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1. (WO2017137055) DISPOSITIF D'ANESTHÉSIE VENTILATOIRE POUR LA VENTILATION AUTOMATISÉE D'UN PATIENT
Note: Texte fondé sur des processus automatiques de reconnaissance optique de caractères. Seule la version PDF a une valeur juridique

1. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) zur automatisierten Beatmung eines Patienten (PT),

aufweisend

- einen exspiratorischen Port (EP) und einen inspiratorischen Port (IP) zum Anschluss eines dem Patienten (PT) zugewandten

Beatmungsschlauches BS für ein Atemgas,

- eine Atemgasfördereinheit (AGF),

- wenigstens einen Atemgassensor (AS) zum Erfassen einer

Anästhesiegaskonzentration,

- wenigstens einen Drucksensor (DS) zum Erfassen eines Drucks des Atemgases,

- sowie wenigstens eine Recheneinheit (R),

wobei die Recheneinheit (R) dazu ausgebildet ist,

- die Atemgasfördereinheit (AGF) in Abhängigkeit des erfassten Drucks (P) und eines vorgegebenen Solldruckwertes (ΔΡ) anzusteuern, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist, eine Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in

Abhängigkeit der erfassten Anästhesiegaskonzentration vorzunehmen.

2. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) dazu ausgebildet ist, auf Basis der erfassten Anästhesiegaskonzentration eine mittlere alveoläre Anästhesiegaskonzentration sowie eine endexspiratorische Anästhesiegaskonzentration zu ermitteln,

und dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist, eine

Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in Abhängigkeit der ermittelten mittleren alveolären Anästhesiegaskonzentration sowie in Abhängigkeit der ermittelten endexspiratorischen Anästhesiegaskonzentration vorzunehmen.

3. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ferner

- wenigstens einen Volumenstromsensor (VS) zum Erfassen eines Volumenstroms (V) des Atemgases

- sowie ferner wenigstens einen Atemgassensor (AS) zum Erfassen einer Kohlend ioxidkonzentration des Atemgases

aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist, eine Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in

Abhängigkeit des erfassten Volumenstromes (V) und in Abhängigkeit der erfassten Kohlendioxidkonzentration vorzunehmen.

4. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) dazu ausgebildet ist

- auf Basis des erfassten Volumenstroms (V) ein dem Patienten (PT) zugeführtes Tidalvolumen (VT) zu bestimmen

- und ferner auf Basis der erfassten Kohlendioxidkonzentration eine endexspiratorische Kohlendioxidkonzentration (etC02) zu

bestimmen,

und dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist, die

Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) sowie einer minimalen

Beatmungsfrequenz (RRmin) ferner in Abhängigkeit

- des bestimmten Tidalvolumens (VT),

- eines oberen Volumengrenzwertes (VT01 )

- und eines unteren Volumengrenzwertes (VTU1 )

- der bestimmten endexspiratorischen Kohlendioxid konzentration

(etC02),

- eines oberen Konzentrationsgrenzwertes (etC02O1 )

- und eines unteren Konzentrationsgrenzwertes (etC02U1 )

vorzunehmen.

5. Anästhesiebeatmungsvorrichtung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist,

in Abhängigkeit

- des bestimmten Tidalvolumens (VT),

- der bestimmten endexspiratorischen Kohlendioxidkonzentration

(etC02),

- eines weiteren vorgegebenen Volumengrenzwertes (VTG),

- eines weiteren vorgegebenen Konzentrationsgrenzwertes (etCO2G),

- des aktuellen Solldruckwertes (ΔΡ) sowie

- eines vorgegebenen Solldruckgrenzwertes (APG)

einen gewünschten Betriebszustand hinsichtlich der automatisierten Beatmung zu detektieren und bei Detektion ein Ausgabesignal an einen Kliniker auszugeben, welches ein Vorliegen des gewünschten

Betriebszustandes indiziert.

6. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) dazu ausgebildet ist, die Atemgasfördereinheit (AGF) so anzusteuern, dass die

automatisierte Beatmung als eine druckunterstützende Beatmung durchgeführt wird.

7. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung femer wenigstens einen Volumenstromsensor (VS) zum Erfassen eines Volumenstroms (V) des Atemgases aufweist,

und dass ferner die Recheneinheit ferner dazu ausgebildet ist,

- auf Basis des erfassten Volumenstroms (V) einen

Spontanatemversuch des Patienten (PT) zu detektieren,

- und ferner die druckunterstützende Beatmung unter Verwendung des Solldruckwertes (ΔΡ) bei Detektion eines Spontanatemversuchs durchzuführen.

8. Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass und dass die Recheneinheit (R) ferner dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit detektierter Spontanatemversuche und in Abhängigkeit einer vorgebbaren minimalen Beatmungsfrequenz

(RRmin) eine Ausgabe eines Warnsignals (WS) zu steuern.

9. Verfahren zum Betreiben einer Anästhesiebeatmungsvorrichtung für eine automatisierte Beatmung eines Patienten (PT),

aufweisend

- Zuführen eines Atemgases zu einem Patienten (PT) über einen

inspiratorischen Port (IP) und Rückführen des Atemgases über einen exspiratorischen Port (EP) durch Betreiben einer

Atemgasfördereinheit (AGF),

- Erfassen einer Anästhesiegaskonzentration mittels wenigstens eines Atemgassensors,

Erfassen eines Drucks (P) des Atemgases mittels wenigstens

Drucksensors (DS),

- Ansteuern der Atemgasfördereinheit (AGF) in Abhängigkeit des

erfassten Drucks (P) und eines vorgegebenen Solldruckwertes (ΔΡ) mittels wenigstens einer Recheneinheit (R),

gekennzeichnet durch eine Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in Abhängigkeit der erfassten Anästhesiegaskonzentration.

10. Recheneinheit (R) für eine Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) zur automatisierten Beatmung eines Patienten (PT),

ausgebildet zum

Erfassen eines Anästhesiegaskonzentrationssignals, welches eine

Anästhesiegaskonzentration eines Atemgases indiziert,

- Erfassen eines Drucksignals (DSS), welches einen Druck (P) des

Atemgases indiziert,

- Bereitstellen eines Ansteuersignais (ANS) für eine

Atemgasfördereinheit (AGF), wobei die Recheneinheit (R) das Ansteuersignal ANS in Abhängigkeit des erfassten Drucksignals (DSS) und eines vorgegebenen Solldruckwertes (ΔΡ) bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinheit (R) ausgebildet ist, eine Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in Abhängigkeit des erfassten Anästhesiegaskonzentrationssignals (KSS) vorzunehmen.

11. Verfahren zum Betreiben einer Anästhesiebeatmungsvorrichtung (BV) zur automatisierten Beatmung eines Patienten (PT),

aufweisend

- Erfassen eines Anästhesiegaskonzentrationssignals, welches eine Anästhesiegaskonzentration eines Atemgases indiziert,

- Erfassen eines Drucksignals (DSS), welches einen Druck (P) des Atemgases indiziert,

- Bereitstellen eines Ansteuersignäls (ANS) für eine

Atemgasfördereinheit (AGF) in Abhängigkeit des erfassten

Drucksignals (DSS) und eines vorgegebenen Solldruckwertes (ΔΡ), gekennzeichnet durch eine Anpassung des Solldruckwertes (ΔΡ) in Abhängigkeit des erfassten Anästhesiegaskonzentrationssignals (KSS).

12. Verfahren nach Anspruch 12,

wobei das Verfahren mit Computerprogrammmitteln auf wenigstens einer Recheneinheit (R) ausgeführt wird.