgebildet ist, wobei das zweite Profilelement (2) und/oder die weitere Leitung (4) gemäß einem der vorgenannten Ansprüche ausgestaltet sind.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in axiale Richtung erstreckende Aussparung (2e) einen Vorsprung, vorzugsweise einen sich axial erstreckenden Steg (2f),, und das in die Aussparung eingesetzte Profilelement (3) eine komplementär zu dem Vorsprung ausgestaltete Ausnehmung (3e) aufweist.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- und/oder Außenwand des Kanülenrohrs (2) sich in axialer Richtung vom proximalen zum distalen Ende hin konisch verjüngt.

Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanülenrohr (2) ein angeformtes Kanülenschild (2g) aufweist, wobei vorzugsweise das Kanülenschild (2g) und das Kanülenrohr (2) einstückig aus demselben Kunststoff hergestellt sind.

Verfahren zum Herstellen einer Trachealkanüle (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 16 mit den Schritten

Bereitstellen eines Kanülenrohrs (2), mit einer entlang mindestens eines Umfangsab- schnittes rückspringenden Außenwand und entsprechend verringerter Wandstärke, wodurch eine sich in axialer Richtung erstreckende Aussparung auf der Außenseite des Kanülenrohres definiert wird

Bereitstellen des mindestens einen Profilelements (3),

kraft- und/oder formschlüssiges Anordnen des zumindest einen Profilelements (3) in der Aussparung auf der Außenseite des Kanülenrohrs (2), und

dichtes Verbinden des zumindest einen Profilelements (3) mit der Außenfläche des Kanülenrohrs (2) über die axiale Länge des Profilelementes hinweg.